Sowohl auf den Straßen, wie auch bildlich. Der Telekom-Techniker kam heute ein zweites Mal nicht vorbei, muss also wieder bei Alice anrufen und den nächsten Termin vereinbaren.
Aber davon ließ ich mir meine Laune nicht verderben, auch nicht von der Krankheit, beides gab mir Grund genug heut kaum die Wohnung zu verlassen und mich auszukurieren. Dabei hab ich ein Lied gefunden, was mich echt fasziniert: Song of the Volga Boatman (Traditionell, arr. Glenn Miller). Erst recht, als ichs nachgespielt und harmonisch analysiert habe, das erste Mal höre ich, wie kreativ eine Komposition mit den Kirchentonarten arbeitet. Ok, ich hab noch nicht so viele Jazz-Stücke analysiert, aber bei Glenn Miller wunderte es mich, da ich nicht dachte, dass es schon im frühen Jazz ausgeprägt war mit Kirchentonarten zu arbeiten.
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Mittwoch, 25. November 2009
Mittwoch, 4. November 2009
Notiz am Rande
Es regnet wieder. Nur so zum Beweis, dass es hier wirklich oft regnet, der Regen hat am Abend eingesetzt und ist doch recht stark. Zumindest hat er meine Schuhe durchweicht bei 10-15 Minuten Wegzeit.
Heut abend war ein Konzert in der Hochschule für und mit Lesungen von Michael Zeller. Moderne Lyrik verstehe ich noch weniger als moderne Musik, aber so hab ich doch einige von den Gesangsklassen mal reden hören, anschliessend gab es sogar noch einen Stehempfang mit sehr gutem Weißwein... und dann noch in die Bar auf ein helles Wupper... ich hab den Abend und die Gespräche sehr genossen.
Heut abend war ein Konzert in der Hochschule für und mit Lesungen von Michael Zeller. Moderne Lyrik verstehe ich noch weniger als moderne Musik, aber so hab ich doch einige von den Gesangsklassen mal reden hören, anschliessend gab es sogar noch einen Stehempfang mit sehr gutem Weißwein... und dann noch in die Bar auf ein helles Wupper... ich hab den Abend und die Gespräche sehr genossen.
Sonntag, 1. November 2009
Wochenend und ähem.
Es regnet. Ein gewaltiger Herbststurm, der sich länger angekündigt hat und wohl noch länger bleiben möchte. Ansonsten ist Sonntagabend und ich zähl nur noch die Zeit bis zum Schlafengehen. Einerseits weil heut netterweise wirklich nichts mehr los ist, andererseits weil die letzte Nacht kurz war. Ich war gestern bei der Einweihungsparty des neuen Kultshocks in Remscheid und abgesehen davon, dass es zu früh anfing und ich gestern eigentlich auch andre Dinge noch erledigen wollte, wars sehr schön. Ich kannte weniger Freaks als gedacht, erst im Laufe des Abends wurde es besser. Natürlich war Storch da, Thomas aus der Küche, Franz, was mich sehr gefreut hat und auch Hannes aus Berlin kam irgendwann noch, ein Uwe, wobei den jetzt wirklich niemand meiner Blog-Leser mehr kennt... egal, was ich erwähnen wollte: Franzens erste Frage war, wo ist denn dein Schatten? Zugegeben ich war irritiert, fand die Frage hinterher aber echt lustig... Und dann kamen noch einige von der Wuppertaler smd, da ergaben sich noch nette Gespräche und dann zuschauen, wie sie alle tanzen... ok, ich tanzte auch mit ein paar Lieder, die andern waren etwas ausdauernder. Kurz: der Abend tat gut, feiern in etwas vertrauterer Umgebung als z.B. bei der Mensa-Party.
Übrigens kam ich natürlich wieder zum Kickern... ich nehme an, meine Zeit hier wird mich auch darin einiges weiterbringen.
Hmm, womit beschäftigen wir uns im Studium? Vorallem mit der Frage, wie lernen wir und was lernen wir überhaupt, in manchen Fächern alles darauf bezogen, wie man es Kindern beibringt, bei anderen geht es mehr darum, dass wir uns selbst besser verstehen. Vieles davon war mir schon selbstverständlich, bspw. dass ich besser aus extrinsischer Motivation als aus intrinsischer arbeite, was mich grad wieder auf die Feststellung brachte, dass aus meiner jetzigen Sicht es vorallem daran liegt, als was ich nach dem Studium am ehesten arbeite. Oder aber motorisch gelerntes braucht mehr Übung als geistiges, bleibt aber auch wesentlich besser hängen. Warum man auch für einen Auftritt Geld verlangen kann, für den man kaum übt, weil man vorher Jahre investiert hat. Im Gegensatz zu einem Gedicht, was man für den Augenblick lernt und später... hoffentlich noch weiß, meistens nicht mehr so toll.
Bevor ich noch mehr Themen aufschlage, sage ich euch gute Nacht und versuche etwas zeitiger heute ins Bett zu gehen. Gehabt euch wohl.
Übrigens kam ich natürlich wieder zum Kickern... ich nehme an, meine Zeit hier wird mich auch darin einiges weiterbringen.
Hmm, womit beschäftigen wir uns im Studium? Vorallem mit der Frage, wie lernen wir und was lernen wir überhaupt, in manchen Fächern alles darauf bezogen, wie man es Kindern beibringt, bei anderen geht es mehr darum, dass wir uns selbst besser verstehen. Vieles davon war mir schon selbstverständlich, bspw. dass ich besser aus extrinsischer Motivation als aus intrinsischer arbeite, was mich grad wieder auf die Feststellung brachte, dass aus meiner jetzigen Sicht es vorallem daran liegt, als was ich nach dem Studium am ehesten arbeite. Oder aber motorisch gelerntes braucht mehr Übung als geistiges, bleibt aber auch wesentlich besser hängen. Warum man auch für einen Auftritt Geld verlangen kann, für den man kaum übt, weil man vorher Jahre investiert hat. Im Gegensatz zu einem Gedicht, was man für den Augenblick lernt und später... hoffentlich noch weiß, meistens nicht mehr so toll.
Bevor ich noch mehr Themen aufschlage, sage ich euch gute Nacht und versuche etwas zeitiger heute ins Bett zu gehen. Gehabt euch wohl.
Sonntag, 25. Oktober 2009
Wochenbericht No. 2
Hmm, es ist Samstagabend und ich hab nichts vor bis auf Blog-Schreiben. Gutes oder schlechtes Zeichen?
Letztes Wochenende war ich in Heli und hab die Gillsche Sippe wiedergetroffen. Das hieß die meiste Zeit des Tages mit Kindern spielen, wobei es diesmal nicht so die Kleinkinder waren, dabei ging es eher um Kickern für etwa 8-jährige, oder Tischtennis spielen oder abends Gesellschaftsspiele oder so. Besonderer Spaß: Dem Kicker fehlte die Verteidigungsreihe nach dem ersten Tag, und wenn man nur den Torhüter hat wird das Spiel offensiver. Noch später abends saß man dann regelmäßig bis halb 2 zusammen bei Wein oder Bier. Dadurch war ich dann schon am Sonntag relativ entkräftet, wenn man mit Kindern viel spielt, weiß man auch warum sie so viel schlafen. Apropos Schlafen: Hab mal wieder Gustav in den Schlaf wiegen dürfen, abgesehen davon, dass er langsam zu schwer ist, kann es eine schöne Aufgabe sein… wenn mans denn schafft. Und da ich grad auf die Kleinkinder zu sprechen komme: Leo kann das iPhone bedienen, incl. Anschalten, Entriegeln, Hauptmenü aufrufen, durch dieses blättern, ein Spiel, das er kennt, öffnen und falls notwendig, iPhone horizontal drehen zum Spielen. Ich würde sagen, das ist die nächste Generation…
Am Sonntag waren wir noch in der evang. Kirche von Heli, was zu erwähnen ist, da wir 47 Leute waren (es fehlten nur 4 beim Familientreffen) und das doch die Besucherzahl zumindest verdoppelt. Meine Tante hat auch auf der Autofahrt beschlossen einen Kindergottesdienst anzubieten, was in dieser Kirche sonst nicht gewesen wäre und da der Organist überraschenderweise fehlte, ist kurzerhand mein Bruder eingesprungen. Es war also recht amüsant, dem Pfarrer war seine Verwirrung anzumerken.
Wieder in Wuppertal angekommen, hatte ich allen Krempel mit, den ich hier so brauche bis Weihnachten (bis auf die Djembe leider). Ludwig war so nett, ihn herüberzufahren. Ums kurz zu machen, jemand war so nett mich zwei und meinen Krempel 3 Nächte aufzunehmen, seit Donnerstag habe ich nun meine Wohnung. Die Wohnungsübergabe war recht schnell dann gegangen, ich fürchte fast etwas zu schnell, muss noch ein-zwei Dinge dann am Montag mit Hausmeister oder Eigentümer klären. Leider war die Wohnung dann doch nicht geputzt, von den Malerarbeiten einige weiße Kleckse hier und da und vom Vormieter noch schlimmeres, nun gestern und heute habe ich gründlich geputzt und muss mir morgen noch einmal Zeit dafür nehmen. Die Sandschicht ist vielleicht 2 Millimeter hoch, Staub würd ich das schon nicht mehr nennen.
Die Entfernung zur Hochschule sind gelaufen mit Akkordeon 10-13 Minuten, mit dem Bus auch 13 Minuten. Also relativ günstig gelegen. Netto gleich gegenüber, Aldi in 8 Minuten Entfernung, es gibt hier auch noch mehrere Plus-Märkte, aber auch schon mit Netto-Angeboten innen drin. Nur stimmt da zumindest die Farbe.
Tja, dann noch was vom Verkehr, Ampeln werden hier abartig geschaltet, meistens jede Richtung einzeln, fast immer auch mit grünem Pfeil, sodass die Fußgänger auch lange warten müssen, damit sie ja nicht gehen, wenn von irgendwo ein Auto kommen könnte. Also extrem sicherheitsbedacht. Und die Fußgänger tolerieren das auch noch! D.h. alle bleiben minutenlang vor einer roten Ampel stehen, wenn kein Auto kommt, was ich ja echt nicht verstehen kann… und wie Ludwig meinte: Wenn selbst die Türken bei rot stehen bleiben, ist irgendwas komisch an der Stadt. Ein anderer Kommilitone meinte, hier ist die Polizeischule von NRW, wenn man 5 Minuten im Parkverbot steht, hat man auch sicher sein Knöllchen am Auto… naja, ich warte noch darauf, dass ich über ne rote Ampel gehe und von der Polizei angequatscht werde.
Hmm, um nochmal von vorne bei der Woche zu beginnen, Montag war Ludwig da, ich ging in die Uni, er traf die Mi. und sie schauten sich den Zoo an. Abends gingen wir essen und schauten uns in 3D „Oben“ von Pixar an. Sehr interessant, eine sehr gute Handlungslinie hat es, verfällt sich weniger in Einzelheiten als vorherige Filme und ist auch nicht allzu vorhersehbar, auch wenn es die klassischen Teile eines Filmes hat. Sehr schön fand ich auch, dass alle Versprechen eingelöst wurden, wenngleich ganz deutlich kritisiert wurde, wie man die Menschlichkeit vergessen kann wegen eines Versprechens. Emotional ist er natürlich auch wieder stark ansprechend, zudem macht 3D-Kino das Ganze lebendiger. Aber auch anstrengend für den Kopf, ich musste immer mal wieder für eine halbe Minute die 3D-Brille absetzen, ich war ja auch so schon müde und ausgelaugt.
Das zeigte sich am nächsten Tage noch deutlicher, dass das Wochenende nicht gut war für das, was ich noch vor hatte, aber am Mittwoch legte es sich dann.
Inzwischen war ich einmal draußen spazieren, es regnet wieder durchgängig...
Am Mittwoch war dann auch die erste Probe vom Ensemble 20./21. Jhd., besser gesagt von Klavier und Akkordeon zusammen mit dem Dirigenten und dem Komponisten, der wohl noch Student ist. Zumindest weiß ich jetzt, dass ich es gut geübt habe und wie die Musik konstruiert worden ist, ob es für mich sinnvoll ist, werde ich am Montag nach der Tutti-Probe wissen.
Auf dem Rückweg schlief ich erstmal in der Bahn und da ich noch müde aus der Bahn herauskam, aß ich erstmal in der Passage vom Bahnhof zur Schwebebahn mein zweites Mittagessen. Netterweise trifft man dort recht leicht Leute, so kam Rahel vorbei, die ich erst am Abend in vorher in der smd kennengelernt hatte. Werd dort aber wahrscheinlich nicht so oft vorbeigehen, weils vorallem Leute aus der Uni sind und ich bis jetzt noch nicht bis in die Uni kam.
Nun der nächste Tag war wieder voll... früh erstmal ne Stunde verschlafen, dadurch nicht alles geschafft, aber der Schlaf war auch gut. Schließlich bin ich doch noch diese Woche krank geworden, schaffe es aber diese nebenbei nur mitzunehmen. Dann Theorie und Schlagzeug-Unterricht, welcher nebenbei bemerkt Spaß macht. Ich übe zwar noch nicht genügend, aber es fällt mir relativ leicht durch wenig Üben die ganzen Lektionen schnell aufzuwärmen, die ich schonmal früher hatte. Dann nachmittags Wohnungsübergabe, Zeug rüberfahren (hab ein Auto sehr billig über das Car-Sharing der WSW ausgeborgt), noch ein bisschen was einkaufen, ein Liedchen auf die vierte Nichte anstimmen und abends zur Mensa-Party gehen. Diese war... anders als erwartet. Anfangs spürte ich deutlich, dass ich krank war, was dann verflog. Die feiernde Menge war doch recht klein, sodass sehr schnell die Tanzfläche komplett leer war, wenn ein schlechtes Lied kam und die kamen doch häufig... im Laufe des Abends wurde aber auch zu den schlechten getanzt. Dabei tanzte ich recht wenig, obwohl mir und Be. sogar Geld angeboten wurde vom Fe. Auch recht viel Aufmerksamkeit bekam der Kicker, wobei alles vertreten war von Anfänger bis ziemliche Profis, aber nur ziemlich, weil sie angetrunken waren. Sehr interessant war auch, als plötzlich 3 Türken in der Tür standen (wir haben unter den Studenten einige Koreaner und vielleicht Serben und andere, aber keine Türken), tja ein paar Pförtner waren zur Mensa-Party gekommen, sehr lustig. Auch unser Rektor war als einziger der Lehrenden gekommen zumindest am Anfang. Hmm, was müsste bei der nächsten anders sein? Definitiv bessere Musik, möglichst ein paar mehr Gespräche und bei einigen auch weniger Alkohol, wäre zumindest mein Vorschlag ;).
Soo... kommen wir noch zu dem Freitag... Theorie am Vormittag, Allgemeine Didaktik als Seminar gehalten, sehr lustig, war die erste Stunde in diesem Semester und der Dozent ist wohl der lustigste der Hochschule. Tja, und dann Freitag nachmittag und heute hab ich zuerst geübt und dann einiges in meiner Wohnung gemacht, bzw. Freitagabend an 6 Mails geschrieben und heut abend am Blog. Das waren auch alles längere Mails, heißt eine halbe Stunde sitze ich für eine ordentlich Mail schon mal da. Für eine Mailzeile, die über den gesamten Bildschirm geht brauche ich etwa anderthalb Minuten... wie ich schreibe zu viel? Kann gar nicht sein... schreib ich eigentlich um die Vergangenheit abzuschließen oder um mich daran erinnern zu können? Für das eine schreib ich zu viel, für das andere zu wenig. Wer hat noch bis hierhin mitgelesen? Vielen Dank für die Aufmerksamkeit, aber auch ich muss zugeben, dass das ausartet. Hoffentlich ist nächste Woche weniger los. Bis später mal.
Letztes Wochenende war ich in Heli und hab die Gillsche Sippe wiedergetroffen. Das hieß die meiste Zeit des Tages mit Kindern spielen, wobei es diesmal nicht so die Kleinkinder waren, dabei ging es eher um Kickern für etwa 8-jährige, oder Tischtennis spielen oder abends Gesellschaftsspiele oder so. Besonderer Spaß: Dem Kicker fehlte die Verteidigungsreihe nach dem ersten Tag, und wenn man nur den Torhüter hat wird das Spiel offensiver. Noch später abends saß man dann regelmäßig bis halb 2 zusammen bei Wein oder Bier. Dadurch war ich dann schon am Sonntag relativ entkräftet, wenn man mit Kindern viel spielt, weiß man auch warum sie so viel schlafen. Apropos Schlafen: Hab mal wieder Gustav in den Schlaf wiegen dürfen, abgesehen davon, dass er langsam zu schwer ist, kann es eine schöne Aufgabe sein… wenn mans denn schafft. Und da ich grad auf die Kleinkinder zu sprechen komme: Leo kann das iPhone bedienen, incl. Anschalten, Entriegeln, Hauptmenü aufrufen, durch dieses blättern, ein Spiel, das er kennt, öffnen und falls notwendig, iPhone horizontal drehen zum Spielen. Ich würde sagen, das ist die nächste Generation…
Am Sonntag waren wir noch in der evang. Kirche von Heli, was zu erwähnen ist, da wir 47 Leute waren (es fehlten nur 4 beim Familientreffen) und das doch die Besucherzahl zumindest verdoppelt. Meine Tante hat auch auf der Autofahrt beschlossen einen Kindergottesdienst anzubieten, was in dieser Kirche sonst nicht gewesen wäre und da der Organist überraschenderweise fehlte, ist kurzerhand mein Bruder eingesprungen. Es war also recht amüsant, dem Pfarrer war seine Verwirrung anzumerken.
Wieder in Wuppertal angekommen, hatte ich allen Krempel mit, den ich hier so brauche bis Weihnachten (bis auf die Djembe leider). Ludwig war so nett, ihn herüberzufahren. Ums kurz zu machen, jemand war so nett mich zwei und meinen Krempel 3 Nächte aufzunehmen, seit Donnerstag habe ich nun meine Wohnung. Die Wohnungsübergabe war recht schnell dann gegangen, ich fürchte fast etwas zu schnell, muss noch ein-zwei Dinge dann am Montag mit Hausmeister oder Eigentümer klären. Leider war die Wohnung dann doch nicht geputzt, von den Malerarbeiten einige weiße Kleckse hier und da und vom Vormieter noch schlimmeres, nun gestern und heute habe ich gründlich geputzt und muss mir morgen noch einmal Zeit dafür nehmen. Die Sandschicht ist vielleicht 2 Millimeter hoch, Staub würd ich das schon nicht mehr nennen.
Die Entfernung zur Hochschule sind gelaufen mit Akkordeon 10-13 Minuten, mit dem Bus auch 13 Minuten. Also relativ günstig gelegen. Netto gleich gegenüber, Aldi in 8 Minuten Entfernung, es gibt hier auch noch mehrere Plus-Märkte, aber auch schon mit Netto-Angeboten innen drin. Nur stimmt da zumindest die Farbe.
Tja, dann noch was vom Verkehr, Ampeln werden hier abartig geschaltet, meistens jede Richtung einzeln, fast immer auch mit grünem Pfeil, sodass die Fußgänger auch lange warten müssen, damit sie ja nicht gehen, wenn von irgendwo ein Auto kommen könnte. Also extrem sicherheitsbedacht. Und die Fußgänger tolerieren das auch noch! D.h. alle bleiben minutenlang vor einer roten Ampel stehen, wenn kein Auto kommt, was ich ja echt nicht verstehen kann… und wie Ludwig meinte: Wenn selbst die Türken bei rot stehen bleiben, ist irgendwas komisch an der Stadt. Ein anderer Kommilitone meinte, hier ist die Polizeischule von NRW, wenn man 5 Minuten im Parkverbot steht, hat man auch sicher sein Knöllchen am Auto… naja, ich warte noch darauf, dass ich über ne rote Ampel gehe und von der Polizei angequatscht werde.
Hmm, um nochmal von vorne bei der Woche zu beginnen, Montag war Ludwig da, ich ging in die Uni, er traf die Mi. und sie schauten sich den Zoo an. Abends gingen wir essen und schauten uns in 3D „Oben“ von Pixar an. Sehr interessant, eine sehr gute Handlungslinie hat es, verfällt sich weniger in Einzelheiten als vorherige Filme und ist auch nicht allzu vorhersehbar, auch wenn es die klassischen Teile eines Filmes hat. Sehr schön fand ich auch, dass alle Versprechen eingelöst wurden, wenngleich ganz deutlich kritisiert wurde, wie man die Menschlichkeit vergessen kann wegen eines Versprechens. Emotional ist er natürlich auch wieder stark ansprechend, zudem macht 3D-Kino das Ganze lebendiger. Aber auch anstrengend für den Kopf, ich musste immer mal wieder für eine halbe Minute die 3D-Brille absetzen, ich war ja auch so schon müde und ausgelaugt.
Das zeigte sich am nächsten Tage noch deutlicher, dass das Wochenende nicht gut war für das, was ich noch vor hatte, aber am Mittwoch legte es sich dann.
Inzwischen war ich einmal draußen spazieren, es regnet wieder durchgängig...
Am Mittwoch war dann auch die erste Probe vom Ensemble 20./21. Jhd., besser gesagt von Klavier und Akkordeon zusammen mit dem Dirigenten und dem Komponisten, der wohl noch Student ist. Zumindest weiß ich jetzt, dass ich es gut geübt habe und wie die Musik konstruiert worden ist, ob es für mich sinnvoll ist, werde ich am Montag nach der Tutti-Probe wissen.
Auf dem Rückweg schlief ich erstmal in der Bahn und da ich noch müde aus der Bahn herauskam, aß ich erstmal in der Passage vom Bahnhof zur Schwebebahn mein zweites Mittagessen. Netterweise trifft man dort recht leicht Leute, so kam Rahel vorbei, die ich erst am Abend in vorher in der smd kennengelernt hatte. Werd dort aber wahrscheinlich nicht so oft vorbeigehen, weils vorallem Leute aus der Uni sind und ich bis jetzt noch nicht bis in die Uni kam.
Nun der nächste Tag war wieder voll... früh erstmal ne Stunde verschlafen, dadurch nicht alles geschafft, aber der Schlaf war auch gut. Schließlich bin ich doch noch diese Woche krank geworden, schaffe es aber diese nebenbei nur mitzunehmen. Dann Theorie und Schlagzeug-Unterricht, welcher nebenbei bemerkt Spaß macht. Ich übe zwar noch nicht genügend, aber es fällt mir relativ leicht durch wenig Üben die ganzen Lektionen schnell aufzuwärmen, die ich schonmal früher hatte. Dann nachmittags Wohnungsübergabe, Zeug rüberfahren (hab ein Auto sehr billig über das Car-Sharing der WSW ausgeborgt), noch ein bisschen was einkaufen, ein Liedchen auf die vierte Nichte anstimmen und abends zur Mensa-Party gehen. Diese war... anders als erwartet. Anfangs spürte ich deutlich, dass ich krank war, was dann verflog. Die feiernde Menge war doch recht klein, sodass sehr schnell die Tanzfläche komplett leer war, wenn ein schlechtes Lied kam und die kamen doch häufig... im Laufe des Abends wurde aber auch zu den schlechten getanzt. Dabei tanzte ich recht wenig, obwohl mir und Be. sogar Geld angeboten wurde vom Fe. Auch recht viel Aufmerksamkeit bekam der Kicker, wobei alles vertreten war von Anfänger bis ziemliche Profis, aber nur ziemlich, weil sie angetrunken waren. Sehr interessant war auch, als plötzlich 3 Türken in der Tür standen (wir haben unter den Studenten einige Koreaner und vielleicht Serben und andere, aber keine Türken), tja ein paar Pförtner waren zur Mensa-Party gekommen, sehr lustig. Auch unser Rektor war als einziger der Lehrenden gekommen zumindest am Anfang. Hmm, was müsste bei der nächsten anders sein? Definitiv bessere Musik, möglichst ein paar mehr Gespräche und bei einigen auch weniger Alkohol, wäre zumindest mein Vorschlag ;).
Soo... kommen wir noch zu dem Freitag... Theorie am Vormittag, Allgemeine Didaktik als Seminar gehalten, sehr lustig, war die erste Stunde in diesem Semester und der Dozent ist wohl der lustigste der Hochschule. Tja, und dann Freitag nachmittag und heute hab ich zuerst geübt und dann einiges in meiner Wohnung gemacht, bzw. Freitagabend an 6 Mails geschrieben und heut abend am Blog. Das waren auch alles längere Mails, heißt eine halbe Stunde sitze ich für eine ordentlich Mail schon mal da. Für eine Mailzeile, die über den gesamten Bildschirm geht brauche ich etwa anderthalb Minuten... wie ich schreibe zu viel? Kann gar nicht sein... schreib ich eigentlich um die Vergangenheit abzuschließen oder um mich daran erinnern zu können? Für das eine schreib ich zu viel, für das andere zu wenig. Wer hat noch bis hierhin mitgelesen? Vielen Dank für die Aufmerksamkeit, aber auch ich muss zugeben, dass das ausartet. Hoffentlich ist nächste Woche weniger los. Bis später mal.
Themen:
3D,
Ensemble 20./21. Jhd.,
Familientreffen,
Mensa-Party,
Oben,
Regen,
Studium,
Wohnung,
Wuppertaler Eigenarten
Sonntag, 11. Oktober 2009
der Wochenbericht.
Es ist Sonntag. Und eigentlich mal genug Zeit, um nochmal kurz die Woche zusammenzufassen. Die Hauptsache war eine Wohnung zu finden, möglichst nah an der Hochschule und möglichst billig. Nun stehen hier in Wuppertal einige Wohnungen auch leer, deswegen ist es eigentlich nicht so schwer eine billige Wohnung zu finden, eher schon eine billige, die gut in Ordnung ist. Was wirklich schwierig war, das Abschätzen wie gut man mit einem Akkordeon auf dem Rücken die Hochschule erreichen kann. Nun, wenn alles so klappt, wie ichs mir vorstelle, dann zieh ich morgen in eine Wohnung in der Westkotter Straße 31, 42275 Wuppertal ein, wenn… zum Glück hab ich Alternativen. Ich will nur nicht bis Dienstag warten müssen, weil dann fehlt mir wieder eine Übernachtung, die erste Woche hab ich bei verschiedenen Kommilitonen übernachtet, was herausfordernd aber schön war. D.h. herausfordernd war vorallem Freitagabend, wo ich 20 nach 8 endlich wußte, dass ich doch noch eine Nacht bei To. schlafen kann, 2 min. nach dem ich schon sicherheitshalber bei Plan B angerufen habe… Freitagabend war übrigens das erste Konzert in der Hochschule mit dem Salonensemble. Auch wenns nich unbedingt jedermanns Geschmack ist, und ich mir eher andere Musik zu Hause anhöre, auf der Bühne waren sie großartig! Vor allem die drei Sänger, aber auch die Musiker beim Spielen, haben sehr gut geschauspielert zur Musik, auch die Lichttechnik des neuen Saales wurde gut miteinbezogen. Höhepunkt war z.B. die Sängerin, die so gut ihren Schwips schauspielerte, dass sie sich in der Pause draußen aufregte, warum sie sich ausversehn den Sekt übers Kleid geschüttet hat, ohne es zu bemerken… Dabei hab ich dann auch bemerkt, dass unsere nette Dame im Studiensekretariat ja gleich 2 Kinder an der Hochschule hat, die ich beide schon kenne. Bei dieser bin ich dann auch mitgefahren zur Bar des Abends, wo wir noch lange gesessen haben und ich ein paar mehr Interna mitbekommen habe. Mal schaun, ob ich die Namen noch kenne: Ka., A-K., Ma., Ar., Ga., He., Ra., To., Sa., Is., Ma., mist, da fehlen mir wieder zwei. Wieso lest ihr euch das eigentlich durch? Achja, ich sollte mal mit interessanten Dingen weitermachen. Und nicht Sonntag schreiben, da hab ich ja die Zeit zu schreiben, solange mir was einfällt.
Es regnet hier unwahrscheinlich viel. Find ich eigentlich schön, ist aber wirklich erstaunlich, wie lange ein Himmel bedeckt sein kann.
Gestern dann bin ich mit To. früh zu So. gefahren, um ihr beim Umzug zu helfen. War sehr lustig, Jo. war etwas unausgeschlafen und unwillig, mir hats natürlich Freude gemacht. Einmal aus dem 2. Stock runter und dann in den 4. Stock rauf, fertig waren wir um 1, was wirklich flott war. Und als wir danach rumstanden, fiel mir plötzlich ein, ich könnt ja fragen, ob ich die nächsten beiden Tage in der alten Wohnung übernachten kann, wäre das schonmal bis Montag geklärt. So. hatte auch nix dagegen, weswegen ich jetzt in ebendieser Wohnung liege… hausen würde es auch richtig treffen. Netterweise hat auch irgendein Nachbar offenes WLAN, ich hoffe mal, mein Laptop fängt sich da nix ein.
Tja, die Woche war ziemlich interessant, auch um sich selbst wieder besser kennenzulernen. Wobei ich eigentlich schonmal im Frühling eine gute Übung hatte mit einer Woche allein im Auto übernachten. Einerseits bin ich wohl genügsam, Weißbrot mit Käse kann so lecker sein, wenn man sich nur aufs Essen freut. Auch brauche ich sonst meist nicht viel, um mich am Leben zu freuen. Andererseits war ich gestern abend auch ganz schön erschöpft und das erste Mal kam etwas Heimweh durch, auch wenn ich weiß, dass ich solche Abende auch zu Hause hatte. Was macht man, wenn man nix mehr vor hat? Wenn man nicht müde ist, kein Hunger hat, kein Fernsehen, kein Computer, der einen beschäftigt, keine Freunde, die heut abend Zeit haben und nicht mal Gedanken, die einen weiterbringen? Ohne Ziel können Gedanken nämlich ziemlich schwer werden, der Missmut kann einen ergreifen oder die sogenannte Vergnügungssucht. Nun, es gibt einige Möglichkeiten an so einem Abend, aber da will ich nix vorweggreifen, wenn ihr Gedanken dazu habt, könnt ihr sie gerne in den Kommentaren posten, meine Gedanken landeten gestern später abends in meinem Rechner, wo sie wohl auch verweilen werden.
Nun, ich denk das reicht nun wirklich, erwartet bloß nicht, dass ich so häufig schreibe, wobei es mir ja zuzutrauen wäre. Wenn ich in meine eigene Wohnung komme, wird wahrscheinlich auch kein Internet mit dabei sein, ich weiß auch nicht, ob ich dann noch versuche dafür einen Vertrag zu bekommen oder ob ich nur ab und zu in Internetcafes online gehe… mal schaun. schönen Sonntag noch!
Es regnet hier unwahrscheinlich viel. Find ich eigentlich schön, ist aber wirklich erstaunlich, wie lange ein Himmel bedeckt sein kann.
Gestern dann bin ich mit To. früh zu So. gefahren, um ihr beim Umzug zu helfen. War sehr lustig, Jo. war etwas unausgeschlafen und unwillig, mir hats natürlich Freude gemacht. Einmal aus dem 2. Stock runter und dann in den 4. Stock rauf, fertig waren wir um 1, was wirklich flott war. Und als wir danach rumstanden, fiel mir plötzlich ein, ich könnt ja fragen, ob ich die nächsten beiden Tage in der alten Wohnung übernachten kann, wäre das schonmal bis Montag geklärt. So. hatte auch nix dagegen, weswegen ich jetzt in ebendieser Wohnung liege… hausen würde es auch richtig treffen. Netterweise hat auch irgendein Nachbar offenes WLAN, ich hoffe mal, mein Laptop fängt sich da nix ein.
Tja, die Woche war ziemlich interessant, auch um sich selbst wieder besser kennenzulernen. Wobei ich eigentlich schonmal im Frühling eine gute Übung hatte mit einer Woche allein im Auto übernachten. Einerseits bin ich wohl genügsam, Weißbrot mit Käse kann so lecker sein, wenn man sich nur aufs Essen freut. Auch brauche ich sonst meist nicht viel, um mich am Leben zu freuen. Andererseits war ich gestern abend auch ganz schön erschöpft und das erste Mal kam etwas Heimweh durch, auch wenn ich weiß, dass ich solche Abende auch zu Hause hatte. Was macht man, wenn man nix mehr vor hat? Wenn man nicht müde ist, kein Hunger hat, kein Fernsehen, kein Computer, der einen beschäftigt, keine Freunde, die heut abend Zeit haben und nicht mal Gedanken, die einen weiterbringen? Ohne Ziel können Gedanken nämlich ziemlich schwer werden, der Missmut kann einen ergreifen oder die sogenannte Vergnügungssucht. Nun, es gibt einige Möglichkeiten an so einem Abend, aber da will ich nix vorweggreifen, wenn ihr Gedanken dazu habt, könnt ihr sie gerne in den Kommentaren posten, meine Gedanken landeten gestern später abends in meinem Rechner, wo sie wohl auch verweilen werden.
Nun, ich denk das reicht nun wirklich, erwartet bloß nicht, dass ich so häufig schreibe, wobei es mir ja zuzutrauen wäre. Wenn ich in meine eigene Wohnung komme, wird wahrscheinlich auch kein Internet mit dabei sein, ich weiß auch nicht, ob ich dann noch versuche dafür einen Vertrag zu bekommen oder ob ich nur ab und zu in Internetcafes online gehe… mal schaun. schönen Sonntag noch!
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