Am 15. war Klassenstunde. Nach einer guten Übewoche, sehr gut gelaufen, obwohl ich nicht auswendig spielen konnte vor Publikum. Programm ist derzeit Bach und Scarlatti (möglichst auswendig), Aho (sehr modern) und von Lundquist das Duell für Schlagzeug und Akkordeon.
Letzteres spielten wir am 18. öffentlich und verrissen es. Das Publikum fands trotzdem gut, obwohls wirklich schlecht war. Lustig, wie mein Duopartner Jo. sich an dem Abend noch ewig lang drüber aufregte, was wir alles verrissen haten, da kann ich sowas schneller abhaken. Warn natürlich noch ne Stunde oder zwei im Café Moritz.
Vom folgenden Tag berichtete ich schon.
Am 21. war SMD-Mitarbeitertreffen. Noch hab ich die Richtlinien nicht unterschrieben, werds wohl aber tun, und auch gleich als Kassenwart einsteigen. Der Abend war sehr schön, auch geistlich eindeutig ein zu Hause.
Am 26. das letzte Mal Ringvorlesung. Thema: Melodien in der Neuen Musik. Vortrag: Recht schlecht, aber mit interessanten Gedankenanstößen zur Frage, was Melodie eigentlich ist. Wer kann einen guten Lexikon-Eintrag über Melodie finden?
Am 28. interessante Alexandertechnik-Stunde gehabt. Werd wohl noch öfters ordentlich sitzen, auf- und stehen üben müssen. Am Abend dann ein gutes Konzert der Masterstudenten der Posaunenklasse. Anschließend kleinen Abendspaziergang gehabt und noch bei Jo. und Ph. eingekehrt. Kurz nach Vier den Nachtbus zurückgenommen, dementsprechend spät und verkatert war auch der folgende Samstag. Abend war trotzdem sehr interessant gewesen.
Am 30. abends sehr gutes Konzert vom djo gehört. Gustav Holsts „Planeten“ sind klasse, qualitativ auch gut gespielt. Nur Beethovens „Pastorale“ im ersten Teil kann ich wenig abgewinnen, zumindest als Konzertstück, dem man lauschen möchte. Der Dirigent war dazu mir zu unruhig für so eine ruhige Sinfonie.
Gelesen in der Zeit: Rinser: „Gefängnistagebuch“, Schweitzer: „Aus meiner Kindheit und Jugendzeit“, 2 brand.eins-Magazine, Wilde: „Dorian Gray“ zu 2/3, Sikora: „Neue Jazz-Harmonielehre“ zu 1/3, 3. Buch Mose 2. Hälfte und 4. Buch Mose.
Gesehen: 3 Filme von Helge Schneider, die grad kostenlos und legal abrufbar waren.
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Montag, 31. Januar 2011
Sonntag, 16. Mai 2010
so lala.
Der Wettbewerb ist vorbei - und ich bin froh darüber. Er hat mir einiges gebracht, hab schnell viele Stücke kennengelernt, mal wieder meinen Wettbewerbswillen geprüft und schlußendlich bin ich ganz zufrieden mit dem, was ich abgeliefert habe. Klar, dass ich hier nicht in die zweite Runde kam und nicht um Preise mitgespielt habe. Einerseits bin ich hier der Jüngste und manche studieren schon so lange, wie ich überhaupt schon Akkordeon spiele; andererseits ist nicht nur deutsches Niveau vertreten, sondern vorallem auch Ausländer, die in Deutschland studieren, natürlich im Aufbaustudium. Nun, jetzt gehts erstmal weiter mit dem Duell für Akkordeon und Schlagzeug. Und es geht mal wieder in die Heimat und ich hab so genügend andere Ablenkung...
Warum so wenig Deutsche vertreten sind? Nun, ich weiß nicht, ob ich jemals auf dieses nahezu perfekte Niveau komme. Denn dafür fehlt mir vielleicht wirklich der Willen. Akkordeon ist nicht alles im Leben, vieles, aber nicht alles. Und andere Dinge müsste ich wohl jahrelang und nicht nur die Wochen vor dem Wettbewerb zurückfahren, um das Niveau halten zu können. Und ganz allgemein: es geht uns in Deutschland zu gut. Warum sind Finnen so gut? Nun, sie haben ein halbes Jahr Nacht und nicht viel Ablenkung, viel Zeit zum Üben. Wenn hierzulande jemand 3 Stunden Computer spielt, ist es nichts ungewöhnliches, bei 3 Stunden Instrument spielen schon. Die andere Seite der Medaille ist, dass diese Besten der deutschen Hochschulen, die sich hier messen wieder zurück in ihr Heimatland wollen/müssen und die zurückgebliebenen deutschen Lehrer nicht diesen Standard erreichen. Naja, die Gedanken sind ausbaufähig, für einige nich neu, für andere vielleicht nich so wichtig - solange ich nicht weiß, wer hier noch kontinuierlich mitliest, muss ich wohl alles posten, über das ich nachdenke und das sich anbietet. schönen Tag noch.
Warum so wenig Deutsche vertreten sind? Nun, ich weiß nicht, ob ich jemals auf dieses nahezu perfekte Niveau komme. Denn dafür fehlt mir vielleicht wirklich der Willen. Akkordeon ist nicht alles im Leben, vieles, aber nicht alles. Und andere Dinge müsste ich wohl jahrelang und nicht nur die Wochen vor dem Wettbewerb zurückfahren, um das Niveau halten zu können. Und ganz allgemein: es geht uns in Deutschland zu gut. Warum sind Finnen so gut? Nun, sie haben ein halbes Jahr Nacht und nicht viel Ablenkung, viel Zeit zum Üben. Wenn hierzulande jemand 3 Stunden Computer spielt, ist es nichts ungewöhnliches, bei 3 Stunden Instrument spielen schon. Die andere Seite der Medaille ist, dass diese Besten der deutschen Hochschulen, die sich hier messen wieder zurück in ihr Heimatland wollen/müssen und die zurückgebliebenen deutschen Lehrer nicht diesen Standard erreichen. Naja, die Gedanken sind ausbaufähig, für einige nich neu, für andere vielleicht nich so wichtig - solange ich nicht weiß, wer hier noch kontinuierlich mitliest, muss ich wohl alles posten, über das ich nachdenke und das sich anbietet. schönen Tag noch.
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