Montag, 14. Juni 2010
Zuckmayer (6)
„Ich hielt mich, als ich heiratete, mit noch nicht neunundzwanzig für einen erwachsenen Mann. Aber wer weiß, wann er erwachsen ist. Ich war zur Ehe, zur Häuslichkeit gewillt, aber ich war noch nicht domestiziert. Ich hatte vieles kennengelernt, aber ebenso viel noch zu erfahren. Unter anderem, daß die Ehe ein Wagestück ist, wie das Seiltanzen und das Stückeschreiben, und auch, wie beides, eine Arbeit. Das ist sie, nach mehr als vierzig Jahren, geblieben – daher auch niemals langweilig oder stumpf geworden – und hat sich am besten bewährt, wenn das Wetter am schlechtesten war.“ (S. 476)
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen