Mit erschreckender Regelmäßigkeit, kommt nun der nächste Post, vermutlich der letzte vorm Sommer. Mal wieder kreuz und quer, was mir einfällt.
Die letzten Wochen waren sehr locker: Hatte nach dem Wettbewerb nicht mehr so viel zu üben, und alles andere ging meist nebenbei. Die freie Zeit verging mit vielen Kleinigkeiten und auch vielem Rumsitzen und Quatschen.
Ein wenig Sightseeing hab ich wieder ins Programm aufgenommen. Noch kann ich in ganz NRW kostenlos rumfahren, aber die Zeit vergeht schnell. Im Semester nimmt man sich selten einen Tag frei, und wer weiß, wie ich nächstes Jahr dazu komme. Vorvorletzten Sonntag ging es mit Freunden zur Müngstener Brücke und Schloß Burg. Sehr schöne Wanderstrecke, nur regnete es durchgehend, sodass ich mir auch ne Erkältung einfing. Auch hab ich mir Bonn angeschaut, einmal ein wenig die Altstadt und letzten Samstag Bad Godesberg mit Burg und die Rheinaue und das Regierungsviertel. Die Rheinaue ist außergewöhnlich groß und schön, Bad Godesberg hat auch schöne Parks und auch Altstadt, aber wenig. Das Regierungsviertel, sollte man sich mal anschauen, inzwischen wird aber schon einiges umgebaut, interessant ist eher, wie klein und normal das meiste ist. Nächsten Montag gehts dann zum Arboretum, und morgen hab ich auch noch einen freien Tag, weiß aber noch nicht, wo ich hin möchte. Vermutlich irgendwas vom Ruhrpott anschauen, denn Münster, Siegen und Aachen sind doch weiter weg, und ich wär gern 18 Uhr wieder zurück.
Was voranging war meine Kammermusik mit En. am Saxophon. Wollen möglichst im Herbst ein Konzert spielen und haben auch beim Klassenabend wieder ne Viertelstunde gespielt.
Zum Konzert noch eine nette Geschichte: Vor ein paar Wochen in Konzertgestaltung sollten wir ein fiktives Programm moderieren. Kurz bevor ich zu Hause los bin, hab ich für mein Programm mir Lebensdaten der Komponisten geholt, falls ich dran komme. Dann kamen erstmal zwei andere dran, aber es war noch etwas Zeit am Ende der Stunde. Da aber sich keiner vorbereitet hatte, ging ich vor, und moderierte halb aus dem Stegreif, d.h. ich hatte mir es vorher durchdacht, aber nicht aufgeschrieben und auch nicht einmal vorgesprochen. Fühlte mich also unwohl und recht unruhig, bekam aber das Feedback, dass es souverän und ruhig war. Nun beim Konzert sollten wir wieder moderieren. Und diesmal vergaß ich es, bis mein Lehrer mich beim Anspielen vor dem Konzert dran erinnerte. Also setzte ich mich rein ins Konzert und überlegte während der ersten Hälfte, was ich sagen würde. Wieder merkte man mir wohl nicht an, wie wenig vorbereitet es war. Leider kann man so zwar nicht viel über die Komponisten sagen, aber wie sagte so schön unser Prof, das kann man bei wikipedia nachlesen, die Leute wollen ja nicht belehrt werden. Und so spricht man nur über das Stück, und was man selber damit verbindet, auf was eventuell die Zuhörer achten sollten, und welches Konzept hinterm Konzertprogramm steckt. Schön, wenn das so relativ stressfrei funktioniert.
Einige Abschlussprüfungen habe ich mir auch anhören können. Darunter drei mal Cello und eine Blockflöte am selben Tag, einmal Gesang, einmal Geige, zweimal Schlagzeug. Selber hatte ich auch zwei Prüfungen in Satztechniken des 20. Jh. und in Gehörbildung. Dabei durften wir bei Gehörbildung auch Instrumente verwenden, um die Musik herauszuschreiben, da ja später im Beruf man die gleiche Möglichkeit hat. Find ich nicht so gut, denn wenn man ohne Instrument sich keine Melodie vergegenwärtigen kann, kann mans im Konzert auch nicht. Und verkehrt kanns nicht sein, das Schwerere zu erlernen. So wie die Prüfung war, hilfts mir dagegen, und obwohl ich nicht sonderlich gut höre, habe ich eine eins bekommen.
Gestern hatte ich noch eine Mugge. War für mich ein Novum, da es auf einer Beerdigung war und ich im Stehen spielen musste. Im Stehen spielen muss ich noch etwas üben, gefallen hat es trotzdem.
Das wär soweit das wichtigste. In einer Woche bin ich in der Heimat, da sieht man sich hoffentlich wieder. Schönen Sommer!
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Freitag, 13. Juli 2012
Tea And Sympathy
Themen:
Bonn,
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Sightseeing,
Wandern
Sonntag, 17. Juni 2012
Hier liege ich, ich kann nicht anders.
Schaun mer mal, was aus der ToDo-Liste vom letzten Mal geworden ist:
Ein Wettbewerb (DAM) fand statt und war sehr gut, für den anderen hab ich mich nicht qualifizieren können. Hatte auch wenig Mühe in das Video gesteckt, da ich nicht dachte, dass danach schon ernsthaft aussortiert wird.
Vor allem Kammermusik hab ich viel geübt und das geht noch mind. eine Woche weiter, am 25. ist Klassenabend und wir wollen noch ein neues Stück dazu vorstellen, was wir nicht letzte Woche zum DAM spielten.
Hebräisch hab ich anfangs sehr fix aufgeholt und dann aussetzen müssen für den Wettbewerb. Nun wollte ich für den Sommer erstmal wieder mit tschechisch anfangen, aber eigentlich darf ich auch bei hebräisch keine zu große Pause machen, was einmal liegen bleibt, liegt lange. Mal sehn.
Die SMD Bibelarbeiten gingen alle recht gut von der Hand, momentan machens andere, da werden aber im nächsten Monat noch ein paar auf mich drauf zu kommen.
Reisungen und Übernachtungen sind alle durch, jetzt gehts an die Sommerplanung. Will öfter in Wuppertal sein als die letzten zwei Sommer, da aber die Fahrtkosten recht hoch sind, sollte es gut geplant sein. Vermutlich siehts etwa so aus: Mitte Juli gen Heimat, Anfang August kurz in Wuppertal, Ende August für mind. anderthalb Wochen, September mind. drei von vier Wochen in der Heimat. Ob ich auf Freizeiten, Urlaub fahre, weiß ich noch nicht. Hab grad nicht das Gefühl, ich brauchte es unbedingt (werd ich alt? ach ne, war schon immer so).
Bei der geistlichen Literatur bin ich wenig vorangekommen.
Zum DAM noch: Das Wochenende war super. Am Freitag hab ich mir vor allem Kat. 5 angehört. Netterweise kommen bei mir sofort Urlaubsgefühle auf bei so viel Akkordeonmusik, langjährige Prägung. Auch verschiedene alte Bekannte zu treffen war sehr gut. Meine beiden Auftritte am Samstag waren recht gut, hatten aber auch beide noch etwas Luft nach oben. Nichtsdestotrotz macht Auftreten Spaß und egal was schief ging, kann ich (bzw. können wir) trotzdem schön viel präsentieren. Am Sonntag war dann etwas die Luft raus, aber nach einer langwierigen Abschlussveranstaltung hat sich meine kleine Sightseeingtour in Bruchsal echt noch gelohnt. Hübsches Städtchen.
Tja, und dann waren noch StuPa-Sitzung + ne Kommission, SMD-Leiter- + Regio-Treffen letzte Woche. Im Mai auch ein intern. Kochabend, ein interessanter Abend zu Günther Wand, mehrere Konzerte, da konnt ich vom djo gespielt mal ne Mahler-Symphonie mir anhören. Wen mehr interessiert, sollte nachfragen, ansonsten kommt vielleicht in nem Monat der nächste Eintrag…?
Ein Wettbewerb (DAM) fand statt und war sehr gut, für den anderen hab ich mich nicht qualifizieren können. Hatte auch wenig Mühe in das Video gesteckt, da ich nicht dachte, dass danach schon ernsthaft aussortiert wird.
Vor allem Kammermusik hab ich viel geübt und das geht noch mind. eine Woche weiter, am 25. ist Klassenabend und wir wollen noch ein neues Stück dazu vorstellen, was wir nicht letzte Woche zum DAM spielten.
Hebräisch hab ich anfangs sehr fix aufgeholt und dann aussetzen müssen für den Wettbewerb. Nun wollte ich für den Sommer erstmal wieder mit tschechisch anfangen, aber eigentlich darf ich auch bei hebräisch keine zu große Pause machen, was einmal liegen bleibt, liegt lange. Mal sehn.
Die SMD Bibelarbeiten gingen alle recht gut von der Hand, momentan machens andere, da werden aber im nächsten Monat noch ein paar auf mich drauf zu kommen.
Reisungen und Übernachtungen sind alle durch, jetzt gehts an die Sommerplanung. Will öfter in Wuppertal sein als die letzten zwei Sommer, da aber die Fahrtkosten recht hoch sind, sollte es gut geplant sein. Vermutlich siehts etwa so aus: Mitte Juli gen Heimat, Anfang August kurz in Wuppertal, Ende August für mind. anderthalb Wochen, September mind. drei von vier Wochen in der Heimat. Ob ich auf Freizeiten, Urlaub fahre, weiß ich noch nicht. Hab grad nicht das Gefühl, ich brauchte es unbedingt (werd ich alt? ach ne, war schon immer so).
Bei der geistlichen Literatur bin ich wenig vorangekommen.
Zum DAM noch: Das Wochenende war super. Am Freitag hab ich mir vor allem Kat. 5 angehört. Netterweise kommen bei mir sofort Urlaubsgefühle auf bei so viel Akkordeonmusik, langjährige Prägung. Auch verschiedene alte Bekannte zu treffen war sehr gut. Meine beiden Auftritte am Samstag waren recht gut, hatten aber auch beide noch etwas Luft nach oben. Nichtsdestotrotz macht Auftreten Spaß und egal was schief ging, kann ich (bzw. können wir) trotzdem schön viel präsentieren. Am Sonntag war dann etwas die Luft raus, aber nach einer langwierigen Abschlussveranstaltung hat sich meine kleine Sightseeingtour in Bruchsal echt noch gelohnt. Hübsches Städtchen.
Tja, und dann waren noch StuPa-Sitzung + ne Kommission, SMD-Leiter- + Regio-Treffen letzte Woche. Im Mai auch ein intern. Kochabend, ein interessanter Abend zu Günther Wand, mehrere Konzerte, da konnt ich vom djo gespielt mal ne Mahler-Symphonie mir anhören. Wen mehr interessiert, sollte nachfragen, ansonsten kommt vielleicht in nem Monat der nächste Eintrag…?
Themen:
Konzert,
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Sightseeing,
SMD,
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Wand,
Wettbewerb
Montag, 7. Mai 2012
Intensiv
Hab grad Lust n bisschen was zu schreiben. Die letzten zwei Wochen waren intensiv, aber nicht so gut wie die Wochen davor. Das einzig bemerkenswerte war wie viele Stunden ich Snooker geschaut habe, ohne anderes zu sehr zu vernachlässigen oder zu unaufmerksam zuzuschauen. Zwischendurch wars echt ungesund viel, nach anderthalb Wochen hatte ich mich dann daran gewöhnt. Heut abend hat die WM geendet, sehr zurecht hat Ronnie gewonnen, noch nie bisher hat er so lange seine labile Psyche so fest kontrolliert.
Nun hab ich wieder eine schöne ToDo-Liste: zwei Wettbewerbe im Juni, dafür Solo- und Kammermusikliteratur zu üben, hebräisch aufholen, für die SMD Andachten/Bibelarbeiten vorbereiten, Reisen und Übernachtungen buchen, bisschen geistliche Literatur und so. Schrecklich viel Kleinzeug ist liegengeblieben, gut anhand meines realen und virtuellen Schreibtisches zu sehen. Wie wärs z.B. mit Karten der Grafschaften Englands, Irlands und Schottland? Noch ein wenig einprägen oder aufräumen, gleich wegschmeißen? Oder den zwei Streckenplänen der tschechischen Eisenbahn? (In dem Fall nur aufräumen, nicht wegschmeißen)
Falls ihr auch noch an der weiteren Vergangenheit interessiert seid, da hatte ich schon mal einen Eintrag angefangen. Schittebön:
Bin seit Ende Mai wieder in Wuppertal. Kam ne Woche vor der Generalprobe für Gent. Die Generalprobe war ein Konzert von Kr. und mir in der Hochschule, moderiert und ziemlich lang mit anderthalb Stunden reiner Spielzeit. War anstrengend für die Zuhörer, aber gut besucht und gut gelaufen. Das war am Montag vor Ostern, am Donnerstag nach Ostern fuhren wir nun nach Gent. Dort war ein internationaler Wettbewerb ausgeschrieben. Netterweise kam auch unser Lehrer am Freitag nach und hörte sich unsere Wertungsspiele an. Mit meinem war ich relativ zufrieden, teilweise ist es besser gelaufen als es zu erhoffen war, teilweise empfand ichs nicht als überzeugend genug und fehlte mir am Ende ein bisschen Durchhaltevermögen. Trotzdem bekam ich sehr positive Resonanz, genauso wie Kr., der auch sehr gut spielte, aber selbst wieder einmal unzufrieden war. Nachdem ich langsam davon überzeugt war, dass ich auch ernsthaft in der zweiten Runde sein könnte, kam aber am Abend raus, dass ich doch nicht weiter bin, dafür Kr. Der machte am nächsten Tag auch den vierten Platz, ich war trotzdem zufrieden, da Teilnehmer und Juroren noch länger da blieben und die Gespräche gute Anregungen gaben. Außerdem konnte ich so Gent sehen, sehenswert!
Der Wettbewerb war bis jetzt prägend, schließlich übte ich außer an Ostern drei Wochen auf ihn hin, und auch die letzte Woche ist gut erklärlich, wenn man das Loch nach einem Wettbewerb kennt.
Die Zeit davor in der Heimat war sehr gut für mich, die Messlatte für gute Tage liegt wieder etwas höher. Auch war längst nicht alles nur üben, einige Gottesdienste nahm ich zu Ostern mit, letztes Wochenende war ich auch mit der SMD unterwegs. Trafen uns mit Aachern und hatten viel Zeit für Gemeinschaft und zum Rauskommen aus dem Alltag.
Nach dem hier letzten Wochenende, waren noch zwei dazwischen, recht unbedeutende, mit Seminaren in der Hochschule gefüllt. Nix da mehr, was noch lohnt zu erzählen, also auf ein nächstes Mal.
Nun hab ich wieder eine schöne ToDo-Liste: zwei Wettbewerbe im Juni, dafür Solo- und Kammermusikliteratur zu üben, hebräisch aufholen, für die SMD Andachten/Bibelarbeiten vorbereiten, Reisen und Übernachtungen buchen, bisschen geistliche Literatur und so. Schrecklich viel Kleinzeug ist liegengeblieben, gut anhand meines realen und virtuellen Schreibtisches zu sehen. Wie wärs z.B. mit Karten der Grafschaften Englands, Irlands und Schottland? Noch ein wenig einprägen oder aufräumen, gleich wegschmeißen? Oder den zwei Streckenplänen der tschechischen Eisenbahn? (In dem Fall nur aufräumen, nicht wegschmeißen)
Falls ihr auch noch an der weiteren Vergangenheit interessiert seid, da hatte ich schon mal einen Eintrag angefangen. Schittebön:
Bin seit Ende Mai wieder in Wuppertal. Kam ne Woche vor der Generalprobe für Gent. Die Generalprobe war ein Konzert von Kr. und mir in der Hochschule, moderiert und ziemlich lang mit anderthalb Stunden reiner Spielzeit. War anstrengend für die Zuhörer, aber gut besucht und gut gelaufen. Das war am Montag vor Ostern, am Donnerstag nach Ostern fuhren wir nun nach Gent. Dort war ein internationaler Wettbewerb ausgeschrieben. Netterweise kam auch unser Lehrer am Freitag nach und hörte sich unsere Wertungsspiele an. Mit meinem war ich relativ zufrieden, teilweise ist es besser gelaufen als es zu erhoffen war, teilweise empfand ichs nicht als überzeugend genug und fehlte mir am Ende ein bisschen Durchhaltevermögen. Trotzdem bekam ich sehr positive Resonanz, genauso wie Kr., der auch sehr gut spielte, aber selbst wieder einmal unzufrieden war. Nachdem ich langsam davon überzeugt war, dass ich auch ernsthaft in der zweiten Runde sein könnte, kam aber am Abend raus, dass ich doch nicht weiter bin, dafür Kr. Der machte am nächsten Tag auch den vierten Platz, ich war trotzdem zufrieden, da Teilnehmer und Juroren noch länger da blieben und die Gespräche gute Anregungen gaben. Außerdem konnte ich so Gent sehen, sehenswert!
Der Wettbewerb war bis jetzt prägend, schließlich übte ich außer an Ostern drei Wochen auf ihn hin, und auch die letzte Woche ist gut erklärlich, wenn man das Loch nach einem Wettbewerb kennt.
Die Zeit davor in der Heimat war sehr gut für mich, die Messlatte für gute Tage liegt wieder etwas höher. Auch war längst nicht alles nur üben, einige Gottesdienste nahm ich zu Ostern mit, letztes Wochenende war ich auch mit der SMD unterwegs. Trafen uns mit Aachern und hatten viel Zeit für Gemeinschaft und zum Rauskommen aus dem Alltag.
Nach dem hier letzten Wochenende, waren noch zwei dazwischen, recht unbedeutende, mit Seminaren in der Hochschule gefüllt. Nix da mehr, was noch lohnt zu erzählen, also auf ein nächstes Mal.
Themen:
Psychologie,
Sightseeing,
SMD,
Snooker,
Wettbewerb
Mittwoch, 6. Juli 2011
Zwischen den Speichen
Die Woche ist so viel los, dass ich möglichst dicht bloggen möchte.
Montag war zuerst die Harmonielehre-Klausur. Hab ein gutes Gefühl, kein schweres Thema für mich, trotzdem war die Zeit zu knapp berechnet. Hab eine kleiner Aufgabe nicht geschafft, die anderen waren längst nicht so weit. Nach ner Pause sollte es dann weitergehen mit Gehörbildung, da der Dozent aber einsah, dass die Zeit zu kurz war, hat er die halbe Stunde vor Gehörbildung noch mal die Arbeit rausgegeben. Nur ich hab nicht dran weitergearbeitet. Dafür war ich dann ausgeruht und hab ein sehr gutes Gefühl bei Gehörbildung, obwohls nicht meine Stärke ist. Und die anderen hatten spürbar Probleme mit dem Streß. Leider verpasste ich durch die Prüfung den Tanzkurs, der wohl gut angekommen ist. War ne (bis jetzt?) einmalige Angelegenheit wegen des Sommerfestes am Freitag an unserer Hochschule.
Auch noch interessant war, wie detailliert ich mich am Montagmorgen an meinen letzten Traum erinnern konnte. Verknüpfte durchaus kreativ meine ehemalige Schule mit der Hochschule, hab danach ne halbe Stunde es aufgeschrieben, wens interessiert, dem schick ichs zu – nur hierher wäre mir grad zu öffentlich.
Gestern war ich dann in Krefeld zur Reparatur. Während der Mittagspause hab ich die Stadt besichtigt. Krefeld ist erschreckend normal. Die meisten Städte find ich entweder langweilig oder in irgendeine Richtung besonders, Krefeld hat alles, aber nichts übermäßig oder herausstehend. Etwas mehr Grün, etwas mehr Kinder, und mehr Wohnviertel am Rand der Innenstadt, mehr braucht sie gar nicht fürs Stadtbild. Die Tour hatte ich vorher nicht geplant, auf gut Glück kommt dann so etwas heraus:

Die Reparatur war auch recht interessant, haben viel geredet nebenbei, einerseits gibt es mechanisch viel an meinem Instrument auszusetzen, andererseits klingt es gut, auch wenn die Stimmung schon wieder ziemlich weg war… muss wohl nochmal hin. Abends wollte ich noch zu ner Probe nach Köln, aber die erste Straßenbahn hatte nen Motorschaden, die zweite kam auch nicht pünktlich beim Hauptbahnhof an, da hatte sich die Probe. Fuhr noch einmal zurück zum Reparieren, war also von früh um acht bis abends um zehn außer Haus, hab nicht geübt, am Montag schon wenig.
Heute kaum mehr geübt, dafür Probenarbeit. Die erste Probe für Nosferatu lief gut, normale Eingewöhnungsprobleme, aber nicht zu weit weg von dem, was ich mir vorstellte. Da gibts im Orchester schon eher Resentiments gegen die Neue Musik. Nach Fachdidaktik und Ensemble-Probe dann in Köln gewesen, mit dem Professor noch einmal die Kammermusik durchgesprochen. Alle sind jetzt mit dem Ergebnis zufrieden, Freitag wirds abgeliefert bei seiner K.A.-Prüfung, dafür muss ich wieder nach Köln. Genauso wie morgen abend, da hat das StuPa seine konstituierende Sitzung. Keine Ahnung, obs interessant wird, aber da Wuppertal fünf Plätze zustehen und momentan nur drei Vertreter in diesem Organ hat, isses schon nich verkehrt, wenn ich das mal ein Semester mitmache.
Zu allem Überfluss löst sich auch noch die Sohle bei meinen Sandalen auf. Darf die einfach so wegschwimmen, nach nem knappen Jahr Benutzung nur? Also minus die Wintermonate natürlich. Ärgerlich zumindest.
Ich hoffe, ich hab nicht zu viel gespammt, wünsche eine gute Nacht.
Montag war zuerst die Harmonielehre-Klausur. Hab ein gutes Gefühl, kein schweres Thema für mich, trotzdem war die Zeit zu knapp berechnet. Hab eine kleiner Aufgabe nicht geschafft, die anderen waren längst nicht so weit. Nach ner Pause sollte es dann weitergehen mit Gehörbildung, da der Dozent aber einsah, dass die Zeit zu kurz war, hat er die halbe Stunde vor Gehörbildung noch mal die Arbeit rausgegeben. Nur ich hab nicht dran weitergearbeitet. Dafür war ich dann ausgeruht und hab ein sehr gutes Gefühl bei Gehörbildung, obwohls nicht meine Stärke ist. Und die anderen hatten spürbar Probleme mit dem Streß. Leider verpasste ich durch die Prüfung den Tanzkurs, der wohl gut angekommen ist. War ne (bis jetzt?) einmalige Angelegenheit wegen des Sommerfestes am Freitag an unserer Hochschule.
Auch noch interessant war, wie detailliert ich mich am Montagmorgen an meinen letzten Traum erinnern konnte. Verknüpfte durchaus kreativ meine ehemalige Schule mit der Hochschule, hab danach ne halbe Stunde es aufgeschrieben, wens interessiert, dem schick ichs zu – nur hierher wäre mir grad zu öffentlich.
Gestern war ich dann in Krefeld zur Reparatur. Während der Mittagspause hab ich die Stadt besichtigt. Krefeld ist erschreckend normal. Die meisten Städte find ich entweder langweilig oder in irgendeine Richtung besonders, Krefeld hat alles, aber nichts übermäßig oder herausstehend. Etwas mehr Grün, etwas mehr Kinder, und mehr Wohnviertel am Rand der Innenstadt, mehr braucht sie gar nicht fürs Stadtbild. Die Tour hatte ich vorher nicht geplant, auf gut Glück kommt dann so etwas heraus:

Die Reparatur war auch recht interessant, haben viel geredet nebenbei, einerseits gibt es mechanisch viel an meinem Instrument auszusetzen, andererseits klingt es gut, auch wenn die Stimmung schon wieder ziemlich weg war… muss wohl nochmal hin. Abends wollte ich noch zu ner Probe nach Köln, aber die erste Straßenbahn hatte nen Motorschaden, die zweite kam auch nicht pünktlich beim Hauptbahnhof an, da hatte sich die Probe. Fuhr noch einmal zurück zum Reparieren, war also von früh um acht bis abends um zehn außer Haus, hab nicht geübt, am Montag schon wenig.
Heute kaum mehr geübt, dafür Probenarbeit. Die erste Probe für Nosferatu lief gut, normale Eingewöhnungsprobleme, aber nicht zu weit weg von dem, was ich mir vorstellte. Da gibts im Orchester schon eher Resentiments gegen die Neue Musik. Nach Fachdidaktik und Ensemble-Probe dann in Köln gewesen, mit dem Professor noch einmal die Kammermusik durchgesprochen. Alle sind jetzt mit dem Ergebnis zufrieden, Freitag wirds abgeliefert bei seiner K.A.-Prüfung, dafür muss ich wieder nach Köln. Genauso wie morgen abend, da hat das StuPa seine konstituierende Sitzung. Keine Ahnung, obs interessant wird, aber da Wuppertal fünf Plätze zustehen und momentan nur drei Vertreter in diesem Organ hat, isses schon nich verkehrt, wenn ich das mal ein Semester mitmache.
Zu allem Überfluss löst sich auch noch die Sohle bei meinen Sandalen auf. Darf die einfach so wegschwimmen, nach nem knappen Jahr Benutzung nur? Also minus die Wintermonate natürlich. Ärgerlich zumindest.
Ich hoffe, ich hab nicht zu viel gespammt, wünsche eine gute Nacht.
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Gehörbildung,
Köln,
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Montag, 1. November 2010
es ist merkwürdig.
Aber wirklich so, dass mich kein Heimweh packt. Wohl doch auch schon hier zu Hause. Noch merkwürdiger ist, dass ein paar Gedanken ohne Antwort liegen geblieben sind und ich auch keine Anstalten mache, diese Fäden wieder aufzugreifen. Wo ich sonst nicht aufhören kann, Dinge zu Ende zu denken.
Heute war ich doch noch in Hattingen. War zwar neblig und dunkel, sodass ich keine schöne Landschaft auf der Fahrt hatte, gelohnt hat sichs trotzdem. Hat wirklich ne schöne, kleine Altstadt und präsentiert sich auch gut, ein wesentlich friedlicher und homogenerer Ort als Wuppertal. Warum ich mir sowas anschaue? Ach, keine Ahnung, irgendwelche Gene.
Heute war ich doch noch in Hattingen. War zwar neblig und dunkel, sodass ich keine schöne Landschaft auf der Fahrt hatte, gelohnt hat sichs trotzdem. Hat wirklich ne schöne, kleine Altstadt und präsentiert sich auch gut, ein wesentlich friedlicher und homogenerer Ort als Wuppertal. Warum ich mir sowas anschaue? Ach, keine Ahnung, irgendwelche Gene.
Themen:
Sightseeing
Donnerstag, 15. Juli 2010
und die gelbe Mikrowelle war doch weiß.
Es ist 15 Uhr und meine ganze Habe ist in drei Rucksäcke verpackt… meine ganze Habe? Nein! Ein Laptop mit Kabeln und das Geschirrhandtuch fehlen noch, aber dafür hab ich jetzt auch noch eine halbe Stunde Zeit.
Nun, die Klausur heut morgen ist gut gelaufen. Ich hatte mit zwei Stunden gerechnet und sicherheitshalber dreie eingeplant, aber sie war nur auf eine Stunde ausgelegt. 40 Fragen alle in Stichpunkten, so stell ich mir ne Geschichtsklausur vor. War gut ausgewählt, denn man musste zu jedem Themenbereich was wissen, zu allen aber kaum was, denn es war nur kurz zu nennen oder in einem Satz etwas zu nennen. Hauptsache man hat das Wort schonmal gehört und kanns in den richtigen Zusammenhang bringen.
Gestern war ich doch nicht in Hattingen, bleibt das wohl für nächstes Studienjahr. Und zu Düsseldorf hab ich eigentlich auch keine Lust was zu sagen, wie gewohnt hänge ich nachher (wenn ich sie erstellt habe) die Karten von meinem Rundweg an. Achso, es ist doch was zu sagen: Düsseldorf bietet auf seiner Homepage 3 verschiedene Touren durch die Altstadt an, je nachdem ob man einen halben, einen oder zwei Tage Zeit hat. Ein Feature, was m. E. jede größere Stadt anbieten sollte, manche Websites geben viel zu wenig Informationen.
Nun denn, ich freu mich auf ein Wiedersehn, der Blog geht in seine Sommerpause, evtl. kommt noch ein Beitrag, den ich schon im Kopf habe, ansonsten im Oktober wieder.
Nun, die Klausur heut morgen ist gut gelaufen. Ich hatte mit zwei Stunden gerechnet und sicherheitshalber dreie eingeplant, aber sie war nur auf eine Stunde ausgelegt. 40 Fragen alle in Stichpunkten, so stell ich mir ne Geschichtsklausur vor. War gut ausgewählt, denn man musste zu jedem Themenbereich was wissen, zu allen aber kaum was, denn es war nur kurz zu nennen oder in einem Satz etwas zu nennen. Hauptsache man hat das Wort schonmal gehört und kanns in den richtigen Zusammenhang bringen.
Gestern war ich doch nicht in Hattingen, bleibt das wohl für nächstes Studienjahr. Und zu Düsseldorf hab ich eigentlich auch keine Lust was zu sagen, wie gewohnt hänge ich nachher (wenn ich sie erstellt habe) die Karten von meinem Rundweg an. Achso, es ist doch was zu sagen: Düsseldorf bietet auf seiner Homepage 3 verschiedene Touren durch die Altstadt an, je nachdem ob man einen halben, einen oder zwei Tage Zeit hat. Ein Feature, was m. E. jede größere Stadt anbieten sollte, manche Websites geben viel zu wenig Informationen.
Nun denn, ich freu mich auf ein Wiedersehn, der Blog geht in seine Sommerpause, evtl. kommt noch ein Beitrag, den ich schon im Kopf habe, ansonsten im Oktober wieder.
Themen:
Prüfung,
Sightseeing
Donnerstag, 8. Juli 2010
Köln
Eigentlich wollte ich mal was über das vergangene Semester schreiben, da ich ja außer einem Buch wenige Posts seit dem Hochschulwettbewerb gebracht habe. Da sichs aber grade anbietet, berichte ich erstmal über gestern.
Nach einem etwas langsameren Morgen als gedacht, war ich gegen halb 1 und recht gut vorbereitet in Köln angekommen. Plan war die Stadt zu erkunden und nebenbei etwas für anstehende Prüfungen zu lernen. Da ich kein Akkordeonvorspiel mehr habe, möchte ich gern in der letzten Woche die freien Tage nutzen um die umliegenden Städte zu erkunden. Denn weder komme ich außerhalb meines Studiums in diese Gegend, noch nehme ich mir innerhalb des Studiums einen Tag mal frei für Sightseeing. Momentan hab ich wenigstens den Vorwand, dass ich ja nebenbei lerne… und im Oktober das Wetter nicht mehr so gut ist. Wie dem auch sei, in Köln vom Hbf aus (nördliche Altstadt) erstmal am Rhein lang bis zum südlichen Ende der Neustadt. Dort ein bisschen durch die Wohnviertel geschlendert (etwas gelernt), ansonsten an den verbliebenen Resten des Stadtwalls entlang wieder Richtung Norden. Dann von der Herz-Jesu-Kirche aus zum Neumarkt, dort fand ich dann erstmal einen Wegweiser, der Shopping in alle Richtung anzeigte… und ich hatte bis dahin absichtlich die Wege genommen, die wegführten von Shoppingmeilen. Dann ging eine gute Stunde drauf mit der Besichtigung des Käthe-Kollwitz-Museums. Anschließend zum Heumarkt und, da die Zeit um war, dann direkt zum Hbf wieder und kurz vor halb 7 wieder abgefahren. Dafür, dass das Museum nicht geplant war und ich auch sonst keine klare Route mir ausgemacht hatte, war der Tag wohl ganz erfolgreich. Hatte aber auch überlegt, ob sich das Schokoladenmuseum lohnt, oder ob ich doch noch einkaufen gehe (Drumsticks wärn mal nötig), oder was mit dem Bereich westlich des Hbfs ist… – muss wohl nochmal nach Köln. Aber wahrscheinlich nicht diese Woche, davor steht Düsseldorf auf dem Plan und evt. eine Ruhrstadt, nur da kann ich mich nich entscheiden. Zu allem Überfluß (als wär der gesamte Bericht nicht schon überflüßig genug) noch einmal die Marschroute, wie immer mit google nachvollzogen:


P.S.: Und jetzt hab ich noch zwei Stunden Zeit um mir zu überlegen, ob ich nicht doch heut abend nach Köln fahre und mir in der Philharmonie ein Konzert von Al Jarreau mit Band anhöre. Schwere Entscheidung.
Nach einem etwas langsameren Morgen als gedacht, war ich gegen halb 1 und recht gut vorbereitet in Köln angekommen. Plan war die Stadt zu erkunden und nebenbei etwas für anstehende Prüfungen zu lernen. Da ich kein Akkordeonvorspiel mehr habe, möchte ich gern in der letzten Woche die freien Tage nutzen um die umliegenden Städte zu erkunden. Denn weder komme ich außerhalb meines Studiums in diese Gegend, noch nehme ich mir innerhalb des Studiums einen Tag mal frei für Sightseeing. Momentan hab ich wenigstens den Vorwand, dass ich ja nebenbei lerne… und im Oktober das Wetter nicht mehr so gut ist. Wie dem auch sei, in Köln vom Hbf aus (nördliche Altstadt) erstmal am Rhein lang bis zum südlichen Ende der Neustadt. Dort ein bisschen durch die Wohnviertel geschlendert (etwas gelernt), ansonsten an den verbliebenen Resten des Stadtwalls entlang wieder Richtung Norden. Dann von der Herz-Jesu-Kirche aus zum Neumarkt, dort fand ich dann erstmal einen Wegweiser, der Shopping in alle Richtung anzeigte… und ich hatte bis dahin absichtlich die Wege genommen, die wegführten von Shoppingmeilen. Dann ging eine gute Stunde drauf mit der Besichtigung des Käthe-Kollwitz-Museums. Anschließend zum Heumarkt und, da die Zeit um war, dann direkt zum Hbf wieder und kurz vor halb 7 wieder abgefahren. Dafür, dass das Museum nicht geplant war und ich auch sonst keine klare Route mir ausgemacht hatte, war der Tag wohl ganz erfolgreich. Hatte aber auch überlegt, ob sich das Schokoladenmuseum lohnt, oder ob ich doch noch einkaufen gehe (Drumsticks wärn mal nötig), oder was mit dem Bereich westlich des Hbfs ist… – muss wohl nochmal nach Köln. Aber wahrscheinlich nicht diese Woche, davor steht Düsseldorf auf dem Plan und evt. eine Ruhrstadt, nur da kann ich mich nich entscheiden. Zu allem Überfluß (als wär der gesamte Bericht nicht schon überflüßig genug) noch einmal die Marschroute, wie immer mit google nachvollzogen:


P.S.: Und jetzt hab ich noch zwei Stunden Zeit um mir zu überlegen, ob ich nicht doch heut abend nach Köln fahre und mir in der Philharmonie ein Konzert von Al Jarreau mit Band anhöre. Schwere Entscheidung.
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