dem es zuvor reichlich schleppend vorwärts ging. Der Tag hatte zu viel andere Inputs, als dass ich mich, wieder zu Hause und wieder aufgabenlos, konzentriert dem Üben hätte zuwenden können. Beinahe wär die dringend benötigte Übezeit ganz in Ablenkung versunken. Dann kommen solche Maßnahmen, wie im Dunkeln üben, oder versuchen sich den Computer zu verbieten. Aber am Ende kam dann noch der Geistesblitz, als ich über die Moderation nachdachte. Das Konzert diesen Sonntag teilen wir uns bei der Moderation, und ich habe ein Stück übernommen, dessen Anmoderation besonders wichtig ist. Denn wenn der Zuhörer nicht weiß, dass es neunzehn Minuten dauert, erwartet er schon nach vieren den Höhepunkt, und nach sechs Minuten den Schluss. Dann ist es besser, man gibt ihm ein paar Bilder an die Hand mithilfe derer er das Stück strukturieren kann, und etwa weiß, welcher Teil gerade erklingt, damit lässt sich leichter ein Spannungsbogen empfinden. Und mir sind nicht Bilder eingefallen, sondern ein einzelnes Bild, in dem das ganze Stück enthalten ist. Da lauf ich also im Zimmer auf und ab, und werde immer faszinierter und glücklicher, weil ich mich innerlich moderieren höre, was sag ich, was lass ich weg, wass muss der Hörer wissen, was schränkt seine Phantasie ein, etc. Ich freu mich aufs Konzert!
Und grad als ich den Post anfing, kam Jakob hier vorbei und wir hatten noch einen schönen Abend mit sehr guten Gesprächen. Überhaupt passiert grad viel, und mit vielem bin ich sehr glücklich. Fragt mich zu Weihnachten! :)
Wenn du Jesus wärst – was würdest du an deinem Leben als erstes verändern?
Samstag, 8. Dezember 2012
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen