Sonntag, 1. November 2009

Wochenend und ähem.

Es regnet. Ein gewaltiger Herbststurm, der sich länger angekündigt hat und wohl noch länger bleiben möchte. Ansonsten ist Sonntagabend und ich zähl nur noch die Zeit bis zum Schlafengehen. Einerseits weil heut netterweise wirklich nichts mehr los ist, andererseits weil die letzte Nacht kurz war. Ich war gestern bei der Einweihungsparty des neuen Kultshocks in Remscheid und abgesehen davon, dass es zu früh anfing und ich gestern eigentlich auch andre Dinge noch erledigen wollte, wars sehr schön. Ich kannte weniger Freaks als gedacht, erst im Laufe des Abends wurde es besser. Natürlich war Storch da, Thomas aus der Küche, Franz, was mich sehr gefreut hat und auch Hannes aus Berlin kam irgendwann noch, ein Uwe, wobei den jetzt wirklich niemand meiner Blog-Leser mehr kennt... egal, was ich erwähnen wollte: Franzens erste Frage war, wo ist denn dein Schatten? Zugegeben ich war irritiert, fand die Frage hinterher aber echt lustig... Und dann kamen noch einige von der Wuppertaler smd, da ergaben sich noch nette Gespräche und dann zuschauen, wie sie alle tanzen... ok, ich tanzte auch mit ein paar Lieder, die andern waren etwas ausdauernder. Kurz: der Abend tat gut, feiern in etwas vertrauterer Umgebung als z.B. bei der Mensa-Party.
Übrigens kam ich natürlich wieder zum Kickern... ich nehme an, meine Zeit hier wird mich auch darin einiges weiterbringen.
Hmm, womit beschäftigen wir uns im Studium? Vorallem mit der Frage, wie lernen wir und was lernen wir überhaupt, in manchen Fächern alles darauf bezogen, wie man es Kindern beibringt, bei anderen geht es mehr darum, dass wir uns selbst besser verstehen. Vieles davon war mir schon selbstverständlich, bspw. dass ich besser aus extrinsischer Motivation als aus intrinsischer arbeite, was mich grad wieder auf die Feststellung brachte, dass aus meiner jetzigen Sicht es vorallem daran liegt, als was ich nach dem Studium am ehesten arbeite. Oder aber motorisch gelerntes braucht mehr Übung als geistiges, bleibt aber auch wesentlich besser hängen. Warum man auch für einen Auftritt Geld verlangen kann, für den man kaum übt, weil man vorher Jahre investiert hat. Im Gegensatz zu einem Gedicht, was man für den Augenblick lernt und später... hoffentlich noch weiß, meistens nicht mehr so toll.
Bevor ich noch mehr Themen aufschlage, sage ich euch gute Nacht und versuche etwas zeitiger heute ins Bett zu gehen. Gehabt euch wohl.

2 Kommentare:

  1. Wie kommt es, dass Jesus-Freaks einen solchen Hang zu schneetierischen Schatten haben? Oder sind pauschalisierungen hier nicht angebracht?

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