Der Wettbewerb ist vorbei - und ich bin froh darüber. Er hat mir einiges gebracht, hab schnell viele Stücke kennengelernt, mal wieder meinen Wettbewerbswillen geprüft und schlußendlich bin ich ganz zufrieden mit dem, was ich abgeliefert habe. Klar, dass ich hier nicht in die zweite Runde kam und nicht um Preise mitgespielt habe. Einerseits bin ich hier der Jüngste und manche studieren schon so lange, wie ich überhaupt schon Akkordeon spiele; andererseits ist nicht nur deutsches Niveau vertreten, sondern vorallem auch Ausländer, die in Deutschland studieren, natürlich im Aufbaustudium. Nun, jetzt gehts erstmal weiter mit dem Duell für Akkordeon und Schlagzeug. Und es geht mal wieder in die Heimat und ich hab so genügend andere Ablenkung...
Warum so wenig Deutsche vertreten sind? Nun, ich weiß nicht, ob ich jemals auf dieses nahezu perfekte Niveau komme. Denn dafür fehlt mir vielleicht wirklich der Willen. Akkordeon ist nicht alles im Leben, vieles, aber nicht alles. Und andere Dinge müsste ich wohl jahrelang und nicht nur die Wochen vor dem Wettbewerb zurückfahren, um das Niveau halten zu können. Und ganz allgemein: es geht uns in Deutschland zu gut. Warum sind Finnen so gut? Nun, sie haben ein halbes Jahr Nacht und nicht viel Ablenkung, viel Zeit zum Üben. Wenn hierzulande jemand 3 Stunden Computer spielt, ist es nichts ungewöhnliches, bei 3 Stunden Instrument spielen schon. Die andere Seite der Medaille ist, dass diese Besten der deutschen Hochschulen, die sich hier messen wieder zurück in ihr Heimatland wollen/müssen und die zurückgebliebenen deutschen Lehrer nicht diesen Standard erreichen. Naja, die Gedanken sind ausbaufähig, für einige nich neu, für andere vielleicht nich so wichtig - solange ich nicht weiß, wer hier noch kontinuierlich mitliest, muss ich wohl alles posten, über das ich nachdenke und das sich anbietet. schönen Tag noch.
Sonntag, 16. Mai 2010
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du kommst also wieder in die heimat? schickimicki - erzähl mal von wann bis wann... (=
AntwortenLöschenisaac