Komm grad vom Chor. War ein bisschen spät dran. Leider kein Platz vorne mehr frei. Setzte mich in die zweite Reihe. Bass rechts, Alt links, Tenor vor mir: selten zu hören. Blatt singen in vollem Tempo, wie immer bei Leseproben in diesem Chor. Heut war ein bisschen weihnachtliches Tralala dran und dann aus dem WO die No. 4 bis 6. Ein Stück überforderte mich teils, das war das einzige, das wir heute auch geprobt haben und nicht nur durchgesungen. Insgesamt gehts auch durch solche Aktionen aufwärts, was mein Gehör (Intonation) und musikalische Vorstellungskraft anbelangt. Bis ich es allerdings ausreichend finde, werden vermutlich noch fünf Jahre vergehen. – Zum Chor ist noch zu erwähnen, dass heute Leseprobe war, weil letzten Sonntag Konzert war. Wir sangen Mendelssohn-Bartholdys 3 Psalmen (2., 43., 22.) und seinen Lobgesang. Da ich bisher nie etwas von ihm gespielt habe, war es sehr interessant für mich. Die Psalmen sind a-capella und 8-chörig. Das ganze in der großen Stadthalle braucht gute Vorbereitung, macht aber auch Freude. (Lieblingssatz vom Lobgesang)
Ich mag es, wenn nachm Chor noch die Musik durch den Kopf läuft. So lang lasse ich die Beschäftigung mit anderer Musik, morgen ist auch noch ein Tag. Überhaupt trainier ich grad (unfreiwillig?) mich nicht um morgen zu sorgen, denn jeden Tag könnte ich besser vorbereitet sein. Vor 16 Tagen war StuPa-Sitzung, innerhalb einer Woche sollte ich das Protokoll schreiben. Morgen also, beschwert sich ja keiner. In 17 Tagen ist unser Konzert, Saxophon und Akkordeon, Enrico und ich. Hat noch keinen Pressetext, an dem wir schon seit über einem Monat ab und zu arbeiten. Morgen. Oder übermorgen. 2 Briefe? Möglichst morgen. Vielleicht die doch noch heute abend schreiben. Üben? Naja, morgen Hauptfach, Vorbereitung war schon zwei mal gerade ausreichend, ich setze noch auf eine gute Übezeit morgen früh. Trotzdem: Ohne Sorgen funktioniert es besser, allzumal sich noch ein anderer um unsere Bedürfnisse sorgt, das durfte ich erfahren. Und dann bleibt auch noch unerwartet Platz: Diesen Dienstagabend haben wir mit der SMD eine Gebetsnacht gestartet. Geschlafen hab ich am Mittwoch von 8 bis 12. Trotzdem behaupte ich, dass ich nicht weniger geschafft habe, als an anderen Mittwochen.
Fünf der erwähnten sieben Vorspiele sind vorbei (eins fällt aus). Was bleibt? Nun, Gewißheit, dass ich immer noch gut und gern muggen kann, auch wenn der erste Auftritt nicht das Gelbe vom Ei war. Hatte schlecht geschlafen, vermutlich da ich zu angespannt war. Muggen sind der einfachste Weg Musik zu vermitteln und manchmal auch ein sehr direkter, wenn man dazu moderieren darf. Bei den ersten zwei Vorspielen war es auch eher eine persönliche Atmosphäre. Die Programmwahl war gut, nur eine Organisatorin hörte es drei mal hintereinander, weiß nicht, ob ihr es dann noch so gut gefiel. Diese Vorspiele sind alle in sozialen Einrichtungen. Merkwürdig war, dass den Organisatoren und meiner Kollegin diese Atmosphären manchmal viel näher gingen, und sie meinten, man kennt das gar nicht, was in solchen Einrichtungen abgeht. Ich würde nicht behaupten mich auszukennen, sondern nur normal damit umzugehen, aber da die anderen emotional darauf reagierten, muss ich befürchten, normal ist irgendwo dazwischen.
Auch das Ensemble-Projekt in Aachen ist durch. Die Generalprobe war schlecht, hatte aber auch aus mehreren Gründen einen schweren Stand. Bei der Aufführung zeigten wir dann, dass wir es doch konnten. Nicht alle Töne bei mir, das beeinträchtigte aber nicht den Gestus. Netterweise meinte dann der Leiter des Ensembles, dass er vielleicht mal auf mich zurück käme, wenn sie ein Akkordeon brauchten. Auch mit dem Komponist Oliver Schneller konnte ich reden, mir gefiel sein Stück. Auch den Vortrag zur französischen Neuen Musik fand ich sehr interessant, Stichwort instrumentale Nachbildung aufgezeichneter und verarbeiteter Klänge. Könnte sein, dass die französischen Komponisten den deutschen ein paar Dinge vorweg haben, da kenn ich mich zu wenig aus, will ich gern ändern. Anschließend waren wir noch in einem guten Lokal mit einem sehr exaltierten Kellner. Und am Vormittag traf ich mich mit Hagen und am späten Nachmittag mit Martin, mit altbekannten Fragen, was jetzt und in Zukunft wir oder Freunde so machen. Sehr erfolgreiches Wochenende mit dem direkt am Sonntag folgenden Chorkonzert.
Nur geschlafen hab ich viel zu viel in Zügen. Sehr oft 6 Stunden zu Hause und ein bis drei Stunden in der Bahn. Auf Dauer irgendwie anstrengend, auch wenn mir die Tagesunterteilung gefällt. Manchmal ist es schwierig, sich mehrmals am Tag aufs Üben zu konzentrieren. Nach nem Tagesschlaf bin ich zuerst noch schläfrig, dann aber zum Üben meist wieder fit. Was ein gutes Stichwort ist, ich werd schläfrig und will morgen früh fit sein zum Üben vor dem Unterricht. Gute Nacht.
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Donnerstag, 22. November 2012
Zeit. Zeitnot. Zeitlos.
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Aachen,
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Neue Musik,
Saxophon,
SMD,
Üben,
Zugfahren
Mittwoch, 14. November 2012
…denn Hektik liegt an und was alles fängt man nicht korrekt an…
Diese Liedzeile trifft es ziemlich gut. Viel zu tun bei mangelnder Vorbereitung. Momentan komm ich wenig nur zum Üben und vorher hatte ich nicht genug im Voraus geübt. Abends bleibt manchmal ein wenig Zeit, leise während der Nachtruhe. Und morgens steh ich früh auf, und schlafe viel im Zug (wenn ich nicht Noten lese). Aber jetzt wollte ich noch die zweite Samstagsfrage nachreichen, dass vielleicht wieder etwas Regelmäßigkeit in diesen Blog kommt.
Darf kommen, was ich nicht erwarte?
Darf kommen, was ich nicht erwarte?
Themen:
Samstagsfrage,
Zugfahren
Sonntag, 7. Februar 2010
anstrengend wars, das Wochenende.
Freitagabend kam der Anruf: Ich werd nich erst Samstagmittag, sondern Samstagmorgen zum Umzug gebraucht. Hatte ich ja auch angeboten, nun hieß es am nächsten Morgen um 6 aufstehn, trotzdem bin ich erst kurz nach Mitternacht ins Bett und konnt auch nicht gleich schlafen. Am Samstag dann so viel wie möglich geholfen, einladen, ausladen drei Treppen hoch, und noch aufbauen was möglich ist. Abends aufs gelungene Tagewerk noch einen Wein geköpft, viel geredet, darüber so müde geworden, dass ich ausnahmsweise vor Mitternacht sehr müde ins Bett fiel. Lange geschlafen, immer noch müde, Vormittag nochmal unterhalten, am Nachmittag dann 4 Stunden lang Bielefeld angeschaut, darunter eine Stunde für die Ausstellung „Deutsche Impressionisten“. Danach etwas entkräftet wieder zurück, die dritte Portion Chilli con Carne und nun sitz ich im Zug nach Wuppertal wieder. Sehr anstrengend, aber auch sehr schönes Wochenende. Einerseits ist die Anstrengung eine willkommene Abwechslung, andererseits hätte ich in Wuppertal nich halb so viel gute Gespräche gehabt. Und nun noch das nächste Wochenende vorbereiten, an dem ich direkt nach dem Akkordeonkonzert am Freitag und anschließendem Barbesuch durch die Heimat in den Ski-Urlaub fahren werde. Was ein Spaß. Ich hoffe es geht euch auch gut, lasst mal was von euch hören, wenn ihr wieder etwas mehr Alltag als üblich hattet.
Samstag, 19. Dezember 2009
The end is here...
Die (vor-)letzte Woche war voll. Voll mit Konzerten und Vorspielen. Da war am Montag ein Klavier mit Kammermusik-Konzert, wie erwartet gut. Ich glaub danach waren wir noch im Brauhaus. Dann gings Dienstag weiter mit der Geigenklasse, gut bis sehr gut gespielt, aber mit wenig Bühnenpräsenz oder genauer: -bewußtsein. Am Mittwoch waren dann vorallem kammermusikalische Besetzungen dran, auch schön gewesen, ich schätze daran vorallem die neuen Namen und das Zuordnen der Gesichter zu Instrumenten, was für Musik gespielt wurde, vergesse auch ich relativ schnell. Es fehlte der rote Faden, da kein Profs organisierte, sondern jeder, der wollte, vorspielen konnte. Donnerstag dann klasseninternes Schlagzeugvorspiel, nach der Hälfte musste ich zu Musikgeschichte. Abends dann Vortrag der Klassen Sprecherziehung, Tanz/ Szenisches Spiel, BodyPercussion, die ersten beiden Kurse muss jeder belegen, der den Bachelor of Music in Education studiert. Der Abend war sehr belustigend, ein großer Teil war Nonsens-Gedichte, es ging halt mehr um Sprechweise als um Thema. Bzw. beim anderen Kurs wurde gar nicht gesprochen, sondern zur Musik Szenen dargestellt, welche ebenso zusammenhangslos waren. Aber nett, wenn 10 Kommilitonen einen Wald darstellen, mit Bäumen, Gras, Reh, Jäger und so... oder aber eine Riesenkrake... oder ein Gedicht über puppende Puppen gemeinsam vortragen. Danach gings noch ins Moritz was den Abend abrundete. Am nächsten Nachmittag war ein Vortrag der Gesangsklassen über Shakespeare und andere Liebesgedichte, teilweise in den ursprünglichen Formen, teilweise in moderner Sprache, der Mix war urkomisch. Abends noch ein Vorspiel der Gitarrenklasse, mir gefiel besonders der Kommentar des Profs zum Ersti, „Na Ph.! So hab ich dich ja noch nie spielen gehört!“ Tja, der Abend war wie der vorherige auch so gegen halb 12 vorbei, ein Zeitpunkt an dem ich wieder wach werde, nur diesmal hatte ich noch jemanden um 2 Stunden noch durch Wuppertal ziehen zu können, das erste Mal, dass ich mich wie zu Hause fühlte. Der nächste Tag war dann ziemlich konträr, mein einziges Gespräch war mit einer Verkäuferin... und mir selbst natürlich, dafür ein einzigartiges Snooker-Match gesehen. Am Sonntag war ich dann spontan in den Barmer Anlagen, wunderschöne Sicht über Barmen, sehr kalt, gute Wanderwege und eine liebenswürdige, alte Frau getroffen, auch ein außergewöhnlicher Tag.
Diese Woche Montag war wie immer voll, über Dienstag schrieb ich schon das Wichtigste. Am Mittwoch war dann ein freudiger Tag, ich kam mir selbst merkwürdig vor bei all den Gedanken in meinem Hirn. Z.B. überlegte ich beim Abendbrot, ob mit entsprechender Vorstellungskraft ich es schaffe, bei jedem Biss mir eine andere der Formaggi-Käsesorten vorzustellen. Dadurch wird das Essen doch gleich leckerer... Außerdem hat es geschneit, nachts blieb auch ganz bissel liegen; der Hausmeister war da; und abends gab es ein schönes Kammermusik-Konzert, aber auch alte Musik kann sehr ähnlich sein, sodass man sich an die Themen schon nach kürzester Zeit nicht mehr erinnert. Am Donnerstag dann ein letztes Mal Musikgeschichte beim Lutz-Werner, wens interessiert, dem zeig ich gerne mal eine kleine Zitatesammlung, sehr erheiternd. Abends war Groove-Jazz dran, eigentlich nicht konzertant eher was für die Lounge. Und am letzten Abend war dann ein Posaunenkonzert und nachher gabs noch Balkanmusik vom Royal Street Orchester, wo auch zwei Kommilitonen mitspielen, richtig guter Abschluss. Das Ganze ging berechtigterweise bis nach Mitternacht, für mich hieß das dann nicht mehr zu schlafen, bis ich nun seit halb 4 Zug fahre, die meiste Zeit versuche zu dösen, aber jetzt funktionierts definitiv nicht mehr. Aber egal, ich freu mich so auf die Begegnungen heute, dass ich meinen Körper bestimmt überzeugen kann, dass er keinen Schlaf benötigt.
Tja, was nehm mer mit aus Wuppertal? Einiges zu üben über Weihnachten, einige gute Bekanntschaften auf die ich mich im Januar auch wieder freue, Erfahrungen im Haushalt und mitm Singleleben, wovon ich nicht alle schätze, aber auch einiges draus gelernt habe. Vorfreude auf zu Hause, wos kälter ist und noch mehr Schnee liegt, auch wenn Wuppertal schon meine Erwartungen übertroffen hat. Der Blog geht jetzt in seine Weihnachtspause, es geht Mitte Januar weiter, bis dahin... (könntet ihr euch durchlesen, was ihr im Alltag nicht geschafft haben und kommentieren, wos denn mal sinnvoll wäre) ... bis dahin guten Schlaf.
Diese Woche Montag war wie immer voll, über Dienstag schrieb ich schon das Wichtigste. Am Mittwoch war dann ein freudiger Tag, ich kam mir selbst merkwürdig vor bei all den Gedanken in meinem Hirn. Z.B. überlegte ich beim Abendbrot, ob mit entsprechender Vorstellungskraft ich es schaffe, bei jedem Biss mir eine andere der Formaggi-Käsesorten vorzustellen. Dadurch wird das Essen doch gleich leckerer... Außerdem hat es geschneit, nachts blieb auch ganz bissel liegen; der Hausmeister war da; und abends gab es ein schönes Kammermusik-Konzert, aber auch alte Musik kann sehr ähnlich sein, sodass man sich an die Themen schon nach kürzester Zeit nicht mehr erinnert. Am Donnerstag dann ein letztes Mal Musikgeschichte beim Lutz-Werner, wens interessiert, dem zeig ich gerne mal eine kleine Zitatesammlung, sehr erheiternd. Abends war Groove-Jazz dran, eigentlich nicht konzertant eher was für die Lounge. Und am letzten Abend war dann ein Posaunenkonzert und nachher gabs noch Balkanmusik vom Royal Street Orchester, wo auch zwei Kommilitonen mitspielen, richtig guter Abschluss. Das Ganze ging berechtigterweise bis nach Mitternacht, für mich hieß das dann nicht mehr zu schlafen, bis ich nun seit halb 4 Zug fahre, die meiste Zeit versuche zu dösen, aber jetzt funktionierts definitiv nicht mehr. Aber egal, ich freu mich so auf die Begegnungen heute, dass ich meinen Körper bestimmt überzeugen kann, dass er keinen Schlaf benötigt.
Tja, was nehm mer mit aus Wuppertal? Einiges zu üben über Weihnachten, einige gute Bekanntschaften auf die ich mich im Januar auch wieder freue, Erfahrungen im Haushalt und mitm Singleleben, wovon ich nicht alle schätze, aber auch einiges draus gelernt habe. Vorfreude auf zu Hause, wos kälter ist und noch mehr Schnee liegt, auch wenn Wuppertal schon meine Erwartungen übertroffen hat. Der Blog geht jetzt in seine Weihnachtspause, es geht Mitte Januar weiter, bis dahin... (könntet ihr euch durchlesen, was ihr im Alltag nicht geschafft haben und kommentieren, wos denn mal sinnvoll wäre) ... bis dahin guten Schlaf.
Dienstag, 24. November 2009
Ein Dienstagabend
Sitz grad im Zug zurück nach Wuppertal, da es aber recht spät ist und der Zug ein paar Minuten bis zur Abfahrt hat, bin ich allein im Abteil, mache mir Musik an und hoffe, dass es so bleibt.
Was habe ich heute geschafft? Ein Konzert. Klingt nicht nach so viel, nimmt aber ziemlich viel Zeit in Anspruch. D.h. morgens frühstücken, duschen, Zeug möglichst ordentlich und platzsparend zusammenpacken, in die Hochschule, Instrument wechseln, Mittagessen und kurz vor eins gings dann los nach Aachen. Zug hatte Verspätung, zum Glück war ein anderer Musikstudent im Zug mitgefahren, der mir dann den Weg zeigte. Dann hatte ich beim Packen meine Noten vergessen (aber nicht die Bibel zu der ich sie legte), musste also aus der Partitur spielen, vielleicht flog ich deswegen auch einmal länger raus beim Auftritt. Dann hab ich mir noch Aachen angeschaut, das Stadtzentrum ist schön kompakt, auch der Weihnachtsmarkt gefiel mir, kein Vergleich zu Wuppertal (genauer: zu Barmen, wo ich ihn gar nicht mag), viele schöne alte Häuser, leider nicht viel Zeit zum Besichtigen gehabt.
Jippieh, der Zug fährt los und keiner kam mehr vorbei. Dann können ja Miller und Goodman weiter trällern.
Tja, und beim Konzert war dann mein lieber Cousin Martin da... also der Hamburger... naja, er meinte er findet die Neue Musik weder gut noch schlecht, er fands auf alle Fälle interessant es sich angehört und angesehen zu haben. Also die Grimassen der Musiker und der Zuhörenden. Nachher noch geplaudert, mal sehn, ob ich mir mal nen Samstag Zeit nehme für Aachen.
Ach ja, das interessanteste hab ich bis hierhin vergessen, ich bin durch den gestrigen Abend heut leicht kränklich gewesen, was sich doch ziemlich auf die Produktivität auswirkt. Jetzt nur noch die Frage, ob dieser Eintrag auf den Blog kommt oder doch nur ins Tagebuch...? Hab ja bis Wuppertal noch knapp 2 Stunden Zeit das zu entscheiden. schönen Abend noch, und macht was aus eurem Leben.
Nachtrag: Gradeben kam der Schaffner vorbei und erklärte mir, warum ich alleine da saß. War ausversehen in der 1. Klasse. Dabei dachte ich, die Züge wären immer gleichmäßig aufgebaut und ich kenne schon die Zugtypen...
Was habe ich heute geschafft? Ein Konzert. Klingt nicht nach so viel, nimmt aber ziemlich viel Zeit in Anspruch. D.h. morgens frühstücken, duschen, Zeug möglichst ordentlich und platzsparend zusammenpacken, in die Hochschule, Instrument wechseln, Mittagessen und kurz vor eins gings dann los nach Aachen. Zug hatte Verspätung, zum Glück war ein anderer Musikstudent im Zug mitgefahren, der mir dann den Weg zeigte. Dann hatte ich beim Packen meine Noten vergessen (aber nicht die Bibel zu der ich sie legte), musste also aus der Partitur spielen, vielleicht flog ich deswegen auch einmal länger raus beim Auftritt. Dann hab ich mir noch Aachen angeschaut, das Stadtzentrum ist schön kompakt, auch der Weihnachtsmarkt gefiel mir, kein Vergleich zu Wuppertal (genauer: zu Barmen, wo ich ihn gar nicht mag), viele schöne alte Häuser, leider nicht viel Zeit zum Besichtigen gehabt.
Jippieh, der Zug fährt los und keiner kam mehr vorbei. Dann können ja Miller und Goodman weiter trällern.
Tja, und beim Konzert war dann mein lieber Cousin Martin da... also der Hamburger... naja, er meinte er findet die Neue Musik weder gut noch schlecht, er fands auf alle Fälle interessant es sich angehört und angesehen zu haben. Also die Grimassen der Musiker und der Zuhörenden. Nachher noch geplaudert, mal sehn, ob ich mir mal nen Samstag Zeit nehme für Aachen.
Ach ja, das interessanteste hab ich bis hierhin vergessen, ich bin durch den gestrigen Abend heut leicht kränklich gewesen, was sich doch ziemlich auf die Produktivität auswirkt. Jetzt nur noch die Frage, ob dieser Eintrag auf den Blog kommt oder doch nur ins Tagebuch...? Hab ja bis Wuppertal noch knapp 2 Stunden Zeit das zu entscheiden. schönen Abend noch, und macht was aus eurem Leben.
Nachtrag: Gradeben kam der Schaffner vorbei und erklärte mir, warum ich alleine da saß. War ausversehen in der 1. Klasse. Dabei dachte ich, die Züge wären immer gleichmäßig aufgebaut und ich kenne schon die Zugtypen...
Themen:
Aachen,
Ensemble 20./21. Jhd.,
Konzert,
krank,
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