Da ich ja gerne als Pater-Brown mich ausgebe, versuche ich momentan sämtliche Geschichten von ihm durchzulesen. Was recht viel ist bei 51 Kapiteln, jedes um die 15 Seiten rum. Und natürlich auf englisch. Allerdings kostenfrei im Internet verfügbar. Und wirklich lesenswert, also wer noch nichts von ihm gelesen hat, dem empfehle ich zumindest das erste Kapitel.
Außerdem wollte ich noch auf eine gute Broschüre vom EC hinweisen, die aber leider doch nicht online ist, sehr schade. Mal sehn, ob ich nochmal ein paar davon mitgehen lassen kann vor Weihnachten, wäre vielleicht für den Teenykreis interessant.
Mittwoch, 25. November 2009
Ein verregneter Mittwoch
Sowohl auf den Straßen, wie auch bildlich. Der Telekom-Techniker kam heute ein zweites Mal nicht vorbei, muss also wieder bei Alice anrufen und den nächsten Termin vereinbaren.
Aber davon ließ ich mir meine Laune nicht verderben, auch nicht von der Krankheit, beides gab mir Grund genug heut kaum die Wohnung zu verlassen und mich auszukurieren. Dabei hab ich ein Lied gefunden, was mich echt fasziniert: Song of the Volga Boatman (Traditionell, arr. Glenn Miller). Erst recht, als ichs nachgespielt und harmonisch analysiert habe, das erste Mal höre ich, wie kreativ eine Komposition mit den Kirchentonarten arbeitet. Ok, ich hab noch nicht so viele Jazz-Stücke analysiert, aber bei Glenn Miller wunderte es mich, da ich nicht dachte, dass es schon im frühen Jazz ausgeprägt war mit Kirchentonarten zu arbeiten.
Aber davon ließ ich mir meine Laune nicht verderben, auch nicht von der Krankheit, beides gab mir Grund genug heut kaum die Wohnung zu verlassen und mich auszukurieren. Dabei hab ich ein Lied gefunden, was mich echt fasziniert: Song of the Volga Boatman (Traditionell, arr. Glenn Miller). Erst recht, als ichs nachgespielt und harmonisch analysiert habe, das erste Mal höre ich, wie kreativ eine Komposition mit den Kirchentonarten arbeitet. Ok, ich hab noch nicht so viele Jazz-Stücke analysiert, aber bei Glenn Miller wunderte es mich, da ich nicht dachte, dass es schon im frühen Jazz ausgeprägt war mit Kirchentonarten zu arbeiten.
Dienstag, 24. November 2009
Ein Dienstagabend
Sitz grad im Zug zurück nach Wuppertal, da es aber recht spät ist und der Zug ein paar Minuten bis zur Abfahrt hat, bin ich allein im Abteil, mache mir Musik an und hoffe, dass es so bleibt.
Was habe ich heute geschafft? Ein Konzert. Klingt nicht nach so viel, nimmt aber ziemlich viel Zeit in Anspruch. D.h. morgens frühstücken, duschen, Zeug möglichst ordentlich und platzsparend zusammenpacken, in die Hochschule, Instrument wechseln, Mittagessen und kurz vor eins gings dann los nach Aachen. Zug hatte Verspätung, zum Glück war ein anderer Musikstudent im Zug mitgefahren, der mir dann den Weg zeigte. Dann hatte ich beim Packen meine Noten vergessen (aber nicht die Bibel zu der ich sie legte), musste also aus der Partitur spielen, vielleicht flog ich deswegen auch einmal länger raus beim Auftritt. Dann hab ich mir noch Aachen angeschaut, das Stadtzentrum ist schön kompakt, auch der Weihnachtsmarkt gefiel mir, kein Vergleich zu Wuppertal (genauer: zu Barmen, wo ich ihn gar nicht mag), viele schöne alte Häuser, leider nicht viel Zeit zum Besichtigen gehabt.
Jippieh, der Zug fährt los und keiner kam mehr vorbei. Dann können ja Miller und Goodman weiter trällern.
Tja, und beim Konzert war dann mein lieber Cousin Martin da... also der Hamburger... naja, er meinte er findet die Neue Musik weder gut noch schlecht, er fands auf alle Fälle interessant es sich angehört und angesehen zu haben. Also die Grimassen der Musiker und der Zuhörenden. Nachher noch geplaudert, mal sehn, ob ich mir mal nen Samstag Zeit nehme für Aachen.
Ach ja, das interessanteste hab ich bis hierhin vergessen, ich bin durch den gestrigen Abend heut leicht kränklich gewesen, was sich doch ziemlich auf die Produktivität auswirkt. Jetzt nur noch die Frage, ob dieser Eintrag auf den Blog kommt oder doch nur ins Tagebuch...? Hab ja bis Wuppertal noch knapp 2 Stunden Zeit das zu entscheiden. schönen Abend noch, und macht was aus eurem Leben.
Nachtrag: Gradeben kam der Schaffner vorbei und erklärte mir, warum ich alleine da saß. War ausversehen in der 1. Klasse. Dabei dachte ich, die Züge wären immer gleichmäßig aufgebaut und ich kenne schon die Zugtypen...
Was habe ich heute geschafft? Ein Konzert. Klingt nicht nach so viel, nimmt aber ziemlich viel Zeit in Anspruch. D.h. morgens frühstücken, duschen, Zeug möglichst ordentlich und platzsparend zusammenpacken, in die Hochschule, Instrument wechseln, Mittagessen und kurz vor eins gings dann los nach Aachen. Zug hatte Verspätung, zum Glück war ein anderer Musikstudent im Zug mitgefahren, der mir dann den Weg zeigte. Dann hatte ich beim Packen meine Noten vergessen (aber nicht die Bibel zu der ich sie legte), musste also aus der Partitur spielen, vielleicht flog ich deswegen auch einmal länger raus beim Auftritt. Dann hab ich mir noch Aachen angeschaut, das Stadtzentrum ist schön kompakt, auch der Weihnachtsmarkt gefiel mir, kein Vergleich zu Wuppertal (genauer: zu Barmen, wo ich ihn gar nicht mag), viele schöne alte Häuser, leider nicht viel Zeit zum Besichtigen gehabt.
Jippieh, der Zug fährt los und keiner kam mehr vorbei. Dann können ja Miller und Goodman weiter trällern.
Tja, und beim Konzert war dann mein lieber Cousin Martin da... also der Hamburger... naja, er meinte er findet die Neue Musik weder gut noch schlecht, er fands auf alle Fälle interessant es sich angehört und angesehen zu haben. Also die Grimassen der Musiker und der Zuhörenden. Nachher noch geplaudert, mal sehn, ob ich mir mal nen Samstag Zeit nehme für Aachen.
Ach ja, das interessanteste hab ich bis hierhin vergessen, ich bin durch den gestrigen Abend heut leicht kränklich gewesen, was sich doch ziemlich auf die Produktivität auswirkt. Jetzt nur noch die Frage, ob dieser Eintrag auf den Blog kommt oder doch nur ins Tagebuch...? Hab ja bis Wuppertal noch knapp 2 Stunden Zeit das zu entscheiden. schönen Abend noch, und macht was aus eurem Leben.
Nachtrag: Gradeben kam der Schaffner vorbei und erklärte mir, warum ich alleine da saß. War ausversehen in der 1. Klasse. Dabei dachte ich, die Züge wären immer gleichmäßig aufgebaut und ich kenne schon die Zugtypen...
Themen:
Aachen,
Ensemble 20./21. Jhd.,
Konzert,
krank,
Zugfahren
Montag, 23. November 2009
Es gibt Sachen, die kann man nur mit Humor nehmen.
So zum Beispiel, dass sich der Nachbar gegenüber gedacht hat, er müsste in der dunklen Jahreszeit (und vorallem in Anbetracht des grauen Plattenbaus in dem er wohnt) seine Fenster optisch damit aufwerten, dass er sie mit Lichterketten umrahmt. Die dann die meiste Zeit abartig schnell blinken in rot-grün-gelb-blau-gelb-grün+rot-shuffle-grün-rot-gel-blau-grün-grün-grün-rot+gelb-blau-gelb-rot-paradiddle-grün-grün- nur ein Fenster leuchtet gleichmäßig friedlich vor sich hin. Wie halten die das nur aus?
Themen:
Wuppertaler Eigenarten
Sonntag, 22. November 2009
Wochenbericht No. 5
Soo, wie war die Woche? Mhm, asiatisch leider. In der Mensa war eine Aktionswoche, die allerdings recht schlecht bei den Studenten ankam. Und bei uns gibst als Alternative nur das vegetarische Menü, nicht wie in der Hauptmensa, wo es noch ein zweites Menü gibt. Ansonsten hab ich am Montagabend wieder ein paar Jazz-Standards geträllert, was jetzt regelmäßig möglich ist. Dann Dienstag und Mittwoch morgen ab nach Köln zu Proben für das Ensemble der modernen Musik, leider verliefen beide Proben nicht so wie erwünscht. Auch bei der Generalprobe am Donnerstag hatten wir nicht einen Durchlauf gemacht, im Konzert klappte das Stück trotzdem erstaunlich gut, seltene Aussetzer nur. Allerdings war das Konzert nicht gut besucht, nur ein-zwei Wuppertaler, dann noch 4-5 von der Hochschule und ansonsten 20-30 Mitspielende. Normalerweise sind immer 60-70 Besucher da, auch am Abend vorher wo neue amerikanische Klaviermusik kam, waren so viele da. Dabei war dieser Abend eigentlich qualitativ schlechter, die Professorin versuchte ihn aufzuwerten mit Hintergrundinformationen, aber auch diese waren viel zu viele, bis endlich das Konzert anfing.
Am Mittwoch war dann noch Studentenvollversammlung, viel Gerede, wenig ist herausgekommen, aber interessant war es schon. Auch hier funktioniert einiges nicht so, wie es sollte, der offizielle Weg bis nach Köln ist anstrengend, am Besten funktioniert, was man einfach macht ohne wen zu fragen.
Am Freitag ein Gitarren-/Vihuelaabend, nichts dazu zu sagen. Am Samstag war mal wieder Wohnung putzen dran, ansonsten zur Hälfte ein vorgezogener Sonntag. Am Abend dann einen „Goal“ besucht, nette Menschen, nette Gespräche, und obwohl durchaus herzlich und freundlich, komme ich mir etwas sehr eigentümlich vor, respektive kommen mir die anderen merkwürdig vor in ihrer (Wuppertaler?) Art. Heute hab ich das erste Mal eine Einladung zu nem Essen vorbeizuschauen bekommen, freu mich drauf. Außerdem mal ne Jugend kennengelernt, wie ich sie verstehe... nicht als 18- bis 30-jährige, sondern als Teenies.
Nachher geh ich dann noch in ein Konzert vom Landesjugend-akkordeonorchester, eigentlich nicht ganz so mein Fall, aber da auch eine Kommilitonin mitspielt, wollte ichs mir mal anhören.
Hmm... ansonsten... nichts mehr für die breite Masse. Ab Mittwoch habe ich hoffentlich zu Hause Internet (und einen Telefonanschluss), da könnt ihr mich gern persönlich nochmal auf das Leben hier ansprechen. Wünsche noch eine schöne Woche.
Am Mittwoch war dann noch Studentenvollversammlung, viel Gerede, wenig ist herausgekommen, aber interessant war es schon. Auch hier funktioniert einiges nicht so, wie es sollte, der offizielle Weg bis nach Köln ist anstrengend, am Besten funktioniert, was man einfach macht ohne wen zu fragen.
Am Freitag ein Gitarren-/Vihuelaabend, nichts dazu zu sagen. Am Samstag war mal wieder Wohnung putzen dran, ansonsten zur Hälfte ein vorgezogener Sonntag. Am Abend dann einen „Goal“ besucht, nette Menschen, nette Gespräche, und obwohl durchaus herzlich und freundlich, komme ich mir etwas sehr eigentümlich vor, respektive kommen mir die anderen merkwürdig vor in ihrer (Wuppertaler?) Art. Heute hab ich das erste Mal eine Einladung zu nem Essen vorbeizuschauen bekommen, freu mich drauf. Außerdem mal ne Jugend kennengelernt, wie ich sie verstehe... nicht als 18- bis 30-jährige, sondern als Teenies.
Nachher geh ich dann noch in ein Konzert vom Landesjugend-akkordeonorchester, eigentlich nicht ganz so mein Fall, aber da auch eine Kommilitonin mitspielt, wollte ichs mir mal anhören.
Hmm... ansonsten... nichts mehr für die breite Masse. Ab Mittwoch habe ich hoffentlich zu Hause Internet (und einen Telefonanschluss), da könnt ihr mich gern persönlich nochmal auf das Leben hier ansprechen. Wünsche noch eine schöne Woche.
Themen:
Ensemble 20./21. Jhd.,
Konzert,
LJAO,
Mensa,
Studentenvollversammlung
Zeitung
Ich les immer wieder mal die Wuppertaler Rundschau. Niveaumäßig etwa mit dem Oberlausitzer Kurier gleichzusetzen. Aber dadurch weiß ich jetzt, dass es der Stadt Wuppertal doch recht schlecht geht, das Land will keine Extragelder für Schuldenabbau herausgeben, die Wuppertal aber braucht bei 1,8 Mia. Schulden. Jetzt hat die Stadt erstmal ein Paket vorgelegt, wo noch 80 Mio. gespart werden können. Da wäre mit inbegriffen: Schließung aller Bürgerbüros der Stadtteile, einiger Grund- und Hauptschulen, 2 Hallen- und 3 Freibäder, und das Schauspielhaus soll geschlossen werden. Außerdem Mehreinnahmen bei Ganztagesschulen, Kindertagesstätten, der Bergischen Musikschule, Hundesteuer, Gewerbesteuer und im Straßenverkehr. Die Bürgerbeschwerden werden wohl in nächster Zeit erstmal die Zeitung füllen... nur: damit werden noch keine schwarzen Zahlen geschrieben, jetzt soll das Land den Rest noch drauflegen. Trotzdem ist es natürlich kulturell auch bedenklich... Wuppertal hat so schon nicht allzu viel zu bieten, aber irgendwo muss ja gespart werden. Naja, in vier Jahren bin ich wieder weg...
Themen:
Wuppertaler Politik,
Zeitung
Sonntag, 15. November 2009
Wochenbericht No. 4
Im Vergleich mit letzter Woche flachte diese ganz schön ab, zumindest was die Übezeiten anbelangt. Dafür war das Wochenende jetzt sehr schön, speziell Samstag Nachmittag bis Nacht, wo ich in Duisburg war. Tut einfach unheimlich gut mit Leuten zu quatschen, die man länger als nen guten Monat kennt. Heute der Tag war dafür müde, aber trotzdem sehr ausgefüllt. Und sonst... Geigenkonzert am Mittwoch, hab bemerkt, wie wenig ich Geigen beurteilen kann im Vergleich zu Klavier oder anderen Instrumenten. Leider auch in Köln an diesem Tag gewesen wegen einer Ensembleprobe. Verrückt bis absurd. Dann am Freitag sollte der Telekom-Techniker kommen, tat er nicht, nun dauert es mindestens anderthalb Wochen wieder bis ich einen Festnetz- und Internetanschluss habe.
Tja, belanglose Woche. Größtenteils. Euch einen schönen Abend noch.
Tja, belanglose Woche. Größtenteils. Euch einen schönen Abend noch.
Themen:
11.11.,
Internet und Telefon,
Konzert
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