open up your box of sunshine – heut war ein ziemlich schöner Tag, den ich mit nem Blogeintrag ausklingen lassen möchte – and smile as confetti comes, raining down on you – kein Konfetti, dafür längere Gespräche, hab ich auch lieber – you feel a lot like the good guy – he, ausnahmsweise mal… wobei… ach, ist schwer zu sagen. Wahrscheinlich fühlt man sich die meiste Zeit im Leben als good guy, außer in realistischen Zeiten – but do you know why – nun, vermutlich weil ich das Gefühl hab, ein paar Dinge richtig getan zu haben. Gefühle hängen ja stark von Taten ab, nech? – everything’s so blue – ach, der Satz ging weiter. Warum alles in Ordnung scheint? Nun, an mir hängts eigentlich nicht. Zumindest seh ich nur Gnade Gottes und Leute, die aus Seiner Kraft leben. Und die mir das Gefühl geben, es läuft richtig rund. Was rede ich da vom Gefühl? Ok, es waren nur Gespräche, aber meine Freude hängt nicht an Worten, viel mehr an Ausstrahlung. Und an Tiefe in Freundschaften. Und auch diese Tiefe ist mehr im geistlichen zu finden.
well, love is fire and the coals are barely burning – schöne Metapher. Schön, weils mir so vertraut vorkommt: es könnte ansteckend sein, wird aber vermutlich bald an mir vorübergegangen sein – cold fills the emptiness that fills this empty place – zumindest ist es nicht kalt in meiner Wohnung – I taught you the walk but then you ran away from me – und spätestens hier müssen meine Anmerkungen nerven – and that’s not how it’s supposed to be – denn diese Zeilen sind ununterbrochen doch so schön. Zusammenfassung: Jep, ich renn auch immer wieder weg. Sieht aus nach dem einfacheren Leben. Dabei bin ich mir sicher, dass nur mit Gott es lebenswert ist. Und nur unter Feuer. Also keinem Heufeuer, lichterloh und kurz, sondern eher wie die erwähnten Kohlen. Wird sich das ändern? He, einmal ein Moment, auf den ich mich freue, wenn ich in zehn Jahren den Blog noch mal lese. Jetzt aber zum Refrain.
I, I collide
with love as an elusive state of mind
I know there’s something else it’s supposed to be
I, I collide
with love as an elusive state of mind
something’s killing me!
Interessant, dass die ungenutzte Möglichkeit eines besseren Lebens einen verrückt macht, beinahe umbringt.
tearful confessions
have watered down and broken down
the chance for unrequited love
to finally reach its wall
you’re waiting for the axe to fall
but can’t you see it lying on the ground
Wird einem zu viel und man erwartet ein Ende mit Schrecken? Passiert nicht. Dann gehts eher wieder zum Refrain. Und wieder und wieder. Ich mag das Lied. Wer ewig strebend sich bemüht… zählt eben nicht. Oder nicht nur. Weil man nicht allein ist, sondern nur einer größeren Liebe nachfolgt. Schade, dass man nur so selten Feuer in seiner Umgebung hat, dann bemerkt man wieder, wie ansteckend und nachahmenswert es ist. Oder auch gut, dann kommt man selbst wieder in Bewegung.
Ach, wies mir sonst so geht? Bin grad für zwei Wochen in Wuppertal, über Ostern noch mal in der Heimat. Die erste Woche war nicht so gut, die zweite wird Tag für Tag besser. Trotzdem noch ein Haufen aufgeschobener Arbeiten vor mir. Und ich teste ein bisschen aus, ob oder wie es sinnvoll ist, im Sommer ein Übejahr zwischen Bachelor und Master zu schieben. Und ich analysiere Ablauf und Sinn verschiedener Humpelvarianten, da ich noch schauen muss, wie möglichst bald und möglichst vollständig mein linkes vorderes Kreuzband vernarbt. Zumindest kam der Unfall zwischen den Semestern, im Semester wär es ein echtes Problem geworden. So hab ich grad ne ruhige Zeit, viel Zeit zum Nachdenken, leider auch viel Zeit zum Vertrödeln, das kann von Tag zu Tag sehr unterschiedlich aussehn.
Zum letzten Post bleibt noch zu sagen, dass das Filmprojekt in der Hochschule am Aufführungstag noch ganz interessant wurde. Und evtl. es einen Nachfolger gibt, was noch besser aussieht. Auch in diese Richtung von Begleitung würde ich in einem Zwischenjahr investieren. Und ich arbeite auch an einer Rezension, wie im vorletzten Post angekündigt. Das dauert noch.
Ansonsten: Packen. Hab grad meinen Schreibtisch durchsortiert. Gute Dinge gefunden. Und einiges nehm ich jetzt schon mit nach Hause. Demnächst wird die Wohnung abgemeldet. Ach, die letzten Tage hab ich mich auch viel mit Chorälen beschäftigt. Dabei bin ich soweit gekommen, dass ich sinnvoll im gleichen Stil reimen kann. Ist nur kontraproduktiv, wenn man sich die richtigen Zeilen merken will und es nicht auseinanderhalten kann.
Ich schätze, der Rest war zu normal, deswegen hör ich mal lieber auf, bevor ich noch zu den Schwätzern zähle…
Freitag, 22. März 2013
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Nur leider muss ich in letzter Zeit immer noch mal den Text überarbeiten. Sobald man nämlich fremden Text reinkopiert, übernimmt er die Schrift als Standard und dann kann man noch so oft die Schrift umstellen, angezeigt wirds immer falsch. Also alles beim html-Feld eingeben und Zeilenumbrüche und Schrägstellungen neu eingeben…
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