Das Hochschulleben hat mich wieder erwischt. Heut war ein recht anstrengender, langer Tag in Köln, da hab ich mir dieses Semester viel vorgenommen am Donnerstag. Alles freiwillige Kurse, teilweise viel Glück gehabt noch reinzurutschen, schönster Nebenerwerb: Ich darf mir dieses Semester von der Hochschule eine Bratsche ausleihen.
Viel weniger als den Alltag, der nun langsam eintritt, hat mich aber die soziale, fast schon politische Komponente. Letzte Woche war Didaktische Woche, jeder kann teilnehmen an zig Vorträgen verschiedener auch namhafter Professoren und Dozenten. Gut, um Erstis kennenzulernen. Selten auch direkt förderlich, vieles gehörtes ist eben noch nicht anwendbar. Und wer will, kann auch Credits bekommen, wenn man genügend Unterschriften sammelt für Anwesenheit. Die werden recht freizügig gegeben; als mir ne falsche Veranstaltung unterschrieben wurde, meinte unser Standortleiter: Ach, das macht gar nichts, der ist ja sowieso immer da. Tja, den Ruf hab ich schon weg. Aber solche Veranstaltungen ›muss‹ man auch nutzen, gerade abends und gerade mit Wein kommt man auch sehr gut in Gespräche mit Professoren und anderen Mitarbeitern. Nach drei guten Abenden auf der Didaktischen Woche, kam gestern gleich der nächste, ich durfte auf der Semestereröffnung für die Freunde und Förderer der Hochschule spielen. Danach noch zwei Stunden verquatscht, ich ging mit so nem Grinsen nach Hause… und einem Schwips.
Letzte Woche war mit StuPa und zwei Mensa-Partys dann auch so voll gewesen, dass mich auch noch ne Krankheit am Wochenende hatte.
Die SMD hat mich wieder als Leiter, das zweite Semester. Macht auch Spaß, nur gerade lauf ich noch nem organisatorischen Rückstand hinterher.
Das StuPa hat mich als Schriftführer, auch das Protokoll muss ich noch schreiben.
Und noch Kleinkram steht an, Geburtstagsfeiern, eine Hochzeit (etwa meine 16.), Vorbereitungen für zwei Ensemble-Auftritte, drei Muggen, zwei-drei Tangos und ein komplettes Duo-Konzert in den nächsten zwei Monaten… es hat mich.
Und sonst so? Ich hab grad zum dritten Mal längerfristigen Besuch bei mir. Ein Zimmer zu zweit zu teilen, ist hierzulande ja nicht üblich, aber es geht schon. Man spricht zwangsläufig mehr miteinander, man lebt auch etwas anders. Allein die Möglichkeit beobachtet zu werden (was gar nicht stimmt), stellt einen viel bewusster vor Entscheidungen. Ich mags, aber es hat auch Schattenseiten. Üben tu ich dabei nicht gern, zumal ich in die Hochschule gehn kann. Und auf Dauer zehrt es, und man freut sich auf den Tag der Ruhe und wo in der Wohnung wieder alles nach eigenem Ermessen abläuft.
Gut zwei Wochen sollte es schon her sein, da hab ich mir Ronsdorf angeschaut. Interessant, was es zu Zinzendorfs Zeiten noch so für hochangesehene Sekten gab.
gute Nacht
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Freitag, 12. Oktober 2012
Es hat mich
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Dienstag, 13. Juli 2010
„Auf Wiedersehn im Oktober“
hieß es grad mehrfach nachdem die letzte Klausur der Erstis vorbei war. Nächsten Donnerstag war noch Musikgeschichte angesetzt, wurde aber auf nach den Ferien verschoben für alle die wollten – ich wollte lieber jetzt schreiben, ums hinter mir zu haben. Und da ich grad genügend Zeit zum Lernen hätte.
Der letzte Bericht über mein Studium war vor zwei Monaten. Da war grad der Wettbewerb vorbei. Nun, auf dem Akkordeon hatte ich mir auch nicht mehr viel vorgenommen, es gab nur noch vor anderthalb Wochen das Semesterkonzert. Daraufhin hatte ich etwa einen Monat sehr wenig geübt, dann etwas mehr, um in der letzten Woche doch noch einiges zu schaffen, etwas früher angefangen hätte ich vielleicht auch auswendig gespielt. Trotzdem war es musikalisch gut/überzeugend. Des weiteren waren schon Prüfungen in: Embodiment – die Dozentin wollte uns nicht prüfen, sondern musste, dementsprechend erinnerte es mich teilweise an Tschechischklausuren; Kontrapunkt – was mir recht gut liegt und wir auch intensiv geübt hatten; Bandcoaching – da war ich mir unsicher, aber ohne ernste Probleme gings recht souverän; Allgemeine Instrumentaldidaktik – als Colloquium, 8 Prüflinge gleichzeitig und der Dozent labert auch noch, alle bestanden; und heute Akustik und Instrumentenkunde – teilweise zu spezielle Fragen, insgesamt aber machbar gewesen, falls man gelernt hat. Am Donnerstag kommt noch Musikgeschichte von einem Jahrtausend… dementsprechend auch die Möglichkeit der Fragen und diametral entgegengesetzt meine Lernmotivation.
Gestern hat sich dann noch ein Wechsel geklärt: ab nächstem Jahr werde ich im Nebenfach kein Drumset-Unterricht mehr haben, sondern am Vibraphon. Wird eine sehr schöne Herausforderung, ich bin sehr motiviert.
Die Zeit verging deswegen schnell, da viele Wochenenden ausgelastet waren. Einmal kamen meine Eltern vorbei, einmal hatte ich auch Heimaturlaub, einmal war ich bei meinem Bruder Geburtstag feiern, einmal feierten wir mit der gesamten Familie, und zum Schluß kam auch noch der Gegenbesuch von meinem Cousin Martin dran; ich fuhr nach Haltern, schaute mir die Stadt an, umrundete den See und unterhielt mich sehr viel mit ihm. Nur ein Wochenende blieb frei und ich weiß nicht mehr, wie ich es füllte. Wahrscheinlich war ich da das einzige Mal am See, ich hatte noch bedeutend mehr Einladungen von Studenten oder Christen, allerdings waren die entweder zu spontan oder zeitlich schon belegt. Was bedeutend war, war das Grillen im Hochschulhof an einem Freitagabend. War für 18 Uhr angesetzt, ging gegen 19 Uhr los und bis 24 Uhr wurde es immer gesprächiger. Dann gingen einige, die nicht genug hatten noch rüber ins Luisenviertel, sodass ich erst zum Morgengrauen ins Bett kam. Ansonsten ists mit der Hochschule bei mir wie mit der Schule schon: ich versteh mich mit allen gut, hab aber mit wenigen außerhalb der Hochschule was zu tun oder mal tiefer gehende Gespräche. Außer dem Hausmeister und Technikern haben mich in meiner Wohnung bisher auch nur 4 Leute besucht, die ich alle nicht aus Wuppertal kenne. Aber es gibt durchaus auch eine Handvoll Leute, mit denen ich auf der gleichen Wellenlänge bin. Vorallem in der smd, zu der ich dann gleich gehen werde. Mit der ich auch öfter WM-Spiele angeschaut habe, wobei ich immer an unterschiedlichen Orten geschaut habe. So viel Fußball wie während dieser WM hab ich noch nie geschaut, Grund war vorallem, dass ich direkt am Anfang zwei-drei Tage leicht fiebrig im Bett lag. Aber grade fürs ungeübte Auge ist die WM schön, da oft stark unterschiedliche Mannschaften aufeinander treffen.
Eventuell schreibe ich am Donnerstag nach der Klausur noch einmal ein Blogeintrag, vielleicht schreib ich auch noch etwas zum Ausflug nach Düsseldorf letzten Samstag oder evtl. nach Hattingen morgen, mal sehn. auf baldiges Wiedersehn.
Der letzte Bericht über mein Studium war vor zwei Monaten. Da war grad der Wettbewerb vorbei. Nun, auf dem Akkordeon hatte ich mir auch nicht mehr viel vorgenommen, es gab nur noch vor anderthalb Wochen das Semesterkonzert. Daraufhin hatte ich etwa einen Monat sehr wenig geübt, dann etwas mehr, um in der letzten Woche doch noch einiges zu schaffen, etwas früher angefangen hätte ich vielleicht auch auswendig gespielt. Trotzdem war es musikalisch gut/überzeugend. Des weiteren waren schon Prüfungen in: Embodiment – die Dozentin wollte uns nicht prüfen, sondern musste, dementsprechend erinnerte es mich teilweise an Tschechischklausuren; Kontrapunkt – was mir recht gut liegt und wir auch intensiv geübt hatten; Bandcoaching – da war ich mir unsicher, aber ohne ernste Probleme gings recht souverän; Allgemeine Instrumentaldidaktik – als Colloquium, 8 Prüflinge gleichzeitig und der Dozent labert auch noch, alle bestanden; und heute Akustik und Instrumentenkunde – teilweise zu spezielle Fragen, insgesamt aber machbar gewesen, falls man gelernt hat. Am Donnerstag kommt noch Musikgeschichte von einem Jahrtausend… dementsprechend auch die Möglichkeit der Fragen und diametral entgegengesetzt meine Lernmotivation.
Gestern hat sich dann noch ein Wechsel geklärt: ab nächstem Jahr werde ich im Nebenfach kein Drumset-Unterricht mehr haben, sondern am Vibraphon. Wird eine sehr schöne Herausforderung, ich bin sehr motiviert.
Die Zeit verging deswegen schnell, da viele Wochenenden ausgelastet waren. Einmal kamen meine Eltern vorbei, einmal hatte ich auch Heimaturlaub, einmal war ich bei meinem Bruder Geburtstag feiern, einmal feierten wir mit der gesamten Familie, und zum Schluß kam auch noch der Gegenbesuch von meinem Cousin Martin dran; ich fuhr nach Haltern, schaute mir die Stadt an, umrundete den See und unterhielt mich sehr viel mit ihm. Nur ein Wochenende blieb frei und ich weiß nicht mehr, wie ich es füllte. Wahrscheinlich war ich da das einzige Mal am See, ich hatte noch bedeutend mehr Einladungen von Studenten oder Christen, allerdings waren die entweder zu spontan oder zeitlich schon belegt. Was bedeutend war, war das Grillen im Hochschulhof an einem Freitagabend. War für 18 Uhr angesetzt, ging gegen 19 Uhr los und bis 24 Uhr wurde es immer gesprächiger. Dann gingen einige, die nicht genug hatten noch rüber ins Luisenviertel, sodass ich erst zum Morgengrauen ins Bett kam. Ansonsten ists mit der Hochschule bei mir wie mit der Schule schon: ich versteh mich mit allen gut, hab aber mit wenigen außerhalb der Hochschule was zu tun oder mal tiefer gehende Gespräche. Außer dem Hausmeister und Technikern haben mich in meiner Wohnung bisher auch nur 4 Leute besucht, die ich alle nicht aus Wuppertal kenne. Aber es gibt durchaus auch eine Handvoll Leute, mit denen ich auf der gleichen Wellenlänge bin. Vorallem in der smd, zu der ich dann gleich gehen werde. Mit der ich auch öfter WM-Spiele angeschaut habe, wobei ich immer an unterschiedlichen Orten geschaut habe. So viel Fußball wie während dieser WM hab ich noch nie geschaut, Grund war vorallem, dass ich direkt am Anfang zwei-drei Tage leicht fiebrig im Bett lag. Aber grade fürs ungeübte Auge ist die WM schön, da oft stark unterschiedliche Mannschaften aufeinander treffen.
Eventuell schreibe ich am Donnerstag nach der Klausur noch einmal ein Blogeintrag, vielleicht schreib ich auch noch etwas zum Ausflug nach Düsseldorf letzten Samstag oder evtl. nach Hattingen morgen, mal sehn. auf baldiges Wiedersehn.
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