Das letzte Semester verschwand ohne einen weiteren Eintrag. Sehr charakteristisch für die Beschleunigung innerhalb des Studiums. Folgerichtig befinde ich mich jetzt also in der angekündigten Auszeit. Und denke, manches könnte man doch nachtragen, auch wenn ich sonst nicht sonderlich nachtragend bin. Mal schauen, was daraus wird.
Fangen wir mit dem erfreulichsten an, Mitte Mai und Mitte Juni war ich bei Hochzeiten. Die eine war von meinem Bruder, bei der anderen wäre ich nicht eingeladen gewesen, hätten wir nicht eine Band auf die Beine gestellt. War ein sehr kurzer, aber guter Ausflug Richtung Rock / Pop, die Musiker waren gut, der Anspruch bleibt da eher gering.
Ebenso erfreulich ist, dass ich das Studium abgeschlossen habe. Zuerst stand eine kleine schriftliche Arbeit an, für die ich in der letzten Woche einige Tage die Bibliothek bewohnt habe. Vom Umfang waren es nur zwölf Seiten, einiges an Analyse darunter, aber ich wollte es halbwegs wissenschaftlich fundiert haben und wissenschaftliche Recherche frisst mir viel zu viel Zeit. Deswegen hatte ich es auch bis zuletzt herausgeschoben…
Außerdem gab es noch ein Konzert im Juli, auf den September komme ich später. Ich hatte das Glück, dass das Konzert eine Woche verschoben wurde. So war es zwar unmittelbar vor meiner Wohnungsauflösung am folgenden Wochenende, aber davor war das Üben etwas entspannter und ich konnte mir einige Prüfungen meiner Kommilitonen anhören. Das führte die Statistik zu einem krönenden Abschluß: 32 7 14 8 16 20 27 33. In etwa sollte das die Anzahl der Konzerte und Prüfungen je Semester sein.
Wo wir schon die Wohnungsabnahme ansprachen: Gott sei Dank! für diesen letzten Hausmeister, den ich hatte, der sehr vernünftig war und nichts beanstandet hat, wo auch keine ungewöhnliche Abnutzung war.
Zurück zum Konzert, was eigentlich die Kernmodulprüfung war, aber wenigstens ein paar Zuhörer fanden sich ein. Es war toll! Die Aho-Sonate hat mir ziemlich viel abverlangt. Die Alten Meister sind auch nicht mein Spezialgebiet. Dafür war die Kammermusik ein sicherer Hafen. Wir hatten schon zu ihrer Prüfung zusammengespielt, daher mussten wir kaum etwas proben auch an den neuen Stücken nicht. Und zusätzlich hab ich zum Abschluß des Programms eine Szene gemacht: im letzten Lied vor dem letzten Refrain erschoß sie ihren Liebhaber, mangels anderer Personen auf der Bühne also mich. Ich hatte mich vorher schon runter auf den Bühnenrand gesetzt, konnte daher nach hinten umkippen und im Liegen weiterspielen. Beim Proben hatte ich regelmäßig Lachanfälle bei der Vorstellung, wie irritiert mein Lehrer und andere Akkordeonisten sein werden. Beim Auftritt konnt ichs mir grad so verkneifen.
Kommen wir nun noch zu weiteren Auftritten im Semester. F., einen Sänger, durfte ich bei einem Lehrerkonzert an der MuSchu begleiten. Das Filmprojekt ging in eine zweite Runde, dieses Mal mit weniger Teilnehmern, dafür mit besseren Absprachen. Bald bekamen die Proben eine Eigendynamik auch ohne den Professor und am Ende waren viele begeistert von der Aufführung, O-Ton des Profs: Ich denke sogar, dass ich eine bessere Filmmusik zu dem Streifen noch nicht gehört habe. Weiter ging es auch im Duo mit Enrico, es fand sich endlich ein Name fürs Duo: Phoneon. Soweit ich sehe, hatten wir aber nur einen Auftritt bei der Brüdergemeine Köln. Bei dieser spielte ich später auch zum Sommerfest einige Choräle, am gleichen Tag wie unser Klassenabend. Bei diesem konnte ich u.A. endlich mit Cello auftreten, das Intermezzo von Yun bereitete mir viel Freude. Ein wichtiger Auftritt fehlt noch, beim Sommerfest der Hochschule zeigte sich endlich mein wahres Gesicht… angestoßen vom Geigenprof, komplettiert mit einem Cello-Dozenten und einem Gitarren-Studenten fand sich unsere vierköpfige Zigeunergruppe um vier Schlager zum Besten zu geben. Die Aufmachung war super witzig, mangels überzeugender Kleidung ging ich barfuß und schmierte mir vorher noch etwas Erde obenauf. Die Stücke waren allerdings sehr anspruchsvoll, dass ich heilfroh war, als es vorbei war. Anschließend hatte ich richtig Laune aufs Sommerfest, leider konnte es nicht ganz an seinen Vorgänger heranreichen. Getanzt wurde trotzdem.
Zum Abschluss noch drei andersartige musikalische Ereignisse. Zum einen sang ich Ende Juni noch zwei Konzerte mit der Kantorei. Beides mal die überaus schöne „Petite Messe solennelle“ von Rossini. Insbesondere die Benedictus-Zeile im Sanctus hatte es mir angetan und die nächsten Tage sang ich sie vor mich hin, so oft es ging. Gerade der Wiegenlied-Charakter war recht eingängig und im Hinblick auf Jesus nicht abwegig gewählt, wie ich finde. Als nächstes ist noch ein Opernbesuch zu nennen. Da wir in Musikgeschichte Wagner behandelten, organisierte unser Prof Karten für Tannhäuser. Nicht alle wollten mit und einige wollten zuerst und vergaben dann ihre Karten oder ließen sie sogar verfallen, da inzwischen die Inszenierung abgesetzt wurde. Also nicht die Oper an sich, das Orchester spielte ganz normal, aber da es bei der Premiere zu einem kleinen Eklat kam, wurde die Szenerie für die folgenden Aufführungen gestrichen. Trotzdem spielten die Sänger überaus gut die Handlung, eine gut improvisierte Szene reichte völlig aus. Da der Saal nun einige freie Sitze hatte, kamen wir in den Genuß besserer Plätze, beim dritten Akt setzte ich mich in die erste Reihe um in den Graben schauen zu können. Besser hätte es kaum sein können. Ach, fast. Die Apostrophe der Übertitel waren falsch…! Und um auf den letzten Akt noch zu kommen: Nachdem mein Lehrer mir es mehrmals näher gelegt hatte, habe ich nun doch „Zen in der Kunst des Bogenschießens“ gelesen. Er hatte extra beteuert, dass es sich nicht um religiöse Aspekte handelt. Leider muss ich ihm darauf bescheiden, dass er keinen Sinn dafür hat, natürlich handelt es sich zuvorderst um einen Glauben. Aber auch um eine Technik und ja, die ist nachahmenswert. Mit ihm darüber zu streiten wäre müßig, aber manchmal bekomme ich Lust dazu. Es scheint, als ob man Musikern die Augen öffnen muss, wo sie sich für Spirituelles öffnen, und als ob man Christen die Augen öffnen muss, wovon sie lernen können, ohne alles übernehmen zu müssen. Aus diesem Grund ist das Buch allein als Anschauungsobjekt schon interessant. Irgendwo hätte ich auch Notizen, falls sich jemand dafür interessiert.
Für heute solls genug sein. Ein zweiter ähnlich langer Nachtrag müsste mal folgen…
Posts mit dem Label Wohnung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wohnung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 27. Januar 2014
Freitag, 22. März 2013
Leben eben
open up your box of sunshine – heut war ein ziemlich schöner Tag, den ich mit nem Blogeintrag ausklingen lassen möchte – and smile as confetti comes, raining down on you – kein Konfetti, dafür längere Gespräche, hab ich auch lieber – you feel a lot like the good guy – he, ausnahmsweise mal… wobei… ach, ist schwer zu sagen. Wahrscheinlich fühlt man sich die meiste Zeit im Leben als good guy, außer in realistischen Zeiten – but do you know why – nun, vermutlich weil ich das Gefühl hab, ein paar Dinge richtig getan zu haben. Gefühle hängen ja stark von Taten ab, nech? – everything’s so blue – ach, der Satz ging weiter. Warum alles in Ordnung scheint? Nun, an mir hängts eigentlich nicht. Zumindest seh ich nur Gnade Gottes und Leute, die aus Seiner Kraft leben. Und die mir das Gefühl geben, es läuft richtig rund. Was rede ich da vom Gefühl? Ok, es waren nur Gespräche, aber meine Freude hängt nicht an Worten, viel mehr an Ausstrahlung. Und an Tiefe in Freundschaften. Und auch diese Tiefe ist mehr im geistlichen zu finden.
well, love is fire and the coals are barely burning – schöne Metapher. Schön, weils mir so vertraut vorkommt: es könnte ansteckend sein, wird aber vermutlich bald an mir vorübergegangen sein – cold fills the emptiness that fills this empty place – zumindest ist es nicht kalt in meiner Wohnung – I taught you the walk but then you ran away from me – und spätestens hier müssen meine Anmerkungen nerven – and that’s not how it’s supposed to be – denn diese Zeilen sind ununterbrochen doch so schön. Zusammenfassung: Jep, ich renn auch immer wieder weg. Sieht aus nach dem einfacheren Leben. Dabei bin ich mir sicher, dass nur mit Gott es lebenswert ist. Und nur unter Feuer. Also keinem Heufeuer, lichterloh und kurz, sondern eher wie die erwähnten Kohlen. Wird sich das ändern? He, einmal ein Moment, auf den ich mich freue, wenn ich in zehn Jahren den Blog noch mal lese. Jetzt aber zum Refrain.
I, I collide
with love as an elusive state of mind
I know there’s something else it’s supposed to be
I, I collide
with love as an elusive state of mind
something’s killing me!
Interessant, dass die ungenutzte Möglichkeit eines besseren Lebens einen verrückt macht, beinahe umbringt.
tearful confessions
have watered down and broken down
the chance for unrequited love
to finally reach its wall
you’re waiting for the axe to fall
but can’t you see it lying on the ground
Wird einem zu viel und man erwartet ein Ende mit Schrecken? Passiert nicht. Dann gehts eher wieder zum Refrain. Und wieder und wieder. Ich mag das Lied. Wer ewig strebend sich bemüht… zählt eben nicht. Oder nicht nur. Weil man nicht allein ist, sondern nur einer größeren Liebe nachfolgt. Schade, dass man nur so selten Feuer in seiner Umgebung hat, dann bemerkt man wieder, wie ansteckend und nachahmenswert es ist. Oder auch gut, dann kommt man selbst wieder in Bewegung.
Ach, wies mir sonst so geht? Bin grad für zwei Wochen in Wuppertal, über Ostern noch mal in der Heimat. Die erste Woche war nicht so gut, die zweite wird Tag für Tag besser. Trotzdem noch ein Haufen aufgeschobener Arbeiten vor mir. Und ich teste ein bisschen aus, ob oder wie es sinnvoll ist, im Sommer ein Übejahr zwischen Bachelor und Master zu schieben. Und ich analysiere Ablauf und Sinn verschiedener Humpelvarianten, da ich noch schauen muss, wie möglichst bald und möglichst vollständig mein linkes vorderes Kreuzband vernarbt. Zumindest kam der Unfall zwischen den Semestern, im Semester wär es ein echtes Problem geworden. So hab ich grad ne ruhige Zeit, viel Zeit zum Nachdenken, leider auch viel Zeit zum Vertrödeln, das kann von Tag zu Tag sehr unterschiedlich aussehn.
Zum letzten Post bleibt noch zu sagen, dass das Filmprojekt in der Hochschule am Aufführungstag noch ganz interessant wurde. Und evtl. es einen Nachfolger gibt, was noch besser aussieht. Auch in diese Richtung von Begleitung würde ich in einem Zwischenjahr investieren. Und ich arbeite auch an einer Rezension, wie im vorletzten Post angekündigt. Das dauert noch.
Ansonsten: Packen. Hab grad meinen Schreibtisch durchsortiert. Gute Dinge gefunden. Und einiges nehm ich jetzt schon mit nach Hause. Demnächst wird die Wohnung abgemeldet. Ach, die letzten Tage hab ich mich auch viel mit Chorälen beschäftigt. Dabei bin ich soweit gekommen, dass ich sinnvoll im gleichen Stil reimen kann. Ist nur kontraproduktiv, wenn man sich die richtigen Zeilen merken will und es nicht auseinanderhalten kann.
Ich schätze, der Rest war zu normal, deswegen hör ich mal lieber auf, bevor ich noch zu den Schwätzern zähle…
well, love is fire and the coals are barely burning – schöne Metapher. Schön, weils mir so vertraut vorkommt: es könnte ansteckend sein, wird aber vermutlich bald an mir vorübergegangen sein – cold fills the emptiness that fills this empty place – zumindest ist es nicht kalt in meiner Wohnung – I taught you the walk but then you ran away from me – und spätestens hier müssen meine Anmerkungen nerven – and that’s not how it’s supposed to be – denn diese Zeilen sind ununterbrochen doch so schön. Zusammenfassung: Jep, ich renn auch immer wieder weg. Sieht aus nach dem einfacheren Leben. Dabei bin ich mir sicher, dass nur mit Gott es lebenswert ist. Und nur unter Feuer. Also keinem Heufeuer, lichterloh und kurz, sondern eher wie die erwähnten Kohlen. Wird sich das ändern? He, einmal ein Moment, auf den ich mich freue, wenn ich in zehn Jahren den Blog noch mal lese. Jetzt aber zum Refrain.
I, I collide
with love as an elusive state of mind
I know there’s something else it’s supposed to be
I, I collide
with love as an elusive state of mind
something’s killing me!
Interessant, dass die ungenutzte Möglichkeit eines besseren Lebens einen verrückt macht, beinahe umbringt.
tearful confessions
have watered down and broken down
the chance for unrequited love
to finally reach its wall
you’re waiting for the axe to fall
but can’t you see it lying on the ground
Wird einem zu viel und man erwartet ein Ende mit Schrecken? Passiert nicht. Dann gehts eher wieder zum Refrain. Und wieder und wieder. Ich mag das Lied. Wer ewig strebend sich bemüht… zählt eben nicht. Oder nicht nur. Weil man nicht allein ist, sondern nur einer größeren Liebe nachfolgt. Schade, dass man nur so selten Feuer in seiner Umgebung hat, dann bemerkt man wieder, wie ansteckend und nachahmenswert es ist. Oder auch gut, dann kommt man selbst wieder in Bewegung.
Ach, wies mir sonst so geht? Bin grad für zwei Wochen in Wuppertal, über Ostern noch mal in der Heimat. Die erste Woche war nicht so gut, die zweite wird Tag für Tag besser. Trotzdem noch ein Haufen aufgeschobener Arbeiten vor mir. Und ich teste ein bisschen aus, ob oder wie es sinnvoll ist, im Sommer ein Übejahr zwischen Bachelor und Master zu schieben. Und ich analysiere Ablauf und Sinn verschiedener Humpelvarianten, da ich noch schauen muss, wie möglichst bald und möglichst vollständig mein linkes vorderes Kreuzband vernarbt. Zumindest kam der Unfall zwischen den Semestern, im Semester wär es ein echtes Problem geworden. So hab ich grad ne ruhige Zeit, viel Zeit zum Nachdenken, leider auch viel Zeit zum Vertrödeln, das kann von Tag zu Tag sehr unterschiedlich aussehn.
Zum letzten Post bleibt noch zu sagen, dass das Filmprojekt in der Hochschule am Aufführungstag noch ganz interessant wurde. Und evtl. es einen Nachfolger gibt, was noch besser aussieht. Auch in diese Richtung von Begleitung würde ich in einem Zwischenjahr investieren. Und ich arbeite auch an einer Rezension, wie im vorletzten Post angekündigt. Das dauert noch.
Ansonsten: Packen. Hab grad meinen Schreibtisch durchsortiert. Gute Dinge gefunden. Und einiges nehm ich jetzt schon mit nach Hause. Demnächst wird die Wohnung abgemeldet. Ach, die letzten Tage hab ich mich auch viel mit Chorälen beschäftigt. Dabei bin ich soweit gekommen, dass ich sinnvoll im gleichen Stil reimen kann. Ist nur kontraproduktiv, wenn man sich die richtigen Zeilen merken will und es nicht auseinanderhalten kann.
Ich schätze, der Rest war zu normal, deswegen hör ich mal lieber auf, bevor ich noch zu den Schwätzern zähle…
Themen:
Choräle,
Film,
gesellige Abende,
Jars of Clay,
Knie,
Wohnung
Samstag, 16. Juli 2011
gegen die Lust
Heut war ein vergammelter Tag. Also wie geplant. Ungeplant war, dass mir Computerspielen kaum Spaß mehr macht. Naja, vielleicht schon irgendwann mal wieder, aber heute nich so. Aber fangen wir vorne an.
Ursache für meinen Stromausfall war mein Herd. Der geht jetzt nicht mehr, bzw. verursacht nen Kurzschluss, wenn man ihn einschalten will. Fachmann kommen lassen lohnt sich nicht, entweder ich leb ab Oktober ohne Herd hier, oder ich find selber nen Fehler oder ich zieh aus. Die Faulheit schlägt Lösung eins vor.
Sonntag war der Klassenabend, der diesmal nur zwei Stunden lang ging, und qualitativ auch recht gut war. Solo und Kammermusik waren sehr gut, unser Ensemble war ausreichend gut fürs Konzert, aber wir könnten wohl mehr, wenn wir gewollt hätten.
Montag bis Mittwoch waren dann täglich zwei Proben für Nosferatu. Die Abendprobe war immer deutlich besser als die Morgenprobe (da verzählt man sich grundlos) und auch im Laufe der Tage gabs eine deutliche Steigerung bis zum Konzert. Das war am Mittwochabend und bis auf einen falschen Einsatz im Fortissimo, zu meiner vollsten Zufriedenheit gelaufen. Hab mich nicht verzählt und Solostellen so gut wie möglich abgeliefert, nicht alles war so möglich, wie vom Komponisten gefordert.
Dienstag war noch mündliche Theorie-Prüfung, insgesamt haben wir 3 Noten bekommen (mündl., schriftl., schriftl. in Gehörbildung), hab bei allem eine 1,7.
Dann war ich ganz schön erschöpft. Als ich Mittwochabend zum Konzert ging, wollten meine Beine kaum noch laufen. Auf dem Nach-Hause-Weg war es einfacher, zwar liefen sie langsam, aber ich war glücklich genug, dass es mich nicht interessierte. Donnerstag war ich ziemlich im Eimer, hab tagsüber lange Pausen gemacht. War trotzdem morgens um neun zu Musikgeschichte gegangen, hab auch Mittwoch und Donnerstag mit In. und Ve. einander vorgespielt, am Freitag hatten wir drei Zwischenprüfung. Üben ging mit langen Pausen dazwischen, laufen war ganz schön anstrengend. Wollte Donnerstagabend eigentlich noch zum Hochschulsport, evtl. sogar zu nem Film, aber das erschien mir nicht möglich, wenn ich noch irgendwie Kraft für den nächsten Tag haben wollte. So hab ich bis neun noch in der Hochschule geübt.
Am Freitag dann ausgeschlafen, hab dann die Zwischenprüfung gespielt, zwei Stücke sehr gut, beim dritten vergaloppierten sich ständig meine Finger. Einmal musste ich ein paar Takte eher neu ansetzen, hab dafür aber nicht abgesetzt, sondern nen Takt lang improvisiert. Also hab ich durchgängig den Gestus des Stückes beibehalten, nur die Töne oftmals nicht, was man bei dieser Komposition aber auch nicht unweigerlich merkt. Raus kam dann ne 1,3. Nach ner Essenspause und bissl Warmspielen dann noch Nebenfachprüfung. Ein wenig und ein wenig mäßig kleine Trommel gespielt und recht gut auf dem Vibraphon dann musiziert, raus kam ne 1,7. Also kann ich durchaus zufrieden sein mit dem Semesterabschluss. Vor drei Wochen kam mir das Semester noch kurz vor, nach der letzten Woche, aus der man drei hätte machen können, kam es mir sehr lang vor. Hab mir trotzdem noch ne Schlagzeug-Masterprüfung am Freitagabend angehört, war sehr schön, anschließend noch beim Sektempfang gewesen. Bin dann aufgebrochen zur Abschiedsparty, wo ich erstaunlich lange durchhielt, bin um fünf wieder zu Hause gewesen. Bis halb eins heut geschlafen, ich denke den Tag könnt ihr euch vorstellen.
Bin noch bis Donnerstagmorgen hier, ab Samstag dann in der Heimat. Hab Montag und Dienstag recht viel freie Zeit, muss mir noch strukturieren, was ich über den Sommer machen will/soll/kann. Ansonsten gibts hier wohl wieder ne Sommerpause und es geht erst wieder im Oktober weiter. Gute Nacht, o Wesen.
Ursache für meinen Stromausfall war mein Herd. Der geht jetzt nicht mehr, bzw. verursacht nen Kurzschluss, wenn man ihn einschalten will. Fachmann kommen lassen lohnt sich nicht, entweder ich leb ab Oktober ohne Herd hier, oder ich find selber nen Fehler oder ich zieh aus. Die Faulheit schlägt Lösung eins vor.
Sonntag war der Klassenabend, der diesmal nur zwei Stunden lang ging, und qualitativ auch recht gut war. Solo und Kammermusik waren sehr gut, unser Ensemble war ausreichend gut fürs Konzert, aber wir könnten wohl mehr, wenn wir gewollt hätten.
Montag bis Mittwoch waren dann täglich zwei Proben für Nosferatu. Die Abendprobe war immer deutlich besser als die Morgenprobe (da verzählt man sich grundlos) und auch im Laufe der Tage gabs eine deutliche Steigerung bis zum Konzert. Das war am Mittwochabend und bis auf einen falschen Einsatz im Fortissimo, zu meiner vollsten Zufriedenheit gelaufen. Hab mich nicht verzählt und Solostellen so gut wie möglich abgeliefert, nicht alles war so möglich, wie vom Komponisten gefordert.
Dienstag war noch mündliche Theorie-Prüfung, insgesamt haben wir 3 Noten bekommen (mündl., schriftl., schriftl. in Gehörbildung), hab bei allem eine 1,7.
Dann war ich ganz schön erschöpft. Als ich Mittwochabend zum Konzert ging, wollten meine Beine kaum noch laufen. Auf dem Nach-Hause-Weg war es einfacher, zwar liefen sie langsam, aber ich war glücklich genug, dass es mich nicht interessierte. Donnerstag war ich ziemlich im Eimer, hab tagsüber lange Pausen gemacht. War trotzdem morgens um neun zu Musikgeschichte gegangen, hab auch Mittwoch und Donnerstag mit In. und Ve. einander vorgespielt, am Freitag hatten wir drei Zwischenprüfung. Üben ging mit langen Pausen dazwischen, laufen war ganz schön anstrengend. Wollte Donnerstagabend eigentlich noch zum Hochschulsport, evtl. sogar zu nem Film, aber das erschien mir nicht möglich, wenn ich noch irgendwie Kraft für den nächsten Tag haben wollte. So hab ich bis neun noch in der Hochschule geübt.
Am Freitag dann ausgeschlafen, hab dann die Zwischenprüfung gespielt, zwei Stücke sehr gut, beim dritten vergaloppierten sich ständig meine Finger. Einmal musste ich ein paar Takte eher neu ansetzen, hab dafür aber nicht abgesetzt, sondern nen Takt lang improvisiert. Also hab ich durchgängig den Gestus des Stückes beibehalten, nur die Töne oftmals nicht, was man bei dieser Komposition aber auch nicht unweigerlich merkt. Raus kam dann ne 1,3. Nach ner Essenspause und bissl Warmspielen dann noch Nebenfachprüfung. Ein wenig und ein wenig mäßig kleine Trommel gespielt und recht gut auf dem Vibraphon dann musiziert, raus kam ne 1,7. Also kann ich durchaus zufrieden sein mit dem Semesterabschluss. Vor drei Wochen kam mir das Semester noch kurz vor, nach der letzten Woche, aus der man drei hätte machen können, kam es mir sehr lang vor. Hab mir trotzdem noch ne Schlagzeug-Masterprüfung am Freitagabend angehört, war sehr schön, anschließend noch beim Sektempfang gewesen. Bin dann aufgebrochen zur Abschiedsparty, wo ich erstaunlich lange durchhielt, bin um fünf wieder zu Hause gewesen. Bis halb eins heut geschlafen, ich denke den Tag könnt ihr euch vorstellen.
Bin noch bis Donnerstagmorgen hier, ab Samstag dann in der Heimat. Hab Montag und Dienstag recht viel freie Zeit, muss mir noch strukturieren, was ich über den Sommer machen will/soll/kann. Ansonsten gibts hier wohl wieder ne Sommerpause und es geht erst wieder im Oktober weiter. Gute Nacht, o Wesen.
Freitag, 2. Juli 2010
Not macht erfinderisch
Nicht dass ich wirklich Not leiden müsste, ich lebe nur sparsam. Und dazu zählt auch, dass ich mir noch keine Gardinen angeschafft habe, wozu auch? Ach, es kommt ja der Sommer. Und der wird grad wirklich heiß. Aber in wenigen Wochen bin ich wieder in der Heimat und deswegen lohnt es sich trotzdem nicht Gardinen anzuschaffen. Aber man kann ja auch anders die Fenster abhängen, nur – was in meiner Wohnung ist groß genug und lässt sich gut aufhängen…?

Für mein schräges Fenster fehlt mir allerdings noch eine Idee.

Für mein schräges Fenster fehlt mir allerdings noch eine Idee.
Themen:
Genügsamkeit,
Wohnung
Donnerstag, 12. November 2009
Guten Morgen, liebe Leser.
Mir fiel heut beim Frühstück auf, dass ich ja nur meiner Familie Bilder von meiner Wohnung geschickt habe und das vielleicht noch andere interessiert.

So siehts also aus, wenn man reinkommt. Wenig aussagekräftig, man beachte die schmucke Glühbirne... ähm, vom Fenster aus, sieht der Eingang so aus:

Man beachte diesen interessanten Plastik-Tisch. Nützlich ist er schon, auch wenn man ihn nie waagerecht hinstellen kann, dafür ist die Konstruktion zu labil. Die Lampe finde ich zwar eigentlich immer noch hässlich, aber vom Licht her ist sie noch schöner als die anderen zwei. Nach rechts gedreht:

Den Sessel aufzublasen hat 4-5 Tage gedauert, täglich zweimal Lungentraining. Reicht aber als Sitzgelegenheit vollkommen aus. Hinter uns liegt nun die Küche:

Tja, dieses Bild ist der eigentliche Grund: Ich hab keinen Abfalleimer und lauf auch nicht so schnell runter zur Mülltonne, daran sieht man, ich trinke durchschnittlich 5l Milch, 3l O-Saft, 1,5l A-Saft und 3l Eistee, das sind aber Pfandflaschen.

Die Vorratskammer. Es fehlt: Toastbrot, Käse, Salami und O-Saft.
Nun zum Blick aus dem Fenster, zur rechten:

All die netten Leute, die mir zuschauen können. Zur linken sieht es grüner aus:

Der Schein trügt aber. Dahinter sind ja auch wieder Hochhäuser, noch dazu auf dem Berg... ich bin im vierten Stock und in etwa 30m ist in dieser Höhe wieder der Erdboden, d.h. selbst Fußgänger können bei mir etwas reinschauen.
Und zum Abschluss das Bad:

Tja, dazu ist eigentlich nichts mehr zu sagen. Rechte Hälfte:

Da ich keinen Fotoapparat habe, werd ich wohl nix von der Hochschule oder anderen netten Wuppertaler Ecken zeigen. Aber ich schau mal, ob google nette Bilder hat und stell die Links evt. als Kommentar hier ein. Schönen Tag euch noch.

So siehts also aus, wenn man reinkommt. Wenig aussagekräftig, man beachte die schmucke Glühbirne... ähm, vom Fenster aus, sieht der Eingang so aus:

Man beachte diesen interessanten Plastik-Tisch. Nützlich ist er schon, auch wenn man ihn nie waagerecht hinstellen kann, dafür ist die Konstruktion zu labil. Die Lampe finde ich zwar eigentlich immer noch hässlich, aber vom Licht her ist sie noch schöner als die anderen zwei. Nach rechts gedreht:

Den Sessel aufzublasen hat 4-5 Tage gedauert, täglich zweimal Lungentraining. Reicht aber als Sitzgelegenheit vollkommen aus. Hinter uns liegt nun die Küche:

Tja, dieses Bild ist der eigentliche Grund: Ich hab keinen Abfalleimer und lauf auch nicht so schnell runter zur Mülltonne, daran sieht man, ich trinke durchschnittlich 5l Milch, 3l O-Saft, 1,5l A-Saft und 3l Eistee, das sind aber Pfandflaschen.

Die Vorratskammer. Es fehlt: Toastbrot, Käse, Salami und O-Saft.
Nun zum Blick aus dem Fenster, zur rechten:

All die netten Leute, die mir zuschauen können. Zur linken sieht es grüner aus:

Der Schein trügt aber. Dahinter sind ja auch wieder Hochhäuser, noch dazu auf dem Berg... ich bin im vierten Stock und in etwa 30m ist in dieser Höhe wieder der Erdboden, d.h. selbst Fußgänger können bei mir etwas reinschauen.
Und zum Abschluss das Bad:

Tja, dazu ist eigentlich nichts mehr zu sagen. Rechte Hälfte:

Da ich keinen Fotoapparat habe, werd ich wohl nix von der Hochschule oder anderen netten Wuppertaler Ecken zeigen. Aber ich schau mal, ob google nette Bilder hat und stell die Links evt. als Kommentar hier ein. Schönen Tag euch noch.
Sonntag, 25. Oktober 2009
Wochenbericht No. 2
Hmm, es ist Samstagabend und ich hab nichts vor bis auf Blog-Schreiben. Gutes oder schlechtes Zeichen?
Letztes Wochenende war ich in Heli und hab die Gillsche Sippe wiedergetroffen. Das hieß die meiste Zeit des Tages mit Kindern spielen, wobei es diesmal nicht so die Kleinkinder waren, dabei ging es eher um Kickern für etwa 8-jährige, oder Tischtennis spielen oder abends Gesellschaftsspiele oder so. Besonderer Spaß: Dem Kicker fehlte die Verteidigungsreihe nach dem ersten Tag, und wenn man nur den Torhüter hat wird das Spiel offensiver. Noch später abends saß man dann regelmäßig bis halb 2 zusammen bei Wein oder Bier. Dadurch war ich dann schon am Sonntag relativ entkräftet, wenn man mit Kindern viel spielt, weiß man auch warum sie so viel schlafen. Apropos Schlafen: Hab mal wieder Gustav in den Schlaf wiegen dürfen, abgesehen davon, dass er langsam zu schwer ist, kann es eine schöne Aufgabe sein… wenn mans denn schafft. Und da ich grad auf die Kleinkinder zu sprechen komme: Leo kann das iPhone bedienen, incl. Anschalten, Entriegeln, Hauptmenü aufrufen, durch dieses blättern, ein Spiel, das er kennt, öffnen und falls notwendig, iPhone horizontal drehen zum Spielen. Ich würde sagen, das ist die nächste Generation…
Am Sonntag waren wir noch in der evang. Kirche von Heli, was zu erwähnen ist, da wir 47 Leute waren (es fehlten nur 4 beim Familientreffen) und das doch die Besucherzahl zumindest verdoppelt. Meine Tante hat auch auf der Autofahrt beschlossen einen Kindergottesdienst anzubieten, was in dieser Kirche sonst nicht gewesen wäre und da der Organist überraschenderweise fehlte, ist kurzerhand mein Bruder eingesprungen. Es war also recht amüsant, dem Pfarrer war seine Verwirrung anzumerken.
Wieder in Wuppertal angekommen, hatte ich allen Krempel mit, den ich hier so brauche bis Weihnachten (bis auf die Djembe leider). Ludwig war so nett, ihn herüberzufahren. Ums kurz zu machen, jemand war so nett mich zwei und meinen Krempel 3 Nächte aufzunehmen, seit Donnerstag habe ich nun meine Wohnung. Die Wohnungsübergabe war recht schnell dann gegangen, ich fürchte fast etwas zu schnell, muss noch ein-zwei Dinge dann am Montag mit Hausmeister oder Eigentümer klären. Leider war die Wohnung dann doch nicht geputzt, von den Malerarbeiten einige weiße Kleckse hier und da und vom Vormieter noch schlimmeres, nun gestern und heute habe ich gründlich geputzt und muss mir morgen noch einmal Zeit dafür nehmen. Die Sandschicht ist vielleicht 2 Millimeter hoch, Staub würd ich das schon nicht mehr nennen.
Die Entfernung zur Hochschule sind gelaufen mit Akkordeon 10-13 Minuten, mit dem Bus auch 13 Minuten. Also relativ günstig gelegen. Netto gleich gegenüber, Aldi in 8 Minuten Entfernung, es gibt hier auch noch mehrere Plus-Märkte, aber auch schon mit Netto-Angeboten innen drin. Nur stimmt da zumindest die Farbe.
Tja, dann noch was vom Verkehr, Ampeln werden hier abartig geschaltet, meistens jede Richtung einzeln, fast immer auch mit grünem Pfeil, sodass die Fußgänger auch lange warten müssen, damit sie ja nicht gehen, wenn von irgendwo ein Auto kommen könnte. Also extrem sicherheitsbedacht. Und die Fußgänger tolerieren das auch noch! D.h. alle bleiben minutenlang vor einer roten Ampel stehen, wenn kein Auto kommt, was ich ja echt nicht verstehen kann… und wie Ludwig meinte: Wenn selbst die Türken bei rot stehen bleiben, ist irgendwas komisch an der Stadt. Ein anderer Kommilitone meinte, hier ist die Polizeischule von NRW, wenn man 5 Minuten im Parkverbot steht, hat man auch sicher sein Knöllchen am Auto… naja, ich warte noch darauf, dass ich über ne rote Ampel gehe und von der Polizei angequatscht werde.
Hmm, um nochmal von vorne bei der Woche zu beginnen, Montag war Ludwig da, ich ging in die Uni, er traf die Mi. und sie schauten sich den Zoo an. Abends gingen wir essen und schauten uns in 3D „Oben“ von Pixar an. Sehr interessant, eine sehr gute Handlungslinie hat es, verfällt sich weniger in Einzelheiten als vorherige Filme und ist auch nicht allzu vorhersehbar, auch wenn es die klassischen Teile eines Filmes hat. Sehr schön fand ich auch, dass alle Versprechen eingelöst wurden, wenngleich ganz deutlich kritisiert wurde, wie man die Menschlichkeit vergessen kann wegen eines Versprechens. Emotional ist er natürlich auch wieder stark ansprechend, zudem macht 3D-Kino das Ganze lebendiger. Aber auch anstrengend für den Kopf, ich musste immer mal wieder für eine halbe Minute die 3D-Brille absetzen, ich war ja auch so schon müde und ausgelaugt.
Das zeigte sich am nächsten Tage noch deutlicher, dass das Wochenende nicht gut war für das, was ich noch vor hatte, aber am Mittwoch legte es sich dann.
Inzwischen war ich einmal draußen spazieren, es regnet wieder durchgängig...
Am Mittwoch war dann auch die erste Probe vom Ensemble 20./21. Jhd., besser gesagt von Klavier und Akkordeon zusammen mit dem Dirigenten und dem Komponisten, der wohl noch Student ist. Zumindest weiß ich jetzt, dass ich es gut geübt habe und wie die Musik konstruiert worden ist, ob es für mich sinnvoll ist, werde ich am Montag nach der Tutti-Probe wissen.
Auf dem Rückweg schlief ich erstmal in der Bahn und da ich noch müde aus der Bahn herauskam, aß ich erstmal in der Passage vom Bahnhof zur Schwebebahn mein zweites Mittagessen. Netterweise trifft man dort recht leicht Leute, so kam Rahel vorbei, die ich erst am Abend in vorher in der smd kennengelernt hatte. Werd dort aber wahrscheinlich nicht so oft vorbeigehen, weils vorallem Leute aus der Uni sind und ich bis jetzt noch nicht bis in die Uni kam.
Nun der nächste Tag war wieder voll... früh erstmal ne Stunde verschlafen, dadurch nicht alles geschafft, aber der Schlaf war auch gut. Schließlich bin ich doch noch diese Woche krank geworden, schaffe es aber diese nebenbei nur mitzunehmen. Dann Theorie und Schlagzeug-Unterricht, welcher nebenbei bemerkt Spaß macht. Ich übe zwar noch nicht genügend, aber es fällt mir relativ leicht durch wenig Üben die ganzen Lektionen schnell aufzuwärmen, die ich schonmal früher hatte. Dann nachmittags Wohnungsübergabe, Zeug rüberfahren (hab ein Auto sehr billig über das Car-Sharing der WSW ausgeborgt), noch ein bisschen was einkaufen, ein Liedchen auf die vierte Nichte anstimmen und abends zur Mensa-Party gehen. Diese war... anders als erwartet. Anfangs spürte ich deutlich, dass ich krank war, was dann verflog. Die feiernde Menge war doch recht klein, sodass sehr schnell die Tanzfläche komplett leer war, wenn ein schlechtes Lied kam und die kamen doch häufig... im Laufe des Abends wurde aber auch zu den schlechten getanzt. Dabei tanzte ich recht wenig, obwohl mir und Be. sogar Geld angeboten wurde vom Fe. Auch recht viel Aufmerksamkeit bekam der Kicker, wobei alles vertreten war von Anfänger bis ziemliche Profis, aber nur ziemlich, weil sie angetrunken waren. Sehr interessant war auch, als plötzlich 3 Türken in der Tür standen (wir haben unter den Studenten einige Koreaner und vielleicht Serben und andere, aber keine Türken), tja ein paar Pförtner waren zur Mensa-Party gekommen, sehr lustig. Auch unser Rektor war als einziger der Lehrenden gekommen zumindest am Anfang. Hmm, was müsste bei der nächsten anders sein? Definitiv bessere Musik, möglichst ein paar mehr Gespräche und bei einigen auch weniger Alkohol, wäre zumindest mein Vorschlag ;).
Soo... kommen wir noch zu dem Freitag... Theorie am Vormittag, Allgemeine Didaktik als Seminar gehalten, sehr lustig, war die erste Stunde in diesem Semester und der Dozent ist wohl der lustigste der Hochschule. Tja, und dann Freitag nachmittag und heute hab ich zuerst geübt und dann einiges in meiner Wohnung gemacht, bzw. Freitagabend an 6 Mails geschrieben und heut abend am Blog. Das waren auch alles längere Mails, heißt eine halbe Stunde sitze ich für eine ordentlich Mail schon mal da. Für eine Mailzeile, die über den gesamten Bildschirm geht brauche ich etwa anderthalb Minuten... wie ich schreibe zu viel? Kann gar nicht sein... schreib ich eigentlich um die Vergangenheit abzuschließen oder um mich daran erinnern zu können? Für das eine schreib ich zu viel, für das andere zu wenig. Wer hat noch bis hierhin mitgelesen? Vielen Dank für die Aufmerksamkeit, aber auch ich muss zugeben, dass das ausartet. Hoffentlich ist nächste Woche weniger los. Bis später mal.
Letztes Wochenende war ich in Heli und hab die Gillsche Sippe wiedergetroffen. Das hieß die meiste Zeit des Tages mit Kindern spielen, wobei es diesmal nicht so die Kleinkinder waren, dabei ging es eher um Kickern für etwa 8-jährige, oder Tischtennis spielen oder abends Gesellschaftsspiele oder so. Besonderer Spaß: Dem Kicker fehlte die Verteidigungsreihe nach dem ersten Tag, und wenn man nur den Torhüter hat wird das Spiel offensiver. Noch später abends saß man dann regelmäßig bis halb 2 zusammen bei Wein oder Bier. Dadurch war ich dann schon am Sonntag relativ entkräftet, wenn man mit Kindern viel spielt, weiß man auch warum sie so viel schlafen. Apropos Schlafen: Hab mal wieder Gustav in den Schlaf wiegen dürfen, abgesehen davon, dass er langsam zu schwer ist, kann es eine schöne Aufgabe sein… wenn mans denn schafft. Und da ich grad auf die Kleinkinder zu sprechen komme: Leo kann das iPhone bedienen, incl. Anschalten, Entriegeln, Hauptmenü aufrufen, durch dieses blättern, ein Spiel, das er kennt, öffnen und falls notwendig, iPhone horizontal drehen zum Spielen. Ich würde sagen, das ist die nächste Generation…
Am Sonntag waren wir noch in der evang. Kirche von Heli, was zu erwähnen ist, da wir 47 Leute waren (es fehlten nur 4 beim Familientreffen) und das doch die Besucherzahl zumindest verdoppelt. Meine Tante hat auch auf der Autofahrt beschlossen einen Kindergottesdienst anzubieten, was in dieser Kirche sonst nicht gewesen wäre und da der Organist überraschenderweise fehlte, ist kurzerhand mein Bruder eingesprungen. Es war also recht amüsant, dem Pfarrer war seine Verwirrung anzumerken.
Wieder in Wuppertal angekommen, hatte ich allen Krempel mit, den ich hier so brauche bis Weihnachten (bis auf die Djembe leider). Ludwig war so nett, ihn herüberzufahren. Ums kurz zu machen, jemand war so nett mich zwei und meinen Krempel 3 Nächte aufzunehmen, seit Donnerstag habe ich nun meine Wohnung. Die Wohnungsübergabe war recht schnell dann gegangen, ich fürchte fast etwas zu schnell, muss noch ein-zwei Dinge dann am Montag mit Hausmeister oder Eigentümer klären. Leider war die Wohnung dann doch nicht geputzt, von den Malerarbeiten einige weiße Kleckse hier und da und vom Vormieter noch schlimmeres, nun gestern und heute habe ich gründlich geputzt und muss mir morgen noch einmal Zeit dafür nehmen. Die Sandschicht ist vielleicht 2 Millimeter hoch, Staub würd ich das schon nicht mehr nennen.
Die Entfernung zur Hochschule sind gelaufen mit Akkordeon 10-13 Minuten, mit dem Bus auch 13 Minuten. Also relativ günstig gelegen. Netto gleich gegenüber, Aldi in 8 Minuten Entfernung, es gibt hier auch noch mehrere Plus-Märkte, aber auch schon mit Netto-Angeboten innen drin. Nur stimmt da zumindest die Farbe.
Tja, dann noch was vom Verkehr, Ampeln werden hier abartig geschaltet, meistens jede Richtung einzeln, fast immer auch mit grünem Pfeil, sodass die Fußgänger auch lange warten müssen, damit sie ja nicht gehen, wenn von irgendwo ein Auto kommen könnte. Also extrem sicherheitsbedacht. Und die Fußgänger tolerieren das auch noch! D.h. alle bleiben minutenlang vor einer roten Ampel stehen, wenn kein Auto kommt, was ich ja echt nicht verstehen kann… und wie Ludwig meinte: Wenn selbst die Türken bei rot stehen bleiben, ist irgendwas komisch an der Stadt. Ein anderer Kommilitone meinte, hier ist die Polizeischule von NRW, wenn man 5 Minuten im Parkverbot steht, hat man auch sicher sein Knöllchen am Auto… naja, ich warte noch darauf, dass ich über ne rote Ampel gehe und von der Polizei angequatscht werde.
Hmm, um nochmal von vorne bei der Woche zu beginnen, Montag war Ludwig da, ich ging in die Uni, er traf die Mi. und sie schauten sich den Zoo an. Abends gingen wir essen und schauten uns in 3D „Oben“ von Pixar an. Sehr interessant, eine sehr gute Handlungslinie hat es, verfällt sich weniger in Einzelheiten als vorherige Filme und ist auch nicht allzu vorhersehbar, auch wenn es die klassischen Teile eines Filmes hat. Sehr schön fand ich auch, dass alle Versprechen eingelöst wurden, wenngleich ganz deutlich kritisiert wurde, wie man die Menschlichkeit vergessen kann wegen eines Versprechens. Emotional ist er natürlich auch wieder stark ansprechend, zudem macht 3D-Kino das Ganze lebendiger. Aber auch anstrengend für den Kopf, ich musste immer mal wieder für eine halbe Minute die 3D-Brille absetzen, ich war ja auch so schon müde und ausgelaugt.
Das zeigte sich am nächsten Tage noch deutlicher, dass das Wochenende nicht gut war für das, was ich noch vor hatte, aber am Mittwoch legte es sich dann.
Inzwischen war ich einmal draußen spazieren, es regnet wieder durchgängig...
Am Mittwoch war dann auch die erste Probe vom Ensemble 20./21. Jhd., besser gesagt von Klavier und Akkordeon zusammen mit dem Dirigenten und dem Komponisten, der wohl noch Student ist. Zumindest weiß ich jetzt, dass ich es gut geübt habe und wie die Musik konstruiert worden ist, ob es für mich sinnvoll ist, werde ich am Montag nach der Tutti-Probe wissen.
Auf dem Rückweg schlief ich erstmal in der Bahn und da ich noch müde aus der Bahn herauskam, aß ich erstmal in der Passage vom Bahnhof zur Schwebebahn mein zweites Mittagessen. Netterweise trifft man dort recht leicht Leute, so kam Rahel vorbei, die ich erst am Abend in vorher in der smd kennengelernt hatte. Werd dort aber wahrscheinlich nicht so oft vorbeigehen, weils vorallem Leute aus der Uni sind und ich bis jetzt noch nicht bis in die Uni kam.
Nun der nächste Tag war wieder voll... früh erstmal ne Stunde verschlafen, dadurch nicht alles geschafft, aber der Schlaf war auch gut. Schließlich bin ich doch noch diese Woche krank geworden, schaffe es aber diese nebenbei nur mitzunehmen. Dann Theorie und Schlagzeug-Unterricht, welcher nebenbei bemerkt Spaß macht. Ich übe zwar noch nicht genügend, aber es fällt mir relativ leicht durch wenig Üben die ganzen Lektionen schnell aufzuwärmen, die ich schonmal früher hatte. Dann nachmittags Wohnungsübergabe, Zeug rüberfahren (hab ein Auto sehr billig über das Car-Sharing der WSW ausgeborgt), noch ein bisschen was einkaufen, ein Liedchen auf die vierte Nichte anstimmen und abends zur Mensa-Party gehen. Diese war... anders als erwartet. Anfangs spürte ich deutlich, dass ich krank war, was dann verflog. Die feiernde Menge war doch recht klein, sodass sehr schnell die Tanzfläche komplett leer war, wenn ein schlechtes Lied kam und die kamen doch häufig... im Laufe des Abends wurde aber auch zu den schlechten getanzt. Dabei tanzte ich recht wenig, obwohl mir und Be. sogar Geld angeboten wurde vom Fe. Auch recht viel Aufmerksamkeit bekam der Kicker, wobei alles vertreten war von Anfänger bis ziemliche Profis, aber nur ziemlich, weil sie angetrunken waren. Sehr interessant war auch, als plötzlich 3 Türken in der Tür standen (wir haben unter den Studenten einige Koreaner und vielleicht Serben und andere, aber keine Türken), tja ein paar Pförtner waren zur Mensa-Party gekommen, sehr lustig. Auch unser Rektor war als einziger der Lehrenden gekommen zumindest am Anfang. Hmm, was müsste bei der nächsten anders sein? Definitiv bessere Musik, möglichst ein paar mehr Gespräche und bei einigen auch weniger Alkohol, wäre zumindest mein Vorschlag ;).
Soo... kommen wir noch zu dem Freitag... Theorie am Vormittag, Allgemeine Didaktik als Seminar gehalten, sehr lustig, war die erste Stunde in diesem Semester und der Dozent ist wohl der lustigste der Hochschule. Tja, und dann Freitag nachmittag und heute hab ich zuerst geübt und dann einiges in meiner Wohnung gemacht, bzw. Freitagabend an 6 Mails geschrieben und heut abend am Blog. Das waren auch alles längere Mails, heißt eine halbe Stunde sitze ich für eine ordentlich Mail schon mal da. Für eine Mailzeile, die über den gesamten Bildschirm geht brauche ich etwa anderthalb Minuten... wie ich schreibe zu viel? Kann gar nicht sein... schreib ich eigentlich um die Vergangenheit abzuschließen oder um mich daran erinnern zu können? Für das eine schreib ich zu viel, für das andere zu wenig. Wer hat noch bis hierhin mitgelesen? Vielen Dank für die Aufmerksamkeit, aber auch ich muss zugeben, dass das ausartet. Hoffentlich ist nächste Woche weniger los. Bis später mal.
Themen:
3D,
Ensemble 20./21. Jhd.,
Familientreffen,
Mensa-Party,
Oben,
Regen,
Studium,
Wohnung,
Wuppertaler Eigenarten
Freitag, 16. Oktober 2009
...und hab hier keinen Stand...
Nun, ist auch die zweite Studiumswoche so gut wie vorbei, und langsam wird klar, was ich hier so machen werde. Die Woche fängt an mit einem vollen Montag von viertel 10 bis um 5 in der Uni, zum Glück mit Mittagspause, anschließend werde ich mir wahrscheinlich noch anderthalb Stunden ein Projekt in der Musikschule legen. Ich hatte bis jetzt noch nichts im Ergänzungsbereich belegt und das wäre eins der wenigen interessanten Ergänzungen. Improvisation wollte ich auch gerne ergänzen, gibt es aber wohl nur für Pianisten. Die anderen Tage sind dafür sehr ruhig, Dienstag eine Vorlesung, Mittwoch frei (wie passend, wer braucht einen freien Mittwoch? Ok, vor zwei Wochen war der Mittwoch noch mit Didaktik und Kammermusik voll, das wurde jetzt kurzerhand umgestaltet.), am Donnerstag wieder nur eine halbe Stunde Mittagspause zwischen Vorlesung und Schlagzeug-Unterricht. Der ist aber auch recht egal, weil es keine Prüfung in dem Fach gibt, können wir machen, was wir wollen. Worauf hin will ich eigentlich im Schlagzeug lernen? Und am Freitag ist am Vormittag noch eine Vorlesung, heißt die Zeit, die ich in der Hochschule sein muss, ist recht kurz bis jetzt, dafür ist viel Zeit eingeplant fürs Üben und Lernen, wobei ich ersteres wohl deutlich mehr befürworte als das Zweite.
Ansonsten war diese Woche durchwachsen. Nachdem ich am Wochenende in einer ausgeräumten Wohnung hauste, war ich am Montag wieder vogelfrei. Nach der Uni musste ich erstmal einen Brief abschicken, was etwas dauerte bis ich die Post fand, alles zusammen hatte und der Brief weg war. Dann war dringend erstmal Abendbrot dran, da ich schon ausgelaugt war, dabei traf ich in der Mensa An. und Ta. Ich hatte schon vorher bei Fr. wegen einer Übernachtung angefragt, was leider nicht ging, diese beiden überlegten am Ende noch mal fünf Minuten, wer in Frage käme, dann ging ich einmal alle Ideen durch, nun keiner wollte mich diese Nacht aufnehmen. Auch nicht so schlimm, da geh ich halt in die Jugendherberge. Welche auch keinen Platz hatte. Montagabend zwar, aber die Herbstferien fangen wohl schon an. Hmm, der nette Zivi meinte, ich könnte noch beim CJVM oder bei anderen Jugendherbergen anrufen, beim CVJM ging niemand ran, die anderen hatten zeitiger Rezeptionsschluss und ohne dass ich genau wußte, wann ich bei ihnen mit öffentlichen Verkehrsmitteln ankomme, wurde das nix. Und obwohl ich noch relativ ruhig war, merkte ich, wie der Abend immer mehr meine Nerven angriff, ich hab am Abend dann bemerkt, dass ich einen neuen Rekord hab, 15 verschiedene Leute an einem Tag angerufen, meine Handyrechnung ist hier in Wuppertal doch recht schnell angestiegen, ich hoffe das legt sich. Nun gut, halb 10 als ich die Hochschule verließ, traf ich noch Mi. bei dem ich dann gepennt habe. Um die Nerven zu schonen bin ich dann für die nächsten zwei Tage in die Jugendherberge gegangen. Dienstagabend trafen wir uns mit paar Erstis in der Viertelbar, später kamen auch ältere Semester und dann haben wir auch noch gekickert, danke Jonas für die vielen guten Kickerstunden, ich kann sie hier gut gebrauchen! Am nächsten Tag war ich abends im bzw-Treff, wo jemand so nett war, mir für diese Nacht anzubieten bei ihm zu pennen, dies nutze ich nun gleich und wahrscheinlich auch noch Anfang nächster Woche.
Bleibt noch zu sagen, dass ich am Wochenende auf ein Familientreffen der Gillschen Seite fahre. Also nach Hessens lichter Au. Freu mich schon sehr darauf, auch endlich mal zwei Tage zu haben ohne neue Namen und mit ganz normalen Essenszeiten (gut hatte ich auch, aber selbst organisiert), ach naja und die Familie wiedersehn. Wenns was intressantes gibt, schreib ich nochmal von da aus, ansonsten gibts nächste Woche noch eine kurze Notiz zu meiner Wohnung, wenn ich dann eingezogen bin, muss ich mich noch entscheiden, ob ich Internet brauche, oder öftermal zu MacDonalds gehe...? schöne Nacht noch, clemens.
Ansonsten war diese Woche durchwachsen. Nachdem ich am Wochenende in einer ausgeräumten Wohnung hauste, war ich am Montag wieder vogelfrei. Nach der Uni musste ich erstmal einen Brief abschicken, was etwas dauerte bis ich die Post fand, alles zusammen hatte und der Brief weg war. Dann war dringend erstmal Abendbrot dran, da ich schon ausgelaugt war, dabei traf ich in der Mensa An. und Ta. Ich hatte schon vorher bei Fr. wegen einer Übernachtung angefragt, was leider nicht ging, diese beiden überlegten am Ende noch mal fünf Minuten, wer in Frage käme, dann ging ich einmal alle Ideen durch, nun keiner wollte mich diese Nacht aufnehmen. Auch nicht so schlimm, da geh ich halt in die Jugendherberge. Welche auch keinen Platz hatte. Montagabend zwar, aber die Herbstferien fangen wohl schon an. Hmm, der nette Zivi meinte, ich könnte noch beim CJVM oder bei anderen Jugendherbergen anrufen, beim CVJM ging niemand ran, die anderen hatten zeitiger Rezeptionsschluss und ohne dass ich genau wußte, wann ich bei ihnen mit öffentlichen Verkehrsmitteln ankomme, wurde das nix. Und obwohl ich noch relativ ruhig war, merkte ich, wie der Abend immer mehr meine Nerven angriff, ich hab am Abend dann bemerkt, dass ich einen neuen Rekord hab, 15 verschiedene Leute an einem Tag angerufen, meine Handyrechnung ist hier in Wuppertal doch recht schnell angestiegen, ich hoffe das legt sich. Nun gut, halb 10 als ich die Hochschule verließ, traf ich noch Mi. bei dem ich dann gepennt habe. Um die Nerven zu schonen bin ich dann für die nächsten zwei Tage in die Jugendherberge gegangen. Dienstagabend trafen wir uns mit paar Erstis in der Viertelbar, später kamen auch ältere Semester und dann haben wir auch noch gekickert, danke Jonas für die vielen guten Kickerstunden, ich kann sie hier gut gebrauchen! Am nächsten Tag war ich abends im bzw-Treff, wo jemand so nett war, mir für diese Nacht anzubieten bei ihm zu pennen, dies nutze ich nun gleich und wahrscheinlich auch noch Anfang nächster Woche.
Bleibt noch zu sagen, dass ich am Wochenende auf ein Familientreffen der Gillschen Seite fahre. Also nach Hessens lichter Au. Freu mich schon sehr darauf, auch endlich mal zwei Tage zu haben ohne neue Namen und mit ganz normalen Essenszeiten (gut hatte ich auch, aber selbst organisiert), ach naja und die Familie wiedersehn. Wenns was intressantes gibt, schreib ich nochmal von da aus, ansonsten gibts nächste Woche noch eine kurze Notiz zu meiner Wohnung, wenn ich dann eingezogen bin, muss ich mich noch entscheiden, ob ich Internet brauche, oder öftermal zu MacDonalds gehe...? schöne Nacht noch, clemens.
Themen:
Bar,
Familientreffen,
Studium,
Wohnung
Sonntag, 11. Oktober 2009
der Wochenbericht.
Es ist Sonntag. Und eigentlich mal genug Zeit, um nochmal kurz die Woche zusammenzufassen. Die Hauptsache war eine Wohnung zu finden, möglichst nah an der Hochschule und möglichst billig. Nun stehen hier in Wuppertal einige Wohnungen auch leer, deswegen ist es eigentlich nicht so schwer eine billige Wohnung zu finden, eher schon eine billige, die gut in Ordnung ist. Was wirklich schwierig war, das Abschätzen wie gut man mit einem Akkordeon auf dem Rücken die Hochschule erreichen kann. Nun, wenn alles so klappt, wie ichs mir vorstelle, dann zieh ich morgen in eine Wohnung in der Westkotter Straße 31, 42275 Wuppertal ein, wenn… zum Glück hab ich Alternativen. Ich will nur nicht bis Dienstag warten müssen, weil dann fehlt mir wieder eine Übernachtung, die erste Woche hab ich bei verschiedenen Kommilitonen übernachtet, was herausfordernd aber schön war. D.h. herausfordernd war vorallem Freitagabend, wo ich 20 nach 8 endlich wußte, dass ich doch noch eine Nacht bei To. schlafen kann, 2 min. nach dem ich schon sicherheitshalber bei Plan B angerufen habe… Freitagabend war übrigens das erste Konzert in der Hochschule mit dem Salonensemble. Auch wenns nich unbedingt jedermanns Geschmack ist, und ich mir eher andere Musik zu Hause anhöre, auf der Bühne waren sie großartig! Vor allem die drei Sänger, aber auch die Musiker beim Spielen, haben sehr gut geschauspielert zur Musik, auch die Lichttechnik des neuen Saales wurde gut miteinbezogen. Höhepunkt war z.B. die Sängerin, die so gut ihren Schwips schauspielerte, dass sie sich in der Pause draußen aufregte, warum sie sich ausversehn den Sekt übers Kleid geschüttet hat, ohne es zu bemerken… Dabei hab ich dann auch bemerkt, dass unsere nette Dame im Studiensekretariat ja gleich 2 Kinder an der Hochschule hat, die ich beide schon kenne. Bei dieser bin ich dann auch mitgefahren zur Bar des Abends, wo wir noch lange gesessen haben und ich ein paar mehr Interna mitbekommen habe. Mal schaun, ob ich die Namen noch kenne: Ka., A-K., Ma., Ar., Ga., He., Ra., To., Sa., Is., Ma., mist, da fehlen mir wieder zwei. Wieso lest ihr euch das eigentlich durch? Achja, ich sollte mal mit interessanten Dingen weitermachen. Und nicht Sonntag schreiben, da hab ich ja die Zeit zu schreiben, solange mir was einfällt.
Es regnet hier unwahrscheinlich viel. Find ich eigentlich schön, ist aber wirklich erstaunlich, wie lange ein Himmel bedeckt sein kann.
Gestern dann bin ich mit To. früh zu So. gefahren, um ihr beim Umzug zu helfen. War sehr lustig, Jo. war etwas unausgeschlafen und unwillig, mir hats natürlich Freude gemacht. Einmal aus dem 2. Stock runter und dann in den 4. Stock rauf, fertig waren wir um 1, was wirklich flott war. Und als wir danach rumstanden, fiel mir plötzlich ein, ich könnt ja fragen, ob ich die nächsten beiden Tage in der alten Wohnung übernachten kann, wäre das schonmal bis Montag geklärt. So. hatte auch nix dagegen, weswegen ich jetzt in ebendieser Wohnung liege… hausen würde es auch richtig treffen. Netterweise hat auch irgendein Nachbar offenes WLAN, ich hoffe mal, mein Laptop fängt sich da nix ein.
Tja, die Woche war ziemlich interessant, auch um sich selbst wieder besser kennenzulernen. Wobei ich eigentlich schonmal im Frühling eine gute Übung hatte mit einer Woche allein im Auto übernachten. Einerseits bin ich wohl genügsam, Weißbrot mit Käse kann so lecker sein, wenn man sich nur aufs Essen freut. Auch brauche ich sonst meist nicht viel, um mich am Leben zu freuen. Andererseits war ich gestern abend auch ganz schön erschöpft und das erste Mal kam etwas Heimweh durch, auch wenn ich weiß, dass ich solche Abende auch zu Hause hatte. Was macht man, wenn man nix mehr vor hat? Wenn man nicht müde ist, kein Hunger hat, kein Fernsehen, kein Computer, der einen beschäftigt, keine Freunde, die heut abend Zeit haben und nicht mal Gedanken, die einen weiterbringen? Ohne Ziel können Gedanken nämlich ziemlich schwer werden, der Missmut kann einen ergreifen oder die sogenannte Vergnügungssucht. Nun, es gibt einige Möglichkeiten an so einem Abend, aber da will ich nix vorweggreifen, wenn ihr Gedanken dazu habt, könnt ihr sie gerne in den Kommentaren posten, meine Gedanken landeten gestern später abends in meinem Rechner, wo sie wohl auch verweilen werden.
Nun, ich denk das reicht nun wirklich, erwartet bloß nicht, dass ich so häufig schreibe, wobei es mir ja zuzutrauen wäre. Wenn ich in meine eigene Wohnung komme, wird wahrscheinlich auch kein Internet mit dabei sein, ich weiß auch nicht, ob ich dann noch versuche dafür einen Vertrag zu bekommen oder ob ich nur ab und zu in Internetcafes online gehe… mal schaun. schönen Sonntag noch!
Es regnet hier unwahrscheinlich viel. Find ich eigentlich schön, ist aber wirklich erstaunlich, wie lange ein Himmel bedeckt sein kann.
Gestern dann bin ich mit To. früh zu So. gefahren, um ihr beim Umzug zu helfen. War sehr lustig, Jo. war etwas unausgeschlafen und unwillig, mir hats natürlich Freude gemacht. Einmal aus dem 2. Stock runter und dann in den 4. Stock rauf, fertig waren wir um 1, was wirklich flott war. Und als wir danach rumstanden, fiel mir plötzlich ein, ich könnt ja fragen, ob ich die nächsten beiden Tage in der alten Wohnung übernachten kann, wäre das schonmal bis Montag geklärt. So. hatte auch nix dagegen, weswegen ich jetzt in ebendieser Wohnung liege… hausen würde es auch richtig treffen. Netterweise hat auch irgendein Nachbar offenes WLAN, ich hoffe mal, mein Laptop fängt sich da nix ein.
Tja, die Woche war ziemlich interessant, auch um sich selbst wieder besser kennenzulernen. Wobei ich eigentlich schonmal im Frühling eine gute Übung hatte mit einer Woche allein im Auto übernachten. Einerseits bin ich wohl genügsam, Weißbrot mit Käse kann so lecker sein, wenn man sich nur aufs Essen freut. Auch brauche ich sonst meist nicht viel, um mich am Leben zu freuen. Andererseits war ich gestern abend auch ganz schön erschöpft und das erste Mal kam etwas Heimweh durch, auch wenn ich weiß, dass ich solche Abende auch zu Hause hatte. Was macht man, wenn man nix mehr vor hat? Wenn man nicht müde ist, kein Hunger hat, kein Fernsehen, kein Computer, der einen beschäftigt, keine Freunde, die heut abend Zeit haben und nicht mal Gedanken, die einen weiterbringen? Ohne Ziel können Gedanken nämlich ziemlich schwer werden, der Missmut kann einen ergreifen oder die sogenannte Vergnügungssucht. Nun, es gibt einige Möglichkeiten an so einem Abend, aber da will ich nix vorweggreifen, wenn ihr Gedanken dazu habt, könnt ihr sie gerne in den Kommentaren posten, meine Gedanken landeten gestern später abends in meinem Rechner, wo sie wohl auch verweilen werden.
Nun, ich denk das reicht nun wirklich, erwartet bloß nicht, dass ich so häufig schreibe, wobei es mir ja zuzutrauen wäre. Wenn ich in meine eigene Wohnung komme, wird wahrscheinlich auch kein Internet mit dabei sein, ich weiß auch nicht, ob ich dann noch versuche dafür einen Vertrag zu bekommen oder ob ich nur ab und zu in Internetcafes online gehe… mal schaun. schönen Sonntag noch!
Themen:
Genügsamkeit,
Konzert,
Regen,
Wohnung
Mittwoch, 7. Oktober 2009
es lebt sich ein. nur was?
Gradeben hatte ich einen längeren Anruf nach Hause, anscheinend gibts doch einiges zu berichten, deswegen will ichs auch etwaigen Blog-Lesern nicht vorenthalten. Montagfrüh bin ich in Dresden aufgebrochen um (fast) pünktlich zur Einteilung Embodiment zu sein. Nachher hab ich noch bei meinem Prof. die ersten Stücke abgeholt und einen halben Stundenplan bekommen, der jetzt fast ganz gefüllt wäre, würde ich nicht noch eine Überarbeitung irgendwann in den nächsten Tagen bekommen... das Semester hat angefangen und es wird immer noch an dem Bachelorsystem herumgefrickelt. Abgesehen davon, heut war die erste Vollversammlung und man hat bemerkt, wir sind wirklich nur Außenstelle von Köln, d.h. wir haben zwar alles nötige im Angebot und können auch notfalls einen Kurs in Köln besuchen, aber wir sind sehr, sehr wenige. Im Haus kennt jeder jeden, die Leitung ist freundlich und zu einigen Scherzen aufgelegt, keine 10 Minuten sind ohne Lachen geblieben heut morgen... es gefällt mir wirklich! Nur fehlt mir bis jetzt immer noch die geeignete Wohnung, ich würde gern auch in einer WG wohnen; momentan bietet sich nur eine Wohnung an, viele Anzeigen waren inaktuell und/oder nicht zu erreichen, das war etwas ärgerlich die letzten beiden Tage. Morgen werd ich hoffentlich noch ein paar Wohnungen mir ansehn können, da mach ich mir nachher noch einen Plan. Bis jetzt wohne ich hier komfortabel in einem WG-Zimmer nahe der Hochschule, zumindest bis Freitag darf ich das... würd auch gern hier einziehen. Und die erste Nacht schlief ich bei To., was etwas eng war, dafür hatte ich gleich viel Kontakt zu anderen Studenten, hab einiges schon mitbekommen, was auf „normalem“ Wege nicht so schnell gegangen wäre. Tja... morgen wird sich hoffentlich was finden, wo ich Freitag weiter unterkomme, wenn ich mehr weiß über meine Wohnung, schreib ich den nächsten Blogeintrag.
Abschließend muss ich aber noch eine Geschichte erwähnen... als ich heute von einer Wohnungsbesichtigung zurückkam, stand an der Bushaltestelle eine Handvoll, ähm, Schüler niederen Niveaus behaupte ich, nun nichts ungewöhnliches... als wir dann Bus fuhren wurde der Bus von der Polizei herausgewunken, drei Beamte stiegen ein, zwei Jugendliche wurden festgnommen, der Polizist erklärte es dem Busfahrer... und der erzählte es gleich weiter über den Busfunk an den nächsten Kollegen :) ging wohl um Raub. Aber dass da die Polizei weiß, welchen Bus sie herauswinken muss find ich schon krass... Großstadt halt. schönen Abend noch, man schreibt sich.
Abschließend muss ich aber noch eine Geschichte erwähnen... als ich heute von einer Wohnungsbesichtigung zurückkam, stand an der Bushaltestelle eine Handvoll, ähm, Schüler niederen Niveaus behaupte ich, nun nichts ungewöhnliches... als wir dann Bus fuhren wurde der Bus von der Polizei herausgewunken, drei Beamte stiegen ein, zwei Jugendliche wurden festgnommen, der Polizist erklärte es dem Busfahrer... und der erzählte es gleich weiter über den Busfunk an den nächsten Kollegen :) ging wohl um Raub. Aber dass da die Polizei weiß, welchen Bus sie herauswinken muss find ich schon krass... Großstadt halt. schönen Abend noch, man schreibt sich.
Mittwoch, 23. September 2009
Guten Morgen.
Schön, dass du auf dieser Seite vorbeischaust. Noch schöner, wenn du es auch in Zukunft wieder tun willst. Allerdings verspreche ich nix, nachdem die Blogger-Welle schon längst vorüber ist und ich durch Tagebuchnotizen weiß, dass schon monatlich bloggen manchmal viel ist. Ansonsten versuch ich natürlich alles hier rein zu pressen, was irgendwen interessieren könnte. Und wenn du einen Kommentar hier lässt, find ich vielleicht auch mal was, was dich interessiert. Tja, was gehört noch an den Anfang? Der Anfang ist eigentlich, dass ich nach Wuppertal ziehe. Wobei es schon vorher anfängt mit Bewerbung und Wohnungssuche (diese jene, welche noch ein bisschen Zeit meinerseits benötigt), aber das lasse ich mal aus, außer es interessiert jemanden brennend und er hat konkrete Fragen. Wann fängts an? Mhm, man sollte erst über Dinge bloggen, wenn sie geschehen sind, dann weißt du es. Und wer bist du? Wenn du das nicht weißt, darfst du den Blog auch wieder verlassen. Oder dich mir vorstellen, dann verrat ichs dir vielleicht. Und warum laberst du so lange? Schlechte Angewohnheiten wird man nunmal nicht so schnell los. Apropos los, ich muss jetzt auch los, hab da auf irgendeiner Liste Wohnungssuche stehn, muss mal schaun, was sich dahinter verbirgt. Denn schönen Tag noch.
Abonnieren
Posts (Atom)