Mittwoch, 27. Oktober 2010

und wie gehts?

gut.

Schön, dass Blog-Leser meist nicht so anspruchlos sind. Denn wo hinter der Alltagsfrage wirklich gar kein Interesse steht, bleibt man nicht allzu lange. Dagegen hab ich mich entschieden, dieses Jahr regelmäßig zur smd und zur Heckinghauser Gemeinde zu gehen. Zugegeben, Weg des geringsten Widerstandes, aber halt auch des größten Interesses. Abgesehen davon… guter Start. Bis man sich wieder eingeübt hat, dauerts ein bisschen, aber die Phase ist inzwischen vorbei, nachdem ich letzten Freitag- und Samstagabend bis zur Schließung in der Hochschule war. Der Rest des Studiums ist nicht so spannend… ich nehme die Ringvorlesung mit, lohnt sich zwar zeitlich überhaupt nicht, nach Köln rüberzufahren, aber die ersten beiden Vorlesungen haben schon bestätigt, dass es höchst interessant ist. Außerdem bin ich bei der Alexandertechnik reingerutscht, da die eine Dozentin eine Warteliste von drei Semestern hat und die andere gar keine… nun, soweit so gut. Hat sich jemand den letzten Artikel von brand.eins durchgelesen? Nun bin ich fast mit der zweiten durch, Schwerpunkt war Stabilität. Wenn ich mal Zeit finde, will ich ein paar Gedanken aus den Artikeln und Büchern zusammenfassen. Also so in 3-4 Wochen… wenn ich hier nichts schreibe, dann meist, weil ich genug zu tun habe. schönen Herbst euch.

Montag, 18. Oktober 2010

Da überraschten meine Gedanken mich ebend selber.

Wortspiele sind nicht meine Stärke, eher meine Schwäche.

Dienstag, 12. Oktober 2010

Klolektüre

Ich hab mir von zu Hause nicht nur Bücher mitgenommen, sondern auch drei Magazine von brand.eins. Ist zwar ein Wirtschaftsmagazin, schreibt aber über vieles, was nicht nur Unternehmer interessieren dürfte. Zum Beispiel die Ausgabe „Bildung“. Wer sich davon ein Bild machen will und auch etwas längere Texte nicht scheut, kann hier den Aufmacher lesen. Noch hab ich mir kaum Gedanken dazu gemacht, aber die Meinung ist definitiv lesenswert.

Sonntag, 10. Oktober 2010

Didaktische Woche

hieß die Veranstaltungsreihe von Mittwoch bis Samstag. War zwar keine Pflicht-, sondern nur ne Wahlveranstaltung, trotzdem waren so 60-80 Leute die meiste Zeit da; bei 80%-iger Teilnahme gabs zwei Creditpoints. Die brauchte ich nicht unbedingt, hab aber trotzdem alles mögliche mitgenommen. Teilweise um die Dozenten kennenzulernen, teilweise weil sie auch wirklich was relevantes zu sagen hatten; und teilweise nur, weil ich ja vorher nicht wissen kann, wie schlecht die Vorlesung wird… Abends waren dann noch Konzerte, da es auch für die eine Unterschrift gab, saßen auch mal ordentlich Studenten drin. Am Mittwoch waren Akkordeonisten vom Hohner-Konservatorium da, haben wohl viele beeindruckt, mich nich so. Dadurch hat das Akkordeon immerhin nen besseren Stellenwert, aber ich fand den Namen „einarmige Banditen“ sehr zutreffend. Zum Abschluß der Woche war dann gestern abend eine Mensa-Party. Inzwischen meine dritte hier gewesen und sie haben sich kontinuierlich gesteigert. Da es gestern nicht primär vom Asta veranstaltet wurde, gab es sogar Freibier und Freiessen: Brötchen mit Käse und Würstchen, sowie vier Fässer Kölsch und noch ein ganz paar Becks… das Bier hat von um 7 bis halb 12 gereicht, was ich echt nich erwartet hätte. Dafür dass es kostenlos war. Dann hat noch ne richtig gut Jazzband von unseren Dozenten gespielt und sonst war die Konservenmusik etwas abwechslungsreicher diesmal… Stimmung top. Na jut. Die Woche war viel los, vorallem da ich in jeder freien Minute nach Hause ging, um zu üben. Trotzdem wars für mich entspannender als all der Trubel, der in Herrnhut in letzter Zeit los war. Und wenn ich jetzt noch ein bisschen an meinem Zeitmanagement schraube, gibts so viele kleine Dinge, die ich in letzter Zeit liegen gelassen habe und mal wieder machen möchte… ich freu mich auf die nächste Woche. Auch wenn ich befürchte morgen meinen Dozenten enttäuschen zu müssen… Sellavieh.

Dienstag, 5. Oktober 2010

Studiumsanfang

Seit zwei Tagen bin ich also zurück in Wuppertal. Vom Sommer gäbe es viel zu berichten, aber nicht auf dieser Plattform. Der Abschied war natürlich schwer nach so langer Pause, dafür war die Ankunft hier recht angenehm. Und ab morgen werde ich auch recht zeitintensiv von der Hochschule gefordert sein, da die „Didaktische Woche“ stattfindet von Mittwoch bis Samstag. Für die Zeit bis Weihnachten hab ich mir vorgenommen mal mehr zum Bücherlesen zu kommen, daher werden hier wohl auch öfter Zitate aus diesen auftauchen. Sympathisch wurde mir Kurt Tucholsky schon in der dritten kleinen Abhandlungen; hier über den Menschen. Im letzten Absatz heißt es so schön:

„Neben den Menschen gibt es noch Sachsen und Amerikaner, aber die haben wir noch nicht gehabt und bekommen Zoologie erst in der nächsten Klasse.“

P.S.: Dieser Fund auf Wikipedia ist auch nicht schlecht.

Donnerstag, 15. Juli 2010

und die gelbe Mikrowelle war doch weiß.

Es ist 15 Uhr und meine ganze Habe ist in drei Rucksäcke verpackt… meine ganze Habe? Nein! Ein Laptop mit Kabeln und das Geschirrhandtuch fehlen noch, aber dafür hab ich jetzt auch noch eine halbe Stunde Zeit.

Nun, die Klausur heut morgen ist gut gelaufen. Ich hatte mit zwei Stunden gerechnet und sicherheitshalber dreie eingeplant, aber sie war nur auf eine Stunde ausgelegt. 40 Fragen alle in Stichpunkten, so stell ich mir ne Geschichtsklausur vor. War gut ausgewählt, denn man musste zu jedem Themenbereich was wissen, zu allen aber kaum was, denn es war nur kurz zu nennen oder in einem Satz etwas zu nennen. Hauptsache man hat das Wort schonmal gehört und kanns in den richtigen Zusammenhang bringen.

Gestern war ich doch nicht in Hattingen, bleibt das wohl für nächstes Studienjahr. Und zu Düsseldorf hab ich eigentlich auch keine Lust was zu sagen, wie gewohnt hänge ich nachher (wenn ich sie erstellt habe) die Karten von meinem Rundweg an. Achso, es ist doch was zu sagen: Düsseldorf bietet auf seiner Homepage 3 verschiedene Touren durch die Altstadt an, je nachdem ob man einen halben, einen oder zwei Tage Zeit hat. Ein Feature, was m. E. jede größere Stadt anbieten sollte, manche Websites geben viel zu wenig Informationen.

Nun denn, ich freu mich auf ein Wiedersehn, der Blog geht in seine Sommerpause, evtl. kommt noch ein Beitrag, den ich schon im Kopf habe, ansonsten im Oktober wieder.

Dienstag, 13. Juli 2010

„Auf Wiedersehn im Oktober“

hieß es grad mehrfach nachdem die letzte Klausur der Erstis vorbei war. Nächsten Donnerstag war noch Musikgeschichte angesetzt, wurde aber auf nach den Ferien verschoben für alle die wollten – ich wollte lieber jetzt schreiben, ums hinter mir zu haben. Und da ich grad genügend Zeit zum Lernen hätte.

Der letzte Bericht über mein Studium war vor zwei Monaten. Da war grad der Wettbewerb vorbei. Nun, auf dem Akkordeon hatte ich mir auch nicht mehr viel vorgenommen, es gab nur noch vor anderthalb Wochen das Semesterkonzert. Daraufhin hatte ich etwa einen Monat sehr wenig geübt, dann etwas mehr, um in der letzten Woche doch noch einiges zu schaffen, etwas früher angefangen hätte ich vielleicht auch auswendig gespielt. Trotzdem war es musikalisch gut/überzeugend. Des weiteren waren schon Prüfungen in: Embodiment – die Dozentin wollte uns nicht prüfen, sondern musste, dementsprechend erinnerte es mich teilweise an Tschechischklausuren; Kontrapunkt – was mir recht gut liegt und wir auch intensiv geübt hatten; Bandcoaching – da war ich mir unsicher, aber ohne ernste Probleme gings recht souverän; Allgemeine Instrumentaldidaktik – als Colloquium, 8 Prüflinge gleichzeitig und der Dozent labert auch noch, alle bestanden; und heute Akustik und Instrumentenkunde – teilweise zu spezielle Fragen, insgesamt aber machbar gewesen, falls man gelernt hat. Am Donnerstag kommt noch Musikgeschichte von einem Jahrtausend… dementsprechend auch die Möglichkeit der Fragen und diametral entgegengesetzt meine Lernmotivation.

Gestern hat sich dann noch ein Wechsel geklärt: ab nächstem Jahr werde ich im Nebenfach kein Drumset-Unterricht mehr haben, sondern am Vibraphon. Wird eine sehr schöne Herausforderung, ich bin sehr motiviert.

Die Zeit verging deswegen schnell, da viele Wochenenden ausgelastet waren. Einmal kamen meine Eltern vorbei, einmal hatte ich auch Heimaturlaub, einmal war ich bei meinem Bruder Geburtstag feiern, einmal feierten wir mit der gesamten Familie, und zum Schluß kam auch noch der Gegenbesuch von meinem Cousin Martin dran; ich fuhr nach Haltern, schaute mir die Stadt an, umrundete den See und unterhielt mich sehr viel mit ihm. Nur ein Wochenende blieb frei und ich weiß nicht mehr, wie ich es füllte. Wahrscheinlich war ich da das einzige Mal am See, ich hatte noch bedeutend mehr Einladungen von Studenten oder Christen, allerdings waren die entweder zu spontan oder zeitlich schon belegt. Was bedeutend war, war das Grillen im Hochschulhof an einem Freitagabend. War für 18 Uhr angesetzt, ging gegen 19 Uhr los und bis 24 Uhr wurde es immer gesprächiger. Dann gingen einige, die nicht genug hatten noch rüber ins Luisenviertel, sodass ich erst zum Morgengrauen ins Bett kam. Ansonsten ists mit der Hochschule bei mir wie mit der Schule schon: ich versteh mich mit allen gut, hab aber mit wenigen außerhalb der Hochschule was zu tun oder mal tiefer gehende Gespräche. Außer dem Hausmeister und Technikern haben mich in meiner Wohnung bisher auch nur 4 Leute besucht, die ich alle nicht aus Wuppertal kenne. Aber es gibt durchaus auch eine Handvoll Leute, mit denen ich auf der gleichen Wellenlänge bin. Vorallem in der smd, zu der ich dann gleich gehen werde. Mit der ich auch öfter WM-Spiele angeschaut habe, wobei ich immer an unterschiedlichen Orten geschaut habe. So viel Fußball wie während dieser WM hab ich noch nie geschaut, Grund war vorallem, dass ich direkt am Anfang zwei-drei Tage leicht fiebrig im Bett lag. Aber grade fürs ungeübte Auge ist die WM schön, da oft stark unterschiedliche Mannschaften aufeinander treffen.

Eventuell schreibe ich am Donnerstag nach der Klausur noch einmal ein Blogeintrag, vielleicht schreib ich auch noch etwas zum Ausflug nach Düsseldorf letzten Samstag oder evtl. nach Hattingen morgen, mal sehn. auf baldiges Wiedersehn.