Hab grad Lust n bisschen was zu schreiben. Die letzten zwei Wochen waren intensiv, aber nicht so gut wie die Wochen davor. Das einzig bemerkenswerte war wie viele Stunden ich Snooker geschaut habe, ohne anderes zu sehr zu vernachlässigen oder zu unaufmerksam zuzuschauen. Zwischendurch wars echt ungesund viel, nach anderthalb Wochen hatte ich mich dann daran gewöhnt. Heut abend hat die WM geendet, sehr zurecht hat Ronnie gewonnen, noch nie bisher hat er so lange seine labile Psyche so fest kontrolliert.
Nun hab ich wieder eine schöne ToDo-Liste: zwei Wettbewerbe im Juni, dafür Solo- und Kammermusikliteratur zu üben, hebräisch aufholen, für die SMD Andachten/Bibelarbeiten vorbereiten, Reisen und Übernachtungen buchen, bisschen geistliche Literatur und so. Schrecklich viel Kleinzeug ist liegengeblieben, gut anhand meines realen und virtuellen Schreibtisches zu sehen. Wie wärs z.B. mit Karten der Grafschaften Englands, Irlands und Schottland? Noch ein wenig einprägen oder aufräumen, gleich wegschmeißen? Oder den zwei Streckenplänen der tschechischen Eisenbahn? (In dem Fall nur aufräumen, nicht wegschmeißen)
Falls ihr auch noch an der weiteren Vergangenheit interessiert seid, da hatte ich schon mal einen Eintrag angefangen. Schittebön:
Bin seit Ende Mai wieder in Wuppertal. Kam ne Woche vor der Generalprobe für Gent. Die Generalprobe war ein Konzert von Kr. und mir in der Hochschule, moderiert und ziemlich lang mit anderthalb Stunden reiner Spielzeit. War anstrengend für die Zuhörer, aber gut besucht und gut gelaufen. Das war am Montag vor Ostern, am Donnerstag nach Ostern fuhren wir nun nach Gent. Dort war ein internationaler Wettbewerb ausgeschrieben. Netterweise kam auch unser Lehrer am Freitag nach und hörte sich unsere Wertungsspiele an. Mit meinem war ich relativ zufrieden, teilweise ist es besser gelaufen als es zu erhoffen war, teilweise empfand ichs nicht als überzeugend genug und fehlte mir am Ende ein bisschen Durchhaltevermögen. Trotzdem bekam ich sehr positive Resonanz, genauso wie Kr., der auch sehr gut spielte, aber selbst wieder einmal unzufrieden war. Nachdem ich langsam davon überzeugt war, dass ich auch ernsthaft in der zweiten Runde sein könnte, kam aber am Abend raus, dass ich doch nicht weiter bin, dafür Kr. Der machte am nächsten Tag auch den vierten Platz, ich war trotzdem zufrieden, da Teilnehmer und Juroren noch länger da blieben und die Gespräche gute Anregungen gaben. Außerdem konnte ich so Gent sehen, sehenswert!
Der Wettbewerb war bis jetzt prägend, schließlich übte ich außer an Ostern drei Wochen auf ihn hin, und auch die letzte Woche ist gut erklärlich, wenn man das Loch nach einem Wettbewerb kennt.
Die Zeit davor in der Heimat war sehr gut für mich, die Messlatte für gute Tage liegt wieder etwas höher. Auch war längst nicht alles nur üben, einige Gottesdienste nahm ich zu Ostern mit, letztes Wochenende war ich auch mit der SMD unterwegs. Trafen uns mit Aachern und hatten viel Zeit für Gemeinschaft und zum Rauskommen aus dem Alltag.
Nach dem hier letzten Wochenende, waren noch zwei dazwischen, recht unbedeutende, mit Seminaren in der Hochschule gefüllt. Nix da mehr, was noch lohnt zu erzählen, also auf ein nächstes Mal.
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Montag, 7. Mai 2012
Sonntag, 2. Mai 2010
mal wieder.
Mehrfach angekündigt wird heute abend der Plan in die Tat umgesetzt. Ein Blog-Eintrag muss her. Über alles. Aber möglichst kurz. Und flüssig beim Schreiben, länger als ne halbe Stunde will ich ja auch nich dran sitzen. Nu da. Was mach ich momentan? Snooker schauen - immernoch. Morgen ist das Finale der Weltmeisterschaft. Danach kann das Leben wieder etwas normaler werden als es jetzt die letzten zwei Wochen war. Das hieß, wenn ich nen freien Tag hatte, hab ich möglichst meine Wohnung nicht verlassen. Morgens aufwachen, ins Internet gehen, frühstücken, den Computer und Internet und Chatmöglichkeiten gar nicht erst schließen, denn bald fängt ja die Snooker-Übertragung an. Und dann blieb der bis abends offen, denn Übertragungen waren um 11.00, 15.30 und 20 Uhr, manchmal nur eine halbe Stunde Pause dazwischen. Wer denkt, da kommt das Üben zu kurz, irrt sich. Es kommt drauf an, was man übt, je nachdem muss die Übertragung tonlos sein und man verpasst mal ein-zwei Frames wegen eines Problems. Aber gerade Dinge wie auswendig lernen oder Technikübungen sind sehr effektiv auch nebenbei zu realisieren. Trotzdem muss ich zugeben, die letzte Woche war das Üben nicht allzu gut, steigende Lustlosigkeit bei mangelnder Zieldefinition. Find ich aber normal nach Wochen, wos gut läuft, hat man viele stark motivierende Ziele erreicht und übrig bleiben die weniger motivierenden, bis man irgendwann die Stücke wirklich kann, wird der Weg meist etwas schwieriger. Jetzt ist die Zeit so knapp, dass ich gar nicht mehr weiß, was jetzt noch sinnvoll anzugehen ist. Wirklich in jedem Stück alles zu üben schafft man, nicht mehr, eins fällt mir momentan besonders schwer: Wenigstens an all das zu denken, was man theoretisch kann. Nicht, dass ich im Wettbewerb aufgrund von mangelnder Konzentration den Gesamtzusammenhang verliere.
Weitere Höhepunkte der letzten zwei Wochen waren ein Blockseminar Psychologie letztes Wochenende, ein Wahlabend bei Freunden und viele lange Nächte chatten - der Vollständigkeit halber. Ok, dann muss ich auch noch die zu vielen Spielereien erwähnen. Wenn man jetzt noch die merkwürdigen Gedanken zusammenbekommen würde... der Frühling ist zwar da, aber Lagerfeuer und Baden fehlen... Wuppertal ist zwar grün, aber ohne Parks oder Bänke im Tal, zum Spazieren muss man auf die Anhöhen rauf... erst schwitzender Käse regt den Appetit so richtig an... wie zeigt sich Intelligenz äußerlich... sind Ganztagsschulen das kleinere Übel... tja, mein Gedächtnis muss ich nochmal trainieren, wenn man am Computer sitzt, fällt einem nix mehr ein.
schöne Woche euch!
Weitere Höhepunkte der letzten zwei Wochen waren ein Blockseminar Psychologie letztes Wochenende, ein Wahlabend bei Freunden und viele lange Nächte chatten - der Vollständigkeit halber. Ok, dann muss ich auch noch die zu vielen Spielereien erwähnen. Wenn man jetzt noch die merkwürdigen Gedanken zusammenbekommen würde... der Frühling ist zwar da, aber Lagerfeuer und Baden fehlen... Wuppertal ist zwar grün, aber ohne Parks oder Bänke im Tal, zum Spazieren muss man auf die Anhöhen rauf... erst schwitzender Käse regt den Appetit so richtig an... wie zeigt sich Intelligenz äußerlich... sind Ganztagsschulen das kleinere Übel... tja, mein Gedächtnis muss ich nochmal trainieren, wenn man am Computer sitzt, fällt einem nix mehr ein.
schöne Woche euch!
Themen:
Snooker,
Üben,
Wettbewerb
Sonntag, 18. April 2010
ein paar Nebensächlichkeiten
Ein ganzer Monat ist nun rum; die Woche in Wuppertal war schnell vorbei, dann kamen gute 2 Wochen in der Heimat und nun studiere ich schon wieder seit einer guten Woche. Ostern war wirklich außergewöhnlich, zwar wurde es nicht andächtiger, dafür feierlicher, wenn man das so bezeichnen kann. Die ersten Unterrichtsstunden hier waren auch gut, zwar hatte ich über Ostern kurzzeitig mit dem Üben komplett ausgesetzt, aber unterm Strich in den Semesterferien wohl noch mehr gemacht als üblich. Heimweh kam auch höchstens die ersten 3-4 Tage auf, jetzt hilft der Hochschulwettbewerb ein klares und unerreichbares Ziel vor Augen zu haben. Die letzte Woche war auch sonst voll, z.B. habe ich an zwei Abenden ins Angebot des Hochschulsportes hineingeschnuppert, konkret beim Standardtanz. Vermutlich gehe ich dann ab übernächster Woche halbwegs regelmäßig hin. Leider bin ich momentan etwas verschnupft, was mich aber nicht davon abhielt gestern zu einem Chor nach Wanne-Eickel zu fahren. War auch sehr nett dort, auch wenn das jüngste Mitglied etwas laut war, hat sich die Mühe doch gelohnt. Nebenbei schaue ich übrigens Snooker, die Saison hat begonnen - falsch, sie schließt gerade ab, aber das mit dem Höhepunkt, der WM. Nach den China Open ist es jedes Mal wieder schön zu sehen, wie viel mehr die Engländer bei der Sache sind und diesen Sport auch lieben, im Crucible kann auch Stimmung aufkommen. Das heißt für mich zwar 2 Wochen mit weniger Schlaf und auch unkonzentrierten Übezeiten, das könnte aber für den Blog heißen, mal wieder mehr Zeit zum Schreiben, eigentlich sind mir noch andere Dinge im Kopf gewesen... mal sehn.
Donnerstag, 4. Februar 2010
Der Sessel lässt Luft. Raus.
Tja, ich sollte mal wieder weiterschreiben. Oder wollte. Irgendwann mal.
Ich leb ganz gut hier. Müsste jeden Tag mehr Üben als mitunter möglich, aber an den Zustand gewöhnt man sich, sodass man weit weniger, als zu erwarten ist, übt. Die letzte Woche war schön, auch weil Snooker kam, zwar nimmt das viel Zeit, aber außer bei ein-zwei Partien, die wirklich außergewöhnlich spannend waren, kann man nebenbei immer noch was schaffen; kann, wenn man will.
Letzte Woche in einem Konzert fiel mir plötzlich ein interessantes Thema ein, über das ich noch keine Kompositionen gehört habe. Früher wurden ja auch gerne Werke in Auftrag gegeben, die irgendeinen Kampf/Sieg glorifizieren sollten, aber ich glaube, das Thema Krieg hat in der klassischen Musik immer weniger Bedeutung, zumindest fallen mir nur wenig Stücke ein zu den beiden Weltkriegen. Aber würde mich interessieren, welche euch dazu einfallen. Um nun auf das eigentliche Thema zurückzukommen, kennt jemand ein Stück über den Mauerfall? Ich kann mich nicht erinnern, darüber schon jemals was gehört zu haben. Aber wert wäre er es auf jeden Fall, auch wenn es wahrscheinlich nicht so sehr sich als musikalisches Thema eignet.
Diese Woche hat bis jetzt ganz gut angefangen, ich hab ja viele neue Stücke auch und langsam fang ich an sie zu verstehen, sodass es Spaß macht sie zu üben. D.h. nicht, dass ich so viel mehr übe, aber intensiver. Außerdem hab ich heute mal wieder meine Wohnung gewischt, war zwar schon länger nötig, aber im Prinzip stört mich Staub nur selten. Trotzdem siehts jetzt wieder sehr schön aus.
Ach ja, da war noch was... einerseits hab ich mir ja vorgenommen ab nächstem Semester das Sportangebot der Uni zu nutzen und zwar mit Tanzen. Sozusagen das Nützliche (Sport) mit dem Schönen zu verbinden. Aber jetzt fragte in der Mensa der eine Schlagzeuger, ob nich jemand Lust hätte nächstes Semester Kampfsport an der Uni zu machen? Tja, wär ja auch praktisch, also haben wir uns vorgenommen in der Schnupperwoche mal hinzugehn, mal sehn, obs was wird.
Außerdem gehen meine Gedanken jetzt immer mehr zu Rokytnice, mir ist auch aufgefallen, dass ich relativ viel organisieren muss, um nicht die Hälfte zu vergessen, dementsprechend chaotisch sieht meine todo-Liste grade aus.
Hmm, es ist Mitternacht also recht genau der Zeitpunkt an dem ich momentan immer ins Bett gehe. Hat eigentlich auch jemand anderes Probleme mit der Zeitzonen-Einstellung seines Blogs? Bei mir verschiebt es die Einträge gern um ne Stunde oder zwei. Ich wünsch euch eine gute Nacht und angenehmen Schlaf.
Ich leb ganz gut hier. Müsste jeden Tag mehr Üben als mitunter möglich, aber an den Zustand gewöhnt man sich, sodass man weit weniger, als zu erwarten ist, übt. Die letzte Woche war schön, auch weil Snooker kam, zwar nimmt das viel Zeit, aber außer bei ein-zwei Partien, die wirklich außergewöhnlich spannend waren, kann man nebenbei immer noch was schaffen; kann, wenn man will.
Letzte Woche in einem Konzert fiel mir plötzlich ein interessantes Thema ein, über das ich noch keine Kompositionen gehört habe. Früher wurden ja auch gerne Werke in Auftrag gegeben, die irgendeinen Kampf/Sieg glorifizieren sollten, aber ich glaube, das Thema Krieg hat in der klassischen Musik immer weniger Bedeutung, zumindest fallen mir nur wenig Stücke ein zu den beiden Weltkriegen. Aber würde mich interessieren, welche euch dazu einfallen. Um nun auf das eigentliche Thema zurückzukommen, kennt jemand ein Stück über den Mauerfall? Ich kann mich nicht erinnern, darüber schon jemals was gehört zu haben. Aber wert wäre er es auf jeden Fall, auch wenn es wahrscheinlich nicht so sehr sich als musikalisches Thema eignet.
Diese Woche hat bis jetzt ganz gut angefangen, ich hab ja viele neue Stücke auch und langsam fang ich an sie zu verstehen, sodass es Spaß macht sie zu üben. D.h. nicht, dass ich so viel mehr übe, aber intensiver. Außerdem hab ich heute mal wieder meine Wohnung gewischt, war zwar schon länger nötig, aber im Prinzip stört mich Staub nur selten. Trotzdem siehts jetzt wieder sehr schön aus.
Ach ja, da war noch was... einerseits hab ich mir ja vorgenommen ab nächstem Semester das Sportangebot der Uni zu nutzen und zwar mit Tanzen. Sozusagen das Nützliche (Sport) mit dem Schönen zu verbinden. Aber jetzt fragte in der Mensa der eine Schlagzeuger, ob nich jemand Lust hätte nächstes Semester Kampfsport an der Uni zu machen? Tja, wär ja auch praktisch, also haben wir uns vorgenommen in der Schnupperwoche mal hinzugehn, mal sehn, obs was wird.
Außerdem gehen meine Gedanken jetzt immer mehr zu Rokytnice, mir ist auch aufgefallen, dass ich relativ viel organisieren muss, um nicht die Hälfte zu vergessen, dementsprechend chaotisch sieht meine todo-Liste grade aus.
Hmm, es ist Mitternacht also recht genau der Zeitpunkt an dem ich momentan immer ins Bett gehe. Hat eigentlich auch jemand anderes Probleme mit der Zeitzonen-Einstellung seines Blogs? Bei mir verschiebt es die Einträge gern um ne Stunde oder zwei. Ich wünsch euch eine gute Nacht und angenehmen Schlaf.
Themen:
Komposition,
Rokytnice,
Snooker,
Sport,
Üben,
Zeiteinstellung
Sonntag, 24. Januar 2010
lang ists her...
dass der letzte Eintrag kam, deswegen fühle ich mich fast schon genötigt, heut abend noch was zu schreiben.
Zuallererst der Heimaturlaub: war schön und lang, seit 2 Wochen bin ich nun wieder in Wuppertal.
Und diese sind nun recht prall gefüllt... ich wollte ja alle Konzerte im ersten Semester besuchen, d.h. aber für die 5 Wochen mit Vorlesungen im Januar und Februar gibt es fast jeden Tag bis auf Samstag oder mal Sonntag Konzerte. D.h. auch, dass ich nich mehr über alles berichten will hier.
Als ich herkam, hab ich mir ein Zeitlimit gesetzt, da ich in die Oper zu Fidelio wollte. Nun ich habs zwar gut geschafft, dank einer praktischen MFG, aber die Oper war nicht gut, speziell das Orchester hat schlecht gespielt. Hab dann auch einige Klagen über den Dirigenten gehört, tja, wenn das Geld weiter in diese Kultureinrichtungen fließen soll, müssen sie m.E. eine bessere Leistung bringen.
Dann war ein sehr lustiges Konzert am Mittwoch bei dem das komplette Italienische Liederbuch von Hugo Wolf gesungen wurde, abwechelnd von Sopran und Bariton mit zwei Klavierbegleitern. Das eine ist natürlich die künstlerische Leistung, nur einmal gab es ein Textriss, sonst sangen die Sänger auswendig, das andere war diese konsequent ernsthafte Darbietung. Und das bei Texten, die meist über die Liebe gehen, oft aber halb-religiös oder ironisch sind. Beispiele sind hier zu finden: 5, 7, 37.
Dann war am Wochenende Blockseminar Psychologie, d.h. Samstag und Sonntag längere Gespräche und Gruppenspiele über Kommunikation und Gruppendynamik, also, wie ich find, ein wirklich interessantes und relevantes Seminar, außerdem schweißt es natürlich die eigene Gruppe der Erstis zusammen. Nur war damit das Wochenende ziemlich aufgebraucht, es kam außerdem abends Snooker und durch den viel zu knappen Schlaf, hab ich mir ne schöne Erkältung mitgenommen.
Montagabend war dann Schlagzeugabend, sehr gelungen (besonders im Gegensatz zum letzten wohl), nur werden Stimmen laut, dass ich nächstes Mal wohl mitspielen müsste...
Und dieses Wochenende hab ich mir wieder vollgestopft... zuerst am Samstag Klassenvorspiel in Vorbereitung auf unseren öffentlichen Klassenabend zum Semesterabschluss. Seit langem mal wieder solo vorgespielt, sehr interessant, da alle drei Stücke ich nirgends vorher vorgespielt hatte, nun weiß ich wie sie sich unter Konzertatmosphäre verändern. Dann abends und am nächsten Tag nochmal gespielt, beidesmal weniger Druck und wesentlich besser wieder...
Nach dem Vorspiel bin ich abends nach Duisburg gefahren, wo wir zu fünft-viert-dritt bis äh... nach 4 irgendwann gequatscht haben, die Lachmuskeln hatten diesmal wohl mehr zu tun als die Gehirnwindungen. Kurz nach 8 aufgestanden, rübergefahrn nach Wanne-Eickel zu einer internationalen Gemeinde. Nun der Gottesdienst war nichts besonderes, aber schon vorher war die Atmosphäre besonders, denn es war wirklich gelebte Internationalität, gefiel mir sehr gut. Der Kaffee danach half mir dann durch den Tag, wobei sehr normale Phasen sich mit geistig vollkommen abwesenden abwechselten... Schlafmangel ist interessant, weil man dann die merkwürdigsten Träume mitbekommt. Z.B. bin ich mal so 10 sek. weggenickt und da wollte sofort ein Traum anfangen, aber als ich die Pizza da vor mir sah, dachte ich mir, bloß raus hier, wo ist die Wirklichkeit? Trotz der Müdigkeit tagsüber, bin ich aber grad wieder etwas länger wach, als ich wollte... nach der Gemeinde war ich noch zum Mittagessen eingeladen, d.h. eigentlich mein Cousin Martin, mit dem ich mich traf, ein sehr schöner Nachmittag, es ist auch ein gelungenes Foto entstanden. Abends war ich dann noch hier in Wuppertal in der historischen Stadthalle zum Konzert des Hochschulorchesters. War wirklich schön, vorallem wenn man bedenkt, dass sie nur 2 Wochenenden für ein gesamtes Konzert geprobt haben. Die Naturhörner hatten mit der Intonation öfters mal Probleme und auch andere mal zwischendurch, aber insgesamt hats überzeugt. Auch hier hieß es, he, so gut wie seit langem nich... komisch, sind wir Erstis so gut, dass dieses Jahr von allen Konzerten gesagt wird, sie seien wesentlich besser? Oder steckt da Absicht hinter den Kommentaren...?
Nun, zum Abschluß noch ein paar gesammelte Gedanken. Zuerst zwei interessante Betrachtungen aus dem Psychologie-Seminar: Was macht man als erstes wenn man unerwartet jemand Bekanntes trifft? Oder was passiert im Abstand von 7,15 bis 6,80 zumindest in europäischen-westlichen Ländern? Dann der Gedanke aus der Weihnachtszeit: Wer viel Segen erntet, muss auch dran denken rechtzeitig wieder auszusäen. Oder wie storch es formuliert: Der dumme Bauer erwartet eine Ernte, die er nicht ausgesät hat. Eigentlich klar, andererseits ein schlagkräftiges Argument für Disziplin und Routine, auch wenn diese manchmal einen einengt.
Nun, wenn ihrs bis hierhin geschafft habt, vielen Dank, und viel Spaß beim Kommentieren (übrigens: man kann nicht nicht kommunizieren - also überlegts euch, was ihr wollt ;), bzw. schön gute Nacht, angenehme Ruhe und friedliche Träume, wünsch ich euch.
Zuallererst der Heimaturlaub: war schön und lang, seit 2 Wochen bin ich nun wieder in Wuppertal.
Und diese sind nun recht prall gefüllt... ich wollte ja alle Konzerte im ersten Semester besuchen, d.h. aber für die 5 Wochen mit Vorlesungen im Januar und Februar gibt es fast jeden Tag bis auf Samstag oder mal Sonntag Konzerte. D.h. auch, dass ich nich mehr über alles berichten will hier.
Als ich herkam, hab ich mir ein Zeitlimit gesetzt, da ich in die Oper zu Fidelio wollte. Nun ich habs zwar gut geschafft, dank einer praktischen MFG, aber die Oper war nicht gut, speziell das Orchester hat schlecht gespielt. Hab dann auch einige Klagen über den Dirigenten gehört, tja, wenn das Geld weiter in diese Kultureinrichtungen fließen soll, müssen sie m.E. eine bessere Leistung bringen.
Dann war ein sehr lustiges Konzert am Mittwoch bei dem das komplette Italienische Liederbuch von Hugo Wolf gesungen wurde, abwechelnd von Sopran und Bariton mit zwei Klavierbegleitern. Das eine ist natürlich die künstlerische Leistung, nur einmal gab es ein Textriss, sonst sangen die Sänger auswendig, das andere war diese konsequent ernsthafte Darbietung. Und das bei Texten, die meist über die Liebe gehen, oft aber halb-religiös oder ironisch sind. Beispiele sind hier zu finden: 5, 7, 37.
Dann war am Wochenende Blockseminar Psychologie, d.h. Samstag und Sonntag längere Gespräche und Gruppenspiele über Kommunikation und Gruppendynamik, also, wie ich find, ein wirklich interessantes und relevantes Seminar, außerdem schweißt es natürlich die eigene Gruppe der Erstis zusammen. Nur war damit das Wochenende ziemlich aufgebraucht, es kam außerdem abends Snooker und durch den viel zu knappen Schlaf, hab ich mir ne schöne Erkältung mitgenommen.
Montagabend war dann Schlagzeugabend, sehr gelungen (besonders im Gegensatz zum letzten wohl), nur werden Stimmen laut, dass ich nächstes Mal wohl mitspielen müsste...
Und dieses Wochenende hab ich mir wieder vollgestopft... zuerst am Samstag Klassenvorspiel in Vorbereitung auf unseren öffentlichen Klassenabend zum Semesterabschluss. Seit langem mal wieder solo vorgespielt, sehr interessant, da alle drei Stücke ich nirgends vorher vorgespielt hatte, nun weiß ich wie sie sich unter Konzertatmosphäre verändern. Dann abends und am nächsten Tag nochmal gespielt, beidesmal weniger Druck und wesentlich besser wieder...
Nach dem Vorspiel bin ich abends nach Duisburg gefahren, wo wir zu fünft-viert-dritt bis äh... nach 4 irgendwann gequatscht haben, die Lachmuskeln hatten diesmal wohl mehr zu tun als die Gehirnwindungen. Kurz nach 8 aufgestanden, rübergefahrn nach Wanne-Eickel zu einer internationalen Gemeinde. Nun der Gottesdienst war nichts besonderes, aber schon vorher war die Atmosphäre besonders, denn es war wirklich gelebte Internationalität, gefiel mir sehr gut. Der Kaffee danach half mir dann durch den Tag, wobei sehr normale Phasen sich mit geistig vollkommen abwesenden abwechselten... Schlafmangel ist interessant, weil man dann die merkwürdigsten Träume mitbekommt. Z.B. bin ich mal so 10 sek. weggenickt und da wollte sofort ein Traum anfangen, aber als ich die Pizza da vor mir sah, dachte ich mir, bloß raus hier, wo ist die Wirklichkeit? Trotz der Müdigkeit tagsüber, bin ich aber grad wieder etwas länger wach, als ich wollte... nach der Gemeinde war ich noch zum Mittagessen eingeladen, d.h. eigentlich mein Cousin Martin, mit dem ich mich traf, ein sehr schöner Nachmittag, es ist auch ein gelungenes Foto entstanden. Abends war ich dann noch hier in Wuppertal in der historischen Stadthalle zum Konzert des Hochschulorchesters. War wirklich schön, vorallem wenn man bedenkt, dass sie nur 2 Wochenenden für ein gesamtes Konzert geprobt haben. Die Naturhörner hatten mit der Intonation öfters mal Probleme und auch andere mal zwischendurch, aber insgesamt hats überzeugt. Auch hier hieß es, he, so gut wie seit langem nich... komisch, sind wir Erstis so gut, dass dieses Jahr von allen Konzerten gesagt wird, sie seien wesentlich besser? Oder steckt da Absicht hinter den Kommentaren...?
Nun, zum Abschluß noch ein paar gesammelte Gedanken. Zuerst zwei interessante Betrachtungen aus dem Psychologie-Seminar: Was macht man als erstes wenn man unerwartet jemand Bekanntes trifft? Oder was passiert im Abstand von 7,15 bis 6,80 zumindest in europäischen-westlichen Ländern? Dann der Gedanke aus der Weihnachtszeit: Wer viel Segen erntet, muss auch dran denken rechtzeitig wieder auszusäen. Oder wie storch es formuliert: Der dumme Bauer erwartet eine Ernte, die er nicht ausgesät hat. Eigentlich klar, andererseits ein schlagkräftiges Argument für Disziplin und Routine, auch wenn diese manchmal einen einengt.
Nun, wenn ihrs bis hierhin geschafft habt, vielen Dank, und viel Spaß beim Kommentieren (übrigens: man kann nicht nicht kommunizieren - also überlegts euch, was ihr wollt ;), bzw. schön gute Nacht, angenehme Ruhe und friedliche Träume, wünsch ich euch.
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