Heut war ein vergammelter Tag. Also wie geplant. Ungeplant war, dass mir Computerspielen kaum Spaß mehr macht. Naja, vielleicht schon irgendwann mal wieder, aber heute nich so. Aber fangen wir vorne an.
Ursache für meinen Stromausfall war mein Herd. Der geht jetzt nicht mehr, bzw. verursacht nen Kurzschluss, wenn man ihn einschalten will. Fachmann kommen lassen lohnt sich nicht, entweder ich leb ab Oktober ohne Herd hier, oder ich find selber nen Fehler oder ich zieh aus. Die Faulheit schlägt Lösung eins vor.
Sonntag war der Klassenabend, der diesmal nur zwei Stunden lang ging, und qualitativ auch recht gut war. Solo und Kammermusik waren sehr gut, unser Ensemble war ausreichend gut fürs Konzert, aber wir könnten wohl mehr, wenn wir gewollt hätten.
Montag bis Mittwoch waren dann täglich zwei Proben für Nosferatu. Die Abendprobe war immer deutlich besser als die Morgenprobe (da verzählt man sich grundlos) und auch im Laufe der Tage gabs eine deutliche Steigerung bis zum Konzert. Das war am Mittwochabend und bis auf einen falschen Einsatz im Fortissimo, zu meiner vollsten Zufriedenheit gelaufen. Hab mich nicht verzählt und Solostellen so gut wie möglich abgeliefert, nicht alles war so möglich, wie vom Komponisten gefordert.
Dienstag war noch mündliche Theorie-Prüfung, insgesamt haben wir 3 Noten bekommen (mündl., schriftl., schriftl. in Gehörbildung), hab bei allem eine 1,7.
Dann war ich ganz schön erschöpft. Als ich Mittwochabend zum Konzert ging, wollten meine Beine kaum noch laufen. Auf dem Nach-Hause-Weg war es einfacher, zwar liefen sie langsam, aber ich war glücklich genug, dass es mich nicht interessierte. Donnerstag war ich ziemlich im Eimer, hab tagsüber lange Pausen gemacht. War trotzdem morgens um neun zu Musikgeschichte gegangen, hab auch Mittwoch und Donnerstag mit In. und Ve. einander vorgespielt, am Freitag hatten wir drei Zwischenprüfung. Üben ging mit langen Pausen dazwischen, laufen war ganz schön anstrengend. Wollte Donnerstagabend eigentlich noch zum Hochschulsport, evtl. sogar zu nem Film, aber das erschien mir nicht möglich, wenn ich noch irgendwie Kraft für den nächsten Tag haben wollte. So hab ich bis neun noch in der Hochschule geübt.
Am Freitag dann ausgeschlafen, hab dann die Zwischenprüfung gespielt, zwei Stücke sehr gut, beim dritten vergaloppierten sich ständig meine Finger. Einmal musste ich ein paar Takte eher neu ansetzen, hab dafür aber nicht abgesetzt, sondern nen Takt lang improvisiert. Also hab ich durchgängig den Gestus des Stückes beibehalten, nur die Töne oftmals nicht, was man bei dieser Komposition aber auch nicht unweigerlich merkt. Raus kam dann ne 1,3. Nach ner Essenspause und bissl Warmspielen dann noch Nebenfachprüfung. Ein wenig und ein wenig mäßig kleine Trommel gespielt und recht gut auf dem Vibraphon dann musiziert, raus kam ne 1,7. Also kann ich durchaus zufrieden sein mit dem Semesterabschluss. Vor drei Wochen kam mir das Semester noch kurz vor, nach der letzten Woche, aus der man drei hätte machen können, kam es mir sehr lang vor. Hab mir trotzdem noch ne Schlagzeug-Masterprüfung am Freitagabend angehört, war sehr schön, anschließend noch beim Sektempfang gewesen. Bin dann aufgebrochen zur Abschiedsparty, wo ich erstaunlich lange durchhielt, bin um fünf wieder zu Hause gewesen. Bis halb eins heut geschlafen, ich denke den Tag könnt ihr euch vorstellen.
Bin noch bis Donnerstagmorgen hier, ab Samstag dann in der Heimat. Hab Montag und Dienstag recht viel freie Zeit, muss mir noch strukturieren, was ich über den Sommer machen will/soll/kann. Ansonsten gibts hier wohl wieder ne Sommerpause und es geht erst wieder im Oktober weiter. Gute Nacht, o Wesen.
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Samstag, 16. Juli 2011
Sonntag, 6. Dezember 2009
Wochenbericht No. 7
Tja, ich wollte also noch einen Wochenbericht schreiben... Inzwischen zähle ich die Wochen eigentlich rückwärts, freue mich schon sehr aufs übernächste Wochenende. Ähm, Montag... schön, weil Theorie ausfiel und ich schlafen konnte. Zur Theoriestunde kam aber am Mittwoch noch ein interessantes Gespräch mit Ma. Theorie ist in drei Gruppen aufgeteilt, bei drei verschiedenen Dozenten, unser ist dabei wahrscheinlich der schlechteste. Zwar hat er vielleicht auf seinem Lieblingsgebiet Verdienste erworben, aber das befähigt noch nicht ein guter Dozent zu sein. Einerseits verschwendet er viel Zeit darauf Statistiken zu erstellen, die uns kaum etwas bringen, andererseits scheint er sich um die für uns wichtigen Gebiete der Musiktheorie nicht sonderlich zu interessieren, jedenfalls haben wir bis jetzt noch kein prüfungsrelevantes Thema angefangen. Nun ist Ma. nach eigener Aussage nicht gut in Gehörbildung, was beide anderen Dozenten von Anfang an im Lehrplan haben, wir aber nicht, deswegen fragte sie nach, ob er nicht mehr Gehörbildung machen könnte. Nun seine Antwort war unverschämt und ohne weitere Beachtung machte er weiter im Unterricht. Tja, das disqualifzierte ihn für mich als Dozenten und Ma. ist verständlicherweise auf 180 deswegen, das Beste wäre, sie würde den Kurs wechseln, aber prinzipiell muss sich etwas tun, so wie er bis jetzt ist, ist der Theorieunterricht nicht tragbar. In der Schule lässt man sich ja alles gefallen, da mans später sowieso nicht braucht, aber hier gehts wohl um ne Berufsausbildung. Ansonsten ist die Woche nicht viel passiert, war wenig los, hab auch nur wenig geübt... es war aber wieder ein Konzert am Freitagabend ein Akkordeonabend. Anfangs gleich zwei Bäche und drei Scarlattis, zwar unterschiedlichster Form, aber der Student war sich nicht so sicher in diesem Teil. Zum einen war er halt recht nervös am Anfang des Konzertes, dann spielte er diese auswendig im Gegensatz zum restlichen Konzert und zum dritten hat er sie wahrscheinlich auch nicht so viel geübt gehabt wie den Rest, welcher sehr gut war. Aber die ersten Stücke warn halt gepfuscht, was schade war, es wäre definitiv besser gewesen, nicht so viele klassischen Stücke zu spielen, wenn er bei den moderneren sicherer ist. Aber wahrscheinlich hat er gerade deswegen mehrere gespielt, um mehr Erfahrung sammeln zu können... naja, in meinen Augen nicht sinnvoll. Egal, ansonsten war es ein schönes Konzert, es waren auch einige Wuppertaler da, ungewöhnlich viel Kinder, wohl weil er diese schon unterrichtet, nur an Studenten mangelte es. Ok, es war Freitagabend, aber anscheinend kommen zu Akkordeon prinzipiell weniger Studenten, ähm, ja, definitiv verbesserungswürdig. Nun zum Samstag schrieb ich schon einiges, der Rest der Woche scheint belanglos gewesen zu sein, keine wichtigen Erinnerungen mehr. So wünsche ich noch eine schöne Woche... 2!
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