Sonntag, 2. Mai 2010

mal wieder.

Mehrfach angekündigt wird heute abend der Plan in die Tat umgesetzt. Ein Blog-Eintrag muss her. Über alles. Aber möglichst kurz. Und flüssig beim Schreiben, länger als ne halbe Stunde will ich ja auch nich dran sitzen. Nu da. Was mach ich momentan? Snooker schauen - immernoch. Morgen ist das Finale der Weltmeisterschaft. Danach kann das Leben wieder etwas normaler werden als es jetzt die letzten zwei Wochen war. Das hieß, wenn ich nen freien Tag hatte, hab ich möglichst meine Wohnung nicht verlassen. Morgens aufwachen, ins Internet gehen, frühstücken, den Computer und Internet und Chatmöglichkeiten gar nicht erst schließen, denn bald fängt ja die Snooker-Übertragung an. Und dann blieb der bis abends offen, denn Übertragungen waren um 11.00, 15.30 und 20 Uhr, manchmal nur eine halbe Stunde Pause dazwischen. Wer denkt, da kommt das Üben zu kurz, irrt sich. Es kommt drauf an, was man übt, je nachdem muss die Übertragung tonlos sein und man verpasst mal ein-zwei Frames wegen eines Problems. Aber gerade Dinge wie auswendig lernen oder Technikübungen sind sehr effektiv auch nebenbei zu realisieren. Trotzdem muss ich zugeben, die letzte Woche war das Üben nicht allzu gut, steigende Lustlosigkeit bei mangelnder Zieldefinition. Find ich aber normal nach Wochen, wos gut läuft, hat man viele stark motivierende Ziele erreicht und übrig bleiben die weniger motivierenden, bis man irgendwann die Stücke wirklich kann, wird der Weg meist etwas schwieriger. Jetzt ist die Zeit so knapp, dass ich gar nicht mehr weiß, was jetzt noch sinnvoll anzugehen ist. Wirklich in jedem Stück alles zu üben schafft man, nicht mehr, eins fällt mir momentan besonders schwer: Wenigstens an all das zu denken, was man theoretisch kann. Nicht, dass ich im Wettbewerb aufgrund von mangelnder Konzentration den Gesamtzusammenhang verliere.

Weitere Höhepunkte der letzten zwei Wochen waren ein Blockseminar Psychologie letztes Wochenende, ein Wahlabend bei Freunden und viele lange Nächte chatten - der Vollständigkeit halber. Ok, dann muss ich auch noch die zu vielen Spielereien erwähnen. Wenn man jetzt noch die merkwürdigen Gedanken zusammenbekommen würde... der Frühling ist zwar da, aber Lagerfeuer und Baden fehlen... Wuppertal ist zwar grün, aber ohne Parks oder Bänke im Tal, zum Spazieren muss man auf die Anhöhen rauf... erst schwitzender Käse regt den Appetit so richtig an... wie zeigt sich Intelligenz äußerlich... sind Ganztagsschulen das kleinere Übel... tja, mein Gedächtnis muss ich nochmal trainieren, wenn man am Computer sitzt, fällt einem nix mehr ein.

schöne Woche euch!

1 Kommentar:

  1. Hab ich hier wirklich behauptet, ich müsse mein Gedächtnis trainieren? Ich dachte bei bestimmten Bereichen hätte ichs schon längst aufgegeben.

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