Nun, ist auch die zweite Studiumswoche so gut wie vorbei, und langsam wird klar, was ich hier so machen werde. Die Woche fängt an mit einem vollen Montag von viertel 10 bis um 5 in der Uni, zum Glück mit Mittagspause, anschließend werde ich mir wahrscheinlich noch anderthalb Stunden ein Projekt in der Musikschule legen. Ich hatte bis jetzt noch nichts im Ergänzungsbereich belegt und das wäre eins der wenigen interessanten Ergänzungen. Improvisation wollte ich auch gerne ergänzen, gibt es aber wohl nur für Pianisten. Die anderen Tage sind dafür sehr ruhig, Dienstag eine Vorlesung, Mittwoch frei (wie passend, wer braucht einen freien Mittwoch? Ok, vor zwei Wochen war der Mittwoch noch mit Didaktik und Kammermusik voll, das wurde jetzt kurzerhand umgestaltet.), am Donnerstag wieder nur eine halbe Stunde Mittagspause zwischen Vorlesung und Schlagzeug-Unterricht. Der ist aber auch recht egal, weil es keine Prüfung in dem Fach gibt, können wir machen, was wir wollen. Worauf hin will ich eigentlich im Schlagzeug lernen? Und am Freitag ist am Vormittag noch eine Vorlesung, heißt die Zeit, die ich in der Hochschule sein muss, ist recht kurz bis jetzt, dafür ist viel Zeit eingeplant fürs Üben und Lernen, wobei ich ersteres wohl deutlich mehr befürworte als das Zweite.
Ansonsten war diese Woche durchwachsen. Nachdem ich am Wochenende in einer ausgeräumten Wohnung hauste, war ich am Montag wieder vogelfrei. Nach der Uni musste ich erstmal einen Brief abschicken, was etwas dauerte bis ich die Post fand, alles zusammen hatte und der Brief weg war. Dann war dringend erstmal Abendbrot dran, da ich schon ausgelaugt war, dabei traf ich in der Mensa An. und Ta. Ich hatte schon vorher bei Fr. wegen einer Übernachtung angefragt, was leider nicht ging, diese beiden überlegten am Ende noch mal fünf Minuten, wer in Frage käme, dann ging ich einmal alle Ideen durch, nun keiner wollte mich diese Nacht aufnehmen. Auch nicht so schlimm, da geh ich halt in die Jugendherberge. Welche auch keinen Platz hatte. Montagabend zwar, aber die Herbstferien fangen wohl schon an. Hmm, der nette Zivi meinte, ich könnte noch beim CJVM oder bei anderen Jugendherbergen anrufen, beim CVJM ging niemand ran, die anderen hatten zeitiger Rezeptionsschluss und ohne dass ich genau wußte, wann ich bei ihnen mit öffentlichen Verkehrsmitteln ankomme, wurde das nix. Und obwohl ich noch relativ ruhig war, merkte ich, wie der Abend immer mehr meine Nerven angriff, ich hab am Abend dann bemerkt, dass ich einen neuen Rekord hab, 15 verschiedene Leute an einem Tag angerufen, meine Handyrechnung ist hier in Wuppertal doch recht schnell angestiegen, ich hoffe das legt sich. Nun gut, halb 10 als ich die Hochschule verließ, traf ich noch Mi. bei dem ich dann gepennt habe. Um die Nerven zu schonen bin ich dann für die nächsten zwei Tage in die Jugendherberge gegangen. Dienstagabend trafen wir uns mit paar Erstis in der Viertelbar, später kamen auch ältere Semester und dann haben wir auch noch gekickert, danke Jonas für die vielen guten Kickerstunden, ich kann sie hier gut gebrauchen! Am nächsten Tag war ich abends im bzw-Treff, wo jemand so nett war, mir für diese Nacht anzubieten bei ihm zu pennen, dies nutze ich nun gleich und wahrscheinlich auch noch Anfang nächster Woche.
Bleibt noch zu sagen, dass ich am Wochenende auf ein Familientreffen der Gillschen Seite fahre. Also nach Hessens lichter Au. Freu mich schon sehr darauf, auch endlich mal zwei Tage zu haben ohne neue Namen und mit ganz normalen Essenszeiten (gut hatte ich auch, aber selbst organisiert), ach naja und die Familie wiedersehn. Wenns was intressantes gibt, schreib ich nochmal von da aus, ansonsten gibts nächste Woche noch eine kurze Notiz zu meiner Wohnung, wenn ich dann eingezogen bin, muss ich mich noch entscheiden, ob ich Internet brauche, oder öftermal zu MacDonalds gehe...? schöne Nacht noch, clemens.
Freitag, 16. Oktober 2009
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen