Sonntag, 7. Februar 2010
anstrengend wars, das Wochenende.
Freitagabend kam der Anruf: Ich werd nich erst Samstagmittag, sondern Samstagmorgen zum Umzug gebraucht. Hatte ich ja auch angeboten, nun hieß es am nächsten Morgen um 6 aufstehn, trotzdem bin ich erst kurz nach Mitternacht ins Bett und konnt auch nicht gleich schlafen. Am Samstag dann so viel wie möglich geholfen, einladen, ausladen drei Treppen hoch, und noch aufbauen was möglich ist. Abends aufs gelungene Tagewerk noch einen Wein geköpft, viel geredet, darüber so müde geworden, dass ich ausnahmsweise vor Mitternacht sehr müde ins Bett fiel. Lange geschlafen, immer noch müde, Vormittag nochmal unterhalten, am Nachmittag dann 4 Stunden lang Bielefeld angeschaut, darunter eine Stunde für die Ausstellung „Deutsche Impressionisten“. Danach etwas entkräftet wieder zurück, die dritte Portion Chilli con Carne und nun sitz ich im Zug nach Wuppertal wieder. Sehr anstrengend, aber auch sehr schönes Wochenende. Einerseits ist die Anstrengung eine willkommene Abwechslung, andererseits hätte ich in Wuppertal nich halb so viel gute Gespräche gehabt. Und nun noch das nächste Wochenende vorbereiten, an dem ich direkt nach dem Akkordeonkonzert am Freitag und anschließendem Barbesuch durch die Heimat in den Ski-Urlaub fahren werde. Was ein Spaß. Ich hoffe es geht euch auch gut, lasst mal was von euch hören, wenn ihr wieder etwas mehr Alltag als üblich hattet.
Donnerstag, 4. Februar 2010
Der Sessel lässt Luft. Raus.
Tja, ich sollte mal wieder weiterschreiben. Oder wollte. Irgendwann mal.
Ich leb ganz gut hier. Müsste jeden Tag mehr Üben als mitunter möglich, aber an den Zustand gewöhnt man sich, sodass man weit weniger, als zu erwarten ist, übt. Die letzte Woche war schön, auch weil Snooker kam, zwar nimmt das viel Zeit, aber außer bei ein-zwei Partien, die wirklich außergewöhnlich spannend waren, kann man nebenbei immer noch was schaffen; kann, wenn man will.
Letzte Woche in einem Konzert fiel mir plötzlich ein interessantes Thema ein, über das ich noch keine Kompositionen gehört habe. Früher wurden ja auch gerne Werke in Auftrag gegeben, die irgendeinen Kampf/Sieg glorifizieren sollten, aber ich glaube, das Thema Krieg hat in der klassischen Musik immer weniger Bedeutung, zumindest fallen mir nur wenig Stücke ein zu den beiden Weltkriegen. Aber würde mich interessieren, welche euch dazu einfallen. Um nun auf das eigentliche Thema zurückzukommen, kennt jemand ein Stück über den Mauerfall? Ich kann mich nicht erinnern, darüber schon jemals was gehört zu haben. Aber wert wäre er es auf jeden Fall, auch wenn es wahrscheinlich nicht so sehr sich als musikalisches Thema eignet.
Diese Woche hat bis jetzt ganz gut angefangen, ich hab ja viele neue Stücke auch und langsam fang ich an sie zu verstehen, sodass es Spaß macht sie zu üben. D.h. nicht, dass ich so viel mehr übe, aber intensiver. Außerdem hab ich heute mal wieder meine Wohnung gewischt, war zwar schon länger nötig, aber im Prinzip stört mich Staub nur selten. Trotzdem siehts jetzt wieder sehr schön aus.
Ach ja, da war noch was... einerseits hab ich mir ja vorgenommen ab nächstem Semester das Sportangebot der Uni zu nutzen und zwar mit Tanzen. Sozusagen das Nützliche (Sport) mit dem Schönen zu verbinden. Aber jetzt fragte in der Mensa der eine Schlagzeuger, ob nich jemand Lust hätte nächstes Semester Kampfsport an der Uni zu machen? Tja, wär ja auch praktisch, also haben wir uns vorgenommen in der Schnupperwoche mal hinzugehn, mal sehn, obs was wird.
Außerdem gehen meine Gedanken jetzt immer mehr zu Rokytnice, mir ist auch aufgefallen, dass ich relativ viel organisieren muss, um nicht die Hälfte zu vergessen, dementsprechend chaotisch sieht meine todo-Liste grade aus.
Hmm, es ist Mitternacht also recht genau der Zeitpunkt an dem ich momentan immer ins Bett gehe. Hat eigentlich auch jemand anderes Probleme mit der Zeitzonen-Einstellung seines Blogs? Bei mir verschiebt es die Einträge gern um ne Stunde oder zwei. Ich wünsch euch eine gute Nacht und angenehmen Schlaf.
Ich leb ganz gut hier. Müsste jeden Tag mehr Üben als mitunter möglich, aber an den Zustand gewöhnt man sich, sodass man weit weniger, als zu erwarten ist, übt. Die letzte Woche war schön, auch weil Snooker kam, zwar nimmt das viel Zeit, aber außer bei ein-zwei Partien, die wirklich außergewöhnlich spannend waren, kann man nebenbei immer noch was schaffen; kann, wenn man will.
Letzte Woche in einem Konzert fiel mir plötzlich ein interessantes Thema ein, über das ich noch keine Kompositionen gehört habe. Früher wurden ja auch gerne Werke in Auftrag gegeben, die irgendeinen Kampf/Sieg glorifizieren sollten, aber ich glaube, das Thema Krieg hat in der klassischen Musik immer weniger Bedeutung, zumindest fallen mir nur wenig Stücke ein zu den beiden Weltkriegen. Aber würde mich interessieren, welche euch dazu einfallen. Um nun auf das eigentliche Thema zurückzukommen, kennt jemand ein Stück über den Mauerfall? Ich kann mich nicht erinnern, darüber schon jemals was gehört zu haben. Aber wert wäre er es auf jeden Fall, auch wenn es wahrscheinlich nicht so sehr sich als musikalisches Thema eignet.
Diese Woche hat bis jetzt ganz gut angefangen, ich hab ja viele neue Stücke auch und langsam fang ich an sie zu verstehen, sodass es Spaß macht sie zu üben. D.h. nicht, dass ich so viel mehr übe, aber intensiver. Außerdem hab ich heute mal wieder meine Wohnung gewischt, war zwar schon länger nötig, aber im Prinzip stört mich Staub nur selten. Trotzdem siehts jetzt wieder sehr schön aus.
Ach ja, da war noch was... einerseits hab ich mir ja vorgenommen ab nächstem Semester das Sportangebot der Uni zu nutzen und zwar mit Tanzen. Sozusagen das Nützliche (Sport) mit dem Schönen zu verbinden. Aber jetzt fragte in der Mensa der eine Schlagzeuger, ob nich jemand Lust hätte nächstes Semester Kampfsport an der Uni zu machen? Tja, wär ja auch praktisch, also haben wir uns vorgenommen in der Schnupperwoche mal hinzugehn, mal sehn, obs was wird.
Außerdem gehen meine Gedanken jetzt immer mehr zu Rokytnice, mir ist auch aufgefallen, dass ich relativ viel organisieren muss, um nicht die Hälfte zu vergessen, dementsprechend chaotisch sieht meine todo-Liste grade aus.
Hmm, es ist Mitternacht also recht genau der Zeitpunkt an dem ich momentan immer ins Bett gehe. Hat eigentlich auch jemand anderes Probleme mit der Zeitzonen-Einstellung seines Blogs? Bei mir verschiebt es die Einträge gern um ne Stunde oder zwei. Ich wünsch euch eine gute Nacht und angenehmen Schlaf.
Themen:
Komposition,
Rokytnice,
Snooker,
Sport,
Üben,
Zeiteinstellung
Sonntag, 24. Januar 2010
lang ists her...
dass der letzte Eintrag kam, deswegen fühle ich mich fast schon genötigt, heut abend noch was zu schreiben.
Zuallererst der Heimaturlaub: war schön und lang, seit 2 Wochen bin ich nun wieder in Wuppertal.
Und diese sind nun recht prall gefüllt... ich wollte ja alle Konzerte im ersten Semester besuchen, d.h. aber für die 5 Wochen mit Vorlesungen im Januar und Februar gibt es fast jeden Tag bis auf Samstag oder mal Sonntag Konzerte. D.h. auch, dass ich nich mehr über alles berichten will hier.
Als ich herkam, hab ich mir ein Zeitlimit gesetzt, da ich in die Oper zu Fidelio wollte. Nun ich habs zwar gut geschafft, dank einer praktischen MFG, aber die Oper war nicht gut, speziell das Orchester hat schlecht gespielt. Hab dann auch einige Klagen über den Dirigenten gehört, tja, wenn das Geld weiter in diese Kultureinrichtungen fließen soll, müssen sie m.E. eine bessere Leistung bringen.
Dann war ein sehr lustiges Konzert am Mittwoch bei dem das komplette Italienische Liederbuch von Hugo Wolf gesungen wurde, abwechelnd von Sopran und Bariton mit zwei Klavierbegleitern. Das eine ist natürlich die künstlerische Leistung, nur einmal gab es ein Textriss, sonst sangen die Sänger auswendig, das andere war diese konsequent ernsthafte Darbietung. Und das bei Texten, die meist über die Liebe gehen, oft aber halb-religiös oder ironisch sind. Beispiele sind hier zu finden: 5, 7, 37.
Dann war am Wochenende Blockseminar Psychologie, d.h. Samstag und Sonntag längere Gespräche und Gruppenspiele über Kommunikation und Gruppendynamik, also, wie ich find, ein wirklich interessantes und relevantes Seminar, außerdem schweißt es natürlich die eigene Gruppe der Erstis zusammen. Nur war damit das Wochenende ziemlich aufgebraucht, es kam außerdem abends Snooker und durch den viel zu knappen Schlaf, hab ich mir ne schöne Erkältung mitgenommen.
Montagabend war dann Schlagzeugabend, sehr gelungen (besonders im Gegensatz zum letzten wohl), nur werden Stimmen laut, dass ich nächstes Mal wohl mitspielen müsste...
Und dieses Wochenende hab ich mir wieder vollgestopft... zuerst am Samstag Klassenvorspiel in Vorbereitung auf unseren öffentlichen Klassenabend zum Semesterabschluss. Seit langem mal wieder solo vorgespielt, sehr interessant, da alle drei Stücke ich nirgends vorher vorgespielt hatte, nun weiß ich wie sie sich unter Konzertatmosphäre verändern. Dann abends und am nächsten Tag nochmal gespielt, beidesmal weniger Druck und wesentlich besser wieder...
Nach dem Vorspiel bin ich abends nach Duisburg gefahren, wo wir zu fünft-viert-dritt bis äh... nach 4 irgendwann gequatscht haben, die Lachmuskeln hatten diesmal wohl mehr zu tun als die Gehirnwindungen. Kurz nach 8 aufgestanden, rübergefahrn nach Wanne-Eickel zu einer internationalen Gemeinde. Nun der Gottesdienst war nichts besonderes, aber schon vorher war die Atmosphäre besonders, denn es war wirklich gelebte Internationalität, gefiel mir sehr gut. Der Kaffee danach half mir dann durch den Tag, wobei sehr normale Phasen sich mit geistig vollkommen abwesenden abwechselten... Schlafmangel ist interessant, weil man dann die merkwürdigsten Träume mitbekommt. Z.B. bin ich mal so 10 sek. weggenickt und da wollte sofort ein Traum anfangen, aber als ich die Pizza da vor mir sah, dachte ich mir, bloß raus hier, wo ist die Wirklichkeit? Trotz der Müdigkeit tagsüber, bin ich aber grad wieder etwas länger wach, als ich wollte... nach der Gemeinde war ich noch zum Mittagessen eingeladen, d.h. eigentlich mein Cousin Martin, mit dem ich mich traf, ein sehr schöner Nachmittag, es ist auch ein gelungenes Foto entstanden. Abends war ich dann noch hier in Wuppertal in der historischen Stadthalle zum Konzert des Hochschulorchesters. War wirklich schön, vorallem wenn man bedenkt, dass sie nur 2 Wochenenden für ein gesamtes Konzert geprobt haben. Die Naturhörner hatten mit der Intonation öfters mal Probleme und auch andere mal zwischendurch, aber insgesamt hats überzeugt. Auch hier hieß es, he, so gut wie seit langem nich... komisch, sind wir Erstis so gut, dass dieses Jahr von allen Konzerten gesagt wird, sie seien wesentlich besser? Oder steckt da Absicht hinter den Kommentaren...?
Nun, zum Abschluß noch ein paar gesammelte Gedanken. Zuerst zwei interessante Betrachtungen aus dem Psychologie-Seminar: Was macht man als erstes wenn man unerwartet jemand Bekanntes trifft? Oder was passiert im Abstand von 7,15 bis 6,80 zumindest in europäischen-westlichen Ländern? Dann der Gedanke aus der Weihnachtszeit: Wer viel Segen erntet, muss auch dran denken rechtzeitig wieder auszusäen. Oder wie storch es formuliert: Der dumme Bauer erwartet eine Ernte, die er nicht ausgesät hat. Eigentlich klar, andererseits ein schlagkräftiges Argument für Disziplin und Routine, auch wenn diese manchmal einen einengt.
Nun, wenn ihrs bis hierhin geschafft habt, vielen Dank, und viel Spaß beim Kommentieren (übrigens: man kann nicht nicht kommunizieren - also überlegts euch, was ihr wollt ;), bzw. schön gute Nacht, angenehme Ruhe und friedliche Träume, wünsch ich euch.
Zuallererst der Heimaturlaub: war schön und lang, seit 2 Wochen bin ich nun wieder in Wuppertal.
Und diese sind nun recht prall gefüllt... ich wollte ja alle Konzerte im ersten Semester besuchen, d.h. aber für die 5 Wochen mit Vorlesungen im Januar und Februar gibt es fast jeden Tag bis auf Samstag oder mal Sonntag Konzerte. D.h. auch, dass ich nich mehr über alles berichten will hier.
Als ich herkam, hab ich mir ein Zeitlimit gesetzt, da ich in die Oper zu Fidelio wollte. Nun ich habs zwar gut geschafft, dank einer praktischen MFG, aber die Oper war nicht gut, speziell das Orchester hat schlecht gespielt. Hab dann auch einige Klagen über den Dirigenten gehört, tja, wenn das Geld weiter in diese Kultureinrichtungen fließen soll, müssen sie m.E. eine bessere Leistung bringen.
Dann war ein sehr lustiges Konzert am Mittwoch bei dem das komplette Italienische Liederbuch von Hugo Wolf gesungen wurde, abwechelnd von Sopran und Bariton mit zwei Klavierbegleitern. Das eine ist natürlich die künstlerische Leistung, nur einmal gab es ein Textriss, sonst sangen die Sänger auswendig, das andere war diese konsequent ernsthafte Darbietung. Und das bei Texten, die meist über die Liebe gehen, oft aber halb-religiös oder ironisch sind. Beispiele sind hier zu finden: 5, 7, 37.
Dann war am Wochenende Blockseminar Psychologie, d.h. Samstag und Sonntag längere Gespräche und Gruppenspiele über Kommunikation und Gruppendynamik, also, wie ich find, ein wirklich interessantes und relevantes Seminar, außerdem schweißt es natürlich die eigene Gruppe der Erstis zusammen. Nur war damit das Wochenende ziemlich aufgebraucht, es kam außerdem abends Snooker und durch den viel zu knappen Schlaf, hab ich mir ne schöne Erkältung mitgenommen.
Montagabend war dann Schlagzeugabend, sehr gelungen (besonders im Gegensatz zum letzten wohl), nur werden Stimmen laut, dass ich nächstes Mal wohl mitspielen müsste...
Und dieses Wochenende hab ich mir wieder vollgestopft... zuerst am Samstag Klassenvorspiel in Vorbereitung auf unseren öffentlichen Klassenabend zum Semesterabschluss. Seit langem mal wieder solo vorgespielt, sehr interessant, da alle drei Stücke ich nirgends vorher vorgespielt hatte, nun weiß ich wie sie sich unter Konzertatmosphäre verändern. Dann abends und am nächsten Tag nochmal gespielt, beidesmal weniger Druck und wesentlich besser wieder...
Nach dem Vorspiel bin ich abends nach Duisburg gefahren, wo wir zu fünft-viert-dritt bis äh... nach 4 irgendwann gequatscht haben, die Lachmuskeln hatten diesmal wohl mehr zu tun als die Gehirnwindungen. Kurz nach 8 aufgestanden, rübergefahrn nach Wanne-Eickel zu einer internationalen Gemeinde. Nun der Gottesdienst war nichts besonderes, aber schon vorher war die Atmosphäre besonders, denn es war wirklich gelebte Internationalität, gefiel mir sehr gut. Der Kaffee danach half mir dann durch den Tag, wobei sehr normale Phasen sich mit geistig vollkommen abwesenden abwechselten... Schlafmangel ist interessant, weil man dann die merkwürdigsten Träume mitbekommt. Z.B. bin ich mal so 10 sek. weggenickt und da wollte sofort ein Traum anfangen, aber als ich die Pizza da vor mir sah, dachte ich mir, bloß raus hier, wo ist die Wirklichkeit? Trotz der Müdigkeit tagsüber, bin ich aber grad wieder etwas länger wach, als ich wollte... nach der Gemeinde war ich noch zum Mittagessen eingeladen, d.h. eigentlich mein Cousin Martin, mit dem ich mich traf, ein sehr schöner Nachmittag, es ist auch ein gelungenes Foto entstanden. Abends war ich dann noch hier in Wuppertal in der historischen Stadthalle zum Konzert des Hochschulorchesters. War wirklich schön, vorallem wenn man bedenkt, dass sie nur 2 Wochenenden für ein gesamtes Konzert geprobt haben. Die Naturhörner hatten mit der Intonation öfters mal Probleme und auch andere mal zwischendurch, aber insgesamt hats überzeugt. Auch hier hieß es, he, so gut wie seit langem nich... komisch, sind wir Erstis so gut, dass dieses Jahr von allen Konzerten gesagt wird, sie seien wesentlich besser? Oder steckt da Absicht hinter den Kommentaren...?
Nun, zum Abschluß noch ein paar gesammelte Gedanken. Zuerst zwei interessante Betrachtungen aus dem Psychologie-Seminar: Was macht man als erstes wenn man unerwartet jemand Bekanntes trifft? Oder was passiert im Abstand von 7,15 bis 6,80 zumindest in europäischen-westlichen Ländern? Dann der Gedanke aus der Weihnachtszeit: Wer viel Segen erntet, muss auch dran denken rechtzeitig wieder auszusäen. Oder wie storch es formuliert: Der dumme Bauer erwartet eine Ernte, die er nicht ausgesät hat. Eigentlich klar, andererseits ein schlagkräftiges Argument für Disziplin und Routine, auch wenn diese manchmal einen einengt.
Nun, wenn ihrs bis hierhin geschafft habt, vielen Dank, und viel Spaß beim Kommentieren (übrigens: man kann nicht nicht kommunizieren - also überlegts euch, was ihr wollt ;), bzw. schön gute Nacht, angenehme Ruhe und friedliche Träume, wünsch ich euch.
Samstag, 19. Dezember 2009
The end is here...
Die (vor-)letzte Woche war voll. Voll mit Konzerten und Vorspielen. Da war am Montag ein Klavier mit Kammermusik-Konzert, wie erwartet gut. Ich glaub danach waren wir noch im Brauhaus. Dann gings Dienstag weiter mit der Geigenklasse, gut bis sehr gut gespielt, aber mit wenig Bühnenpräsenz oder genauer: -bewußtsein. Am Mittwoch waren dann vorallem kammermusikalische Besetzungen dran, auch schön gewesen, ich schätze daran vorallem die neuen Namen und das Zuordnen der Gesichter zu Instrumenten, was für Musik gespielt wurde, vergesse auch ich relativ schnell. Es fehlte der rote Faden, da kein Profs organisierte, sondern jeder, der wollte, vorspielen konnte. Donnerstag dann klasseninternes Schlagzeugvorspiel, nach der Hälfte musste ich zu Musikgeschichte. Abends dann Vortrag der Klassen Sprecherziehung, Tanz/ Szenisches Spiel, BodyPercussion, die ersten beiden Kurse muss jeder belegen, der den Bachelor of Music in Education studiert. Der Abend war sehr belustigend, ein großer Teil war Nonsens-Gedichte, es ging halt mehr um Sprechweise als um Thema. Bzw. beim anderen Kurs wurde gar nicht gesprochen, sondern zur Musik Szenen dargestellt, welche ebenso zusammenhangslos waren. Aber nett, wenn 10 Kommilitonen einen Wald darstellen, mit Bäumen, Gras, Reh, Jäger und so... oder aber eine Riesenkrake... oder ein Gedicht über puppende Puppen gemeinsam vortragen. Danach gings noch ins Moritz was den Abend abrundete. Am nächsten Nachmittag war ein Vortrag der Gesangsklassen über Shakespeare und andere Liebesgedichte, teilweise in den ursprünglichen Formen, teilweise in moderner Sprache, der Mix war urkomisch. Abends noch ein Vorspiel der Gitarrenklasse, mir gefiel besonders der Kommentar des Profs zum Ersti, „Na Ph.! So hab ich dich ja noch nie spielen gehört!“ Tja, der Abend war wie der vorherige auch so gegen halb 12 vorbei, ein Zeitpunkt an dem ich wieder wach werde, nur diesmal hatte ich noch jemanden um 2 Stunden noch durch Wuppertal ziehen zu können, das erste Mal, dass ich mich wie zu Hause fühlte. Der nächste Tag war dann ziemlich konträr, mein einziges Gespräch war mit einer Verkäuferin... und mir selbst natürlich, dafür ein einzigartiges Snooker-Match gesehen. Am Sonntag war ich dann spontan in den Barmer Anlagen, wunderschöne Sicht über Barmen, sehr kalt, gute Wanderwege und eine liebenswürdige, alte Frau getroffen, auch ein außergewöhnlicher Tag.
Diese Woche Montag war wie immer voll, über Dienstag schrieb ich schon das Wichtigste. Am Mittwoch war dann ein freudiger Tag, ich kam mir selbst merkwürdig vor bei all den Gedanken in meinem Hirn. Z.B. überlegte ich beim Abendbrot, ob mit entsprechender Vorstellungskraft ich es schaffe, bei jedem Biss mir eine andere der Formaggi-Käsesorten vorzustellen. Dadurch wird das Essen doch gleich leckerer... Außerdem hat es geschneit, nachts blieb auch ganz bissel liegen; der Hausmeister war da; und abends gab es ein schönes Kammermusik-Konzert, aber auch alte Musik kann sehr ähnlich sein, sodass man sich an die Themen schon nach kürzester Zeit nicht mehr erinnert. Am Donnerstag dann ein letztes Mal Musikgeschichte beim Lutz-Werner, wens interessiert, dem zeig ich gerne mal eine kleine Zitatesammlung, sehr erheiternd. Abends war Groove-Jazz dran, eigentlich nicht konzertant eher was für die Lounge. Und am letzten Abend war dann ein Posaunenkonzert und nachher gabs noch Balkanmusik vom Royal Street Orchester, wo auch zwei Kommilitonen mitspielen, richtig guter Abschluss. Das Ganze ging berechtigterweise bis nach Mitternacht, für mich hieß das dann nicht mehr zu schlafen, bis ich nun seit halb 4 Zug fahre, die meiste Zeit versuche zu dösen, aber jetzt funktionierts definitiv nicht mehr. Aber egal, ich freu mich so auf die Begegnungen heute, dass ich meinen Körper bestimmt überzeugen kann, dass er keinen Schlaf benötigt.
Tja, was nehm mer mit aus Wuppertal? Einiges zu üben über Weihnachten, einige gute Bekanntschaften auf die ich mich im Januar auch wieder freue, Erfahrungen im Haushalt und mitm Singleleben, wovon ich nicht alle schätze, aber auch einiges draus gelernt habe. Vorfreude auf zu Hause, wos kälter ist und noch mehr Schnee liegt, auch wenn Wuppertal schon meine Erwartungen übertroffen hat. Der Blog geht jetzt in seine Weihnachtspause, es geht Mitte Januar weiter, bis dahin... (könntet ihr euch durchlesen, was ihr im Alltag nicht geschafft haben und kommentieren, wos denn mal sinnvoll wäre) ... bis dahin guten Schlaf.
Diese Woche Montag war wie immer voll, über Dienstag schrieb ich schon das Wichtigste. Am Mittwoch war dann ein freudiger Tag, ich kam mir selbst merkwürdig vor bei all den Gedanken in meinem Hirn. Z.B. überlegte ich beim Abendbrot, ob mit entsprechender Vorstellungskraft ich es schaffe, bei jedem Biss mir eine andere der Formaggi-Käsesorten vorzustellen. Dadurch wird das Essen doch gleich leckerer... Außerdem hat es geschneit, nachts blieb auch ganz bissel liegen; der Hausmeister war da; und abends gab es ein schönes Kammermusik-Konzert, aber auch alte Musik kann sehr ähnlich sein, sodass man sich an die Themen schon nach kürzester Zeit nicht mehr erinnert. Am Donnerstag dann ein letztes Mal Musikgeschichte beim Lutz-Werner, wens interessiert, dem zeig ich gerne mal eine kleine Zitatesammlung, sehr erheiternd. Abends war Groove-Jazz dran, eigentlich nicht konzertant eher was für die Lounge. Und am letzten Abend war dann ein Posaunenkonzert und nachher gabs noch Balkanmusik vom Royal Street Orchester, wo auch zwei Kommilitonen mitspielen, richtig guter Abschluss. Das Ganze ging berechtigterweise bis nach Mitternacht, für mich hieß das dann nicht mehr zu schlafen, bis ich nun seit halb 4 Zug fahre, die meiste Zeit versuche zu dösen, aber jetzt funktionierts definitiv nicht mehr. Aber egal, ich freu mich so auf die Begegnungen heute, dass ich meinen Körper bestimmt überzeugen kann, dass er keinen Schlaf benötigt.
Tja, was nehm mer mit aus Wuppertal? Einiges zu üben über Weihnachten, einige gute Bekanntschaften auf die ich mich im Januar auch wieder freue, Erfahrungen im Haushalt und mitm Singleleben, wovon ich nicht alle schätze, aber auch einiges draus gelernt habe. Vorfreude auf zu Hause, wos kälter ist und noch mehr Schnee liegt, auch wenn Wuppertal schon meine Erwartungen übertroffen hat. Der Blog geht jetzt in seine Weihnachtspause, es geht Mitte Januar weiter, bis dahin... (könntet ihr euch durchlesen, was ihr im Alltag nicht geschafft haben und kommentieren, wos denn mal sinnvoll wäre) ... bis dahin guten Schlaf.
Donnerstag, 17. Dezember 2009
The end is near...
deswegen gibt es diesen Beitrag auch etwas später als im strikten Wochenrhythmus, wehret der Tradition. Nicht mein Ende naht, aber dieser Blog wird über Weihnachten in eine Pause gehen, so lang ich nicht in Wuppertal bin. Und hoffentlich im neuen Jahr etwas kreativer erwachen, der Blog scheint sich genauso eingelebt zu haben, wie mein Leben in Wuppertal... da mein nächster Eintrag eindeutig zu lang wird, habe ich einen interessanten Teil herausgetrennt, den ich gradeben schrieb, in allbekannter verworrener Manier.
Diesen Dienstag bin ich nach Köln gefahren, eine ehemalige Studentin spielte dort. Moderne Stücke, viel elektronischer und visueller Einsatz, einige Stücke waren für sie komponiert worden, da sie ein nomadisches Leben führt, d.h. von Komponist zu Komponist umherzieht. Einerseits fand ich es inspirierend, was sie schon geschafft hat, andererseits die Kompositionen nicht sinnvoll. Kann man bei Musik von sinnvoll sprechen? Ich denke man kann. Die Gehirnforschung hat gezeigt, dass Musik erstaunlich fit das Gehirn hält und viele Verknüpfungen entstehen, ich denke, das ist auch oft der Spaß an neuen Kompositionen. Abgesehen davon, dass sie natürlich auch die emotionale Ebene anspricht, was aber meist stärker ist bei Musik, die wir kennen, mit diesem Ziel sehe ich gar keinen Grund für neue Kompositionen. Sieht man auch in der Popmusik, es wird mit immer einfacherer Harmonik gespielt, da diese reicht, die Emotionen anzusprechen. Kann man von den Gehirnvorgängen aber eine Legitimation für Musik ableiten? Sicher nicht allgemein gültig, aber für mich persönlich möchte ich dies schon, damit ich weiß wohin meine eigene musikalische Reise geht. Dieser Abend hat mir z.B. gezeigt, dass ich meistens den Einsatz von Elektronik für ein Problem halte, weil die Komponisten zu viel damit machen. Was ich aber wiederum nur am Beispiel und nicht auf diesem Blog erklären kann. Weiter bei der Legitimation: Das Thema ist für mich sehr aktuell, weil ich modernere Musik spiele, als die meisten kennen. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich Isaac und Annie zu einem langen Gelächter verhalf, als ich ernsthaft ein modernes Stück spielte. Dabei ist zu beachten, welche musikalischen Mittel, welche Assoziationen im Gehirn auslösen (auch ein Grund gegen Allgemeingültigkeit). Ich merke es immer beim Proben von modernen Stücken, dass das Gehirn sich richtig anstrengt, dass ich danach sehr schläfrig bin. Dann verstehe ich aber auch neue Stücke in ähnlicher Weise besser. Nun mein zweites Problem mit der Musik an diesem Dienstagabend: Es war Programmmusik ohne Programm. Und damit habe ich immer mehr ein Problem. Die meisten Komponisten schreiben zu Themen. Dabei sind es entweder gegenständliche Themen (Programmmusik) oder musikalische Themen. Diese Kompositionen hatten aber entweder gar kein erkennbares Thema oder waren bewusst zufällig komponiert worden. Und dafür ist mein Anspruch zu hoch, als dass ich freiwillig diese Musik spielen würde, denn ich sehe keinen Sinn in absichtlich destruktiven Kompositionen, die keinen Zusammenhang haben sollen. Oft meinen die Komponisten, dass sie den Alltag darstellen wollen, das Leben wie es sie umgibt, aber mich umgibt wohl ein anderes. Naja... viel geredet, kurzer Sinn, die Gedanken sind nicht ausgereift, habt ihr noch was, das ihr dazu beisteuern wollt?
Diesen Dienstag bin ich nach Köln gefahren, eine ehemalige Studentin spielte dort. Moderne Stücke, viel elektronischer und visueller Einsatz, einige Stücke waren für sie komponiert worden, da sie ein nomadisches Leben führt, d.h. von Komponist zu Komponist umherzieht. Einerseits fand ich es inspirierend, was sie schon geschafft hat, andererseits die Kompositionen nicht sinnvoll. Kann man bei Musik von sinnvoll sprechen? Ich denke man kann. Die Gehirnforschung hat gezeigt, dass Musik erstaunlich fit das Gehirn hält und viele Verknüpfungen entstehen, ich denke, das ist auch oft der Spaß an neuen Kompositionen. Abgesehen davon, dass sie natürlich auch die emotionale Ebene anspricht, was aber meist stärker ist bei Musik, die wir kennen, mit diesem Ziel sehe ich gar keinen Grund für neue Kompositionen. Sieht man auch in der Popmusik, es wird mit immer einfacherer Harmonik gespielt, da diese reicht, die Emotionen anzusprechen. Kann man von den Gehirnvorgängen aber eine Legitimation für Musik ableiten? Sicher nicht allgemein gültig, aber für mich persönlich möchte ich dies schon, damit ich weiß wohin meine eigene musikalische Reise geht. Dieser Abend hat mir z.B. gezeigt, dass ich meistens den Einsatz von Elektronik für ein Problem halte, weil die Komponisten zu viel damit machen. Was ich aber wiederum nur am Beispiel und nicht auf diesem Blog erklären kann. Weiter bei der Legitimation: Das Thema ist für mich sehr aktuell, weil ich modernere Musik spiele, als die meisten kennen. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich Isaac und Annie zu einem langen Gelächter verhalf, als ich ernsthaft ein modernes Stück spielte. Dabei ist zu beachten, welche musikalischen Mittel, welche Assoziationen im Gehirn auslösen (auch ein Grund gegen Allgemeingültigkeit). Ich merke es immer beim Proben von modernen Stücken, dass das Gehirn sich richtig anstrengt, dass ich danach sehr schläfrig bin. Dann verstehe ich aber auch neue Stücke in ähnlicher Weise besser. Nun mein zweites Problem mit der Musik an diesem Dienstagabend: Es war Programmmusik ohne Programm. Und damit habe ich immer mehr ein Problem. Die meisten Komponisten schreiben zu Themen. Dabei sind es entweder gegenständliche Themen (Programmmusik) oder musikalische Themen. Diese Kompositionen hatten aber entweder gar kein erkennbares Thema oder waren bewusst zufällig komponiert worden. Und dafür ist mein Anspruch zu hoch, als dass ich freiwillig diese Musik spielen würde, denn ich sehe keinen Sinn in absichtlich destruktiven Kompositionen, die keinen Zusammenhang haben sollen. Oft meinen die Komponisten, dass sie den Alltag darstellen wollen, das Leben wie es sie umgibt, aber mich umgibt wohl ein anderes. Naja... viel geredet, kurzer Sinn, die Gedanken sind nicht ausgereift, habt ihr noch was, das ihr dazu beisteuern wollt?
Themen:
Blog,
Konzert,
moderne Musik
Sonntag, 6. Dezember 2009
Wochenbericht No. 7
Tja, ich wollte also noch einen Wochenbericht schreiben... Inzwischen zähle ich die Wochen eigentlich rückwärts, freue mich schon sehr aufs übernächste Wochenende. Ähm, Montag... schön, weil Theorie ausfiel und ich schlafen konnte. Zur Theoriestunde kam aber am Mittwoch noch ein interessantes Gespräch mit Ma. Theorie ist in drei Gruppen aufgeteilt, bei drei verschiedenen Dozenten, unser ist dabei wahrscheinlich der schlechteste. Zwar hat er vielleicht auf seinem Lieblingsgebiet Verdienste erworben, aber das befähigt noch nicht ein guter Dozent zu sein. Einerseits verschwendet er viel Zeit darauf Statistiken zu erstellen, die uns kaum etwas bringen, andererseits scheint er sich um die für uns wichtigen Gebiete der Musiktheorie nicht sonderlich zu interessieren, jedenfalls haben wir bis jetzt noch kein prüfungsrelevantes Thema angefangen. Nun ist Ma. nach eigener Aussage nicht gut in Gehörbildung, was beide anderen Dozenten von Anfang an im Lehrplan haben, wir aber nicht, deswegen fragte sie nach, ob er nicht mehr Gehörbildung machen könnte. Nun seine Antwort war unverschämt und ohne weitere Beachtung machte er weiter im Unterricht. Tja, das disqualifzierte ihn für mich als Dozenten und Ma. ist verständlicherweise auf 180 deswegen, das Beste wäre, sie würde den Kurs wechseln, aber prinzipiell muss sich etwas tun, so wie er bis jetzt ist, ist der Theorieunterricht nicht tragbar. In der Schule lässt man sich ja alles gefallen, da mans später sowieso nicht braucht, aber hier gehts wohl um ne Berufsausbildung. Ansonsten ist die Woche nicht viel passiert, war wenig los, hab auch nur wenig geübt... es war aber wieder ein Konzert am Freitagabend ein Akkordeonabend. Anfangs gleich zwei Bäche und drei Scarlattis, zwar unterschiedlichster Form, aber der Student war sich nicht so sicher in diesem Teil. Zum einen war er halt recht nervös am Anfang des Konzertes, dann spielte er diese auswendig im Gegensatz zum restlichen Konzert und zum dritten hat er sie wahrscheinlich auch nicht so viel geübt gehabt wie den Rest, welcher sehr gut war. Aber die ersten Stücke warn halt gepfuscht, was schade war, es wäre definitiv besser gewesen, nicht so viele klassischen Stücke zu spielen, wenn er bei den moderneren sicherer ist. Aber wahrscheinlich hat er gerade deswegen mehrere gespielt, um mehr Erfahrung sammeln zu können... naja, in meinen Augen nicht sinnvoll. Egal, ansonsten war es ein schönes Konzert, es waren auch einige Wuppertaler da, ungewöhnlich viel Kinder, wohl weil er diese schon unterrichtet, nur an Studenten mangelte es. Ok, es war Freitagabend, aber anscheinend kommen zu Akkordeon prinzipiell weniger Studenten, ähm, ja, definitiv verbesserungswürdig. Nun zum Samstag schrieb ich schon einiges, der Rest der Woche scheint belanglos gewesen zu sein, keine wichtigen Erinnerungen mehr. So wünsche ich noch eine schöne Woche... 2!
Samstag, 5. Dezember 2009
so ein Tag, so wunderschön wie heute
Heut war einer der besten Tage, seit ich hier bin. Wohlgemerkt Tag nicht Abend und nicht Morgen, denn der Abend verspricht ruhig zu werden (wie fast alle Samstagabende hier) und am Morgen schlief ich lang. Sehr lang, wenn man die Zeit noch dazurechnet, die nach dem Aufwachen noch im Bett lag. Dann hab ich gut gefrühstückt, dafür das Mittagessen ausfallen lassen und beschlossen, dass ich heute nicht die Nachbarn quäle, schon gar nicht in der Mittagsruhe (verbietet mir nämlich die Hausordnung), sondern in die Hochschule gehe. Und da hatte ich dann 5h lang ein Übezimmer, d.h. mind. 3,5h werde ich wohl geübt haben. Sollte ich wieder öfter machen in der Hochschule zu üben. Denn wenn ich viel Zeit hab, ist die Wegzeit nebensächlich und ich war einfach um vieles konzentrierter, als wenn ich hier zu Hause übe. Tja, mal schaun, was noch ausm Abend wird. Den Wochenbericht schreib ich aber erst morgen. Farewell.
Ahh, fast hätt ichs vergessen. Ich wollt noch über die eigentliche Problematik schreiben, in der ich jetzt stecke. Jeder weiß wohl, was ein Ohrwurm ist. Kaum einer wird den Nutzen kennen. Im Prinzip ist es nur eine Wiederholung des Gehirns, um gelernte Dinge zu vertiefen, sich besser zu speichern. Das ist natürlich bei motorischen Fähigkeiten, die öfter wiederholt werden müssen, von enormen Vorteil. Und nun frage ich mich, wie lange ich mir noch das Konzert in meinem Kopf anhöre. Ich würde ja auch gern neben dem Essen ein Buch lesen oder Musik hören, aber das würde meinen Kopf mit anderen Dingen wieder befüllen, bevor die vorherigen durchgearbeitet sind, ob das überhaupt sinnvoll ist? Übrigens auch für Christen ein interessantes Thema, wenn man sich einmal den ersten Psalm zu Herzen nimmt. Das Verb „besinnen“ kann man wohl auch mit „murmeln“ übersetzen und wäre für mich dann der gleiche Vorgang, wie eben beschrieben. Was ich auch versuche momentan umzusetzen.
Und P.P.S.: Ich hab unabsichtlich zuerst geschrieben „zu Gemüte“ statt „zu Herzen“. Dabei fiel mir auf, wie diese beiden Redewendungen doch deutlich den Unterschied zwischen Herz und Gemüt ziehen. Gemüt hat also eher etwas wankelmütiges, etwas wie anschauen und beurteilen, aber nicht unbedingt tun, wogegen was im Herzen ist, gemacht wird.
Ahh, fast hätt ichs vergessen. Ich wollt noch über die eigentliche Problematik schreiben, in der ich jetzt stecke. Jeder weiß wohl, was ein Ohrwurm ist. Kaum einer wird den Nutzen kennen. Im Prinzip ist es nur eine Wiederholung des Gehirns, um gelernte Dinge zu vertiefen, sich besser zu speichern. Das ist natürlich bei motorischen Fähigkeiten, die öfter wiederholt werden müssen, von enormen Vorteil. Und nun frage ich mich, wie lange ich mir noch das Konzert in meinem Kopf anhöre. Ich würde ja auch gern neben dem Essen ein Buch lesen oder Musik hören, aber das würde meinen Kopf mit anderen Dingen wieder befüllen, bevor die vorherigen durchgearbeitet sind, ob das überhaupt sinnvoll ist? Übrigens auch für Christen ein interessantes Thema, wenn man sich einmal den ersten Psalm zu Herzen nimmt. Das Verb „besinnen“ kann man wohl auch mit „murmeln“ übersetzen und wäre für mich dann der gleiche Vorgang, wie eben beschrieben. Was ich auch versuche momentan umzusetzen.
Und P.P.S.: Ich hab unabsichtlich zuerst geschrieben „zu Gemüte“ statt „zu Herzen“. Dabei fiel mir auf, wie diese beiden Redewendungen doch deutlich den Unterschied zwischen Herz und Gemüt ziehen. Gemüt hat also eher etwas wankelmütiges, etwas wie anschauen und beurteilen, aber nicht unbedingt tun, wogegen was im Herzen ist, gemacht wird.
Themen:
Hochschule,
Internet,
mentales Training,
Sinnspruch
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