Ein großes Thema ist seine Ethik der „Ehrfurcht vor dem Leben“. Anfangs tat er sich schwer damit, durch Denken, Welt und Ethik zu vereinen, bis ihm dieses Stichwort einfiel. Er schreibt: „Zwei Erlebnisse werfen ihre Schatten auf mein Dasein. Das eine besteht in der Einsicht, daß die Welt unerklärlich geheimnisvoll und volle Leid ist; das andere darin, daß ich in eine Zeit des geistigen Niedergangs der Menschheit hineingeboren bin” (S. 197). Sein Blick auf die Welt ist pessimistisch, auch Leibniz’ Aussage, dass es die bestmögliche sei, erscheint ihm armselig. Trotzdem bleibt er nicht bei der Resignation stehen, sondern will zu einer Welt- und Lebensbejahung kommen und auch zu einem ethischen Handeln. Diese Kombination findet er in der Ehrfurcht vor dem Leben erfüllt: Man fühlt sich verpflichtet für das Leben einzustehen und es zu genießen, auch wenn man resignieren möchte, angesichts der Tatsache, dass Leben nur möglich ist, wenn man anderes Leben dafür opfert.
Descartes nahm als Ausgangspunkt „Ich denke, also bin ich“. Schweitzer behauptet: „Denken heißt, etwas denken. Die unmittelbare Tatsache des Bewußtseins des Menschen lautet: ›Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will‹“. Man empfindet Sehnsucht nach dem Weiterleben und den Wunsch nach schmerzfreiem Leben. Also ergibt sich Ehrfurcht vor dem Leben. Und zwar vor jedem, sei es Weißer, Primitiver, Tier oder Pflanze. Später erwähnt er auch, dass er von Kind an Tierschützer war und es deshalb als ein Grundfehler der Philosophien ansah, immer nur vom Menschen auszugehen.
Einen weiteren Fehler findet er in der Philosophie des 19. Jahrhunderts. Diese hat sich immer mehr ins Unelementare bewegt, d.h. weg von den elementaren Fragen des Seins – warum existiere ich und wie soll ich auf die mich umgebende Welt reagieren. Auf diese elementaren Fragen findet sich durch den rasanten Fortschritt der Wissenschaften keine Antwort mehr, obwohl der Mensch sie nach wie vor braucht. Dadurch aber, dass das Denken keine Antwort mehr findet, gab es zu seiner Zeit eine große Mißachtung des Denkens. „Sein ganzes Leben hindurch ist der heutige Mensch also der Einwirkung von Einflüssen ausgesetzt […] Tatsächlich besitzt der moderne Mensch kein geistiges Selbstvertrauen mehr […] Es wird unbegreiflich bleiben, daß unser durch Errungenschaften des Wissens und Könnens so groß dastehendes Geschlecht geistig so herunterkommen konnte, auf das Denken zu verzichten“ (S. 198f).
Schon vor dem ersten Weltkrieg bemerkte er, dass einiges unbemerkt schief läuft. Rätselhaft war ihm der Optimismus mit dem man am Ende des 19. Jahrhunderts die Errungenschaften und den Fortschritt bewertete. Ethisch aber zehrte man von den Errungenschaften vorangegangener Jahrhunderte. Und die Kultur sah er niedergehen. Kultur heißt: „Als das Wesentliche der Kultur ist die ethische Vollendung der Einzelnen wie der Gesellschaft anzusehen. Zugleich aber hat jeder geistige und jeder materielle Fortschritt Kulturbedeutung. Der Wille zur Kultur ist also universeller Fortschrittswille, der sich des Ethischen als des höchsten Wertes bewußt ist“ (S. 139). Der erste Weltkrieg war aus einer Loslösung dieses Zusammenhanges möglich geworden.
Interessant ist auch seine Einteilung anderer Religionen: Griechisches Denken versucht zur Lebensbejahung zu kommen, scheitert und resigniert. Genauso resigniert indisches Denken angesichts der Welt und deswegen wird die Tatenlosigkeit, die Lebensverneinung zum höchsten Ziel. Der Stoizismus dagegen, chinesisches Denken und die Weltanschauung des Zarathustra aber hatten diesen Willen zur Kultur. Leider sind sie alle durch andere Mächte vernichtet worden. Auch dem Judentum der prophetischen Epoche spricht er das Interesse zur Kultur zu. Christentum und Hinduismus dagegen sind ambivalent. Sie enthalten beides und sind zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedlich aufgetreten in der Weltgeschichte. „Der Islam ist nur seiner Ausdehnung nach eine Weltreligion. Geistig konnte er sich zu einer solchen nicht entwickeln, weil er kein in die Tiefe der Dinge gehendes Denken über die Welt und den Menschen in sich aufkommen ließ. Wo sich ein solches in ihm regte, kämpfte er es nieder um die Autorität der überlieferten Anschauungen zu wahren“ (S. 168).
Manchmal aber ist er gar zu idealistisch: „Früher oder später muß die wahre endgültige Renaissance anbrechen, die der Welt den Frieden bringt“ (S. 147).
Man, ist das schwer seine Gedanken zusammenzukürzen. Ich hoffe, die Länge war passend. Mir erschien einiges seiner Gedanken immer noch hochaktuell, seine Hoffnung, dass wieder mehr Menschen vernünftiges Denken lernen, hat wohl nicht besonders gefruchtet. Skeptizismus ist immer noch beliebt.
Montag, 20. Dezember 2010
Sonntag, 19. Dezember 2010
Schweitzer (3)
„In dem Umgang mit den Primitiven kam ich naturgemäß dazu, mir die vielverhandelte Frage vorzulegen, ob sie einfach in Traditionen gefangene oder wirklich selbständigen Denkens fähige Wesen wären. Zu meinem Erstaunen fand ich in den Gesprächen, die ich mit ihnen führte, daß sie mit den elementaren Fragen nach dem Sinn des Lebens und nach dem Wesen von Gut und Böse durchweg viel mehr beschäftigt waren, als ich angenommen hatte.“ (S. 130)
Wohlgemerkt, das Buch wurde 1931 geschrieben. Da habe ich solche Zeilen nicht erwartet.
Später schreibt er noch einen interessanten Absatz über die Frage, ob die Kolonialherrschaft in Ordnung wäre oder nicht. Natürlich nicht, wenns um die Ausbeutung der Gebiet geht. Aber: „Auf Grund der durch den Welthandel geschaffenen Lage kann es sich bei diesen Völkern also nicht um eine wirkliche Selbstständigkeit handeln, sondern nur darum, ob es für sie besser ist, der Habgier eingeborener Machthaber auf Gnade und Ungnade ausgeliefert zu sein, oder von Beamten europäischer Staaten regiert zu werden.“ (S.172)
So weit, so klar. Da er viele Jahr Urwaldarzt war, kann er es auch gut beurteilen, zumindest in seiner Region. Beim nächsten Stichwort gabs wieder einen Aha-Effekt:
„Selbst der bisherige ›Imperialismus‹ kann einiges für sich anführen, das ethischen Wert hat. Er hat dem Sklavenhandel ein Ende gesetzt; er hat die ständigen Kriege, die die primitiven Völker vordem gegeneinander führten, zum Aufhören gebracht und damit großen Teilen der Welt einen dauernden Frieden geschenkt; er bemüht sich vielfach, in den Kolonien Verhältnisse zu schaffen, die einer Ausbeutung der Bevölkerung durch den Welthandel entgegenwirken.“ (S.172)
Der Imperialismus auf den im Schulunterricht so geschimpft wurde, hatte also auch seine guten Seiten. Die Zankerei in Europa bescherte dem Rest der Welt Frieden, das könnte man sich heutzutage in einigen Regionen wieder herbeiwünschen.
Zuletzt noch die Sicht der Primitiven auf die Weißen, bei denen der Erste Weltkrieg grad anfing:
„Als bekannt wurde, daß von den Weißen, die früher am Ogowe gelebt hatten, bereits zehn gefallen seien, äußerte ein alter Wilder: ›Schon so viele Menschen sind in diesem Kriege getötet worden! Ja, warum kommen dann diese Stämme nicht zusammen, um das Palaver zu besprechen? Wie können sie denn diese Toten alle bezahlen?‹ Bei den Eingeborenen müssen nämlich die im Kriege Gefallenen, bei den Besiegten sowohl wie bei den Siegern, von der anderen Partei bezahlt werden. Derselbe Wilde hielt sich darüber auf, daß die Europäer nur aus Grausamkeit töteten, weil sie die Toten ja nicht essen wollten.“ (S. 133)
Wohlgemerkt, das Buch wurde 1931 geschrieben. Da habe ich solche Zeilen nicht erwartet.
Später schreibt er noch einen interessanten Absatz über die Frage, ob die Kolonialherrschaft in Ordnung wäre oder nicht. Natürlich nicht, wenns um die Ausbeutung der Gebiet geht. Aber: „Auf Grund der durch den Welthandel geschaffenen Lage kann es sich bei diesen Völkern also nicht um eine wirkliche Selbstständigkeit handeln, sondern nur darum, ob es für sie besser ist, der Habgier eingeborener Machthaber auf Gnade und Ungnade ausgeliefert zu sein, oder von Beamten europäischer Staaten regiert zu werden.“ (S.172)
So weit, so klar. Da er viele Jahr Urwaldarzt war, kann er es auch gut beurteilen, zumindest in seiner Region. Beim nächsten Stichwort gabs wieder einen Aha-Effekt:
„Selbst der bisherige ›Imperialismus‹ kann einiges für sich anführen, das ethischen Wert hat. Er hat dem Sklavenhandel ein Ende gesetzt; er hat die ständigen Kriege, die die primitiven Völker vordem gegeneinander führten, zum Aufhören gebracht und damit großen Teilen der Welt einen dauernden Frieden geschenkt; er bemüht sich vielfach, in den Kolonien Verhältnisse zu schaffen, die einer Ausbeutung der Bevölkerung durch den Welthandel entgegenwirken.“ (S.172)
Der Imperialismus auf den im Schulunterricht so geschimpft wurde, hatte also auch seine guten Seiten. Die Zankerei in Europa bescherte dem Rest der Welt Frieden, das könnte man sich heutzutage in einigen Regionen wieder herbeiwünschen.
Zuletzt noch die Sicht der Primitiven auf die Weißen, bei denen der Erste Weltkrieg grad anfing:
„Als bekannt wurde, daß von den Weißen, die früher am Ogowe gelebt hatten, bereits zehn gefallen seien, äußerte ein alter Wilder: ›Schon so viele Menschen sind in diesem Kriege getötet worden! Ja, warum kommen dann diese Stämme nicht zusammen, um das Palaver zu besprechen? Wie können sie denn diese Toten alle bezahlen?‹ Bei den Eingeborenen müssen nämlich die im Kriege Gefallenen, bei den Besiegten sowohl wie bei den Siegern, von der anderen Partei bezahlt werden. Derselbe Wilde hielt sich darüber auf, daß die Europäer nur aus Grausamkeit töteten, weil sie die Toten ja nicht essen wollten.“ (S. 133)
Themen:
Schweitzer
Freitag, 17. Dezember 2010
Schweitzer (2)
Schweitzer hat mich auch wieder dazu gebracht, mich mit der historischen Erforschung Jesu auseinanderzusetzen. Und bei ihm wird vieles schlüssig, deswegen zitiere ich hiervon etwas mehr, wobei dies natürlich nicht ersetzen kann, den Text vollständig zu lesen. Zuerst geht es um zwei Stellen mit denen er sich im Studium besonders beschäftigt hat und auch Bücher dazu erschienen sind.
„An diesem Schlusse (dass Markus das älteste Evangelium sei) wurde ich zu meinem Erstaunen irre, als ich mich […] mit dem 10. und 11. Kapitel des Matthäus beschäftigte und auf die Bedeutung des in ihnen enthaltenen, nur von Matthäus, nicht auch von Markus gebotenen Stoffes aufmerksam wurde.
Matthäus 10 wird die Aussendung der zwölf Jünger erzählt. In der Rede, mit der er sie entläßt, kündigt ihnen Jesus an, daß sie alsbald große Verfolgung erleiden werden. Es geschah ihnen aber nichts“ (S. 13). Schweitzer geht davon aus, dass Jesus wirklich erwartete, dass sie Verfolgung erleiden werden und in der Zwischenzeit das überirdische, messianische Reich anbrechen werde. Also dass Jesus selbst zwar wußte, dass das messianische Reich nun anbricht, aber nicht wie es käme, oder besser: er sehr in den damaligen Vorstellungen über das Auftreten des Messias verwurzelt war und überrascht gewesen sein müsse, als es anders verlief. Klingt für mich krude. Aber die Textstelle ist beachtlich.
„[Schleiermacher] macht darauf aufmerksam, daß nach den Berichten über das Abendmahl bei Matthäus und Markus Jesus die Jünger nicht aufgefordert habe, das Mahl zu wiederholen, und wir uns also möglicherweise mit dem Gedanken vertraut machen müssen, daß die Wiederholung der Feier in der urchristlichen Gemeinde auf die Jünger und nicht auf Jesum selber zurückgehe“ (S. 19). Auch die Textstelle ist beachtlich (dazu zähl ich auch Lukas). Warum wiederholten sie das Abendmahl? Für Schweitzer ist es eindeutig, dass es nicht das Gedenken an den Sühnetod Christi war, sondern der Ausblick auf das erwartete messianische Mahl, was Jesu an dieser Stelle ankündigt. „So erklärt sich auch, daß die Abendmahlsfeier in der ältesten Zeit als ›Eucharistie‹, das heißt als ›Danksagung‹ bezeichnet wird“ (S. 36).
Ein Kapitel widmet er der Gegenüberstellung seiner Erkenntnisse mit dem praktizierten (freien oder frommen) Christentum (S. 50-57). Für ihn war es in erster Linie wichtig der Wahrheit zu dienen. „Auch wenn sie der Frömmigkeit befremdlich vorkommt und ihr zunächst Schwierigkeiten schafft, kann das Endergebnis niemals Schädigung, sondern nur Vertiefung bedeuten“. Dabei kann ich persönlich mich wenig mit dem Gedanken anfreunden, dass biblische Schriften von anderen verfasst mit dem Namen von Aposteln geschmückt wurden. „Dabei waren sich die, die an dem allen schuld sind, kaum bewußt, etwas Unrechtes zu tun. Sie folgten nur dem im Altertum allgemein geübten und nicht weiter beanstandeten Brauch“.
Weiter erklärt er, dass das Fundament des Christentums durch die Jahrhunderte bleibt, die Weltanschauung aber ihr die äußere Gestalt gibt. „Entscheidend allein ist, wieviel Gewalt die in ihr von Anfang an enthaltene geistig-ethische Wahrheit über die Menschen gewinnt“. Das finde ich etwas wenig, aber grade so ausreichend. Oft kommt dafür seine Ergriffenheit zum Ausdruck: „Das einzige aber, worauf es ankommt, ist, daß wir von der Idee des Reiches Gottes so beherrscht sind, wie Jesus es von den Seinen verlangt“. Und wie Schweitzer von diesem (etwas vergeistigten) Jesus ergriffen ist, beweist sich später im Buch.
„Wie manche Pfarrer haben mir meine Erfahrung bestätigt, daß der historisch erkannte Jesus, obwohl er aus einer anderen Gedankenwelt als der unsrigen zu uns redet, das Predigen nicht schwerer sondern leichter macht“. Wäre nett, wenns so wäre. Aber gibts denn Pfarrer, die gleichzeitig charismatisch und auf die historische Auslegung bedacht sind?
Der Absatz hats auch in sich: „Anstoß bereitet Vielen, daß der historische Jesus als ›irrtumsfähig‹ gelten müsse […] Entspricht es wohl dem Geiste Jesu, daß wir [seine Worte] durch die gewagtesten Deuteleien mit der dogmatischen Lehre seiner absoluten und universellen Irrtumslosigkeit in Einklang zu bringen suchen? Er selber hat auf solche Allwissenheit niemals Anspruch erhoben. Wie er den Jüngling, der ihn mit ›Guter Meister‹ anredete, darauf hinwies, daß nur Gott gut sei (Markus 10, 17-18), so wäre er auch denjenigen entgegengetreten, die ihm göttliche Unfehlbarkeit hätten beilegen wollen“.
Warum ich das alles aufschreibe? Nun zum einen, damit ihr hier kommentieren könnt, soll gar nicht aufwendig nachgeschlagen sein, nur wenn etwas offensichtlich aufstößt. Zum anderen, damit ich mich selbst erinnere an die Gedanken. Wie ich dazu stehe? Schon offen gegenüber. Aber halt noch gegenüber auf der anderen Seite des Grabens… :)
„Ergreifend am historischen Jesus ist seine Unterordnung unter Gott.“
„An diesem Schlusse (dass Markus das älteste Evangelium sei) wurde ich zu meinem Erstaunen irre, als ich mich […] mit dem 10. und 11. Kapitel des Matthäus beschäftigte und auf die Bedeutung des in ihnen enthaltenen, nur von Matthäus, nicht auch von Markus gebotenen Stoffes aufmerksam wurde.
Matthäus 10 wird die Aussendung der zwölf Jünger erzählt. In der Rede, mit der er sie entläßt, kündigt ihnen Jesus an, daß sie alsbald große Verfolgung erleiden werden. Es geschah ihnen aber nichts“ (S. 13). Schweitzer geht davon aus, dass Jesus wirklich erwartete, dass sie Verfolgung erleiden werden und in der Zwischenzeit das überirdische, messianische Reich anbrechen werde. Also dass Jesus selbst zwar wußte, dass das messianische Reich nun anbricht, aber nicht wie es käme, oder besser: er sehr in den damaligen Vorstellungen über das Auftreten des Messias verwurzelt war und überrascht gewesen sein müsse, als es anders verlief. Klingt für mich krude. Aber die Textstelle ist beachtlich.
„[Schleiermacher] macht darauf aufmerksam, daß nach den Berichten über das Abendmahl bei Matthäus und Markus Jesus die Jünger nicht aufgefordert habe, das Mahl zu wiederholen, und wir uns also möglicherweise mit dem Gedanken vertraut machen müssen, daß die Wiederholung der Feier in der urchristlichen Gemeinde auf die Jünger und nicht auf Jesum selber zurückgehe“ (S. 19). Auch die Textstelle ist beachtlich (dazu zähl ich auch Lukas). Warum wiederholten sie das Abendmahl? Für Schweitzer ist es eindeutig, dass es nicht das Gedenken an den Sühnetod Christi war, sondern der Ausblick auf das erwartete messianische Mahl, was Jesu an dieser Stelle ankündigt. „So erklärt sich auch, daß die Abendmahlsfeier in der ältesten Zeit als ›Eucharistie‹, das heißt als ›Danksagung‹ bezeichnet wird“ (S. 36).
Ein Kapitel widmet er der Gegenüberstellung seiner Erkenntnisse mit dem praktizierten (freien oder frommen) Christentum (S. 50-57). Für ihn war es in erster Linie wichtig der Wahrheit zu dienen. „Auch wenn sie der Frömmigkeit befremdlich vorkommt und ihr zunächst Schwierigkeiten schafft, kann das Endergebnis niemals Schädigung, sondern nur Vertiefung bedeuten“. Dabei kann ich persönlich mich wenig mit dem Gedanken anfreunden, dass biblische Schriften von anderen verfasst mit dem Namen von Aposteln geschmückt wurden. „Dabei waren sich die, die an dem allen schuld sind, kaum bewußt, etwas Unrechtes zu tun. Sie folgten nur dem im Altertum allgemein geübten und nicht weiter beanstandeten Brauch“.
Weiter erklärt er, dass das Fundament des Christentums durch die Jahrhunderte bleibt, die Weltanschauung aber ihr die äußere Gestalt gibt. „Entscheidend allein ist, wieviel Gewalt die in ihr von Anfang an enthaltene geistig-ethische Wahrheit über die Menschen gewinnt“. Das finde ich etwas wenig, aber grade so ausreichend. Oft kommt dafür seine Ergriffenheit zum Ausdruck: „Das einzige aber, worauf es ankommt, ist, daß wir von der Idee des Reiches Gottes so beherrscht sind, wie Jesus es von den Seinen verlangt“. Und wie Schweitzer von diesem (etwas vergeistigten) Jesus ergriffen ist, beweist sich später im Buch.
„Wie manche Pfarrer haben mir meine Erfahrung bestätigt, daß der historisch erkannte Jesus, obwohl er aus einer anderen Gedankenwelt als der unsrigen zu uns redet, das Predigen nicht schwerer sondern leichter macht“. Wäre nett, wenns so wäre. Aber gibts denn Pfarrer, die gleichzeitig charismatisch und auf die historische Auslegung bedacht sind?
Der Absatz hats auch in sich: „Anstoß bereitet Vielen, daß der historische Jesus als ›irrtumsfähig‹ gelten müsse […] Entspricht es wohl dem Geiste Jesu, daß wir [seine Worte] durch die gewagtesten Deuteleien mit der dogmatischen Lehre seiner absoluten und universellen Irrtumslosigkeit in Einklang zu bringen suchen? Er selber hat auf solche Allwissenheit niemals Anspruch erhoben. Wie er den Jüngling, der ihn mit ›Guter Meister‹ anredete, darauf hinwies, daß nur Gott gut sei (Markus 10, 17-18), so wäre er auch denjenigen entgegengetreten, die ihm göttliche Unfehlbarkeit hätten beilegen wollen“.
Warum ich das alles aufschreibe? Nun zum einen, damit ihr hier kommentieren könnt, soll gar nicht aufwendig nachgeschlagen sein, nur wenn etwas offensichtlich aufstößt. Zum anderen, damit ich mich selbst erinnere an die Gedanken. Wie ich dazu stehe? Schon offen gegenüber. Aber halt noch gegenüber auf der anderen Seite des Grabens… :)
„Ergreifend am historischen Jesus ist seine Unterordnung unter Gott.“
Themen:
Schweitzer
Donnerstag, 16. Dezember 2010
Schweitzer (1)
Bis Weihnachten möchte ich gern noch ein bisschen eingehen auf Schweitzers „Aus meinem Leben und Denken“. Das Buch ist entstanden aus einem Bericht über seine wissenschaftliche Arbeiten, den er erweitert hat um seine Biographie und ihm persönlich wichtige Ereignisse. Beendet hat er das Buch im März 1931, also mit 56 von 90 Lebensjahren. Schon die ersten Kapitel über sein Schüler- und Studentenleben fand ich höchst interessant, dann kommen einige theologische Arbeiten (kurzer Anriss geplant), danach musische Arbeiten (die ich auslassen werde), seine Tätigkeit als Urwaldarzt und zu guter Letzt noch einige philosophische Überlegungen (zu denen ich ziemlich viel gern zitieren würde). Zunächst also zu seinen Lehrjahren.
„Die strenge Zucht […] hat mir sehr wohlgetan. In tiefer Dankbarkeit gedenke ich stets an alles Gute […] Auf dem Gymnasium war ich zunächst ein schlechter Schüler […] Vor allem aber wirkte dieser Lehrer dadurch auf mich, daß ich gleich in den ersten Tagen seines Unterrichts inne wurde, daß er jede Stunde auf das sorgfältigste vorbereitet hatte. Er wurde mit zum Vorbild der Pflichterfüllung“ (S. 10). An der Stelle wußte ich merkwürdigerweise, dass das Buch für mich interessant würde. Ein Mensch, der arbeiten gelernt hat, und dem man es auch am Schreibstil anmerkt! Der Beweis folgte bald:
„Die Doktorarbeit hatte weder unter der Kunst noch unter der Geselligkeit zu leiden, da mir meine gute Gesundheit ausgiebige Nachtarbeit gestattete. Es kam vor, daß ich morgens Widor auf der Orgel vorspielte, ohne überhaupt im Bett gewesen zu sein“. (S. 23) Dies bezieht sich auf seine Zeit in Paris von Oktober 1898 bis März 1899. Ich staunte nicht schlecht, dass die Arbeit 325 Seiten betrug, neben Uni, Orgel- und zweimal Klavierunterricht geschrieben. Durchaus auch an anderen Stellen des Studiums (der Studien?) vorbildhaft.
Schön ist auch eine Anekdote, mit der ich schließen möchte. Für eine Prüfung hatte er sich wenig Zeit genommen: „Zu allem Unglück war mir noch das Mißgeschick widerfahren, daß ich meine Unwissenheit in bezug auf den Verfasser eines Kirchenliedes – es war von Spitta, dem berühmten Dichter von ›Psalter und Harfe‹ – damit zu entschuldigen suchte, daß ich es für zu unbedeutend gehalten hätte, um mir zu merken, von wem es sei. Diese Ausrede brachte ich, sonst ein Bewunderer Spittas, zum Entsetzen aller in Gegenwart von Professor Friedrich Spitta, seinem Sohne vor“ (S. 28).
„Die strenge Zucht […] hat mir sehr wohlgetan. In tiefer Dankbarkeit gedenke ich stets an alles Gute […] Auf dem Gymnasium war ich zunächst ein schlechter Schüler […] Vor allem aber wirkte dieser Lehrer dadurch auf mich, daß ich gleich in den ersten Tagen seines Unterrichts inne wurde, daß er jede Stunde auf das sorgfältigste vorbereitet hatte. Er wurde mit zum Vorbild der Pflichterfüllung“ (S. 10). An der Stelle wußte ich merkwürdigerweise, dass das Buch für mich interessant würde. Ein Mensch, der arbeiten gelernt hat, und dem man es auch am Schreibstil anmerkt! Der Beweis folgte bald:
„Die Doktorarbeit hatte weder unter der Kunst noch unter der Geselligkeit zu leiden, da mir meine gute Gesundheit ausgiebige Nachtarbeit gestattete. Es kam vor, daß ich morgens Widor auf der Orgel vorspielte, ohne überhaupt im Bett gewesen zu sein“. (S. 23) Dies bezieht sich auf seine Zeit in Paris von Oktober 1898 bis März 1899. Ich staunte nicht schlecht, dass die Arbeit 325 Seiten betrug, neben Uni, Orgel- und zweimal Klavierunterricht geschrieben. Durchaus auch an anderen Stellen des Studiums (der Studien?) vorbildhaft.
Schön ist auch eine Anekdote, mit der ich schließen möchte. Für eine Prüfung hatte er sich wenig Zeit genommen: „Zu allem Unglück war mir noch das Mißgeschick widerfahren, daß ich meine Unwissenheit in bezug auf den Verfasser eines Kirchenliedes – es war von Spitta, dem berühmten Dichter von ›Psalter und Harfe‹ – damit zu entschuldigen suchte, daß ich es für zu unbedeutend gehalten hätte, um mir zu merken, von wem es sei. Diese Ausrede brachte ich, sonst ein Bewunderer Spittas, zum Entsetzen aller in Gegenwart von Professor Friedrich Spitta, seinem Sohne vor“ (S. 28).
Themen:
Schweitzer
Mittwoch, 8. Dezember 2010
Donnerstag, 2. Dezember 2010
Feuer machen, oder Liedchen trällern?
Schwanitz schreibt auf Seite 515:
„Literatur macht die komplexen Zusammenhänge zwischen sozialen Prozessen und Lebensläufen von Einzelpersonen zitierbar, indem sie ihnen ein Gesicht und eine Adresse gibt. In ihren Geschichten verkörpern sich typische Schicksale, […] Wie lebende Personen auch sind sie »Kompaktinformationen«: Zusammen bilden diese Figuren einen Freundeskreis, den alle Mitglieder eine Gesellschaft miteinander teilen. […] Und nur vermittels der Geschichten, die man an anderen beobachtet, kann man die Abläufe beobachten, in denen man selbst steckt.“
Einen dieser Freunde hab ich in der letzten Woche kennengelernt: Pinneberg. Hauptcharakter in Hans Falladas Roman: „Kleiner Mann, was nun?“. Zu Anfang des Buches heiratet er Lämmchen und folgend handelt das Buch von ihren ersten 2 Ehejahren etwa. Den Geldsorgen. Den Problemen beim häuslichen Einrichten, mit eben jenen im Nacken. Das Zusammenbekommen von Arbeit und Privatleben, besser: Eheleben. Dazu kommen, die grundverschiedenen Weltsichten, die sich erst beim Zusammenziehn auftun, wie sollten sie diese auch vorher bemerken, irgendwann bekommt man mit, dass sie sich wenige Wochen oder Tage vor der Heirat nur gekannt haben dürften. Außerdem wird Berlin um 1930 herum skizziert mit all seiner Arbeitslosigkeit und sozialen Problemen, sowie den Kämpfen zwischen Nazis und Kommunisten, auch wenn das Pinneberg nur am Rande zu betreffen scheint. Und natürlich auch einige interessante Nebenfiguren – ich fand das Buch sehr interessant. War eindeutig am Lesetempo festzustellen. Auch wenn ich nicht in den Abläufen selbst stecke und vermutlich nie in diese kommen werde, dafür ist die Ausgangslage doch zu unterschiedlich. Aber so verschiedene Schicksale in einer »Kompaktinformation« zu haben, ist doch wirklich eine schöne Sache.
„Literatur macht die komplexen Zusammenhänge zwischen sozialen Prozessen und Lebensläufen von Einzelpersonen zitierbar, indem sie ihnen ein Gesicht und eine Adresse gibt. In ihren Geschichten verkörpern sich typische Schicksale, […] Wie lebende Personen auch sind sie »Kompaktinformationen«: Zusammen bilden diese Figuren einen Freundeskreis, den alle Mitglieder eine Gesellschaft miteinander teilen. […] Und nur vermittels der Geschichten, die man an anderen beobachtet, kann man die Abläufe beobachten, in denen man selbst steckt.“
Einen dieser Freunde hab ich in der letzten Woche kennengelernt: Pinneberg. Hauptcharakter in Hans Falladas Roman: „Kleiner Mann, was nun?“. Zu Anfang des Buches heiratet er Lämmchen und folgend handelt das Buch von ihren ersten 2 Ehejahren etwa. Den Geldsorgen. Den Problemen beim häuslichen Einrichten, mit eben jenen im Nacken. Das Zusammenbekommen von Arbeit und Privatleben, besser: Eheleben. Dazu kommen, die grundverschiedenen Weltsichten, die sich erst beim Zusammenziehn auftun, wie sollten sie diese auch vorher bemerken, irgendwann bekommt man mit, dass sie sich wenige Wochen oder Tage vor der Heirat nur gekannt haben dürften. Außerdem wird Berlin um 1930 herum skizziert mit all seiner Arbeitslosigkeit und sozialen Problemen, sowie den Kämpfen zwischen Nazis und Kommunisten, auch wenn das Pinneberg nur am Rande zu betreffen scheint. Und natürlich auch einige interessante Nebenfiguren – ich fand das Buch sehr interessant. War eindeutig am Lesetempo festzustellen. Auch wenn ich nicht in den Abläufen selbst stecke und vermutlich nie in diese kommen werde, dafür ist die Ausgangslage doch zu unterschiedlich. Aber so verschiedene Schicksale in einer »Kompaktinformation« zu haben, ist doch wirklich eine schöne Sache.
Samstag, 20. November 2010
Ich bestimme das Thema.
Die Zeit fließt schnell vor sich hin, schneller als erwartet. Momentan lese ich viele Bücher und übe mäßig, dazu einige Gedanken im Kopf, was ich ändern könnte, mal angehen sollte. Da ichs schon gegenüber einigen erwähnte, für alle nochmal eine kurze Aufzählung der Bücher:
Von Tucholsky einige Kurzgeschichten, manche sind sehr gut, viele aber für mich belanglos, nach einem Drittel des Buches stockt es grad ziemlich. Von Hemingway einige Kurzgeschichten, wie ich finde, ein mühsamer Stil, auf seine Art schön, aber etwas zu spröde. Dagegen war die etwas längere Geschichte „Der alte Mann und das Meer“ sehr eindrucksvoll, da sich nochmal eine andere Welt öffnet, wenn man nach einigen Seiten in den Stil eingetaucht ist. Nun bin ich bei Schweitzers „Aus meinem Leben und Denken“ angelangt, was ein sehr inspirierendes Buch ist, schon von den ersten Seiten an. Wenn ich Zeit und Muße finde, will ich gern dazu noch was schreiben.
Des Weiteren lese ich von Schwanitz „Bildung. Alles was man wissen muß“. Zugegeben, der Name hat mich abgeschreckt. Aber er ist nicht nur provokant, sondern durchaus gerechtfertigt. Im ersten Teil gehts ums Allgemeinwissen, knapp dargestellt, aber umfassend. Im zweiten Teil um den Umgang unter Gebildeten, die Einleitung dazu ist sehr lesens- und denkenswert. Würde ich auch gern einmal paar Dinge rausschreiben. Auch standen in diesem Buch einige interessante selbstreflexierende Sätze, die zu dem Posttitel führten.
Last but no least probier ichs doch mal, die Bibel von vorn nach hinten zu lesen. Einige Passagen in den Büchern Mose schreckten mich zwar immer davon ab, aber irgendwann wollte ichs doch mal angehn. Zwei von fünf Büchern sind schon passé, ob ich bis Weihnachten allerdings Mose schaffe, ist zu bezweifeln.
Drei weitere, kurze Bücher liegen noch auf meinem Schreibtisch, sodass die Zeit bis Weihnachten in jedem Fall gut gefüllt ist.
Als letztes wollte ich schon lange nachtragen, dass ich mit den Father-Brown-Erzählungen durch bin, zumindest in der fast vollständigen Gesamtausgabe. Durchaus empfehlenswert, wenn man sein englisch etwas üben möchte und Spaß an Kriminalfällen hat. Nur wenige sind in ihrem Verlauf absehbar, auch wenn sie sich sehr ähneln; mehr noch macht diese Geschichten die pointierte Darstellung des Fathers und die wortreiche Schreibweise Chestertons lesenswert.
Nun denn, genug geschrieben, wünsche eine angenehme Adventszeit.
P.S.: Da les ich grad bei wikipedia, dass es für Hemingways Geschichte – ähäm – Novelle den Literaturnobelpreis gab… dass sie als so außergewöhnlich eingeschätzt wird, hätte ich nicht gedacht.
Von Tucholsky einige Kurzgeschichten, manche sind sehr gut, viele aber für mich belanglos, nach einem Drittel des Buches stockt es grad ziemlich. Von Hemingway einige Kurzgeschichten, wie ich finde, ein mühsamer Stil, auf seine Art schön, aber etwas zu spröde. Dagegen war die etwas längere Geschichte „Der alte Mann und das Meer“ sehr eindrucksvoll, da sich nochmal eine andere Welt öffnet, wenn man nach einigen Seiten in den Stil eingetaucht ist. Nun bin ich bei Schweitzers „Aus meinem Leben und Denken“ angelangt, was ein sehr inspirierendes Buch ist, schon von den ersten Seiten an. Wenn ich Zeit und Muße finde, will ich gern dazu noch was schreiben.
Des Weiteren lese ich von Schwanitz „Bildung. Alles was man wissen muß“. Zugegeben, der Name hat mich abgeschreckt. Aber er ist nicht nur provokant, sondern durchaus gerechtfertigt. Im ersten Teil gehts ums Allgemeinwissen, knapp dargestellt, aber umfassend. Im zweiten Teil um den Umgang unter Gebildeten, die Einleitung dazu ist sehr lesens- und denkenswert. Würde ich auch gern einmal paar Dinge rausschreiben. Auch standen in diesem Buch einige interessante selbstreflexierende Sätze, die zu dem Posttitel führten.
Last but no least probier ichs doch mal, die Bibel von vorn nach hinten zu lesen. Einige Passagen in den Büchern Mose schreckten mich zwar immer davon ab, aber irgendwann wollte ichs doch mal angehn. Zwei von fünf Büchern sind schon passé, ob ich bis Weihnachten allerdings Mose schaffe, ist zu bezweifeln.
Drei weitere, kurze Bücher liegen noch auf meinem Schreibtisch, sodass die Zeit bis Weihnachten in jedem Fall gut gefüllt ist.
Als letztes wollte ich schon lange nachtragen, dass ich mit den Father-Brown-Erzählungen durch bin, zumindest in der fast vollständigen Gesamtausgabe. Durchaus empfehlenswert, wenn man sein englisch etwas üben möchte und Spaß an Kriminalfällen hat. Nur wenige sind in ihrem Verlauf absehbar, auch wenn sie sich sehr ähneln; mehr noch macht diese Geschichten die pointierte Darstellung des Fathers und die wortreiche Schreibweise Chestertons lesenswert.
Nun denn, genug geschrieben, wünsche eine angenehme Adventszeit.
P.S.: Da les ich grad bei wikipedia, dass es für Hemingways Geschichte – ähäm – Novelle den Literaturnobelpreis gab… dass sie als so außergewöhnlich eingeschätzt wird, hätte ich nicht gedacht.
Themen:
Bibel,
Bildung,
Buch,
Chesterton,
Hemingway,
Lesetip,
Schwanitz,
Schweitzer,
Tucholsky
Montag, 1. November 2010
es ist merkwürdig.
Aber wirklich so, dass mich kein Heimweh packt. Wohl doch auch schon hier zu Hause. Noch merkwürdiger ist, dass ein paar Gedanken ohne Antwort liegen geblieben sind und ich auch keine Anstalten mache, diese Fäden wieder aufzugreifen. Wo ich sonst nicht aufhören kann, Dinge zu Ende zu denken.
Heute war ich doch noch in Hattingen. War zwar neblig und dunkel, sodass ich keine schöne Landschaft auf der Fahrt hatte, gelohnt hat sichs trotzdem. Hat wirklich ne schöne, kleine Altstadt und präsentiert sich auch gut, ein wesentlich friedlicher und homogenerer Ort als Wuppertal. Warum ich mir sowas anschaue? Ach, keine Ahnung, irgendwelche Gene.
Heute war ich doch noch in Hattingen. War zwar neblig und dunkel, sodass ich keine schöne Landschaft auf der Fahrt hatte, gelohnt hat sichs trotzdem. Hat wirklich ne schöne, kleine Altstadt und präsentiert sich auch gut, ein wesentlich friedlicher und homogenerer Ort als Wuppertal. Warum ich mir sowas anschaue? Ach, keine Ahnung, irgendwelche Gene.
Themen:
Sightseeing
Mittwoch, 27. Oktober 2010
und wie gehts?
gut.
Schön, dass Blog-Leser meist nicht so anspruchlos sind. Denn wo hinter der Alltagsfrage wirklich gar kein Interesse steht, bleibt man nicht allzu lange. Dagegen hab ich mich entschieden, dieses Jahr regelmäßig zur smd und zur Heckinghauser Gemeinde zu gehen. Zugegeben, Weg des geringsten Widerstandes, aber halt auch des größten Interesses. Abgesehen davon… guter Start. Bis man sich wieder eingeübt hat, dauerts ein bisschen, aber die Phase ist inzwischen vorbei, nachdem ich letzten Freitag- und Samstagabend bis zur Schließung in der Hochschule war. Der Rest des Studiums ist nicht so spannend… ich nehme die Ringvorlesung mit, lohnt sich zwar zeitlich überhaupt nicht, nach Köln rüberzufahren, aber die ersten beiden Vorlesungen haben schon bestätigt, dass es höchst interessant ist. Außerdem bin ich bei der Alexandertechnik reingerutscht, da die eine Dozentin eine Warteliste von drei Semestern hat und die andere gar keine… nun, soweit so gut. Hat sich jemand den letzten Artikel von brand.eins durchgelesen? Nun bin ich fast mit der zweiten durch, Schwerpunkt war Stabilität. Wenn ich mal Zeit finde, will ich ein paar Gedanken aus den Artikeln und Büchern zusammenfassen. Also so in 3-4 Wochen… wenn ich hier nichts schreibe, dann meist, weil ich genug zu tun habe. schönen Herbst euch.
Schön, dass Blog-Leser meist nicht so anspruchlos sind. Denn wo hinter der Alltagsfrage wirklich gar kein Interesse steht, bleibt man nicht allzu lange. Dagegen hab ich mich entschieden, dieses Jahr regelmäßig zur smd und zur Heckinghauser Gemeinde zu gehen. Zugegeben, Weg des geringsten Widerstandes, aber halt auch des größten Interesses. Abgesehen davon… guter Start. Bis man sich wieder eingeübt hat, dauerts ein bisschen, aber die Phase ist inzwischen vorbei, nachdem ich letzten Freitag- und Samstagabend bis zur Schließung in der Hochschule war. Der Rest des Studiums ist nicht so spannend… ich nehme die Ringvorlesung mit, lohnt sich zwar zeitlich überhaupt nicht, nach Köln rüberzufahren, aber die ersten beiden Vorlesungen haben schon bestätigt, dass es höchst interessant ist. Außerdem bin ich bei der Alexandertechnik reingerutscht, da die eine Dozentin eine Warteliste von drei Semestern hat und die andere gar keine… nun, soweit so gut. Hat sich jemand den letzten Artikel von brand.eins durchgelesen? Nun bin ich fast mit der zweiten durch, Schwerpunkt war Stabilität. Wenn ich mal Zeit finde, will ich ein paar Gedanken aus den Artikeln und Büchern zusammenfassen. Also so in 3-4 Wochen… wenn ich hier nichts schreibe, dann meist, weil ich genug zu tun habe. schönen Herbst euch.
Themen:
Alexandertechnik,
Lesetip,
Studium
Montag, 18. Oktober 2010
Da überraschten meine Gedanken mich ebend selber.
Wortspiele sind nicht meine Stärke, eher meine Schwäche.
Themen:
Sinnspruch
Dienstag, 12. Oktober 2010
Klolektüre
Ich hab mir von zu Hause nicht nur Bücher mitgenommen, sondern auch drei Magazine von brand.eins. Ist zwar ein Wirtschaftsmagazin, schreibt aber über vieles, was nicht nur Unternehmer interessieren dürfte. Zum Beispiel die Ausgabe „Bildung“. Wer sich davon ein Bild machen will und auch etwas längere Texte nicht scheut, kann hier den Aufmacher lesen. Noch hab ich mir kaum Gedanken dazu gemacht, aber die Meinung ist definitiv lesenswert.
Sonntag, 10. Oktober 2010
Didaktische Woche
hieß die Veranstaltungsreihe von Mittwoch bis Samstag. War zwar keine Pflicht-, sondern nur ne Wahlveranstaltung, trotzdem waren so 60-80 Leute die meiste Zeit da; bei 80%-iger Teilnahme gabs zwei Creditpoints. Die brauchte ich nicht unbedingt, hab aber trotzdem alles mögliche mitgenommen. Teilweise um die Dozenten kennenzulernen, teilweise weil sie auch wirklich was relevantes zu sagen hatten; und teilweise nur, weil ich ja vorher nicht wissen kann, wie schlecht die Vorlesung wird… Abends waren dann noch Konzerte, da es auch für die eine Unterschrift gab, saßen auch mal ordentlich Studenten drin. Am Mittwoch waren Akkordeonisten vom Hohner-Konservatorium da, haben wohl viele beeindruckt, mich nich so. Dadurch hat das Akkordeon immerhin nen besseren Stellenwert, aber ich fand den Namen „einarmige Banditen“ sehr zutreffend. Zum Abschluß der Woche war dann gestern abend eine Mensa-Party. Inzwischen meine dritte hier gewesen und sie haben sich kontinuierlich gesteigert. Da es gestern nicht primär vom Asta veranstaltet wurde, gab es sogar Freibier und Freiessen: Brötchen mit Käse und Würstchen, sowie vier Fässer Kölsch und noch ein ganz paar Becks… das Bier hat von um 7 bis halb 12 gereicht, was ich echt nich erwartet hätte. Dafür dass es kostenlos war. Dann hat noch ne richtig gut Jazzband von unseren Dozenten gespielt und sonst war die Konservenmusik etwas abwechslungsreicher diesmal… Stimmung top. Na jut. Die Woche war viel los, vorallem da ich in jeder freien Minute nach Hause ging, um zu üben. Trotzdem wars für mich entspannender als all der Trubel, der in Herrnhut in letzter Zeit los war. Und wenn ich jetzt noch ein bisschen an meinem Zeitmanagement schraube, gibts so viele kleine Dinge, die ich in letzter Zeit liegen gelassen habe und mal wieder machen möchte… ich freu mich auf die nächste Woche. Auch wenn ich befürchte morgen meinen Dozenten enttäuschen zu müssen… Sellavieh.
Themen:
Didaktische Woche,
Konzert,
Mensa-Party,
Studium
Dienstag, 5. Oktober 2010
Studiumsanfang
Seit zwei Tagen bin ich also zurück in Wuppertal. Vom Sommer gäbe es viel zu berichten, aber nicht auf dieser Plattform. Der Abschied war natürlich schwer nach so langer Pause, dafür war die Ankunft hier recht angenehm. Und ab morgen werde ich auch recht zeitintensiv von der Hochschule gefordert sein, da die „Didaktische Woche“ stattfindet von Mittwoch bis Samstag. Für die Zeit bis Weihnachten hab ich mir vorgenommen mal mehr zum Bücherlesen zu kommen, daher werden hier wohl auch öfter Zitate aus diesen auftauchen. Sympathisch wurde mir Kurt Tucholsky schon in der dritten kleinen Abhandlungen; hier über den Menschen. Im letzten Absatz heißt es so schön:
„Neben den Menschen gibt es noch Sachsen und Amerikaner, aber die haben wir noch nicht gehabt und bekommen Zoologie erst in der nächsten Klasse.“
P.S.: Dieser Fund auf Wikipedia ist auch nicht schlecht.
„Neben den Menschen gibt es noch Sachsen und Amerikaner, aber die haben wir noch nicht gehabt und bekommen Zoologie erst in der nächsten Klasse.“
P.S.: Dieser Fund auf Wikipedia ist auch nicht schlecht.
Themen:
Didaktische Woche,
Tucholsky
Donnerstag, 15. Juli 2010
und die gelbe Mikrowelle war doch weiß.
Es ist 15 Uhr und meine ganze Habe ist in drei Rucksäcke verpackt… meine ganze Habe? Nein! Ein Laptop mit Kabeln und das Geschirrhandtuch fehlen noch, aber dafür hab ich jetzt auch noch eine halbe Stunde Zeit.
Nun, die Klausur heut morgen ist gut gelaufen. Ich hatte mit zwei Stunden gerechnet und sicherheitshalber dreie eingeplant, aber sie war nur auf eine Stunde ausgelegt. 40 Fragen alle in Stichpunkten, so stell ich mir ne Geschichtsklausur vor. War gut ausgewählt, denn man musste zu jedem Themenbereich was wissen, zu allen aber kaum was, denn es war nur kurz zu nennen oder in einem Satz etwas zu nennen. Hauptsache man hat das Wort schonmal gehört und kanns in den richtigen Zusammenhang bringen.
Gestern war ich doch nicht in Hattingen, bleibt das wohl für nächstes Studienjahr. Und zu Düsseldorf hab ich eigentlich auch keine Lust was zu sagen, wie gewohnt hänge ich nachher (wenn ich sie erstellt habe) die Karten von meinem Rundweg an. Achso, es ist doch was zu sagen: Düsseldorf bietet auf seiner Homepage 3 verschiedene Touren durch die Altstadt an, je nachdem ob man einen halben, einen oder zwei Tage Zeit hat. Ein Feature, was m. E. jede größere Stadt anbieten sollte, manche Websites geben viel zu wenig Informationen.
Nun denn, ich freu mich auf ein Wiedersehn, der Blog geht in seine Sommerpause, evtl. kommt noch ein Beitrag, den ich schon im Kopf habe, ansonsten im Oktober wieder.
Nun, die Klausur heut morgen ist gut gelaufen. Ich hatte mit zwei Stunden gerechnet und sicherheitshalber dreie eingeplant, aber sie war nur auf eine Stunde ausgelegt. 40 Fragen alle in Stichpunkten, so stell ich mir ne Geschichtsklausur vor. War gut ausgewählt, denn man musste zu jedem Themenbereich was wissen, zu allen aber kaum was, denn es war nur kurz zu nennen oder in einem Satz etwas zu nennen. Hauptsache man hat das Wort schonmal gehört und kanns in den richtigen Zusammenhang bringen.
Gestern war ich doch nicht in Hattingen, bleibt das wohl für nächstes Studienjahr. Und zu Düsseldorf hab ich eigentlich auch keine Lust was zu sagen, wie gewohnt hänge ich nachher (wenn ich sie erstellt habe) die Karten von meinem Rundweg an. Achso, es ist doch was zu sagen: Düsseldorf bietet auf seiner Homepage 3 verschiedene Touren durch die Altstadt an, je nachdem ob man einen halben, einen oder zwei Tage Zeit hat. Ein Feature, was m. E. jede größere Stadt anbieten sollte, manche Websites geben viel zu wenig Informationen.
Nun denn, ich freu mich auf ein Wiedersehn, der Blog geht in seine Sommerpause, evtl. kommt noch ein Beitrag, den ich schon im Kopf habe, ansonsten im Oktober wieder.
Themen:
Prüfung,
Sightseeing
Dienstag, 13. Juli 2010
„Auf Wiedersehn im Oktober“
hieß es grad mehrfach nachdem die letzte Klausur der Erstis vorbei war. Nächsten Donnerstag war noch Musikgeschichte angesetzt, wurde aber auf nach den Ferien verschoben für alle die wollten – ich wollte lieber jetzt schreiben, ums hinter mir zu haben. Und da ich grad genügend Zeit zum Lernen hätte.
Der letzte Bericht über mein Studium war vor zwei Monaten. Da war grad der Wettbewerb vorbei. Nun, auf dem Akkordeon hatte ich mir auch nicht mehr viel vorgenommen, es gab nur noch vor anderthalb Wochen das Semesterkonzert. Daraufhin hatte ich etwa einen Monat sehr wenig geübt, dann etwas mehr, um in der letzten Woche doch noch einiges zu schaffen, etwas früher angefangen hätte ich vielleicht auch auswendig gespielt. Trotzdem war es musikalisch gut/überzeugend. Des weiteren waren schon Prüfungen in: Embodiment – die Dozentin wollte uns nicht prüfen, sondern musste, dementsprechend erinnerte es mich teilweise an Tschechischklausuren; Kontrapunkt – was mir recht gut liegt und wir auch intensiv geübt hatten; Bandcoaching – da war ich mir unsicher, aber ohne ernste Probleme gings recht souverän; Allgemeine Instrumentaldidaktik – als Colloquium, 8 Prüflinge gleichzeitig und der Dozent labert auch noch, alle bestanden; und heute Akustik und Instrumentenkunde – teilweise zu spezielle Fragen, insgesamt aber machbar gewesen, falls man gelernt hat. Am Donnerstag kommt noch Musikgeschichte von einem Jahrtausend… dementsprechend auch die Möglichkeit der Fragen und diametral entgegengesetzt meine Lernmotivation.
Gestern hat sich dann noch ein Wechsel geklärt: ab nächstem Jahr werde ich im Nebenfach kein Drumset-Unterricht mehr haben, sondern am Vibraphon. Wird eine sehr schöne Herausforderung, ich bin sehr motiviert.
Die Zeit verging deswegen schnell, da viele Wochenenden ausgelastet waren. Einmal kamen meine Eltern vorbei, einmal hatte ich auch Heimaturlaub, einmal war ich bei meinem Bruder Geburtstag feiern, einmal feierten wir mit der gesamten Familie, und zum Schluß kam auch noch der Gegenbesuch von meinem Cousin Martin dran; ich fuhr nach Haltern, schaute mir die Stadt an, umrundete den See und unterhielt mich sehr viel mit ihm. Nur ein Wochenende blieb frei und ich weiß nicht mehr, wie ich es füllte. Wahrscheinlich war ich da das einzige Mal am See, ich hatte noch bedeutend mehr Einladungen von Studenten oder Christen, allerdings waren die entweder zu spontan oder zeitlich schon belegt. Was bedeutend war, war das Grillen im Hochschulhof an einem Freitagabend. War für 18 Uhr angesetzt, ging gegen 19 Uhr los und bis 24 Uhr wurde es immer gesprächiger. Dann gingen einige, die nicht genug hatten noch rüber ins Luisenviertel, sodass ich erst zum Morgengrauen ins Bett kam. Ansonsten ists mit der Hochschule bei mir wie mit der Schule schon: ich versteh mich mit allen gut, hab aber mit wenigen außerhalb der Hochschule was zu tun oder mal tiefer gehende Gespräche. Außer dem Hausmeister und Technikern haben mich in meiner Wohnung bisher auch nur 4 Leute besucht, die ich alle nicht aus Wuppertal kenne. Aber es gibt durchaus auch eine Handvoll Leute, mit denen ich auf der gleichen Wellenlänge bin. Vorallem in der smd, zu der ich dann gleich gehen werde. Mit der ich auch öfter WM-Spiele angeschaut habe, wobei ich immer an unterschiedlichen Orten geschaut habe. So viel Fußball wie während dieser WM hab ich noch nie geschaut, Grund war vorallem, dass ich direkt am Anfang zwei-drei Tage leicht fiebrig im Bett lag. Aber grade fürs ungeübte Auge ist die WM schön, da oft stark unterschiedliche Mannschaften aufeinander treffen.
Eventuell schreibe ich am Donnerstag nach der Klausur noch einmal ein Blogeintrag, vielleicht schreib ich auch noch etwas zum Ausflug nach Düsseldorf letzten Samstag oder evtl. nach Hattingen morgen, mal sehn. auf baldiges Wiedersehn.
Der letzte Bericht über mein Studium war vor zwei Monaten. Da war grad der Wettbewerb vorbei. Nun, auf dem Akkordeon hatte ich mir auch nicht mehr viel vorgenommen, es gab nur noch vor anderthalb Wochen das Semesterkonzert. Daraufhin hatte ich etwa einen Monat sehr wenig geübt, dann etwas mehr, um in der letzten Woche doch noch einiges zu schaffen, etwas früher angefangen hätte ich vielleicht auch auswendig gespielt. Trotzdem war es musikalisch gut/überzeugend. Des weiteren waren schon Prüfungen in: Embodiment – die Dozentin wollte uns nicht prüfen, sondern musste, dementsprechend erinnerte es mich teilweise an Tschechischklausuren; Kontrapunkt – was mir recht gut liegt und wir auch intensiv geübt hatten; Bandcoaching – da war ich mir unsicher, aber ohne ernste Probleme gings recht souverän; Allgemeine Instrumentaldidaktik – als Colloquium, 8 Prüflinge gleichzeitig und der Dozent labert auch noch, alle bestanden; und heute Akustik und Instrumentenkunde – teilweise zu spezielle Fragen, insgesamt aber machbar gewesen, falls man gelernt hat. Am Donnerstag kommt noch Musikgeschichte von einem Jahrtausend… dementsprechend auch die Möglichkeit der Fragen und diametral entgegengesetzt meine Lernmotivation.
Gestern hat sich dann noch ein Wechsel geklärt: ab nächstem Jahr werde ich im Nebenfach kein Drumset-Unterricht mehr haben, sondern am Vibraphon. Wird eine sehr schöne Herausforderung, ich bin sehr motiviert.
Die Zeit verging deswegen schnell, da viele Wochenenden ausgelastet waren. Einmal kamen meine Eltern vorbei, einmal hatte ich auch Heimaturlaub, einmal war ich bei meinem Bruder Geburtstag feiern, einmal feierten wir mit der gesamten Familie, und zum Schluß kam auch noch der Gegenbesuch von meinem Cousin Martin dran; ich fuhr nach Haltern, schaute mir die Stadt an, umrundete den See und unterhielt mich sehr viel mit ihm. Nur ein Wochenende blieb frei und ich weiß nicht mehr, wie ich es füllte. Wahrscheinlich war ich da das einzige Mal am See, ich hatte noch bedeutend mehr Einladungen von Studenten oder Christen, allerdings waren die entweder zu spontan oder zeitlich schon belegt. Was bedeutend war, war das Grillen im Hochschulhof an einem Freitagabend. War für 18 Uhr angesetzt, ging gegen 19 Uhr los und bis 24 Uhr wurde es immer gesprächiger. Dann gingen einige, die nicht genug hatten noch rüber ins Luisenviertel, sodass ich erst zum Morgengrauen ins Bett kam. Ansonsten ists mit der Hochschule bei mir wie mit der Schule schon: ich versteh mich mit allen gut, hab aber mit wenigen außerhalb der Hochschule was zu tun oder mal tiefer gehende Gespräche. Außer dem Hausmeister und Technikern haben mich in meiner Wohnung bisher auch nur 4 Leute besucht, die ich alle nicht aus Wuppertal kenne. Aber es gibt durchaus auch eine Handvoll Leute, mit denen ich auf der gleichen Wellenlänge bin. Vorallem in der smd, zu der ich dann gleich gehen werde. Mit der ich auch öfter WM-Spiele angeschaut habe, wobei ich immer an unterschiedlichen Orten geschaut habe. So viel Fußball wie während dieser WM hab ich noch nie geschaut, Grund war vorallem, dass ich direkt am Anfang zwei-drei Tage leicht fiebrig im Bett lag. Aber grade fürs ungeübte Auge ist die WM schön, da oft stark unterschiedliche Mannschaften aufeinander treffen.
Eventuell schreibe ich am Donnerstag nach der Klausur noch einmal ein Blogeintrag, vielleicht schreib ich auch noch etwas zum Ausflug nach Düsseldorf letzten Samstag oder evtl. nach Hattingen morgen, mal sehn. auf baldiges Wiedersehn.
Donnerstag, 8. Juli 2010
Köln
Eigentlich wollte ich mal was über das vergangene Semester schreiben, da ich ja außer einem Buch wenige Posts seit dem Hochschulwettbewerb gebracht habe. Da sichs aber grade anbietet, berichte ich erstmal über gestern.
Nach einem etwas langsameren Morgen als gedacht, war ich gegen halb 1 und recht gut vorbereitet in Köln angekommen. Plan war die Stadt zu erkunden und nebenbei etwas für anstehende Prüfungen zu lernen. Da ich kein Akkordeonvorspiel mehr habe, möchte ich gern in der letzten Woche die freien Tage nutzen um die umliegenden Städte zu erkunden. Denn weder komme ich außerhalb meines Studiums in diese Gegend, noch nehme ich mir innerhalb des Studiums einen Tag mal frei für Sightseeing. Momentan hab ich wenigstens den Vorwand, dass ich ja nebenbei lerne… und im Oktober das Wetter nicht mehr so gut ist. Wie dem auch sei, in Köln vom Hbf aus (nördliche Altstadt) erstmal am Rhein lang bis zum südlichen Ende der Neustadt. Dort ein bisschen durch die Wohnviertel geschlendert (etwas gelernt), ansonsten an den verbliebenen Resten des Stadtwalls entlang wieder Richtung Norden. Dann von der Herz-Jesu-Kirche aus zum Neumarkt, dort fand ich dann erstmal einen Wegweiser, der Shopping in alle Richtung anzeigte… und ich hatte bis dahin absichtlich die Wege genommen, die wegführten von Shoppingmeilen. Dann ging eine gute Stunde drauf mit der Besichtigung des Käthe-Kollwitz-Museums. Anschließend zum Heumarkt und, da die Zeit um war, dann direkt zum Hbf wieder und kurz vor halb 7 wieder abgefahren. Dafür, dass das Museum nicht geplant war und ich auch sonst keine klare Route mir ausgemacht hatte, war der Tag wohl ganz erfolgreich. Hatte aber auch überlegt, ob sich das Schokoladenmuseum lohnt, oder ob ich doch noch einkaufen gehe (Drumsticks wärn mal nötig), oder was mit dem Bereich westlich des Hbfs ist… – muss wohl nochmal nach Köln. Aber wahrscheinlich nicht diese Woche, davor steht Düsseldorf auf dem Plan und evt. eine Ruhrstadt, nur da kann ich mich nich entscheiden. Zu allem Überfluß (als wär der gesamte Bericht nicht schon überflüßig genug) noch einmal die Marschroute, wie immer mit google nachvollzogen:


P.S.: Und jetzt hab ich noch zwei Stunden Zeit um mir zu überlegen, ob ich nicht doch heut abend nach Köln fahre und mir in der Philharmonie ein Konzert von Al Jarreau mit Band anhöre. Schwere Entscheidung.
Nach einem etwas langsameren Morgen als gedacht, war ich gegen halb 1 und recht gut vorbereitet in Köln angekommen. Plan war die Stadt zu erkunden und nebenbei etwas für anstehende Prüfungen zu lernen. Da ich kein Akkordeonvorspiel mehr habe, möchte ich gern in der letzten Woche die freien Tage nutzen um die umliegenden Städte zu erkunden. Denn weder komme ich außerhalb meines Studiums in diese Gegend, noch nehme ich mir innerhalb des Studiums einen Tag mal frei für Sightseeing. Momentan hab ich wenigstens den Vorwand, dass ich ja nebenbei lerne… und im Oktober das Wetter nicht mehr so gut ist. Wie dem auch sei, in Köln vom Hbf aus (nördliche Altstadt) erstmal am Rhein lang bis zum südlichen Ende der Neustadt. Dort ein bisschen durch die Wohnviertel geschlendert (etwas gelernt), ansonsten an den verbliebenen Resten des Stadtwalls entlang wieder Richtung Norden. Dann von der Herz-Jesu-Kirche aus zum Neumarkt, dort fand ich dann erstmal einen Wegweiser, der Shopping in alle Richtung anzeigte… und ich hatte bis dahin absichtlich die Wege genommen, die wegführten von Shoppingmeilen. Dann ging eine gute Stunde drauf mit der Besichtigung des Käthe-Kollwitz-Museums. Anschließend zum Heumarkt und, da die Zeit um war, dann direkt zum Hbf wieder und kurz vor halb 7 wieder abgefahren. Dafür, dass das Museum nicht geplant war und ich auch sonst keine klare Route mir ausgemacht hatte, war der Tag wohl ganz erfolgreich. Hatte aber auch überlegt, ob sich das Schokoladenmuseum lohnt, oder ob ich doch noch einkaufen gehe (Drumsticks wärn mal nötig), oder was mit dem Bereich westlich des Hbfs ist… – muss wohl nochmal nach Köln. Aber wahrscheinlich nicht diese Woche, davor steht Düsseldorf auf dem Plan und evt. eine Ruhrstadt, nur da kann ich mich nich entscheiden. Zu allem Überfluß (als wär der gesamte Bericht nicht schon überflüßig genug) noch einmal die Marschroute, wie immer mit google nachvollzogen:


P.S.: Und jetzt hab ich noch zwei Stunden Zeit um mir zu überlegen, ob ich nicht doch heut abend nach Köln fahre und mir in der Philharmonie ein Konzert von Al Jarreau mit Band anhöre. Schwere Entscheidung.
Themen:
Köln,
Sightseeing
Freitag, 2. Juli 2010
Not macht erfinderisch
Nicht dass ich wirklich Not leiden müsste, ich lebe nur sparsam. Und dazu zählt auch, dass ich mir noch keine Gardinen angeschafft habe, wozu auch? Ach, es kommt ja der Sommer. Und der wird grad wirklich heiß. Aber in wenigen Wochen bin ich wieder in der Heimat und deswegen lohnt es sich trotzdem nicht Gardinen anzuschaffen. Aber man kann ja auch anders die Fenster abhängen, nur – was in meiner Wohnung ist groß genug und lässt sich gut aufhängen…?

Für mein schräges Fenster fehlt mir allerdings noch eine Idee.

Für mein schräges Fenster fehlt mir allerdings noch eine Idee.
Themen:
Genügsamkeit,
Wohnung
Mittwoch, 23. Juni 2010
Zuckmayer (10)
Seit einer guten Woche bin ich nun mitm Zuckmayer durch. Wann habe ich angefangen… Anfang des Semesters, war also recht zügig. Dafür dass es 640 Seiten sind, ich so etwa anderthalb bis zwei Minuten pro Seite gebraucht habe und ich im Alltag wirklich nicht viel lese. Nicht Bücher lese. Denn im Internet lese ich ja viel und das hat auch die einstige Bücherratte irgendwann verdrängt; inzwischen bin ich sogar der Meinung, dass es viel wichtiger als Kind ist Bücher zu lesen, als als Erwachsener. Weil als Kind sich dabei ja noch die Phantasie entwickelt, später liest man mehr wegen des Themas, weniger um in die Buchwelt einzutauchen, Parallelwelten gibts im echten Leben schon genug...
Ich schweife ab – sichtlich. Zu dem Buch bleibt zu sagen: Sehr gehaltvolle Lektüre, sehr gute Sprache (das fehlt leider, wenn man täglich neue Beiträge im Internet o.ä. liest), interessante Themen, aber nicht allzu leicht zu lesen, es kommt schonmal vor, dass seitenweise Erzählungen über Leute, die unsere Generation längst nicht mehr kennt, einen daran zweifeln lässt, ob man sich wirklich so viel merken will. Dabei ist vieles merkwürdig, er kannte eine Unmenge an bedeutenden Persönlichkeiten aus der Zeit der Weimarer Republik und natürlich aus dem künstlerischen Milieu. Aber das ist auch gerade eine Zeit, die ich sehr spannend finde und schon in der Schule manchmal die Details vermisst habe. Falls jemand einen kurzen Einblick darüber haben möchte, wen er alles kannte: Am Ende des Buches ist ein Personen- und Sachregister, wie ich meine, eine recht lange Aufzählung.
Aber dann gibt es auch überzeitliche Themen, ein Kapitel behandelt den ersten Weltkrieg, in dem er bei den ersten Freiwilligen dabei war und bis zu Letzt beim Soldatenaufstand auch noch, ein Kapitel ist über seine Flucht vor den Nazis, über Österreich bis nach der dortigen Machtergreifung, mit viel Glück dann in die Schweiz, und später mit einem der letzten Schiffe vor der amerikanischen Kriegserklärung über den Atlantik, und ein Kapitel dann über seine Arbeitssuche in den USA und das harte Los der Emigration. Interessanterweise ist das alles nicht ganz chronologisch geordnet, er fängt an mit seiner schönsten Zeit in Österreich, bis zu seiner Flucht aus Österreich, um anschließend erst chronologisch mit der Kindheit anzufangen. Im Gesamtzusammenhang natürlich sinnvoll, doch wo der Bruch zwischen Flucht und Kindheit kam, fand ich es etwas demotivierend, von solch einem spannenden Thema zurück zur Kindheit zu gehen.
Das besondere an diesem Buch ist vorallem, dass über diese Dinge keiner heute mehr reden kann. Es gibt Überlebende des zweiten Weltkrieges, aber der fing längst nicht so euphorisch an wie der erste, und spiegelt deswegen eine ganz andere Kriegserfahrung wieder, als die Zuckmayers. Und auch die Weimarer Zeit ist kein Thema mehr, bei unseren Eltern war sie wahrscheinlich genauso präsent, wie für uns die 68er präsent sind. Also wieder ein Stück mehr Geschichte. Zuckmayer schreibt auch einmal, wie euphorisch Deutschland in den ersten Weltkrieg ging, weil von den Eltern noch die Geschichten aus dem 70-er Krieg erzählt wurden…
Das Buch ist wieder in der Heimat, vielleicht braucht ja jemand noch eine Sommerlektüre oder interessiert sich für bestimmte Kapitel des Buches. Zu Schluss noch eine kleine Kritik: Die Bilder sind schlecht ausgewählt. Leider passen sie nur selten zum derzeitigen Buchthema (aus buchbinderischen Gründen) und oftmals sind es Bilder von diversen Aufführungen Zuckmayers, selten aus seinem persönlichen Umfeld und leider für mich sehr nichtssagend.
Bleibt mir nur noch die Geschichten vom Father Brown bis zum Semesterende durchzulesen, denn im Sommer werde ich mir wohl noch weniger Zeit fürs Lesen nehmen.
Ich schweife ab – sichtlich. Zu dem Buch bleibt zu sagen: Sehr gehaltvolle Lektüre, sehr gute Sprache (das fehlt leider, wenn man täglich neue Beiträge im Internet o.ä. liest), interessante Themen, aber nicht allzu leicht zu lesen, es kommt schonmal vor, dass seitenweise Erzählungen über Leute, die unsere Generation längst nicht mehr kennt, einen daran zweifeln lässt, ob man sich wirklich so viel merken will. Dabei ist vieles merkwürdig, er kannte eine Unmenge an bedeutenden Persönlichkeiten aus der Zeit der Weimarer Republik und natürlich aus dem künstlerischen Milieu. Aber das ist auch gerade eine Zeit, die ich sehr spannend finde und schon in der Schule manchmal die Details vermisst habe. Falls jemand einen kurzen Einblick darüber haben möchte, wen er alles kannte: Am Ende des Buches ist ein Personen- und Sachregister, wie ich meine, eine recht lange Aufzählung.
Aber dann gibt es auch überzeitliche Themen, ein Kapitel behandelt den ersten Weltkrieg, in dem er bei den ersten Freiwilligen dabei war und bis zu Letzt beim Soldatenaufstand auch noch, ein Kapitel ist über seine Flucht vor den Nazis, über Österreich bis nach der dortigen Machtergreifung, mit viel Glück dann in die Schweiz, und später mit einem der letzten Schiffe vor der amerikanischen Kriegserklärung über den Atlantik, und ein Kapitel dann über seine Arbeitssuche in den USA und das harte Los der Emigration. Interessanterweise ist das alles nicht ganz chronologisch geordnet, er fängt an mit seiner schönsten Zeit in Österreich, bis zu seiner Flucht aus Österreich, um anschließend erst chronologisch mit der Kindheit anzufangen. Im Gesamtzusammenhang natürlich sinnvoll, doch wo der Bruch zwischen Flucht und Kindheit kam, fand ich es etwas demotivierend, von solch einem spannenden Thema zurück zur Kindheit zu gehen.
Das besondere an diesem Buch ist vorallem, dass über diese Dinge keiner heute mehr reden kann. Es gibt Überlebende des zweiten Weltkrieges, aber der fing längst nicht so euphorisch an wie der erste, und spiegelt deswegen eine ganz andere Kriegserfahrung wieder, als die Zuckmayers. Und auch die Weimarer Zeit ist kein Thema mehr, bei unseren Eltern war sie wahrscheinlich genauso präsent, wie für uns die 68er präsent sind. Also wieder ein Stück mehr Geschichte. Zuckmayer schreibt auch einmal, wie euphorisch Deutschland in den ersten Weltkrieg ging, weil von den Eltern noch die Geschichten aus dem 70-er Krieg erzählt wurden…
Das Buch ist wieder in der Heimat, vielleicht braucht ja jemand noch eine Sommerlektüre oder interessiert sich für bestimmte Kapitel des Buches. Zu Schluss noch eine kleine Kritik: Die Bilder sind schlecht ausgewählt. Leider passen sie nur selten zum derzeitigen Buchthema (aus buchbinderischen Gründen) und oftmals sind es Bilder von diversen Aufführungen Zuckmayers, selten aus seinem persönlichen Umfeld und leider für mich sehr nichtssagend.
Bleibt mir nur noch die Geschichten vom Father Brown bis zum Semesterende durchzulesen, denn im Sommer werde ich mir wohl noch weniger Zeit fürs Lesen nehmen.
Themen:
Zuckmayer
Donnerstag, 17. Juni 2010
nocheinmal zum Wandern
Da die Freizeit nicht zu viel vorhanden ist, musste ich mir zum Glück keinen Preis für meine Fragen ausdenken. Die Antworten aber kommen natürlich noch: in anderthalb Stunden gut 5 km:


Themen:
Wandern
Dienstag, 15. Juni 2010
Zuckmayer (9)
Zuckmayer über das vorläufige Verbot seines Stückes ›Des Teufels General‹ in den ersten beiden Jahren der Besetzung Deutschlands durch die Alliierten:
„Es paßte nicht in das sogenannte ›Umerziehungsprogramm‹, das onhnehin vergeblich war, denn kein Volk kann ein anderes erziehen, am wenigsten durch eine Armee.“ (S. 627)
War es wirklich vergeblich? Ich fürchte nicht. Denn bislang schiebe ich darauf die verklärte Sicht der Aufklärung in den deutschen Schulen – und oft auch im Volk. Denn wer hat etwas über die negativen Seiten der Aufklärung gelernt? Und wer hat nicht die Bedeutung der französischen Revolution für die Entwicklung der Demokratie beigebracht bekommen?
„Es paßte nicht in das sogenannte ›Umerziehungsprogramm‹, das onhnehin vergeblich war, denn kein Volk kann ein anderes erziehen, am wenigsten durch eine Armee.“ (S. 627)
War es wirklich vergeblich? Ich fürchte nicht. Denn bislang schiebe ich darauf die verklärte Sicht der Aufklärung in den deutschen Schulen – und oft auch im Volk. Denn wer hat etwas über die negativen Seiten der Aufklärung gelernt? Und wer hat nicht die Bedeutung der französischen Revolution für die Entwicklung der Demokratie beigebracht bekommen?
Themen:
Zuckmayer
Zuckmayer (8)
„Er müsse das, sagte er, alles einmal aussprechen, gleichsam um vor einem Zeugen sich selbst Rechenschaft abzulegen. Dann nahm er mir das Wort ab, von den Einzelheiten seiner Erlebnisse, von den Grausamkeiten, die er im Konzentrationslager mit ansehen mußte und denen er selbst unterworfen war, nie anderen zu erzählen und vor allem niemals darüber zu schreiben. Die Schilderung von Grausamkeiten, meinte er, schrecke nicht ab, sondern errege den im menschlichen Unterbewußtsein vorhandenen Trieb zur Grausamkeit, die geheime Lust an ihrer Vorstellung, im Tun und im Erleiden, und damit würden die bösen Geister wieder aufgerührt und neu gerufen. Ähnlich sei es mit Kriegsbüchern, auch wenn sie gegen den Krieg gerichtet seien. Ich habe dieses Wort gehalten, weil ich glaube, daß er recht hatte. Hier ist Schweigen kein Verschleiern, sondern ein Überwinden. Die Phantasie ist eine ebenso abgründige wie erlösende Gewalt. Man tut gut, das Teuflische, das in ihren Tiefen schlummert, nicht zu wecken, sondern nach ihren lichteren Sphären zu streben, ihrer vox coelestis zu lauschen, ihre vox humana zu beschwören.“ (S. 617)
Ein für mich durchaus interessantes Thema. In vielen Beispielen würde ich diese Ansicht übernehmen, Schweigen überwindet, was vergeben und vergessen sein soll und womit die Phantasie nicht gefüttert werden sollte. Trotzdem ist eine zu heile Welt, besser: eine romantisierte Vergangenheit, auch anfällig für die gleichen Fehler, wie und was sollte dokumentiert werden, um das Bewußtsein für zukünftigen Fehlern zu schärfen? Leider nützt die theoretische Auseinandersetzung wenig ohne konkreten Anlaß, lasst euch aber nich davon abhalten zu kommentieren.
Ein für mich durchaus interessantes Thema. In vielen Beispielen würde ich diese Ansicht übernehmen, Schweigen überwindet, was vergeben und vergessen sein soll und womit die Phantasie nicht gefüttert werden sollte. Trotzdem ist eine zu heile Welt, besser: eine romantisierte Vergangenheit, auch anfällig für die gleichen Fehler, wie und was sollte dokumentiert werden, um das Bewußtsein für zukünftigen Fehlern zu schärfen? Leider nützt die theoretische Auseinandersetzung wenig ohne konkreten Anlaß, lasst euch aber nich davon abhalten zu kommentieren.
Themen:
Zuckmayer
Zuckmayer (7)
Später emigrierte Zuckmayer in die USA um dem Krieg zu entkommen. Da er dort aber als Literat keinen Erfolg hatte und raus aus den Städten wollte, wurde er bis zum Ende des Krieges Bauer in Vermont mit kleinen Feldern, viel Wald und vorallem genügend Vieh um sich gerade so übers Wasser halten zu können.
„[…] ich konnte mit Tieren umgehen, vom ersten Farmtag an, als hätte ich nie etwas anderes getan. Was ich nicht liebte, war das Schlachten des Geflügels, doch es gehörte zu meinen unumgänglichen Pflichten – manchmal sogar in großer Anzahl, zum Verkauf. Ich gab unseren Schlachthähnen häßliche Namen, um mir die Sache seelisch zu erleichtern, wir hatten Ribbentrops, mehrere Himmlers, zwei Brüder Goebbels (Paul und Joseph), aber ich hätte auch diese nicht gern selbst geschlachtet.“ (S. 587)
„[…] ich konnte mit Tieren umgehen, vom ersten Farmtag an, als hätte ich nie etwas anderes getan. Was ich nicht liebte, war das Schlachten des Geflügels, doch es gehörte zu meinen unumgänglichen Pflichten – manchmal sogar in großer Anzahl, zum Verkauf. Ich gab unseren Schlachthähnen häßliche Namen, um mir die Sache seelisch zu erleichtern, wir hatten Ribbentrops, mehrere Himmlers, zwei Brüder Goebbels (Paul und Joseph), aber ich hätte auch diese nicht gern selbst geschlachtet.“ (S. 587)
Themen:
Zuckmayer
Montag, 14. Juni 2010
neulich im Unterricht
sprach unser Dozent: „zählen Sie doch mal im Satz xy alle Durchgänge“ und verschwand auf die Toilette. Die Tür war grad geschlossen, da kam der Satz geschossen: „Das ist doch ganz klar ne ABM!“ Wie recht sie hatte.
Themen:
Studium
Zuckmayer (6)
„Ich hielt mich, als ich heiratete, mit noch nicht neunundzwanzig für einen erwachsenen Mann. Aber wer weiß, wann er erwachsen ist. Ich war zur Ehe, zur Häuslichkeit gewillt, aber ich war noch nicht domestiziert. Ich hatte vieles kennengelernt, aber ebenso viel noch zu erfahren. Unter anderem, daß die Ehe ein Wagestück ist, wie das Seiltanzen und das Stückeschreiben, und auch, wie beides, eine Arbeit. Das ist sie, nach mehr als vierzig Jahren, geblieben – daher auch niemals langweilig oder stumpf geworden – und hat sich am besten bewährt, wenn das Wetter am schlechtesten war.“ (S. 476)
Themen:
Zuckmayer
Dienstag, 8. Juni 2010
Wandern
Seit ich hier bin, nutze ich komplett freie Tage, also meistens die Sonntage, um die Gegend zu erkunden. Einerseits weil sonst die Gefahr besteht, dass ich fast den ganzen Tag zu Hause hocke, andererseits weil das Gen meines Großvaters wohl auf mich überwandert ist. In den näheren Stadtteilen bin ich inzwischen recht viel abgelaufen, letzten Sonntag war ich mal wieder in der Natur. Für alle die zu viel Freizeit haben deswegen drei Preisfragen: Wie lang schätzt ihr die Strecke? Wie lang schätzt ihr bin ich gewandert? Wer findet den Ausschnitt von googleMaps?
Themen:
Wandern
Donnerstag, 27. Mai 2010
Zuckmayer (5)
Was mich überraschte, war, wie früh in der Weimarer Republik sich schon ihr späteres Ende abzeichnete.
„In diese Zeit fiel ein Ereignis, das uns alle aufs tiefste betraf. Am 24. Juni 1922 wurde in Berlin der deutsche Außenminister Walther Rahtenau ermordet, […] er wurde ermordet, weil er Jude war.“ (S. 351)
„Zum ersten Mal hörten wir jene ›Sprech-Chöre‹, von denen später, als Hitlers braune Banden die ›nationale Erhebung‹ inszenierten, die deutschen Städte widerhallten:
»Verreckt ist Walther Rathenau,
Die gottverdammte Judensau« “ (S. 352)
„In diese Zeit fiel ein Ereignis, das uns alle aufs tiefste betraf. Am 24. Juni 1922 wurde in Berlin der deutsche Außenminister Walther Rahtenau ermordet, […] er wurde ermordet, weil er Jude war.“ (S. 351)
„Zum ersten Mal hörten wir jene ›Sprech-Chöre‹, von denen später, als Hitlers braune Banden die ›nationale Erhebung‹ inszenierten, die deutschen Städte widerhallten:
»Verreckt ist Walther Rathenau,
Die gottverdammte Judensau« “ (S. 352)
Themen:
Zuckmayer
Zuckmayer (4)
„Es kam Paul Hindemith […] Auf den Schultern schleppten wir den kleinen, immer lach- und scherzbereiten Musikanten – er liebte sich so zu nennen – durch die Stadt, zu unserem Stammlokal […] In der Ecke stand ein wackliges Piano, auf dem das ›Paulche‹ Hindemith uns nachts mit dem Seehundsklavier bekannt machte: die flachen Hände wie Flossen benutzend, ohne einzelne Tasten anzuschlagen, brachte er köstliche Parodien auf gängige Musikwerke zustande, wobei er selbst wie ein dressierter Seehund aussah. Liszt, Chopin und Wagner, mit Seehundsflossen gespielt, gewannen entschieden an Humor.“ (S. 341)
Themen:
Zuckmayer
Zuckmayer (3)
Irgendwie kann ich gut nachvollziehen, wie Fraenger gearbeitet hat:
„[…] den Teekessel und einen Spirituskocher zu seiner Rechten auf dem Tisch, den Pot d’chambre zu seiner Linken darunter, denn er trank bei der Arbeit immense Mengen von Tee, und der Weg zum Lokus war ihm zu zeitraubend.“ (S. 338)
„[…] den Teekessel und einen Spirituskocher zu seiner Rechten auf dem Tisch, den Pot d’chambre zu seiner Linken darunter, denn er trank bei der Arbeit immense Mengen von Tee, und der Weg zum Lokus war ihm zu zeitraubend.“ (S. 338)
Themen:
Zuckmayer
Montag, 17. Mai 2010
Zuckmayer (2)
„Dies war das erste, folgenschwere ›appeasement‹. Man hatte Hitler freie Hand gegeben, und er steckte sie nicht in die Tasch, wenigstens nicht in seine eigene.“ (S. 141)
Themen:
Zuckmayer
Zuckmayer (1)
Wie schon hier erwähnt, lese ich seit längerem Carl Zuckmayers „Als wär’s ein Stück von mir“. Da darin zwischen vielen autobiographischen Erzählungen immer wieder interessante Feststellungen sind, wollte ich hier mal ein paar zitieren, vorerst unkommentiert. Zum Zusammenhang noch: Carl Zuckmayer ist vor dem zweiten Weltkrieg in die USA emmigriert und dass er nicht in einem KZ gelandet ist, war teilweise mehr Glück.
„Doch es wird immer anders. Es wird immer anders, solange man lebt. Zwar heilt die Zeit keineswegs alle Wunden. Doch sie lehrt uns eine Dialektik der Metamorphose, des Sich-Verwandeln-Müssens. Ihre These ist: der Lebenswille! Ihre Antithese: die Verzweiflung. Ihre Synthese ist die Freundschaft.“ (S. 112)
„Man soll die Emigration nicht für einen Ausflug halten […] wieviel Selbsttäuschung, vergebliche Hoffnung, falsche Zuversicht, zerbrochene Lebensmitte! Dabei hatten wir ein gutes Beispiel, wie man es nicht machen soll: das waren die Russen, die nach der Oktober-Revolution von 1917 geflüchtet waren […] und jedes Osterfest mit dem Trinkspruch begingen: zu Weihnachten sind wir daheim!“ (S. 113)
Hmm, ich könnte ein paar Seiten dazu zitieren, aber das wäre zu lang, wahrscheinlich sind erlaubte Zitate noch kürzer…
„Doch es wird immer anders. Es wird immer anders, solange man lebt. Zwar heilt die Zeit keineswegs alle Wunden. Doch sie lehrt uns eine Dialektik der Metamorphose, des Sich-Verwandeln-Müssens. Ihre These ist: der Lebenswille! Ihre Antithese: die Verzweiflung. Ihre Synthese ist die Freundschaft.“ (S. 112)
„Man soll die Emigration nicht für einen Ausflug halten […] wieviel Selbsttäuschung, vergebliche Hoffnung, falsche Zuversicht, zerbrochene Lebensmitte! Dabei hatten wir ein gutes Beispiel, wie man es nicht machen soll: das waren die Russen, die nach der Oktober-Revolution von 1917 geflüchtet waren […] und jedes Osterfest mit dem Trinkspruch begingen: zu Weihnachten sind wir daheim!“ (S. 113)
Hmm, ich könnte ein paar Seiten dazu zitieren, aber das wäre zu lang, wahrscheinlich sind erlaubte Zitate noch kürzer…
Themen:
Zuckmayer
Sonntag, 16. Mai 2010
wir sind doch alle Freidenker, oder?
Nun, grade unter Musikern ist man für alles offen - aber bitte nicht verwechseln mit Freidenkern. Denn diese sind ja frei von religiösen Bindungen und dafür sind Musiker indirekt doch offen. Mein Dozent z.B. beschäftigt sich intensiver mit der Terlusollogie, was für mich eher Astrologie ist. Auch wenn evt. wissenschaftliche/wahre Zusammenhänge drinnen stecken könnten (m.E. nicht beweisbar), ist der Kern eine falsche Vorstellung von Vorherbestimmung. Was soll man dazu sagen?
Themen:
Religion
so lala.
Der Wettbewerb ist vorbei - und ich bin froh darüber. Er hat mir einiges gebracht, hab schnell viele Stücke kennengelernt, mal wieder meinen Wettbewerbswillen geprüft und schlußendlich bin ich ganz zufrieden mit dem, was ich abgeliefert habe. Klar, dass ich hier nicht in die zweite Runde kam und nicht um Preise mitgespielt habe. Einerseits bin ich hier der Jüngste und manche studieren schon so lange, wie ich überhaupt schon Akkordeon spiele; andererseits ist nicht nur deutsches Niveau vertreten, sondern vorallem auch Ausländer, die in Deutschland studieren, natürlich im Aufbaustudium. Nun, jetzt gehts erstmal weiter mit dem Duell für Akkordeon und Schlagzeug. Und es geht mal wieder in die Heimat und ich hab so genügend andere Ablenkung...
Warum so wenig Deutsche vertreten sind? Nun, ich weiß nicht, ob ich jemals auf dieses nahezu perfekte Niveau komme. Denn dafür fehlt mir vielleicht wirklich der Willen. Akkordeon ist nicht alles im Leben, vieles, aber nicht alles. Und andere Dinge müsste ich wohl jahrelang und nicht nur die Wochen vor dem Wettbewerb zurückfahren, um das Niveau halten zu können. Und ganz allgemein: es geht uns in Deutschland zu gut. Warum sind Finnen so gut? Nun, sie haben ein halbes Jahr Nacht und nicht viel Ablenkung, viel Zeit zum Üben. Wenn hierzulande jemand 3 Stunden Computer spielt, ist es nichts ungewöhnliches, bei 3 Stunden Instrument spielen schon. Die andere Seite der Medaille ist, dass diese Besten der deutschen Hochschulen, die sich hier messen wieder zurück in ihr Heimatland wollen/müssen und die zurückgebliebenen deutschen Lehrer nicht diesen Standard erreichen. Naja, die Gedanken sind ausbaufähig, für einige nich neu, für andere vielleicht nich so wichtig - solange ich nicht weiß, wer hier noch kontinuierlich mitliest, muss ich wohl alles posten, über das ich nachdenke und das sich anbietet. schönen Tag noch.
Warum so wenig Deutsche vertreten sind? Nun, ich weiß nicht, ob ich jemals auf dieses nahezu perfekte Niveau komme. Denn dafür fehlt mir vielleicht wirklich der Willen. Akkordeon ist nicht alles im Leben, vieles, aber nicht alles. Und andere Dinge müsste ich wohl jahrelang und nicht nur die Wochen vor dem Wettbewerb zurückfahren, um das Niveau halten zu können. Und ganz allgemein: es geht uns in Deutschland zu gut. Warum sind Finnen so gut? Nun, sie haben ein halbes Jahr Nacht und nicht viel Ablenkung, viel Zeit zum Üben. Wenn hierzulande jemand 3 Stunden Computer spielt, ist es nichts ungewöhnliches, bei 3 Stunden Instrument spielen schon. Die andere Seite der Medaille ist, dass diese Besten der deutschen Hochschulen, die sich hier messen wieder zurück in ihr Heimatland wollen/müssen und die zurückgebliebenen deutschen Lehrer nicht diesen Standard erreichen. Naja, die Gedanken sind ausbaufähig, für einige nich neu, für andere vielleicht nich so wichtig - solange ich nicht weiß, wer hier noch kontinuierlich mitliest, muss ich wohl alles posten, über das ich nachdenke und das sich anbietet. schönen Tag noch.
Themen:
Duell,
Üben,
Wettbewerb
Donnerstag, 13. Mai 2010
morgen nun
geht es los zum Hochschulwettbewerb. Bin ausreichend vorbereitet, brauch noch einen guten Tag, je nach Konkurrenz gibts dann einen Platz Mittelfeld. Von Preisen möchten wir mal nicht reden... wobei: die Konkurrenz aus den eigenen Reihen hat schon abgesagt, zu wenig Zeit zum Üben gehabt. Aber von jeder anderen Hochschule können zwei Leute noch kommen - keine Ahnung, was mich genau erwartet an Quantität und Qualität. Leider hab ich heut mitbekommen, dass ich kein Internet in der Unterkunft haben werde, mal schaun, obs woanders das gibt. Nun denn, ich wünsch euch ne schöne Woche, meine wirds. Man sieht sich. Oder schreibt sich vorher, wie wärs?
Themen:
Urlaub,
Wettbewerb
Donnerstag, 6. Mai 2010
Nachtrag zu Psychologie und weitere Gedanken
Jede Nachricht hat 4 Seiten: Einen Sach-/Inhaltsaspekt, einen Beziehungsaspekt, einen Appell und eine Selbstoffenbarung. D.h. z.B. wenn jemand sagt, „Mein Bier ist alle“, dann sind das nicht nur 4 Wörter, die einen Sinn ergeben, sondern auch ein Appell (Hol neues. Oder bemitleide mich.), eine Selbstoffenbarung (je nach Tonfall: Ich hab immer noch Durst. Ich geh ins Bett.) und es zeigt, dass in der Beziehungsebene ein leeres Bier irgendwie einen Stellenwert hat, sei es dadurch, dass der andere ein neues holen soll, oder wie auch immer.
Warum ich diese Gedanken aus dem ersten Psychologie-Blockseminar euch aufschreibe? Der Prof hatte um den Beziehungsaspekt zu verdeutlichen den Satz gewählt: „Du bist der größte Hampelmann aller Zeiten“. An einem lustigen Abend zu einem Freund wird er ganz anders interpretiert als am nächsten Morgen zum Prof gesagt. Aufbauend auf diesen Gedanken nun meine These: Wahrheit ist nicht nur was gesagt wird, sondern auch wie es gesagt wird. Oftmals behaupte ich, gibt es keine Probleme mit der absoluten Wahrheit, viel öfter Probleme mit der Präsentierung dieser Wahrheit. So kann für mich richtige Kritik falsch werden, wenn man sie überheblich ablässt oder zum falschen Zeitpunkt. Klingt logisch, oder? Trotzdem wird es oft nicht beachtet, deswegen wollt ichs doch nochmal loswerden.
Warum ich diese Gedanken aus dem ersten Psychologie-Blockseminar euch aufschreibe? Der Prof hatte um den Beziehungsaspekt zu verdeutlichen den Satz gewählt: „Du bist der größte Hampelmann aller Zeiten“. An einem lustigen Abend zu einem Freund wird er ganz anders interpretiert als am nächsten Morgen zum Prof gesagt. Aufbauend auf diesen Gedanken nun meine These: Wahrheit ist nicht nur was gesagt wird, sondern auch wie es gesagt wird. Oftmals behaupte ich, gibt es keine Probleme mit der absoluten Wahrheit, viel öfter Probleme mit der Präsentierung dieser Wahrheit. So kann für mich richtige Kritik falsch werden, wenn man sie überheblich ablässt oder zum falschen Zeitpunkt. Klingt logisch, oder? Trotzdem wird es oft nicht beachtet, deswegen wollt ichs doch nochmal loswerden.
Themen:
Psychologie,
Wahrheit
Sonntag, 2. Mai 2010
mal wieder.
Mehrfach angekündigt wird heute abend der Plan in die Tat umgesetzt. Ein Blog-Eintrag muss her. Über alles. Aber möglichst kurz. Und flüssig beim Schreiben, länger als ne halbe Stunde will ich ja auch nich dran sitzen. Nu da. Was mach ich momentan? Snooker schauen - immernoch. Morgen ist das Finale der Weltmeisterschaft. Danach kann das Leben wieder etwas normaler werden als es jetzt die letzten zwei Wochen war. Das hieß, wenn ich nen freien Tag hatte, hab ich möglichst meine Wohnung nicht verlassen. Morgens aufwachen, ins Internet gehen, frühstücken, den Computer und Internet und Chatmöglichkeiten gar nicht erst schließen, denn bald fängt ja die Snooker-Übertragung an. Und dann blieb der bis abends offen, denn Übertragungen waren um 11.00, 15.30 und 20 Uhr, manchmal nur eine halbe Stunde Pause dazwischen. Wer denkt, da kommt das Üben zu kurz, irrt sich. Es kommt drauf an, was man übt, je nachdem muss die Übertragung tonlos sein und man verpasst mal ein-zwei Frames wegen eines Problems. Aber gerade Dinge wie auswendig lernen oder Technikübungen sind sehr effektiv auch nebenbei zu realisieren. Trotzdem muss ich zugeben, die letzte Woche war das Üben nicht allzu gut, steigende Lustlosigkeit bei mangelnder Zieldefinition. Find ich aber normal nach Wochen, wos gut läuft, hat man viele stark motivierende Ziele erreicht und übrig bleiben die weniger motivierenden, bis man irgendwann die Stücke wirklich kann, wird der Weg meist etwas schwieriger. Jetzt ist die Zeit so knapp, dass ich gar nicht mehr weiß, was jetzt noch sinnvoll anzugehen ist. Wirklich in jedem Stück alles zu üben schafft man, nicht mehr, eins fällt mir momentan besonders schwer: Wenigstens an all das zu denken, was man theoretisch kann. Nicht, dass ich im Wettbewerb aufgrund von mangelnder Konzentration den Gesamtzusammenhang verliere.
Weitere Höhepunkte der letzten zwei Wochen waren ein Blockseminar Psychologie letztes Wochenende, ein Wahlabend bei Freunden und viele lange Nächte chatten - der Vollständigkeit halber. Ok, dann muss ich auch noch die zu vielen Spielereien erwähnen. Wenn man jetzt noch die merkwürdigen Gedanken zusammenbekommen würde... der Frühling ist zwar da, aber Lagerfeuer und Baden fehlen... Wuppertal ist zwar grün, aber ohne Parks oder Bänke im Tal, zum Spazieren muss man auf die Anhöhen rauf... erst schwitzender Käse regt den Appetit so richtig an... wie zeigt sich Intelligenz äußerlich... sind Ganztagsschulen das kleinere Übel... tja, mein Gedächtnis muss ich nochmal trainieren, wenn man am Computer sitzt, fällt einem nix mehr ein.
schöne Woche euch!
Weitere Höhepunkte der letzten zwei Wochen waren ein Blockseminar Psychologie letztes Wochenende, ein Wahlabend bei Freunden und viele lange Nächte chatten - der Vollständigkeit halber. Ok, dann muss ich auch noch die zu vielen Spielereien erwähnen. Wenn man jetzt noch die merkwürdigen Gedanken zusammenbekommen würde... der Frühling ist zwar da, aber Lagerfeuer und Baden fehlen... Wuppertal ist zwar grün, aber ohne Parks oder Bänke im Tal, zum Spazieren muss man auf die Anhöhen rauf... erst schwitzender Käse regt den Appetit so richtig an... wie zeigt sich Intelligenz äußerlich... sind Ganztagsschulen das kleinere Übel... tja, mein Gedächtnis muss ich nochmal trainieren, wenn man am Computer sitzt, fällt einem nix mehr ein.
schöne Woche euch!
Themen:
Snooker,
Üben,
Wettbewerb
Sonntag, 18. April 2010
ein paar Nebensächlichkeiten
Ein ganzer Monat ist nun rum; die Woche in Wuppertal war schnell vorbei, dann kamen gute 2 Wochen in der Heimat und nun studiere ich schon wieder seit einer guten Woche. Ostern war wirklich außergewöhnlich, zwar wurde es nicht andächtiger, dafür feierlicher, wenn man das so bezeichnen kann. Die ersten Unterrichtsstunden hier waren auch gut, zwar hatte ich über Ostern kurzzeitig mit dem Üben komplett ausgesetzt, aber unterm Strich in den Semesterferien wohl noch mehr gemacht als üblich. Heimweh kam auch höchstens die ersten 3-4 Tage auf, jetzt hilft der Hochschulwettbewerb ein klares und unerreichbares Ziel vor Augen zu haben. Die letzte Woche war auch sonst voll, z.B. habe ich an zwei Abenden ins Angebot des Hochschulsportes hineingeschnuppert, konkret beim Standardtanz. Vermutlich gehe ich dann ab übernächster Woche halbwegs regelmäßig hin. Leider bin ich momentan etwas verschnupft, was mich aber nicht davon abhielt gestern zu einem Chor nach Wanne-Eickel zu fahren. War auch sehr nett dort, auch wenn das jüngste Mitglied etwas laut war, hat sich die Mühe doch gelohnt. Nebenbei schaue ich übrigens Snooker, die Saison hat begonnen - falsch, sie schließt gerade ab, aber das mit dem Höhepunkt, der WM. Nach den China Open ist es jedes Mal wieder schön zu sehen, wie viel mehr die Engländer bei der Sache sind und diesen Sport auch lieben, im Crucible kann auch Stimmung aufkommen. Das heißt für mich zwar 2 Wochen mit weniger Schlaf und auch unkonzentrierten Übezeiten, das könnte aber für den Blog heißen, mal wieder mehr Zeit zum Schreiben, eigentlich sind mir noch andere Dinge im Kopf gewesen... mal sehn.
Donnerstag, 18. März 2010
Zeit und Ewigkeit
Ein Thema, das ich nicht allzu gern anschneide, ist die Ewigkeit. Ich mein, klar die biblischen Vorstellungen von einer Ewigkeit im höchsten Glückszustand (wobei man auch darüber diskutieren könnte) sind immer noch wesentlich schöner als die Alternative: irgendwann isses einfach aus. Nix mehr danach. Trotzdem finde ich zwar den Himmel toll, aber hasse fast schon die Ewigkeit; weil die Vorstellung von unendlicher Zeit und unendlich wachem Bewußtsein mich ziemlich in Panik versetzen kann. Hab ich das erste Mal vielleicht so mit 10-11 bemerkt, damals bin ich aufs Klo gegangen, da ich dachte ich müsste mir das Frühstück nochmal durch den Kopf gehen lassen. Da wußte ich wirklich nich, was mit mir los war, danach hab ich bemerkt, dass ich über dieses Thema einfach nicht nachdenken darf. Normalerweise funktioniert das inzwischen schon sehr gut, trotzdem ist es ziemlich erschreckend, wie schnell ich mich stressen kann, „nur“ durch falsche Gedanken, bzw. eine zu gute Phantasie, wie ichs gern nenne. schön gute Nacht, wünsch ich euch.
P.S.: Der Titel ist von einem Stück von Johann Gottlieb Naumann, das vorallem durch seine witzigen Texte mir im Gedächtnis geblieben ist.
P.S.: Der Titel ist von einem Stück von Johann Gottlieb Naumann, das vorallem durch seine witzigen Texte mir im Gedächtnis geblieben ist.
Themen:
Ewigkeit
Dienstag, 16. März 2010
Power
Ein Stück aus meinem Programm hatte ich schon aufgegeben rechtzeitig schaffen zu wollen, hat insgesamt 12 A3-Seiten und ist technisch sehr herausfordernd. Vor 3 Wochen hab ich das Ziel wieder aufgenommen, auch dieses Stück komplett schaffen zu wollen. Seitdem habe ich 4 neue Seiten dazugenommen, sodass ich bis gestern auf Seite 6 angelangt war, Hälfte also. Nun hatte ich zweimal Unterricht und alle anderen Stücke warn schon dran und gestern sagt mein Dozent, „ja wär schon gut, wenn wir Power am Freitag bis zum Ende auch durcharbeiten können“. Vor Schreck hab ich gestern erstmal bis Anschlag geübt, zwei neu Seiten mir angeschaut, vielleicht komme ich am Freitag bis Seite 9. Dann wirds noch etwas schwieriger als gedacht, als ich mir die Seiten genauer angeschaut habe, bemerkte ich, dass einige Noten nicht nur dreifach, sondern vierfach verbalkt sind... ups. Und heute hatte ich den Spaß auf zwei Viertel drei Vierteltriolen und 15 Sechzehntelquintolen (trioliert?) zu spielen. Also mit dem rechten Fuß zwei Schläge, der linke füllt die Pausen triolisch aus, die linke Hand spielt auf jeder zweiten Triole und der rechten Hand müssen die Füße komplett egal sein, damit sie Quintolen über die linke Hand spielen kann. Toll nech? ;) ach ja, es macht schon Spaß das Stück...
wünsch euch noch einen schönen Abend.
wünsch euch noch einen schönen Abend.
Themen:
Üben
Sonntag, 14. März 2010
Ein Sonntag
Und ich hab heute einige Dinge über den Sabbat nachgeschlagen. Grund war wohl eine Predigt letzte Woche, aber noch mehr, dass ich heute die Schlagzeugprobe hatte. Mein erster Plan war Dienstag als freien Tag zu erklären und heute noch Akkordeon zu üben, aber dazu konnte ich mich nicht überreden. Und so hab ich mir nach der Probe mehr ruhige Zeit genommen, als ichs sonst manchmal an Sonntagen mache, an denen ich nix vor habe. Zu meinen Recherchen:
Kennt irgendwer eine Familie, die nach Art des jüdischen Sabbats feiern? Also am Abend vorher anfangen, möglichst kein Licht (oder auch gar keine Elektrik) während dieser Zeit nutzen, und auch keine anstrengenden Tätigkeiten, Feiern oder ähnliches bis zum nächsten Abend machen? Ich seh einige Vorteile in dieser absoluten Ruhe, aber kann es mir nicht vorstellen es umzusetzen.
Übrigens das Stück, was wir spielen gibt es auf youTube. Nicht zu empfehlen :). Ich spiel das Glockenspiel (in diesen Zeiten).
Erster und zweiter Satz (3:32-3:58)
Dritter und vierter Satz (6:19-7:05 + 7:42-8:22)
Fünfter Satz (0:58-1:41 + 3:22-4:12)
Könnt ja sein, dass es jemand interessiert, welche Musik grad manchmal in meinem Kopf läuft.
Hab hier noch einen Spruch von Weihnachten gefunden, der nicht bis in den Blog kam. Hatte aber grad Mitleid. Bitteschön:
Wer reichlich Segen hat, sollte einen guten Terminkalender haben. Um nich zu vergessen auszusäen, was er später ernten will.
Hmm, und das grad vor mir liegt: Ich les momentan Carl Zuckmayers: Als wär’s ein Stück von mir. Interessant. Genauso aber auch die wikipedia-Seiten, die ich dazu ergänzend gelesen habe.
Oh, und da fällt mir noch ein Link ein für Musikcracks: Eine Umfrage über die Vermittlung der Musiktheorie. Wenn man viel Zeit hat, sicher interessant alles zu lesen, mich interessierte natürlich, was mein Dozent dazu schrieb (nach de Cillis suchen). Ein paar Dinge sind mir klarer geworden, eins aber auch aufgestoßen: „Hierin liegt genügend Material für Haus- und Diplomarbeiten, das akkurates wissenschaftliches Vorgehen verlangt – meiner Meinung nach ein Muss für jeden Hochschulabsolventen“ sagt er, und ich dachte in der Musik von dem akkurat wissenschaftlichen Vorgehen zumindest teilweise erlöst zu sein...
äh jut, ich sollte aufhören. Als Zeitstempel steht hier immer noch 22:02 Uhr, dabei ist es doch schon 22:46 Uhr? wo ist nur die Zeit hin... angenehme Nachtruhe.
Kennt irgendwer eine Familie, die nach Art des jüdischen Sabbats feiern? Also am Abend vorher anfangen, möglichst kein Licht (oder auch gar keine Elektrik) während dieser Zeit nutzen, und auch keine anstrengenden Tätigkeiten, Feiern oder ähnliches bis zum nächsten Abend machen? Ich seh einige Vorteile in dieser absoluten Ruhe, aber kann es mir nicht vorstellen es umzusetzen.
Übrigens das Stück, was wir spielen gibt es auf youTube. Nicht zu empfehlen :). Ich spiel das Glockenspiel (in diesen Zeiten).
Erster und zweiter Satz (3:32-3:58)
Dritter und vierter Satz (6:19-7:05 + 7:42-8:22)
Fünfter Satz (0:58-1:41 + 3:22-4:12)
Könnt ja sein, dass es jemand interessiert, welche Musik grad manchmal in meinem Kopf läuft.
Hab hier noch einen Spruch von Weihnachten gefunden, der nicht bis in den Blog kam. Hatte aber grad Mitleid. Bitteschön:
Wer reichlich Segen hat, sollte einen guten Terminkalender haben. Um nich zu vergessen auszusäen, was er später ernten will.
Hmm, und das grad vor mir liegt: Ich les momentan Carl Zuckmayers: Als wär’s ein Stück von mir. Interessant. Genauso aber auch die wikipedia-Seiten, die ich dazu ergänzend gelesen habe.
Oh, und da fällt mir noch ein Link ein für Musikcracks: Eine Umfrage über die Vermittlung der Musiktheorie. Wenn man viel Zeit hat, sicher interessant alles zu lesen, mich interessierte natürlich, was mein Dozent dazu schrieb (nach de Cillis suchen). Ein paar Dinge sind mir klarer geworden, eins aber auch aufgestoßen: „Hierin liegt genügend Material für Haus- und Diplomarbeiten, das akkurates wissenschaftliches Vorgehen verlangt – meiner Meinung nach ein Muss für jeden Hochschulabsolventen“ sagt er, und ich dachte in der Musik von dem akkurat wissenschaftlichen Vorgehen zumindest teilweise erlöst zu sein...
äh jut, ich sollte aufhören. Als Zeitstempel steht hier immer noch 22:02 Uhr, dabei ist es doch schon 22:46 Uhr? wo ist nur die Zeit hin... angenehme Nachtruhe.
Themen:
Buch,
Hörproben,
Lesetip,
Sabbat,
Sinnspruch
Freitag, 12. März 2010
etwas verspätet
Was ich (mit etwas Disziplin) noch am Mittwoch schreiben wollte: Irgendwie finde ich es immer erheiternd, wenn Bibelarbeiten über die folgende Stelle gehen und dann auch noch herausstellen wollen, dass der Mann besonders dumm wäre und nicht nur besonders alltäglich:
Jakobus 1, 23+24: Denn wenn jemand ein Hörer des Worts ist und nicht ein Täter, der gleicht einem Mann, der sein leibliches Angesicht im Spiegel beschaut; denn nachdem er sich beschaut hat, geht er davon und vergisst von Stund an, wie er aussah.
Ist doch so ein schönes Ideal... ich mein, das kann wirklich das Leben erheitern... aber kann wohl auch nur Männern passieren.
Ach ja, Wuppertal is auch ganz schön. Gibt auch einiges zu tun bis inklusive Montag. Dienstag wird dann evt. der Sonntag nachgeholt. Aber ich wunder mich, dass ich heut schon wieder um 11 zu Hause bin, das is mir doch die letzte Woche nie passiert...
Jakobus 1, 23+24: Denn wenn jemand ein Hörer des Worts ist und nicht ein Täter, der gleicht einem Mann, der sein leibliches Angesicht im Spiegel beschaut; denn nachdem er sich beschaut hat, geht er davon und vergisst von Stund an, wie er aussah.
Ist doch so ein schönes Ideal... ich mein, das kann wirklich das Leben erheitern... aber kann wohl auch nur Männern passieren.
Ach ja, Wuppertal is auch ganz schön. Gibt auch einiges zu tun bis inklusive Montag. Dienstag wird dann evt. der Sonntag nachgeholt. Aber ich wunder mich, dass ich heut schon wieder um 11 zu Hause bin, das is mir doch die letzte Woche nie passiert...
Themen:
Bibel
Dienstag, 9. März 2010
vorlesungsfreie Zeit
und ich bin in Wuppertal. Was mach ich hier?
Nun, ich hab zwei Zusagen für den Mai gegeben, einerseits spiele ich beim Ensemblekonzert der Schlagzeuger mit am 11. Mai, andererseits bin ich ab dem 14. Mai in Trossingen für den Hochschulwettbewerb. Und das heißt ich muss auch in der vorlesungsfreien Zeit dafür üben und proben. Was mir die letzten zwei Wochen in der Heimat gut gelang, mal sehn, obs gut genug war. Aber in zwei Wochen möcht ich dann hier wieder abhaun, um den Rest der Semesterferien in der Heimat auszukosten.
Hmm, ich wollte evt. noch etwas über die letzte Studiumswoche im Februar hier sagen, nur was? Nun, ich war sehr beschäftigt, hab einmal bis um 2 nachts noch an der Vorbereitung für Rokytnice gesessen... dafür weiß ich jetzt, dass sichs gelohnt hat. Und dann am letzten Tag war noch der Akkordeonabend. Was mich sehr gefreut hat, war, dass einige Leute da waren, unter anderem hatte ich auch 2 eingeladen, die wiederum 3 weitere mitbrachten, hatte ich nicht damit gerechnet, war aber sehr schön so. Z.B. konnte ich an ihrer Meinung meine eigene wieder etwas erden, nun wenn man die Stücke zu gut kennt, ist man auch sehr kritisch. Mit meinem Auftritt war ich ganz zufrieden, auch wenn er zu nervös war und ich mich zu oft verhaspelte; ein Lob war mir z. B., dass Kommilitonen meinten, sonst wär ich so zurückhaltend und auf der Bühne gar nicht...
Sollte für heute reichen, Ciao.
Nun, ich hab zwei Zusagen für den Mai gegeben, einerseits spiele ich beim Ensemblekonzert der Schlagzeuger mit am 11. Mai, andererseits bin ich ab dem 14. Mai in Trossingen für den Hochschulwettbewerb. Und das heißt ich muss auch in der vorlesungsfreien Zeit dafür üben und proben. Was mir die letzten zwei Wochen in der Heimat gut gelang, mal sehn, obs gut genug war. Aber in zwei Wochen möcht ich dann hier wieder abhaun, um den Rest der Semesterferien in der Heimat auszukosten.
Hmm, ich wollte evt. noch etwas über die letzte Studiumswoche im Februar hier sagen, nur was? Nun, ich war sehr beschäftigt, hab einmal bis um 2 nachts noch an der Vorbereitung für Rokytnice gesessen... dafür weiß ich jetzt, dass sichs gelohnt hat. Und dann am letzten Tag war noch der Akkordeonabend. Was mich sehr gefreut hat, war, dass einige Leute da waren, unter anderem hatte ich auch 2 eingeladen, die wiederum 3 weitere mitbrachten, hatte ich nicht damit gerechnet, war aber sehr schön so. Z.B. konnte ich an ihrer Meinung meine eigene wieder etwas erden, nun wenn man die Stücke zu gut kennt, ist man auch sehr kritisch. Mit meinem Auftritt war ich ganz zufrieden, auch wenn er zu nervös war und ich mich zu oft verhaspelte; ein Lob war mir z. B., dass Kommilitonen meinten, sonst wär ich so zurückhaltend und auf der Bühne gar nicht...
Sollte für heute reichen, Ciao.
Themen:
Konzert,
Rokytnice,
Wettbewerb
Sonntag, 7. Februar 2010
anstrengend wars, das Wochenende.
Freitagabend kam der Anruf: Ich werd nich erst Samstagmittag, sondern Samstagmorgen zum Umzug gebraucht. Hatte ich ja auch angeboten, nun hieß es am nächsten Morgen um 6 aufstehn, trotzdem bin ich erst kurz nach Mitternacht ins Bett und konnt auch nicht gleich schlafen. Am Samstag dann so viel wie möglich geholfen, einladen, ausladen drei Treppen hoch, und noch aufbauen was möglich ist. Abends aufs gelungene Tagewerk noch einen Wein geköpft, viel geredet, darüber so müde geworden, dass ich ausnahmsweise vor Mitternacht sehr müde ins Bett fiel. Lange geschlafen, immer noch müde, Vormittag nochmal unterhalten, am Nachmittag dann 4 Stunden lang Bielefeld angeschaut, darunter eine Stunde für die Ausstellung „Deutsche Impressionisten“. Danach etwas entkräftet wieder zurück, die dritte Portion Chilli con Carne und nun sitz ich im Zug nach Wuppertal wieder. Sehr anstrengend, aber auch sehr schönes Wochenende. Einerseits ist die Anstrengung eine willkommene Abwechslung, andererseits hätte ich in Wuppertal nich halb so viel gute Gespräche gehabt. Und nun noch das nächste Wochenende vorbereiten, an dem ich direkt nach dem Akkordeonkonzert am Freitag und anschließendem Barbesuch durch die Heimat in den Ski-Urlaub fahren werde. Was ein Spaß. Ich hoffe es geht euch auch gut, lasst mal was von euch hören, wenn ihr wieder etwas mehr Alltag als üblich hattet.
Donnerstag, 4. Februar 2010
Der Sessel lässt Luft. Raus.
Tja, ich sollte mal wieder weiterschreiben. Oder wollte. Irgendwann mal.
Ich leb ganz gut hier. Müsste jeden Tag mehr Üben als mitunter möglich, aber an den Zustand gewöhnt man sich, sodass man weit weniger, als zu erwarten ist, übt. Die letzte Woche war schön, auch weil Snooker kam, zwar nimmt das viel Zeit, aber außer bei ein-zwei Partien, die wirklich außergewöhnlich spannend waren, kann man nebenbei immer noch was schaffen; kann, wenn man will.
Letzte Woche in einem Konzert fiel mir plötzlich ein interessantes Thema ein, über das ich noch keine Kompositionen gehört habe. Früher wurden ja auch gerne Werke in Auftrag gegeben, die irgendeinen Kampf/Sieg glorifizieren sollten, aber ich glaube, das Thema Krieg hat in der klassischen Musik immer weniger Bedeutung, zumindest fallen mir nur wenig Stücke ein zu den beiden Weltkriegen. Aber würde mich interessieren, welche euch dazu einfallen. Um nun auf das eigentliche Thema zurückzukommen, kennt jemand ein Stück über den Mauerfall? Ich kann mich nicht erinnern, darüber schon jemals was gehört zu haben. Aber wert wäre er es auf jeden Fall, auch wenn es wahrscheinlich nicht so sehr sich als musikalisches Thema eignet.
Diese Woche hat bis jetzt ganz gut angefangen, ich hab ja viele neue Stücke auch und langsam fang ich an sie zu verstehen, sodass es Spaß macht sie zu üben. D.h. nicht, dass ich so viel mehr übe, aber intensiver. Außerdem hab ich heute mal wieder meine Wohnung gewischt, war zwar schon länger nötig, aber im Prinzip stört mich Staub nur selten. Trotzdem siehts jetzt wieder sehr schön aus.
Ach ja, da war noch was... einerseits hab ich mir ja vorgenommen ab nächstem Semester das Sportangebot der Uni zu nutzen und zwar mit Tanzen. Sozusagen das Nützliche (Sport) mit dem Schönen zu verbinden. Aber jetzt fragte in der Mensa der eine Schlagzeuger, ob nich jemand Lust hätte nächstes Semester Kampfsport an der Uni zu machen? Tja, wär ja auch praktisch, also haben wir uns vorgenommen in der Schnupperwoche mal hinzugehn, mal sehn, obs was wird.
Außerdem gehen meine Gedanken jetzt immer mehr zu Rokytnice, mir ist auch aufgefallen, dass ich relativ viel organisieren muss, um nicht die Hälfte zu vergessen, dementsprechend chaotisch sieht meine todo-Liste grade aus.
Hmm, es ist Mitternacht also recht genau der Zeitpunkt an dem ich momentan immer ins Bett gehe. Hat eigentlich auch jemand anderes Probleme mit der Zeitzonen-Einstellung seines Blogs? Bei mir verschiebt es die Einträge gern um ne Stunde oder zwei. Ich wünsch euch eine gute Nacht und angenehmen Schlaf.
Ich leb ganz gut hier. Müsste jeden Tag mehr Üben als mitunter möglich, aber an den Zustand gewöhnt man sich, sodass man weit weniger, als zu erwarten ist, übt. Die letzte Woche war schön, auch weil Snooker kam, zwar nimmt das viel Zeit, aber außer bei ein-zwei Partien, die wirklich außergewöhnlich spannend waren, kann man nebenbei immer noch was schaffen; kann, wenn man will.
Letzte Woche in einem Konzert fiel mir plötzlich ein interessantes Thema ein, über das ich noch keine Kompositionen gehört habe. Früher wurden ja auch gerne Werke in Auftrag gegeben, die irgendeinen Kampf/Sieg glorifizieren sollten, aber ich glaube, das Thema Krieg hat in der klassischen Musik immer weniger Bedeutung, zumindest fallen mir nur wenig Stücke ein zu den beiden Weltkriegen. Aber würde mich interessieren, welche euch dazu einfallen. Um nun auf das eigentliche Thema zurückzukommen, kennt jemand ein Stück über den Mauerfall? Ich kann mich nicht erinnern, darüber schon jemals was gehört zu haben. Aber wert wäre er es auf jeden Fall, auch wenn es wahrscheinlich nicht so sehr sich als musikalisches Thema eignet.
Diese Woche hat bis jetzt ganz gut angefangen, ich hab ja viele neue Stücke auch und langsam fang ich an sie zu verstehen, sodass es Spaß macht sie zu üben. D.h. nicht, dass ich so viel mehr übe, aber intensiver. Außerdem hab ich heute mal wieder meine Wohnung gewischt, war zwar schon länger nötig, aber im Prinzip stört mich Staub nur selten. Trotzdem siehts jetzt wieder sehr schön aus.
Ach ja, da war noch was... einerseits hab ich mir ja vorgenommen ab nächstem Semester das Sportangebot der Uni zu nutzen und zwar mit Tanzen. Sozusagen das Nützliche (Sport) mit dem Schönen zu verbinden. Aber jetzt fragte in der Mensa der eine Schlagzeuger, ob nich jemand Lust hätte nächstes Semester Kampfsport an der Uni zu machen? Tja, wär ja auch praktisch, also haben wir uns vorgenommen in der Schnupperwoche mal hinzugehn, mal sehn, obs was wird.
Außerdem gehen meine Gedanken jetzt immer mehr zu Rokytnice, mir ist auch aufgefallen, dass ich relativ viel organisieren muss, um nicht die Hälfte zu vergessen, dementsprechend chaotisch sieht meine todo-Liste grade aus.
Hmm, es ist Mitternacht also recht genau der Zeitpunkt an dem ich momentan immer ins Bett gehe. Hat eigentlich auch jemand anderes Probleme mit der Zeitzonen-Einstellung seines Blogs? Bei mir verschiebt es die Einträge gern um ne Stunde oder zwei. Ich wünsch euch eine gute Nacht und angenehmen Schlaf.
Themen:
Komposition,
Rokytnice,
Snooker,
Sport,
Üben,
Zeiteinstellung
Sonntag, 24. Januar 2010
lang ists her...
dass der letzte Eintrag kam, deswegen fühle ich mich fast schon genötigt, heut abend noch was zu schreiben.
Zuallererst der Heimaturlaub: war schön und lang, seit 2 Wochen bin ich nun wieder in Wuppertal.
Und diese sind nun recht prall gefüllt... ich wollte ja alle Konzerte im ersten Semester besuchen, d.h. aber für die 5 Wochen mit Vorlesungen im Januar und Februar gibt es fast jeden Tag bis auf Samstag oder mal Sonntag Konzerte. D.h. auch, dass ich nich mehr über alles berichten will hier.
Als ich herkam, hab ich mir ein Zeitlimit gesetzt, da ich in die Oper zu Fidelio wollte. Nun ich habs zwar gut geschafft, dank einer praktischen MFG, aber die Oper war nicht gut, speziell das Orchester hat schlecht gespielt. Hab dann auch einige Klagen über den Dirigenten gehört, tja, wenn das Geld weiter in diese Kultureinrichtungen fließen soll, müssen sie m.E. eine bessere Leistung bringen.
Dann war ein sehr lustiges Konzert am Mittwoch bei dem das komplette Italienische Liederbuch von Hugo Wolf gesungen wurde, abwechelnd von Sopran und Bariton mit zwei Klavierbegleitern. Das eine ist natürlich die künstlerische Leistung, nur einmal gab es ein Textriss, sonst sangen die Sänger auswendig, das andere war diese konsequent ernsthafte Darbietung. Und das bei Texten, die meist über die Liebe gehen, oft aber halb-religiös oder ironisch sind. Beispiele sind hier zu finden: 5, 7, 37.
Dann war am Wochenende Blockseminar Psychologie, d.h. Samstag und Sonntag längere Gespräche und Gruppenspiele über Kommunikation und Gruppendynamik, also, wie ich find, ein wirklich interessantes und relevantes Seminar, außerdem schweißt es natürlich die eigene Gruppe der Erstis zusammen. Nur war damit das Wochenende ziemlich aufgebraucht, es kam außerdem abends Snooker und durch den viel zu knappen Schlaf, hab ich mir ne schöne Erkältung mitgenommen.
Montagabend war dann Schlagzeugabend, sehr gelungen (besonders im Gegensatz zum letzten wohl), nur werden Stimmen laut, dass ich nächstes Mal wohl mitspielen müsste...
Und dieses Wochenende hab ich mir wieder vollgestopft... zuerst am Samstag Klassenvorspiel in Vorbereitung auf unseren öffentlichen Klassenabend zum Semesterabschluss. Seit langem mal wieder solo vorgespielt, sehr interessant, da alle drei Stücke ich nirgends vorher vorgespielt hatte, nun weiß ich wie sie sich unter Konzertatmosphäre verändern. Dann abends und am nächsten Tag nochmal gespielt, beidesmal weniger Druck und wesentlich besser wieder...
Nach dem Vorspiel bin ich abends nach Duisburg gefahren, wo wir zu fünft-viert-dritt bis äh... nach 4 irgendwann gequatscht haben, die Lachmuskeln hatten diesmal wohl mehr zu tun als die Gehirnwindungen. Kurz nach 8 aufgestanden, rübergefahrn nach Wanne-Eickel zu einer internationalen Gemeinde. Nun der Gottesdienst war nichts besonderes, aber schon vorher war die Atmosphäre besonders, denn es war wirklich gelebte Internationalität, gefiel mir sehr gut. Der Kaffee danach half mir dann durch den Tag, wobei sehr normale Phasen sich mit geistig vollkommen abwesenden abwechselten... Schlafmangel ist interessant, weil man dann die merkwürdigsten Träume mitbekommt. Z.B. bin ich mal so 10 sek. weggenickt und da wollte sofort ein Traum anfangen, aber als ich die Pizza da vor mir sah, dachte ich mir, bloß raus hier, wo ist die Wirklichkeit? Trotz der Müdigkeit tagsüber, bin ich aber grad wieder etwas länger wach, als ich wollte... nach der Gemeinde war ich noch zum Mittagessen eingeladen, d.h. eigentlich mein Cousin Martin, mit dem ich mich traf, ein sehr schöner Nachmittag, es ist auch ein gelungenes Foto entstanden. Abends war ich dann noch hier in Wuppertal in der historischen Stadthalle zum Konzert des Hochschulorchesters. War wirklich schön, vorallem wenn man bedenkt, dass sie nur 2 Wochenenden für ein gesamtes Konzert geprobt haben. Die Naturhörner hatten mit der Intonation öfters mal Probleme und auch andere mal zwischendurch, aber insgesamt hats überzeugt. Auch hier hieß es, he, so gut wie seit langem nich... komisch, sind wir Erstis so gut, dass dieses Jahr von allen Konzerten gesagt wird, sie seien wesentlich besser? Oder steckt da Absicht hinter den Kommentaren...?
Nun, zum Abschluß noch ein paar gesammelte Gedanken. Zuerst zwei interessante Betrachtungen aus dem Psychologie-Seminar: Was macht man als erstes wenn man unerwartet jemand Bekanntes trifft? Oder was passiert im Abstand von 7,15 bis 6,80 zumindest in europäischen-westlichen Ländern? Dann der Gedanke aus der Weihnachtszeit: Wer viel Segen erntet, muss auch dran denken rechtzeitig wieder auszusäen. Oder wie storch es formuliert: Der dumme Bauer erwartet eine Ernte, die er nicht ausgesät hat. Eigentlich klar, andererseits ein schlagkräftiges Argument für Disziplin und Routine, auch wenn diese manchmal einen einengt.
Nun, wenn ihrs bis hierhin geschafft habt, vielen Dank, und viel Spaß beim Kommentieren (übrigens: man kann nicht nicht kommunizieren - also überlegts euch, was ihr wollt ;), bzw. schön gute Nacht, angenehme Ruhe und friedliche Träume, wünsch ich euch.
Zuallererst der Heimaturlaub: war schön und lang, seit 2 Wochen bin ich nun wieder in Wuppertal.
Und diese sind nun recht prall gefüllt... ich wollte ja alle Konzerte im ersten Semester besuchen, d.h. aber für die 5 Wochen mit Vorlesungen im Januar und Februar gibt es fast jeden Tag bis auf Samstag oder mal Sonntag Konzerte. D.h. auch, dass ich nich mehr über alles berichten will hier.
Als ich herkam, hab ich mir ein Zeitlimit gesetzt, da ich in die Oper zu Fidelio wollte. Nun ich habs zwar gut geschafft, dank einer praktischen MFG, aber die Oper war nicht gut, speziell das Orchester hat schlecht gespielt. Hab dann auch einige Klagen über den Dirigenten gehört, tja, wenn das Geld weiter in diese Kultureinrichtungen fließen soll, müssen sie m.E. eine bessere Leistung bringen.
Dann war ein sehr lustiges Konzert am Mittwoch bei dem das komplette Italienische Liederbuch von Hugo Wolf gesungen wurde, abwechelnd von Sopran und Bariton mit zwei Klavierbegleitern. Das eine ist natürlich die künstlerische Leistung, nur einmal gab es ein Textriss, sonst sangen die Sänger auswendig, das andere war diese konsequent ernsthafte Darbietung. Und das bei Texten, die meist über die Liebe gehen, oft aber halb-religiös oder ironisch sind. Beispiele sind hier zu finden: 5, 7, 37.
Dann war am Wochenende Blockseminar Psychologie, d.h. Samstag und Sonntag längere Gespräche und Gruppenspiele über Kommunikation und Gruppendynamik, also, wie ich find, ein wirklich interessantes und relevantes Seminar, außerdem schweißt es natürlich die eigene Gruppe der Erstis zusammen. Nur war damit das Wochenende ziemlich aufgebraucht, es kam außerdem abends Snooker und durch den viel zu knappen Schlaf, hab ich mir ne schöne Erkältung mitgenommen.
Montagabend war dann Schlagzeugabend, sehr gelungen (besonders im Gegensatz zum letzten wohl), nur werden Stimmen laut, dass ich nächstes Mal wohl mitspielen müsste...
Und dieses Wochenende hab ich mir wieder vollgestopft... zuerst am Samstag Klassenvorspiel in Vorbereitung auf unseren öffentlichen Klassenabend zum Semesterabschluss. Seit langem mal wieder solo vorgespielt, sehr interessant, da alle drei Stücke ich nirgends vorher vorgespielt hatte, nun weiß ich wie sie sich unter Konzertatmosphäre verändern. Dann abends und am nächsten Tag nochmal gespielt, beidesmal weniger Druck und wesentlich besser wieder...
Nach dem Vorspiel bin ich abends nach Duisburg gefahren, wo wir zu fünft-viert-dritt bis äh... nach 4 irgendwann gequatscht haben, die Lachmuskeln hatten diesmal wohl mehr zu tun als die Gehirnwindungen. Kurz nach 8 aufgestanden, rübergefahrn nach Wanne-Eickel zu einer internationalen Gemeinde. Nun der Gottesdienst war nichts besonderes, aber schon vorher war die Atmosphäre besonders, denn es war wirklich gelebte Internationalität, gefiel mir sehr gut. Der Kaffee danach half mir dann durch den Tag, wobei sehr normale Phasen sich mit geistig vollkommen abwesenden abwechselten... Schlafmangel ist interessant, weil man dann die merkwürdigsten Träume mitbekommt. Z.B. bin ich mal so 10 sek. weggenickt und da wollte sofort ein Traum anfangen, aber als ich die Pizza da vor mir sah, dachte ich mir, bloß raus hier, wo ist die Wirklichkeit? Trotz der Müdigkeit tagsüber, bin ich aber grad wieder etwas länger wach, als ich wollte... nach der Gemeinde war ich noch zum Mittagessen eingeladen, d.h. eigentlich mein Cousin Martin, mit dem ich mich traf, ein sehr schöner Nachmittag, es ist auch ein gelungenes Foto entstanden. Abends war ich dann noch hier in Wuppertal in der historischen Stadthalle zum Konzert des Hochschulorchesters. War wirklich schön, vorallem wenn man bedenkt, dass sie nur 2 Wochenenden für ein gesamtes Konzert geprobt haben. Die Naturhörner hatten mit der Intonation öfters mal Probleme und auch andere mal zwischendurch, aber insgesamt hats überzeugt. Auch hier hieß es, he, so gut wie seit langem nich... komisch, sind wir Erstis so gut, dass dieses Jahr von allen Konzerten gesagt wird, sie seien wesentlich besser? Oder steckt da Absicht hinter den Kommentaren...?
Nun, zum Abschluß noch ein paar gesammelte Gedanken. Zuerst zwei interessante Betrachtungen aus dem Psychologie-Seminar: Was macht man als erstes wenn man unerwartet jemand Bekanntes trifft? Oder was passiert im Abstand von 7,15 bis 6,80 zumindest in europäischen-westlichen Ländern? Dann der Gedanke aus der Weihnachtszeit: Wer viel Segen erntet, muss auch dran denken rechtzeitig wieder auszusäen. Oder wie storch es formuliert: Der dumme Bauer erwartet eine Ernte, die er nicht ausgesät hat. Eigentlich klar, andererseits ein schlagkräftiges Argument für Disziplin und Routine, auch wenn diese manchmal einen einengt.
Nun, wenn ihrs bis hierhin geschafft habt, vielen Dank, und viel Spaß beim Kommentieren (übrigens: man kann nicht nicht kommunizieren - also überlegts euch, was ihr wollt ;), bzw. schön gute Nacht, angenehme Ruhe und friedliche Träume, wünsch ich euch.
Abonnieren
Posts (Atom)
