Ein Thema, das ich nicht allzu gern anschneide, ist die Ewigkeit. Ich mein, klar die biblischen Vorstellungen von einer Ewigkeit im höchsten Glückszustand (wobei man auch darüber diskutieren könnte) sind immer noch wesentlich schöner als die Alternative: irgendwann isses einfach aus. Nix mehr danach. Trotzdem finde ich zwar den Himmel toll, aber hasse fast schon die Ewigkeit; weil die Vorstellung von unendlicher Zeit und unendlich wachem Bewußtsein mich ziemlich in Panik versetzen kann. Hab ich das erste Mal vielleicht so mit 10-11 bemerkt, damals bin ich aufs Klo gegangen, da ich dachte ich müsste mir das Frühstück nochmal durch den Kopf gehen lassen. Da wußte ich wirklich nich, was mit mir los war, danach hab ich bemerkt, dass ich über dieses Thema einfach nicht nachdenken darf. Normalerweise funktioniert das inzwischen schon sehr gut, trotzdem ist es ziemlich erschreckend, wie schnell ich mich stressen kann, „nur“ durch falsche Gedanken, bzw. eine zu gute Phantasie, wie ichs gern nenne. schön gute Nacht, wünsch ich euch.
P.S.: Der Titel ist von einem Stück von Johann Gottlieb Naumann, das vorallem durch seine witzigen Texte mir im Gedächtnis geblieben ist.
Donnerstag, 18. März 2010
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